Babymsmom
Hallo ihr lieben, ich bin etwas beunruhigt. Mein 10 Monate alter Sohn lässt sich momentan fast gar nicht die Zähne putzen. Ich denke ich komme an jedem Zahn einmal mit der Bürste rüber, dies reicht ja aber leider nicht. Er schiebt immer die Zahnbürste mit seiner Zunge weg oder beißt die Zähne aufeinander so das gar nichts mehr geht. Wenn er dann 5 Minuten gezeigt hat das er es nicht will, protestiert er lautstark und es geht erst recht nichts mehr. Ich bin mir unsicher ob es reicht das die Zähne nur so kurz geputzt werden, aber ich kann ihm ja schwer den Mund aufhalten. Wie ist das bei euch ? Wir waren schon mal beim Zahnarzt mit ihm und alles ist gut, trotzdem habe ich Angst das etwas kommt wenn er sich nicht richtig die Zähne putzen lässt.
Wir haben immer das Zahnputzlied (google mal "putz, putz, putz, runter mit dem Schmutz") dabei gesungen. Meine Kinder haben immer gerne und freiwillig geputzt. Vielleicht hilft euch das?
War genauso bei uns. Meine Tochter macht es ganz gut mit aber bei meinem Sohn war es schwer. Weder singen, noch vormachen, noch eigene Zahnbürste hat geholfen . Bei uns gibt es in dem Bereich keine Kompromisse . Da wurde dann nach Erklärung dass das eben wichtig ist und sein muss der Empörungsschrei zum putzen genutzt- da ist der Mund dann schön offen. Das man das Kind fragt ob es okay Ist zu putzen und dann gegebenenfalls ein Nein zu akzeptieren machen wir hier nicht. Mein Sohn hätte NIEMALS ja gesagt. So etwas muss zum Kind passen. je nach Anzahl der Zähne reicht es ja ein paar mal über jeden Zahn zu gehen. So in etwa mit 2 Jahren war das putzen kein Problem mehr. Heute mit 3 macht er es gerne.
Mein Kleiner fand Zähne putzen von Anfang an doof. Da Zähneputzen immer gemacht werden muss, wollte ich nicht, dass er das schlimm findet. Er durfte dann anfangs bei YouTube auf dem Handy beim Zähneputzen ein Kinderlied ansehen. Das hat gut funktioniert. Seitdem strahlt er, wenn er die Zahnbürste nur sieht. Das Kinderlied kommt nur noch selten zum Einsatz.
Ich finde, dass Kind sollte Zähneputzen niemals als etwas negatives ansehen, deshalb kommt bei uns zwang oder festhalten oder ähnliches nie vor. Ich versuche immer den Stress aus der Situation zu nehmen. Wenn ich merke das es gar nicht klappt, dann wechseln wir dem Ort oder ich lasse etwas Zeit vergehen. Dementsprechend starte ich meist das putzen schon vor dem finalen fertig machen. Hier ein paar Sachen die bei uns klappen: - Ein Lied zum Zähneputzen singen - Ort wechseln - Etwas spielen lassen - Zwischen Zahnbürsten wählen lassen - Handspiegel halten, damit er zuschauen kann - "Hör mal welches Geräusch die Zahnbürste macht, wenn ich putze.. ratsch ratsch ratsch..." - Reden und erklären: Ich weiß das du das jetzt nicht magst / Zahnschmerzen hast. Ich bin ganz vorsichtig. Wenn wir fertig sind kannst du dir ein Buch aussuchen - unterschiedlich schmeckende Zahnpasta - elektronische Zahnbürste für Babys Das fällt mir jetzt gerade so ein. Mein Sohn ist schon 18 Monate und möchte sein süßes Köpfchen durchsetzen. Dementsprechend lasse ich ihn vorher viel selbst entscheiden. Deswegen putze ich nun häufig vor dem fertig machen. Das ändert bei uns schon viel. Das Gefühl mitentscheiden zu dürfen und nur wenige Sachen zu "müssen" und dabei trotzdem noch entscheiden zu dürfen klappt bei uns sehr gut. Am Anfang war ich häufiger nervös. Man muss ja putzen, da muss er durch. Das hat ihn noch hibbeliger gemacht. Ich bin froh, dass es jetzt so klappt und ich hoffe, dass mir weiterhin viel einfällt.
Hey, auch hier wurden viele unterschiedliche Dinge zur Hilfe genommen. Als er kleiner war, singen, muss auch nicht unbedingt ein Zahnputzlied sein, Kinderlieder reichen auch. Und wir haben immer die Ameisen oder Marienkäfer oder sonstige Tierchen im Mund mit der Zahnbürste verfolgt. Als er älter wurde waren "Karius und Baktus" der Renner. Was wir aber von Anfang an klar gemacht haben, es wird geputzt, das ist keine Option, dafür ist es zu wichtig. Viel Erfolg
Hallo, wir nehmen meine elektrische Zahnbürsten her. Er hat seinen eigenen Bürstenaufsatz. Er mag diese Vibration und massiert sich damit das ganze Zahnfleisch. Hat er das aber quasi schon immer beim mir gesehen und weil die so schön leuchtet und vibriert war das schon vor den ersten Zähnen interessant. Zahnpasta mag er auch. Ich weiß ja nicht was ihr für ne Zahnbürste verwendet. Wenn bis jetzt ne normale könnte man ihm ne elektrische zum spielen geben, eine mit Licht die je nach Druck die Farbe ändert ist noch interessanter. Die stecken sich ja eh alles in den Mund. Vielleicht ne neue Zahnpasta, damit da keine Erinnerungen an den Stress entstehen und mal zwei Wochen pausieren und damit einfach nur spielen lassen.
Bei uns gibt es ein Youtube Video mit ihrem Lieblingslied. Damit idt es nun kein Problem mehr. Alles andere half nicht, es gab hier nicht einmal schreien sondern nur stoisches Zähneaufeinanderbeißen Für uns ist das ein guter Kompromiss.
Also mit 10 Monaten ist es meiner Meinung nach notwendig, gründlichst die Zähne zu putzen. Wir machen es spielerisch und wenn es mal nicht klappt, dann eben nicht. Mit spätestens 2 Jahren haben meine Kinder( 4 Stück) dann immer gerne Zähne geputzt und auch das Nachputzen war kein Problem mehr. Mittlerweile sind sie teilweise erwachsen und haben sehr gute Zähne. Mein 17 Jähriger hat nicht mal ne Plombe. Mit unserer Nachzüglerin werde ich es genauso Handhaben. Sie ist 6 Monate alt und hat 2 Zähnchen. Seit gestern „putzen“ wir diese. Man sollte sich nicht so stressen lassen und so machen, wie es für euch passt