nita83
Muss mich mal auskotzen.letzen Mittwoch begann unsere Seminar als Pflege Eltern. Nun stoßen wir massiv auf Ablehnung bis hin zu richtiger Empörung und Unverständnis. Mein vater meint er würde es dann nicht abholen und meine Schwester hat eben ein mordsstreit vom zaum gebrochen und ist laut geworden und meinte ich wäre egoistisch weil wir uns den zum geschwister kind auch über den weg erfüllen möchten. Ich würde alle damit zu etwas zwingen was keiner will.ich sollte dankbar für mein Kind sein und es als Einzelkind aufwachsen lassen. Als allen anderen ein fremdes Kind aufzwingen. Hallo ich verstehe es nicht. Diese Kinder brauchen ein Zuhause und es gibt soviele die niemand will und die so viel erlebt haben. Warum soll ich meinen Kinder Wunsch aufgeben oder etliche weitere fg riskieren nur weil andere bzw. Die Familie ein Problem damit hat. würde ich ss werden und ein kind bekommen wären es ja auch zwei und keiner würde sich dran stören. .doch so machen alle ein Riesen Fass auf. lg nita
Ich kann echt nicht verstehen warum sie dir das so schwer machen!!! Das was ihr tut, ein Pflegekind aufnehmen ist eine wundervolle herzliche Sache! Eine tolle Einstellung und ich bin feste davon überzeugt wenn das Kind erstmal da ist, wird keiner es vor den Kopf stoßen! Es ist einfach oft die Angst vor etwas neuem, etwas noch nie da gewesenem... Diese abwehrhaltung... Lasst euch nicht ärgern. Das wird schon
da kann ich nur sagen, dass manche Leute keine Ahnung haben...nein ich würde sogar soweit gehen, dass deine Schwester regelrecht dumm ist! Sie weiß nicht wovon sie spricht. Empfehle ihr mal, in diesem Fall lieber ihren Mund zu halten, sonst bekommt noch die ganze Welt mit, wie unterbelichtet sie ist!
Wir haben uns letztens Jahr auch intensiv mit dem Thema Pflegekind beschäftigt und ich finde es wirklich toll, dass ihr das machen wollt. Ich hätte auch gerne eins aufgenommen, haben uns aber aus unterschiedlichen Gründen dagegen entschieden. Allerdings habe ich und mein Mann bei den Überlegungen auch damit gerechnet, von manchen Leuten blöde Sprüche zu bekommen. Da muss man dann einfach drüber stehen! In meinem Familien/Bekanntenkreis sind wir auch auf sehr viel negatives Verständnis gestoßen. Steh darüber!Es ist toll, dass ihr einem Kind ein 2.schönes Zuhause bieten möchtet! Und es ist alles andere als egoistisch, da man in so ein Pflegeverhältnis ja viel Zeit und Energie stecken muss. Alles Gute für euch!
Lass dich von solchem Gequatsche nicht runter machen... ich würde keinem meine Kinder geben, der sie ablehnt. Du brauchst weder ihren Segen noch ihre Hilfe.
Ich bin sprachlos, ehrlich! Ich finde es bewundernswert, ein Pflegekind aufzunehmen und ihm ein zu Hause zu geben. Deine Familie sollte sich schämen, so etwas auch nur zu denken. Diese Kinder brauchen eine liebevolle Umgebung und so etwas zu sagen ist echt frech. Ich drück Dich!
Sowas ist wirklich traurig. Ich finde das auch sehr verletzend für euch und das Kind.
Hallo, Du steckst da in einer schwierigen Situation. Klar, dass Du Deine Familie nicht verstehst, ist auch schwer nachvollziehbar, aber ich würde gerne versuchen Dir zu erklären, worum es denen geht: Ein Pflegekind ist ein Kind mit Vergangenheit. Üblicherweise kommen Kinder nicht in Pflegefamilien, weil es in der leiblichen Familie alles so gut läuft, das darf man nicht vergessen. Und dieser Aspekt bleibt ein Leben lang bestehen. Und Pflegekinder dürfen nicht immer in den Pflegefamilien bleiben. Irgendwann kann irgendjemand kommen, der 'Anspruch' auf dieses Kind erhebt und dann wird es aus der Familie rausgenommen. Das tut weh! Gerade, weil man sein Herz auch an diese Kinder hängt und sie genausosehr liebt, wie die leiblichen Kinder. Ich bin mit einer Adoptivschwester aufgewachsen, die erst einige Jahre Pflegekind in meiner Familie war. Meine Mutter denkt noch heute mit Grausen an die vielen Stunden, die sie am Bett meiner Schwester stand, vor Augen das Horrorszenario, dass die leibliche Mutter, der Vater oder andere Verwandte das Kind 'zurückhaben' wollen könnten. Eigentlich war eine Adoption am Anfang nicht direkt geplant, aber meine Schwester schlief nur ein, wenn meine Mutter in der Nähe war. Obwohl sie erst 10 Tage alt war, als sie in unsere Familie kam, schien sie bereits vor der Geburt gespürt zu haben, dass sie nicht 'erwünscht' war und meine Mutter war vielleicht die erste Konstante in ihrem Leben bei der sie spürte, dass sie sich darauf verlassen konnte. Meine Großeltern lehnten meine Schwester zu Beginn ab und meine Mutter reagierte mit ebensoviel Unverständnis und Verletzheit wie Du, aber in Wahrheit versuchte inbesondere mein Opa nur, sich selbst zu schützen, er hatte Angst davor das kleine hilflose Wesen ins Herz zu schließen und dann wieder zu verlieren. Als die leiblichen Großeltern meine Mutter mal um ein Foto meiner Schwester baten und ein Geschenk schickten, suchte meine Mutter das allerhässlichste Bild heraus, das sie finden konnte, ließ es vergrößern und sandte den Leuten dieses Foto. Sie haben sich nie mehr gemeldet, darüber lacht meine Mutter heute, nach dreißig Jahren noch und beglückwünscht sich dazu, dass sie dieses wenig gelungene Bild nicht direkt entsorgt hatte... Nach drei Jahren kam die erlösende Nachricht, dass meine Schwester zur Adoption freigegeben war und selbstverständlich hatten meine Eltern dann das erste Recht sie zu adoptieren, was sie auch so schnell wie möglich taten. Nichtsdestotrotz musste und muss meine Schwester, bist heute, in jeder Lebenssituation mit den Umständen ihrer Herkunft neu umgehen lernen. Das war und ist nicht immer leicht... Ich finde Deinen Plan gut und sehr mutig. Ich drücke Dir die Daumen, dass Eure Geschichte ebenfalls ein Happy-End hat, wie unsere und hoffe, Du kannst irgendwann vielleicht zumindest ein bisschen verstehen, wie Deine Familie sich fühlt. Alles Gute!