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Würdet ihr den Job wechseln?

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Würdet ihr den Job wechseln?

Pia555

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Hallo Zusammen, aus gegebenen Anlass im Freundeskreis: Angenommen ihr habt einen gut bezahlten Job (nicht Topverdienst, aber durchaus gut), welcher zudem auch durchaus einige Vorteile bietet. Ihr seid in dem Beruf aber an sich nicht unbedingt glücklich, ihr macht es halt, weil ihr es einst gelernt habt und der Job eben gut bezahlt ist. Nun hättet ihr eine Stellenangebot gelesen, welches eurer Traumberuf ist, welcher ein völlig anderer ist, als den, den ihr gelernt habt. Diese Branche ist leider sehr schlecht bezahlt, wahrscheinlich müsste man mehr arbeiten, weniger Urlaub, es wäre jedoch euer Traumberuf. Falls die Frage aufkommt, warum man den Traumberuf seinerzeit nicht gelernt hat: fehlender Mut sich gegen die Eltern zu stellen, da diese Branche schon immer mies bezahlt und eher als "Hilfsjobs" angesehen wurde/wird. Würdet ihr euch bewerben und würdet ihr im Falle einer Zusage den Schritt wagen? Falls ja, auch wenn ihr eigentlich bereits grob in der Familienplanung seid? Mich würden eure Meinungen sehr interessieren. Ich persönlich rate gerne auf den Bauch/auf das Herz zu hören. Es spricht sich jedoch leicht, wenn man nicht im finanziellen Engpass leben muss. Im Grunde würde ich zur Bewerbung raten und dann mal alles Weitere abwarten. Liebe Grüße Pia


bea+Michelle

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Wenn man auf das Finanzielle nicht angewiesen ist, warum nicht. Ansonsten nein.


Moosweibchen

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Ich würde, da es ja finanziell eh möglich erscheint, lieber langfristig in den Traumberuf investieren und mir für ebendiesen die entsprechende Ausbildung aneignen. Ein teilzeitstudium oder vollzeitstudium für den Wunschberuf neben der aktuellen Stelle in teilzeit, dann damit auf entsprechende Stellen bewerben. Dann wird der verdienst langfristig auch besser ausfallen (weiß ja nicht, um welchen Beruf es geht)


Fleurdelys

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Ja, ich würde es machen. Wenn man nicht gerade noch einen Berg Schulden zu begleichen hat, wüsste ich nicht, warum man finanzielle Ängste haben müsste. Auch wenn man im anderen Job mehr Urlaub hat und mehr Vorteile, wenn man insgesamt unglücklich ist, bringt einem das doch nicht viel.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Fleurdelys

arum man finanzielle Ängste haben müßte? Echt jetzt? In der heutigen Zeit muß wohl jeder diese Ängste haben, der eine mehr, der andere weniger. Außer der Mann hat 100 000 + Euro Brutto jährlich, dann kann die Frau locker sein


Fleurdelys

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Ich sehe das anders. So lange man ein Einkommen hat, kann man sich ja finanzieren - wenn das nicht gegeben ist, sieht das natürlich anders aus. Aber man muss eben Prioritäten setzen und schauen, was einem wichtig ist. Nur weil man einen nicht ganz so gut bezahlten Job annimmt, steuert man doch nicht gleich auf den finanziellen Ruin zu. Man kann immer noch zum alten Job zurück wenn es nichts wird, oder sich wieder neu orientieren. Auf der Straße endet man bestimmt nicht, wenn man nicht richtig viel Pech hat.


12Mami

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Unter den Umständen würde ich es nicht machen, gerade wenn die Bezahlung immer so schlecht bleibt. Klar Geld ist nicht alles aber Wohnung, Auto, Essen etc bezahlt sich auch nicht von alleine. (Wenn man natürlich nicht so sehr darauf angewiesen ist, dann ist es natürlich was anderes). Würde eher dann vielleicht schauen dass ich mir diesen „Traumberuf“ anderweitig in mein Leben hole, quasi als Hobby oder so..


Feuerschweifin

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Definitiv ja! Habe ich selbst so gemacht und nie bereut! Wenn das Herz dafür brennt, dann gibt es nichts schöneres!


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Ich habe allerdings noch mal studiert, eben weil ich genau in diesem Beruf arbeiten wollte.


Finale

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Nein Vor allem wenn ich Familie will bzw. haette Das wuerde ich nur machen, wenn ich im jetzigen Job sehr unglücklich waere. Ausreichend Geld zu verdienen waere mir definitiv wichtiger. Und vielleicht ist der vermeintliche Traumjob in der Realität doch nicht so toll.


Rachelffm

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wenn es finanziell möglich ist, dann ja.


Reh77

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Ich habe es gemacht. Denn ich habe gesehen wie es einer ehemaligen Kollegin ging, die es nie wagte. Ihren Traumjob auszuüben. Sie blieb und wurde von Jahr zu Jahr unglücklicher. Bei ihr ging es soweit, dass sie kaum noch Kraft für Urlaub hatte. Es ging nur noch den Kindern zuliebe an die See. Sie selbst ruhte sich im Urlaub nur noch aus. Dabei war sie eigentlich eine Frau die immer gern und viel reiste. Irgendwann war sie ausgebrannt. Schleppte sich nur noch zur Arbeit. Fing an Fehler zu machen. Jede Kleinigkeit fing an sie zu erzürnen. Sie geriet häufig mit anderen in Streit. Und das gut verdiente Geld ruhte irgendwo. Nee, dann lieber fast immer glücklich zur Arbeit. Dort kaum merken, dass ich arbeite, einfach weil es fast ausschließlich angenehm und leicht von der Hand geht. Ja, die Zeit für die neue Ausbildung war nicht leicht. Aber alles danach hat mich / uns für die schweren 2 Jahre längst entschädigt. Unterdessen verdiene ich zwar deutlich mehr, aber im alten Job wäre es noch mehr. Aber überwiegend missmutig und eher frustriert arbeiten müssen, für mich wäre das nichts. Ausnahme wäre vielleicht es ist so wenig Geld, dass wirklich gar nichts geht. Geld ist zwar wichtig, aber es reicht, wenn man gut klarkommt. Alles mehr macht die wenigsten wirklich glücklich. Richtiges Glück kann sich keiner kaufen.


Tini_79

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Man arbeitet dann im "Traumjob" ohne Ausbildung? Wie gut kann man darin sein? Und wie gut kennt man den Job überhaupt, konnte man da reinschnuppern, kennt man jemanden, der berichten kann? Manche Traumjobs werden ja leider dann später doch anders gesehen, aus verschiedenen Gründen. Mir persönlich wäre vermutlich finanzielle Sicherheit wichtiger, gerade mit Kindern. Allerdings habe ich auch keine Traumjob- Vorstellung, leider. Ich hätte tatsächlich nicht die geringste Idee, welcher Job das für mich sein würde.


Summer80

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Was bei der Beurteilung für mich auf jeden Fall eine große Rolle spielen würde ist neben dem Verdienst eigentlich viel eher die Zeit. Da du ja nicht spezifischer wirst um welche Branche ist geht, ist das für mich nicht eindeutig zu beantworten. Wenn es nur weniger Geld ist, was ich verschmerzen kann und ansonsten aber feste und geregelte Arbeitszeiten, dann würde ich es auf jeden Fall machen. Handelt es sich bei der "schlecht bezahlten Branche" allerdings z. B. um die Werbebranche, rate ich dringend davon ab. Warum? Überstunden und Nachtschichten sind vorprogrammiert. Gerade z. B. in Pitchzeiten. Das ist mit Familienplanung als Neuling nicht vereinbar... weil es einfach zu viel junge, ungebundene und karrierehungrige Konkurrenz gibt. Da bist du ganz schnell raus , wenn du z. B. auf deine Arbeitszeiten pochst oder nur TZ arbeiten möchtest. In höheren Positionen sieht das schon wieder anders aus, aber als Neueinsteiger ist man da halt erstmal "Fußvolk", dass die Hiwi-Stunden schrubbt. Daher: welche Branche ist es denn?


Nightfighterin

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Ich kenn die Umstände und Voraussetzungen nicht, daher nur einfach meine Meinung Ich liebe meinen Job über alles. Ich weiß aber auch, wie es ist, wenn man selbst mit Bauchschmerzen in die Arbeit geht. Mein GöGa war auch soweit. Dadurch, dass ich glücklich in meinem Beruf bin und nichts anderes will, ist also immer ein Einkommen da. Von dem her wäre es mir egal, was mein GöGa macht. Hauptsache er ist glücklich. Soll man bis 70 mit Bauchschmerzen in die Arbeit gehen? Bis dahin werden wir wohl so lange arbeiten müssen. Wir haben nur dieses eine Leben. Ich arbeite in Vollzeit. Früher war es normal, dass nur ein Ehepartner arbeitet und es hat auch geklappt. Ja, die Ausgaben sind richtig gestiegen und nicht erst seit ein paar Monaten. Aber wir sind minimalistisch veranlagt. Glücklich sein ist uns wichtiger als Materialismus. Das heißt, wir haben kein großes Haus, kein neues Auto, die Handys sind auch schon über 5 Jahre alt, Fernurlaub hatten wir noch nie, keine teuren Hobbys. Man kann nicht alles haben. Für uns ist das der beste Weg. Nie wieder mit Bauchschmerzen in die Arbeit. Ein Drittel des Tages verbringen wir damit. Dann sollten wir wenigstens mit Freude daran gehen. Ausgeglichenheit wirkt sich auch wieder positiv auf die Liebsten aus. Niemand kann dir deine Entscheidung abnehmen. Wenn du den Job willst, dann überleg dir, was dafür auf der Strecke bleibt. Ist das vertretbar? Wer den Regenbogen will, muss den Regen in Kauf nehmen. Schönes Wochenende! GlG


Ruto

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Ich würde da genau gegenrechnen und eine Pro und Contra Liste mit Gewichtung schreiben. Wenn der aktuelle Job nicht ein totaler Ausfall ist und man sich nicht täglich gegen seinen Willen reinschleppen muss, würde ich eher an Stundenverkürzen denken und dann die extra Freizeit mit der Familie genießen und/oder ehrenamtlich ein Herzprojekt verfolgen. Denn auch der Herzensjob kann nicht jeden Nachteil ausmerzen, gerade wenn (unbezahlte) Überstunden und schlechte Arbeitsbedingungen dazu kommen.


Loretta1

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Ich habe es gemacht. Ist toll endlich so zu arbeiten, wie man es sich immer gewünscht hatte. Warum ich das nicht schon vor 15 Jahren gewagt habe ?? Keine Ahnung !! Gehalt ist übrigens auch Verhandlungssache - und kann steigen, wenn man sich gut macht. Also: mach es ! Zurück kann man immer wieder ! Wenn man es nicht versucht, bereut man es vielleicht später mal. Oder gibt es in deinem Job Hoffnung, dass es sich so bessert/ändert, dass es dir wieder gefallen könnte ? Wenn du das so wie ich mit NEIN beantworten kannst - wird es Zeit zu gehen ;-) Lg, Lore


Pamo

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Ich würde mich bewerben und dann gut hinsehen und im Urlaub hospitieren und dann eine gut abgewogene Entscheidung treffen.


Spirit

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Puh, sehr schwierige Frage. Ich habe schon mal fachfremd gearbeitet und mich hatte das damals auch sehr erfüllt und ich hätte damals ganz sicher gesagt, dass auch diese Tätigkeit mein Traumberuf sein könnte. Dann kam das erste Kind und es hat überhaupt nicht mehr gepasst. Ständig einspringen, am Wochenende oder Nachmittag arbeiten, generell Schicht. Das war dann nichts mehr für mich, obwohl ich vorher im Traum nicht an eine Kündigung gedacht hätte. Ich arbeite jetzt wieder in meinem erlernten Beruf (tatsächlich nach wie vor mein Traumberuf, weil endlich in dem Bereich wo ich hingehöre) und bin so unglaublich dankbar. Besseres Gehalt, kein Einspringen, keine Schicht und top vereinbar mit meiner Familie. Von daher rate ich: prüfe alles sehr genau. Klar, Geld ist nicht alles, aber ich würde niemals wieder für weniger Geld mehr arbeiten. Ich möchte das meine Leistung entsprechend honoriert ist. Und da diesen Beruf nicht erlernt hast, wirst du evtl auch weniger Geld bekommen als der Rest im Betrieb. Das würde ich z.B. nicht wollen, Traumberuf hin oder her. Dann lieber nochmal eine Lehre/Studium starten und von der pike auf lernen. Alles Gute für dich und ich bin sehr gespannt wie du dich entscheidest.


AmyBell

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Bauchgefühl schön und gut, aber man darf auch ruhig mal dem Kopf eine Entscheidung zutrauen ;) In der Konstellation würde ich nicht wechseln. Ich wollte Hebamme werden und habe im Praktikum die harte Realität vorgeführt bekommen: Arbeitszeiten vs Kinderbete, Bezahlung…..meine Ausbilderin meinte nur, dieses Jahr brauche sie neue Winterreifen, also fällt der Urlaub aus. Ich wollte Geschichte studieren, damit kann man aber fast nur Lehrer werden. Ich wollte Archäologie studieren, oder Biologie oder zur Polizei gehen. Letztlich hat nichts davon die „wie funktioniert das in 15 Jahren…..“ Frage bestanden aus unterschiedlichen Gründen. Meine Berufswahl habe ich, nach Eignung und charakterlichen Stärken ausgewählt und die Entscheidung dann mit dem Kopf getroffen. Bereut habe ich es nie. Für mich hat es so gepasst, heisst nicht, dass es für andere auch funktioniert


AmyBell

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Autokorrektur, sorry. Das sollte heissen „Arbeitszeiten vs Kinderbetreuung“


linghoppe.

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Antwort auf Beitrag von AmyBell

Ja wenn dein Mann damit klar kommt.. er breit dazu ist weiter zu fahren für seine Arbeit dann solltest du den Schritt wagen.. Für den Traumberuf steckt man gerne einschränkungen ein.. aber wenn der Beruf Glücklich mahct , ist auch das Umfeld zufrieden


Pia555

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Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten! Meine Freundin ist gelernte Immobilienkauffrau. Sie arbeitet in einem Büro von Montag bis Freitag, verdient gemäß Tarifvertrag, der schon sehr großzügig ist, wie ich finde, hat 30 Tage Urlaub, hat nur morgens von 8-12 eine Kernarbeitszeit, danach flexibel. Privat macht sie sehr viel mit Tieren. Das Stellenangebot wäre eines größeren Tierheims, also quasi als Tierpfleger. Wochenendarbeit stand auch in den Aufgaben. Ich weiß jetzt nicht die genaue finanzielle Lage, aber wir wohnen nähe München und da sind die Mieten schon sehr teuer. Sie verdient jetzt ca. 2500 Euro netto und in dem Stellenangebot wären es 1800 Euro. Ich bin wirklich hin und her gerissen. Ich weiß, dass diese Stelle wie für Sie gemacht ist. Aber 700 Euro monatlich weniger, im Hinterkopf die Familienplanung,.. Ich weiß nicht, was ich raten soll. Eigentlich würde ich ihr so gern zu diesem Job raten, aber wie ihr schon teilweise schreibt: wie lange bleibt es der Traumjob, wenn man dann in finanziellen Engpässen lebt. Andererseits, wie hier auch eine Userin schrieb: vielleicht überall sparen, um eben ausleben zu können, was man liebt?


Spirit

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Ein klares Nein von mir. Ich würde diesen Job nicht für meinen jetzigen hergeben und ich liebe Tiere abgöttisch(wir hätten einen ganzen Stall voller Tiere wenn ich könnte wie ich wollte) Zum einen finde ich das Geld eine Hausnummer und zum anderen kann dieser Job schon auch sehr belastend sein, körperlich und psychisch. Mit Familie und Schwangerschaft wohl auch scher vereinbar. Dann lieber in der Freizeit dem Tierheim eine unentgeltliche Hilfe anbieten oder dem Verein beitreten und die Hunde Gassi führen, Katzen streicheln etc.


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Wenn mein Herz dafür brennen würde, würde ich es machen. Aber dann richtig, mit vorheriger Ausbildung.


Mitglied inaktiv

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Ok, dann ein dreifaches NEIN Die Tierheime jammern ja eh schon immer, weil sie zu wenig Geld haben. Aktuell wissen wir nicht, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Tierheime jetzt aktuell auch sehr schmerzhaft trifft. Viele Menschen werden ihre Tiere leider abgeben, weil sie diese nicht mehr gerecht halten können. Die Nebenkosten fressen viele auf. Die Tierheime werden dann genauso finanziell an ihre Grenzen kommen und wer fliegt dann als erstes raus? Meist diejenigen, die als letztes kamen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Da der Beruf ja nicht erlernt wurde, beginnt man nur als Quereinsteiger, also bekommt man dann in der Regel weniger bezahlt. also nein, würde ich nicht machen


SanBo

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Sie kann ja nicht einfach umsatteln, wenn die eine Tierpflegerin suchen, dann meinen sie, eine ausgebildete Tierpflegerin. Also wenn müsste sie sich eher überlegen, ob sie nochmal eine Ausbildung macht. Und wenn ja, dann verdient sie dabei nochmal weniger.


mausebär2011

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Ich habe es damals gemacht. War Erzieherin. Überdurchschnittlich gut bezahlt. War aber nicht mein Traumberuf. Dann kam der große und als ich in Elternzeit war packte mich der Mut. Also kündigte ich und fing in meinem Traumberuf an. Mehr Arbeit, weniger Urlaub, Bezahlung schlechter, gesellschaftliche Anerkennung gleich Null. Trotzdem, es war mein Traumberuf. 20jahre hatte ich mir genau das gewünscht. Für mich hat es sich gelohnt.


BB0208

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Antwort auf Beitrag von Pia555

Man verbringt so viel Lebenszeit im Beruf - ja, ich möchte diese Tätigkeit gerne machen. Ich habe einen Beruf erlernt, ein sehr schlecht bezahlter , typischer Frauenberuf, gerade in Ostdeutschland oft nur knapp über Mindestlohn vergütet - ja, ich mach das, weil es mich erfüllt. Ich mag meinen Job. Ich kann mir nichts anderes vorstellen.