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wie kann ich ihr helfen , sie unterstützen?

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wie kann ich ihr helfen , sie unterstützen?

Annika06

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Ich weis nicht so recht wie ich meiner Tochter helfen soll bzw. ob es überhaupt notwendig ist. Es betrifft sowohl das Schreiben & Lesen als auch das Rechnen und in gewisser Weise auch den Zeitdruck der dahinter steht. Sie geht jetzt in die 2. Klasse und im Grunde genommen klappt das Rechnen, Lesen und Schreiben soweit ganz gut. Allerdings nur wenn sie motiviert ist bzw. wenn sie nicht unter Zeitdruck steht. Was das Rechnen betrifft bekommt sie ganz schönen Zeitdruck auch von ihrer Lehrerin. Bisher stand unter nahezu jedem Arbeitsblatt " Du kannst es, rechne aber schneller " oder ähnliches. Inzwischen fängt sie (wahrscheinlich auch deshalb) an zu schludern, momentan ist es z.B. so dass sie keine Probleme hat beim Addieren im 20er Bereich und auch schon bei größeren Zahlen wie z.B: 23+24. Aber sie hat immer noch Probleme beim Subtrahieren wenn es über den 10er Bereich hinaus geht. Also z.B. 18-7 bekommt sie hin , 18-9 schon nicht mehr. Dieser Lösungsweg erst bis 10 runterzurechnen und dann den Rest abzuziehen mit dem kommt sie irgendwie net klar. (also 18-8 = 10 -1 = 9). Was das Lesen betrifft bekommt sie ebenfalls Druck von der Lehrerin schneller zu lesen. Letztens hat ihre Lehrerin gesagt, dass sie am Anfang der 1. Klasse eine der Besten war und jetzt eine der Schlechtesten ist. Das Resultat auch hier ist, dass sie zwar schneller liest aber dafür Wörter mehr errät wie liest, Buchstaben verschluckt usw. nur um schneller zu sein. Das was ich halt auch Komisch finde ist, dass sie zu Hause Dinge die sie interessieren total schnell und richtig lesen und lösen kann. Da gehören auch lange Fremdwörter dazu oder Rechenaufgaben wie 42+21 oder so. Leichtere Aufgaben löst sie teilweise sogar schneller im Kopf als der Papa. Meint ihr das liegt an der fehlenden Motivation in der Schule oder dem Druck den die Lehrerin auf sie ausübt? Abgsehen davon dass ich mit der gesamten Art der Lehrerin selbst nicht so klar komme finde ich persönlich dass die Lehrerin eine komische Art hat die Kinder zu motivieren. Sie fährt halt eher auf die Schiene "du stellst dich an wie ein Kindergartenkind, du bist zu langsam, du bist zu schlecht oder du bist die schlechteste " usw. . Ich weis nicht ob das so üblich ist aber ich fände es halt besser wenn man die Kinder nicht schlecht reden würde sondern positiv motivieren " Meine Tochter war eigentlich immer jemand der erstmal probiert hat und nicht gleich aufgegeben hat, aber in letzter Zeit sagt sie total oft "ich bin eh zu blöd dazu, ich kann das eh nicht, ich schaff das nicht usw."


Zero

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Meine Große hat bei immensen Druck dicht gemacht und auch von sich gesagt, dass sie das eh nicht kann, bzw. Zu doof ist. Die Lehrerin soll den Druck Rausgehen - deine Tochter ist erst in der 2. Klasse.


Zero

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Antwort auf Beitrag von Zero

Meine Große hat bei immensen Druck dicht gemacht und auch von sich gesagt, dass sie das eh nicht kann, bzw. zu dumm ist. Die Lehrerin soll den Druck rausnehmen - deine Tochter ist erst in der 2. Klassein.


RoteRose

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Was ist denn das für eine Lehrerin? Wieso müssen die Kinder bestimmte Rechenaufgaben auf Zeit lösen. Das ist doch Schwachsinn. Ebenso schneller lesen. Wenn ich meinem Kind vorlese, lese ich auch nicht schnell, sondern ganz normal, dass man das auch versteht und mit Betonungen! Ich würde mal mit dem Direktor / der Direktorin sprechen über die Lehrerin. Und mich würde mal interessieren in welchen Zeiträumen sie die Aufgaben machen müssen bzw. wieviele Aufgaben sie machen müssen! Kinder unter Druck setzen und sie seelisch fertig machen (Zitat: "du stellst dich an wie ein Kindergartenkind, du bist zu langsam, du bist zu schlecht oder du bist die schlechteste") das ist das SCHLIMMSTE was eine Lehrerin machen kann! Lg RR


RoteRose

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was du deiner Tochter raten sollst bzw. sie unterstützen sollst, außer das ihr vielleicht zu hause etwas übt. Aber nicht unter Druck. Kinder sind nunmal unterschiedlich und das muss die Lehrerin akzeptieren.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Äh Röschen ich weiß ja nicht wann und wo du zur Schule gegangen bist, aber das man gewisse Texte in einer gewissen Zeit gelesen haben sollte und Aufgaben in einem vorgegebenem Maß erledigt haben sollte, ist heute die Norm. In der dritten Klasse wird es noch viel "schlimmer" und wird das Lerntempo nochmal drastisch angezogen. Wer also in Klasse 2 schon Schwierigkeiten hat, wird es in Klasse 3 erst recht schwer haben und sollte vorher gucken, woran es liegt.


hormoni

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Rose, hast du schon ein Kind in der Schule? Ich meine, in der 3./4. Klasse? Bei Proben MÜSSEN Rechenaufgaben auf Zeit gelöst werden.... Wohin gegen ich dir Recht gebe ist, dass es völlig unnötig und auch falsch ist, ein Kind seelisch fertig zu machen. Grüße h


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von hormoni

Die wird sich noch umgucken... ihr Sohn ist ja gerade mal Erstklässler.


RoteRose

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Antwort auf Beitrag von hormoni

So weit ich mich erinnern kann, war ich selbst auch in der Schule. Das Kind ist hier aber in der 2. Klasse ... Okay, man weiß auch nicht wie lang der Text ist den sie auf Zeit lesen muss oder wieviele Rechenaufgaben es sind und wieviel Zeit sie dafür haben.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Mein Sohn ist ebenfalls in der zweiten Klasse und dort ist es genauso.


RoteRose

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Es kommt noch immer drauf an wie die Lehrer sind. Wen das gute Lehrer sind gehen sie auf die Kinder ein und machen sie nicht seelisch fertig, weil sie in ihren Augen "zu langsam" sind.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Trotzdem machst du immer das gleiche: mitsabbeln bei Themen, von denen du keine Ahnung hast. Du weißt einfach nicht, was in höheren Klassen abgeht! Warum äußerst du dich also zu Tempo usw.? Gegen den Rest (fertig machen) habe ich gar nichts gesagt, also reite nicht darauf rum.


RoteRose

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Ach meinst du? Nochmal ... wir alle hier waren doch auch mal Schulkinder oder? Von daher kann ich schon mitreden, meinst du nicht? Aber ich habe gesunden Menschenverstand um zu sehen, dass die Kleine da leidet unter der Lehrerin und den "Zeitdruck".


hormoni

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Die Anforderungen, die zu unseren Zeiten in der Schule gestellt wurden, kann man bei weitem nicht mehr mit denen vergleichen, die heutzutage verlangt werden. Ich glaube nicht, dass eine Lehrkraft etwas verlangt, das nicht im Lehrplan vorgeschrieben bzw nicht machbar ist. Andere Kinder scheinen es ja auch zu schaffen. Grüße h


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

du warst vor 33 Jahren in der zweiten Klasse, noch dazu in einem anderen Land, in einem anderen System und in einer speziellen Sprachheilschule - meinst du wirklich, du kannst DAS gleichsetzen? du bist einfach nur unfassbar!


Annika06

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Antwort auf Beitrag von hormoni

Ich fürchte die Anforderung und Einstellung der Lehrerin werd ich nicht ändern können.... ich habe auch schon von Bekannten gehört dass der Druck usw. in der 3. und 4. Klasse noch schlimmer ist... Sie machen auch jetzt schon so Lese- und Rechenwettbewerbe. Eigentlich eine ganz nette Idee, denn die ersten drei Plätze bekommen eine Kleinigkeit. Allerdings nennt die Lehrerin nicht nur die Gewinner sondern immer auch sozusagen die Looser (3 letzten Plätze) und das find ich z.B. auch total unnötig. Ich hab auch der Lehrerin schon mal gesagt dass sie mit dieser Art meine Tochter zu "motivieren" nicht weit kommt weil sie dann blockt und das auch sehr persönlich nimmt weil sie halt auch sehr sensibel ist. Aber die Lehrerin sagt nur, ihr rutscht das halt so raus und es ist halt ihre Art. Für mich wäre es halt schon ein Fortschritt wenn meine Tochter wieder mehr an sich selbst glaubt und ihr das Ganze auch wieder mehr Spaß macht. Ihr fehlt momentan ja fast komplett der Spaß am Lesen & Rechnen.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Das eine ist ganz normal, kenne ich von meinen Jungs, aber das was die Lehrerin nebenbei macht geht gar nicht... Da muß ein Gespräch her, notfalls dann wirklich mit dem direktor


hormoni

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Das Kind leidet vielleicht wirklich unter dem Zeitdruck. Und trotzdem scheinen die Anforderungen altersgemäß zu sein. Ich halte es ehrlich gesagt für ein bisschen realitätsfremd, das heutige Schulsystem mit dem von vor 20 oder 30 Jahren zu vergleichen. Die Anforderungen sind ordentlich gestiegen. Du wirst es mit fortschreitenden Alter deines Sohnes merken. Das, was wir damals in der 5./6. Klasse gelernt haben, lernen die Zwerge z.T schon in der 3. und 4. Manche Dinge werden gar nicht mehr unterrichtet (z.B Teile des 1x1). Das müssen sich die Kinder herleiten - oder mit den Eltern lernen. Ich finde, dass unsere Kinder es z.T deutlich schwerer als früher haben... Aber das jetzt nur mal so am Rande LG h


hormoni

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Als Erwachsener sollte man schon in der Lage sein, seine Äußerungen im Zaum zu halten. An dieser Stelle wäre mir wohl der Kragen geplatzt - hätte sie das zu mir gesagt :-) Versuche, sie positiv zu stärken. Sieh ihre Stärken - das, was sie gut macht. Und lob sie dafür. Bau Dinge, die ihr schwer fallen, öfter mal im Alltag ein und belohne sie dafür. LG h


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Wende dich wegen der persönlichen Kränkungen an den Schulleiter. Wenn du da nicht weiter kommst, an die nächsthöhere Instanz. Leider sind unsere Kinder selten Überflieger, die alle grundsätzlich auf dem Gymnasium zu landen haben, einen Pferdefuß haben sie nämlich fast alle. Du kannst nur versuchen, dein Kind zu ermutigen! Eventuell wäre eine andere Schulform für dein Kind besser? Wir haben eine Montessoriorientierte Schule, und ich bin für mein Kind sehr zufrieden, weil das lernen dort zwar auch nach einem Wochenplan stattfindet, aber wesentlich individueller. In Mathe ist mein Kind daher fast ein Jahr voraus, Deutsch ist nicht so stark, aber auch nicht schlecht - und das ist NORMAL, denn wir alle haben Neigungen und Abneigungen.


mf4

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Damals als wir in der Schule waren... kannst du mit heute nicht vergleichen. Von den Kindern heute wird viel mehr abverlangt... da sehe ich schon den Unterschied, wenn ich die Schulzeit meiner 2 Großen mit der der beiden Kurzen vergleiche.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Ich würde zuerst das Gespräch mit der Lehrerin suchen und sie fragen was sie vorschlägt.....


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Schließe mich Zero an. Unbedingt Druck rausnehmen und Gespräch mit der Lehrerin führen. Es ist normal, das kinder noch Buchstaben verschlucken bzw. auch gerne einen daran hängen. In Mathe könne ihr helfen, wenn ihr die Zahlen visualisieren könnt. Damit sie ein Gefühl dafür bekommt.


Mitglied inaktiv

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Ich bin immer dafür, das Kind "nebenbei" lernen zu lassen. Aufgaben aus dem Alltag eignen sich hervorragend. Mutti69 hat mit ihrem Sohn ein tolles Detektivspiel veranstaltet, und Dinge im Haus zählen lassen. Dann kann man zB sagen: und wenn der Nachbarjunge ein (zwei, drei) Fenster mit dem Ball kaputt macht - wieviele haben wir dann noch heil übrig? Und so weiter...


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Ich würde einen Termin mit der Lehrerin machen und ihr genau das alles berichten und versuchen mit ihr zusammen einen Lösungsweg zu finden. Und ja, Aufgaben müssen nun mal in einer vorgegebenen Zeit erledigt werden. Das ist doch kein "Druck machen" und man macht die Kinder auch nicht"seelisch kaputt". Die Aufgaben sind so konzipiert, dass man sie gut schaffen kann. Tut das Kind es nicht, muss man schauen woran das liegt. Fehlt die nötige Konzentration oder beherrscht das Kind Routineschritte nicht und hinkt deswegen zeitlich hinterher. Deswegen sollte und kann man man die Kommentare von RoteRose hier im Thread gepflissentlich ignorieren! Denn das geht am Thema vorbei und hilft dem Kind nicht auf seinem weiteren Weg! Erstmal ist zu klären, woran das denn nun liegt und das kannst du am besten MIT der Lehrerin! LG


PapayaMama

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Antwort auf Beitrag von Annika06

boah das ist ja echt kontraproduktiv von der Lehrerin. Ich hatte auch mal so eine als Kind. Die hat zu mir gesagt: "Das wirst du niemals können" und sowas. Es ging um Mathe. Als meine Mutter dann zum Gespräch kam, meinte die Lehrerin zu ihr, sie hätte das gesagt um mich zu motivieren!!! Also das war echt keine Motivation für mich. Wie du deine Tochter unterstützen kannst, weiß ich nicht. Ich habe noch keine Schulkinder. Ich würde wahrscheinlich mit ihr viel üben, damit sie sicherer wird. Und ihr sagen, dass DU dich nicht von dem was die Lehrerin sagt, beindrucken lässt und dass SIE es auch versuchen kann, lockerer zu nehmen und dass es gut ist, wenn sie ihr bestes versucht, aber sich nicht unter Druck setzen lassen soll. Wenn es zu schlimm wird, sprich mit der Lehrerin drüber.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Annika06

Der Druck muss raus. Geht sonst in die Hose!