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TRB

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Mich hat heute ein Post im RUB sprachlos gemacht. Ich verurteile niemanden für seine Entscheidung. Trotzdem würde ich mich interessieren was andere darüber denken . Wenn ihr bei der Geburt festellt es wäre krank. Kind zu Adoption frei geben? Ich Persönlich würde das niemals machen egal wie krank es wäre. Lg


zwergchen1984

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Antwort auf Beitrag von TRB

Nein. Ich habe mich bei allen Kindern ganz bewusst gegen jede Untersuchung gestellt(Ultraschall ja, aber alles andere habe ich abgelehnt). Bei Kind 1 sollte ich eine Fruchtwasseruntersuchung machen, Verdacht auf Trisomie 21. Ich habe es nicht gemacht. Hätte mein Sohn Trisomie gehabt, dann wäre es so.


TRB

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Antwort auf Beitrag von zwergchen1984

Hab ich auch so gemacht. Wäre bei den normalen Untersuchungen etwas auffällig hatte ich weitere Test gemacht. Damit ich mich einfach für die Geburt und die Zeit danach vorzubereiten.


Mitglied inaktiv

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Weil so kennen wir nur deine ausführung. Mich würde der Originalpost interessieren - ohne dass ich die AP dumm anmachen muß. will den einfach nur lesen


Pebbie

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"Damit ich mich einfach für die Geburt und die Zeit danach vorzubereiten." So habe ich das auch gemacht. Ich hatte bei meiner Tochter eine Wahrscheinlichkeit von 1:76 für eine Trisomie. Deswegen haben wir eine FU machen lassen.


miss_spicy

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Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, wenn ihr das Kind sowieso behalten wollt, warum geht man dann das Risiko einer Fruchtwasser Untersuchung ein? Der NIPT hat fast dieselbe Sicherheit wie die Fruchtwasser Untersuchung, beim Pränataldiagnostiker wird ausdrücklich darauf hingewiesen nur eine FU machen zu lassen wenn ein Abbruch in Frage käme. Ich frage mich wie man dann damit umgeht, wenn man nach der FU eine Fehlgeburt erleidet mit einem Kind, welches man sowieso behalten hätte.


misses-cat

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Die Kinder von pebbie sind schon Teenager


miss_spicy

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Antwort auf Beitrag von misses-cat

Ah ok aber den ETS hat es vermutlich schon gegeben, daher auch die berechnete Wahrscheinlichkeit?


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von miss_spicy

Ja das gab es damals schon. Ich habe das ets nie gemacht weil nur Wahrscheinlichkeit und ich bei meinen ersten Kindern sehr jung war, fruchtwasser habe ich nie gemacht wegen dem Fehlgeburt Risiko den nibt habe ich jetzt beim jüngsten Kind gemacht und würde es wieder machen nicht um abzugreifen aber zb um in der passenden Klinik zu entbinden ( t21 Kinder haben oft Herzfehler oder Nieren Probleme )


Muschelnudel

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NIEMALS !!!!!!!


bea+Michelle

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Nein, natürlich nicht. Wer so denkt, ist krank.


BB0208

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Ich habe 4 Kinder geboren, davon ist nur eins gesund. Natürlich ist das eine komplizierte Familiensituation und ich kann es mir oft kaum vorstellen, wie easy (und sorglos) es sich mit gesunden Kindern lebt, aber sie gehören alle zu uns, waren und sind herzlich willkommen in unserer Chaosfamilie. Was macht man denn, wenn ein Kind spontan schwer erkrankt oder verunfallt? Dann auch weggeben, soll sich doch wer anderes drum kümmern?....


zwergchen1984

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Antwort auf Beitrag von BB0208

Ich hab mit 14 Praktikum in einer heilpädagogischen Tagesstätte. Ich hab dort so wundervolle Kinder kennengelernt, mit so unterschiedlichen Bedürfnissen und Defiziten. Sie alle eine eines: ihre wahnsinnige Lebensfreude. Wenn X mir, weil er seine Kraft nicht steuern kann, eher sehr, sehr ruppig(fast schon wie eine Ohrfeige) über die Wange streichelt oder Y stundenlang bei mir auf dem Schoß saß, was eher untypisch war und bei Fremden(als Praktikantin war ich fremd) eher zurückhaltend ist dann sind das unbeschreibliche Glücksmomente. Mit 16 lernte ich die Tochter der besten Freundin meiner Schwiegermutter kennen. Mehrfach Behindert. Blind, fast taub, geistig jedoch klar, körperlich sehr eingeschränkt. Bis zur Geburt wusste niemand, dass das Kind niemals ohne Betreuung sein kann. Sie hatte eine Lebenserwartung von einigen Jahren, sie ist fast 40 Jahre alt geworden. Ihr Lachen war unglaublich ansteckend. Ich grinse bei der Erinnerung daran. Einer der Freunde meines Bruders hat einen mehrfach behinderten älteren Bruder. Geistig auf dem Stand eines 4 Jährigen. Kann kaum laufen, braucht einen Helm, weil seine Schädelknochen sehr weich sind und jedes anstoßen gefährlich ist. Krabbeln kann er nämlich wie ein Rennfahrer obwohl er schon 30 ist. Der Sohn von der besten Freundin meiner Mutter war bis zur Geburt kerngesund. Bei der Geburt litt er dann unter Sauerstoffmangel. Resultat: geistig und körperlich eingeschränkt. Ich kann nur ahnen, wie schwer es sein muss. Was für Herzblut drin steckt, wieviele Tränen vergossen werden, wie aufwendig es ist, zu sämtlichen Therapien zu fahren. Wieviel Kraft es kostet, Hilfsmittel zu bekommen, denn nicht immer sehen die Krankenkassen deren Notwendigkeit. Deshalb würde ich da auch keinen verurteilen. Schließlich kann es nicht jede/r und dann ist es besser, wenn das Kind zu einer Familie kommt, die es genau so lieben, wie es ist. Und ja, solche Menschen gibt es. Ich las da gerade heute von einer Familie, die drei Downies aufgenommen hat. Zwei adoptiert, eines ein sogenanntes Langzeitpflegekind.


Mitglied inaktiv

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Niemals Das Leben ist KEIN Wunschkonzert.


Mitglied inaktiv

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Welcher Post? Ich habe hier im "Schwanger wer noch" gelesen, dass eine Dame überlegt hat "das erste Wunschkind" abzutreiben, weil die Nackenfalte vergrößert war (all die anderen Untersuchungen waren gut). Deswegen wundert mich nix mehr. Es gibt Menschen, die muss man nicht verstehen.


Feuerschweifin

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Nein, würde ich nicht. Finde ich aber moralisch tatsächlich ok (auch wenn ich es persönlich für mich mir nicht vorstellen könnte) und viel besser als ein Kind abtreiben zu lassen. So darf es wenigstens leben und das bei Eltern, die sich sehr ein Kind wünschen. Entgegen anderslautender Behauptungen, werden Neugeborene sehr schnell vermittelt, auch kranke/behinderte, die Nachfrage ist nach wie vor höher als das "Angebot".


mausebär2011

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Nein würde ich nicht. Bei der kleinen habe ich sämtliche Tests abgelehnt. Beim großen hatte ich Tests machen lassen. Als es hieß er sei nicht lebensfähig sollten weitere Tests gemacht werden. Die lehnte ich ab. Als es hieß ich solle abtreiben lehnte ich ebenfalls ab. Keine Diagnose hätte irgendetwas geändert.


Aixoni

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Den Post habe ich irgendwie nicht mitbekommen. Wurde er gelöscht...? Nein, ich würde mein Baby nach der Geburt niemals abgeben, sondern es lieben und genauso groß ziehen wie meine Mädels. Allerdings habe ich bei beiden das ETS bzw ein NIPT machen lassen (nicht beides, das erste Mal das ETS und beim zweiten Mal das NIPT), obwohl wir keine Risikofaktoren haben und wäre ein Ergebnis auffällig gewesen, hätte ich eine Fruchtwasser Untersuchung machen lassen und hätte das Baby in letzter Konsequenz auch abgetrieben. Ich weiß wie es ist, ein behindertes Familienmitglied zu pflegen und das ist nichts, was ich machen möchte, wenn ich es mir aussuchen kann. Wenn man es aber vorher nicht festgestellt hat, dann sollte das Baby einfach Teil unserer Familie werden und wird als solches angenommen, gepflegt und geliebt!


ZoeSophia

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Für mich war klar, Trisomie 21 wäre kein Grund das Kind nicht zu behalten! Wir haben die Nackenfalte gemessen, da war alles gut… wir haben uns aber auch darüber Gedanken gemacht, was wäre wenn…. Es ist im Nachhinein schwierig zu sagen, was/wie wir es gemacht hätten, aber für uns war klar, überlebensfähig = behalten! Was ich persönlich aber nicht hätte machen können, ein nichtüberlebensfähiges Kind bis zum Schluss austragen…


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von ZoeSophia

Genau das hätte ich gemacht, aber mein Mädel hatte es sich in der 19. SSW anders überlegt und ist eingeschlafen. Ich war immer der Meinung, sie soll wenigstens die Zeit im Bauch so lange mit mir verbunden sein, solange sie das möchte. Schlimmstenfalls bis zum Schluss :( Leider war das aber auch noch zu einer Zeit, wo Stillgeburten unter 500 g nicht bestattet wurden. Daher weiß ich nichtmal wo sie bestattet wurde. Da war ich schon sehr traurig, weil ich hoffte, wir dürfen sie beerdigen :(


mausebär2011

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Verstehe ich zwar. Möchte trotzdem was dazu sagen. Ich bin 2010 schwer erkrankt und habe Medikamente bekommen die das Verbot nach sich zogen, in den nächsten 6 Monaten schwanger zu werden. Dummerweise wurde ich exakt 6 Wochen später schwanger. Aufgrunddessen wurde ich strenger überwacht und der Knirps entsprechend untersucht. Dann kam die Diagnose. Nicht lebensfähig. Wenn er es überhaupt bis zur Geburt schafft, dann hätte er nur Sekunden, max Minuten. Deshalb sollten wir die Schwangerschaft abbrechen. Wir entschieden uns dagegen. Wir wollten ihn den Zeitpunkt selbst wählen lassen. Alle weiteren Untersuchungen lehnte ich ab diesem Tag ab. Dann kam die Geburt. Und er kam kerngesund zur Welt. Er ist heute 11, sitzt grade hier vor mir und spielt mit seiner 1½jährigen Schwester. Er hat keinerlei Einschränkungen, ist so gut wie nie krank und ein echt schlaues kerlchen.


ZoeSophia

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Schön Genau vor so was hätte ich extrem Angst und bin froh, dass ich nie vor so einer Entscheidung stand! Ich will mich gar nicht damit auseinandersetzen was wäre wenn ich in so einer Lage gewesen wäre…. Ich hätte wohl jegliche Test gemacht, oder auch nicht! Für uns stand aber immer fest, Trisomi21 oder andere Krankheiten, die zwar das Leben erschweren, aber doch das Kind „leben lassen“ wäre für uns kein Grund des Abbruches gewesen! Ich verstehe aber auch die Menschen, die dann ein Krankes Kind lieber zur Adoption freigeben, da sie sich solch einen Leben nicht gewachsen fühlen… besser als das Kind zu behalten und dann zu quälen weil sie total überfordert wären… Es ist schwierig, und jede Familie oder jeder einzelne Mensch entscheidet da anders, da gibt es kein „richtig“ oder „falsch“, da spielen so viele Faktoren zusammen…


miss_spicy

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Man das tut mir echt leid, wirklich schlimm und wie damit umgegangen wurde ist auch echt nicht ok. Ich hatte das "Glück", dass mein Baby auch in der 13. SSW bereits in einem Sammelgrab bestattet wurde, ich konnte mich nur bis jetzt nicht überwinden dort hin zu gehen, möchte es jetzt aber bald mal mit meiner Tochter besuchen.


juleba

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Ich habe ein paar Jahre im Jugendamt gearbeitet. Und diejenigen hatten meine Hochachtung, die um ihre eigenen Grenzen wussten und das Kind lieber für ein besseres Leben woanders abgegeben haben als in völliger Überforderung zugrunde zu gehen. Zu bedingungsloser Liebe gehört es eben auch Entscheidungen zu treffen, die einen womöglich selbst traurig stimmen, man aber weiß, dass es für ein kleines Würmchen besser ist. Ein großer Anteil der Mütter / Eltern haben sich damit echt nicht leicht getan.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von juleba

Und andere Mütter und Väter können / sollen sich besser um das Kind kümmern weil...? Das ist eine bewusste Entscheidung, ob man sich kümmern möchte oder nicht, um eigene egoistische Einstellung. Selten geht es um eine schwierige Lebenssituation oder schwerste Erkrankung, die es nicht möglich macht. Zwar ist das Kind dann eventuell tatsächlich woanders besser aufgehoben, aber die Eltern, die das Kind weggeben machen sich einfach das Leben leichter. Und in meinen Augen ist das keine Heldentat.


ilsevonderunkrautfarm

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Weil andere Mütter/Väter es können. Es macht sich niemand das leben leichter, so eime Aussage ist absolut grenzwertig, und trifft jedes Elternteil ins Gesicht, die so eine Entscheidung getroffen haben, damit es dem Kind ggf. besser geht.


ilsevonderunkrautfarm

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Du kannst so etwas bei deinen entsprechenden Unterlagen mit abgeben, ob du dazu bereit bist, ein Kind mit entsprechenden Behinderungen zu adoptieren.


juleba

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LauraMarie, du hast ganz schön viel Meinung bei Nichtbetroffenheit und ohne Kenntnis der Umstände der Einzelfälle. Deine Urteile stehen fest. Das ist nicht verwerflich. Vorher hatte ich deine Meinung auch mal. Dann kam ein Gesamtbild und ich wurde eines besseren belehrt. Ich habe nie von Heldentaten gesprochen sondern vom Grenzen, Möglichkeiten, Selbsteinschätzung, schwierigen Entscheidungen, Tränen, Hoffnungen. Du tust so als würden diese Menschen einfach irgendeine Sache in den Müll werfen. Das trifft aber so garnicht die Realität.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von juleba

Betroffen nicht, aber ich kenne 2 Familien, die behinderte Kinder haben. Bei einer Familie hat das Kind sogar einen schweren und seltenen Chromosomfehler und ist sehr pflegebedürftig und dauerhaft auf die Eltern angewiesen. Und die Kinder brauchen besonders viel Pflege, Geduld und Liebe. Die Kinder werden ja weggegeben, ohne im Voraus die Gewissheit zu haben, ob sie die Liebe und die Pflege bekommen werden, die sie brauchen. Und was ist wenn sie woanders nicht gut behandelt werden und es nicht mal mitteilen können? Mit dem Gedanken müssen die leiblichen Eltern leben müssen. Ich persönlich könnte es nicht. Kenne auch niemanden persönlich, der das könnte.


ilsevonderunkrautfarm

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Wie stellst du dir das vor? Dass das Kind random irgendwo hingegeben wird? Irgendwelchen Leuten, ohne vorherige Prüfung? Ohne Begleitung nach Adoption?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von ilsevonderunkrautfarm

Man kriegt das oft genug schon bei gesunden Kindern mit. Und man kriegt wahrscheinlich nur den mikroskopisch kleinen Teil davon mit. Deswegen ja, ich kann es mir durchaus vorstellen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von ilsevonderunkrautfarm

Man hört immer wieder, daß adoptierten Kindern oder auch Pflegekinder misshandelt oder Hier in der Gegend zb: https://www.sat1.de/regional/bayern/nachrichten/sechs-pflegekinder-missbraucht-ehepaar-vor-landgericht-ansbach-clip und es kommt nicht selten vor. Dann sag mir mal, wo da das Amt ist? Und wie viele adoptierte Kinder erzählen dann im Erwachsenenalter, daß sie die schwarzen Schafe in den Familien waren. Aber sind dann wohl auch nur Einzelfälle :(


kattta

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Ich hätte das auch nie auch nur einen Moment überlegt. Aber- ich kenne Familien, die so ein Schicksal großartig und liebevoll hinkriegen. Aber auch Ehen, die daran gescheitert sind und Frauen, die ein Leben lang sich aufgeopfert haben. Manche völlig ohne Liebe. Die Schwiegermutter meiner Schwester ist gestorben und meine Schwester und der Schwager haben die geistig schwer behinderte Schwägerin geerbt. Leider ist dieser Frau nicht viel Gutes wiedergesehen und der Umgang zumal liebevoll ist nicht einfach. Je länger sie zusammenleben desto trauriger macht mich das. Weil ich mitkriege wie das auch meine Nichte belastet. Was ich sagen will- nicht alle haben Soviel Liebe, wie sie anfangs denken.


4_Monster

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Ich oute mich jetzt mal als jemand der eins seiner Kinder weg gegeben hat, mein Sohn war zu dem Zeitpunkt gute 11,5 Jahre und die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, war aber letztendlich das Beste was ich für uns BEIDE tun konnte, auch sich einzugestehen dass man es nicht schafft und Hilfe zu holen ist Liebe.


kattta

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Antwort auf Beitrag von 4_Monster

Ja - das denke ich auch. So einfach läßt sich das alles nicht sagen. Weder wie lange Kraft da ist noch wo die Liebe tief genug ist. Guter Wille ist das Eine, die Realität bewältigen das Andere.


Reese

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Ich muss zugeben dass wir bei einer Behinderung auch echt überlegt hätten ob wir das leisten KÖNNEN. Es ist ja eine Sache es zu wollen, aber können steht für mich nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Wenn alle Beteiligten konstant auf dem Zahnfleisch kriechen ist es mMn auch dem Kind gegenüber unfair krampfhaft etwas zu wollen was man nicht leisten kann. Habe es von kleinauf mitbekommen beim Patenkind meiner Großmutter; ich weiß nicht ob ich das so leisten könnte körperlich und vor allem psychisch. Wir haben Glück - toi toi toi - und unser Sohn ist gesund.


Mitglied inaktiv

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Und wildfremde Menschen müssen es krampfhaft wollen? Wo sollen sie die Kraft und den Willen herholen, wenn die eigene Eltern bei ihrem eigenen Kind, welches man 9 Monate unter dem Herzen trug nicht haben?


Reese

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LauraMarie2, nein fremde müssen es nicht wollen. Aber es gibt Leute, die damit ganz anders umgehen können und sich bewusst dafür entscheiden ein behindertes Kind zu adoptieren. Vor diesen Menschen habe ich den größten Respekt. Ich finde es vermessen von oben herab über Eltern zu urteilen, die daran ggf. scheitern und sich für eine Adoption entscheiden.


Liv20

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Bei dir klingt es so, als würden Adoptiveltern einfach ein behindertes Kind vorgesetzt bekommen und müssten dann halt damit zurecht kommen. Aber das sind doch Menschen, die sich bewusst für ein behindertes Kind entscheiden. Vielleicht passen die lebensumstände, man hat Zeit und keine großen geldsorgen,.... Whatever. aber für die Leute die ein behindertes Kind adoptieren ist das ja keine uberraschung, dass das Kind behindert ist.


ilsevonderunkrautfarm

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Mich werden einige steinigen. Aber: als es hieß, dass meine Tochter ggf. schwerst behindert sein wird, und der Schock im dem Moment einfach extrem tief saß und mir meine Oprionen genannt wurden, gab es diese 3: Fetozid/Spätabbruch Anonyme Geburt und Kind abgeben Kind behalten. Alles hing von der Fruchtwasseruntersuchung ab. Und alle 3 Varianten gingen durch meinen Kopf. Wer nicht selbst vor so einer Entscheidung stand und in so einer Situation war, hat sich gefälligst komplett zurückzuhalten.


TRB

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Antwort auf Beitrag von TRB

Es ging um die Krankheit Trisomie 21 und Herzfehler


ilsevonderunkrautfarm

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Antwort auf Beitrag von TRB

Wo denn? Stell doch mal einen Link ein? Kennst du den Film 21 Wochen? Wenn nein - schau ihn dir an.


Mitglied inaktiv

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Du willst den Link nicht rausrücken.. das stinkt Ich habe jetzt überall gesucht und nix gefunden. Oder bist DU selber betroffen und traust dich das nicht zu schreiben?


TRB

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Ich werd den Post nicht hier öffentlich stellen. Eine andere Userin hat ihn auch gelesen . Ich hab 3 Kinder eins mit sehr starken Adhs der 24 Stunden Aufmerksamkeit braucht .


CarmenMS

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Ich habe bei beiden Untersuchungen machen lassen, um eine evtl Behinderung möglichst auszuschließen (Nackenfaltenmessung bzw Harmony Test und dazu Feinultraschall). Grund war, und da bin ich ehrlich, dass wir uns ein Leben mit behindertem Kind nicht vorstellen konnten. Zum Glück waren und sind beide gesund. Hätte sich nach der Geburt herausgestellt, dass sie doch was haben oder ihnen jetzt noch was passiert (Gott bewahre, ich hoffe ihnen passiert nie etwas schlimmes), hätten wir das aber akzeptiert und damit leben müssen. Weggeben würde ich nicht schaffen. Nur wenn es sich vor Geburt vermeiden lässt, hätten wir das gemacht. Man kann uns dafür verurteilen. Aber wir hätten nicht die Kraft dafür. Freunde von uns haben ein behindertes Kind, und wenn ich sehe, wie es ihnen damit geht, eigenes Leben und Ehe quasi dahin, dann können und wollen wir das nicht wissentlich auch.


Schneeglöcken

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Sicher, dass es sich nicht um ein Trollposting handelt? Klingt ja schon sehr extrem. Ich selbst habe, außer den 3 Ultraschalluntersuchungen laut Mutterpass, in meinen Schwangerschaften keinerlei Pränataldiagnostik machen lassen, weil ich mich für meine Kinder - genau so wie sie sind - bereits entschieden habe, als ich mich dazu entschied schwanger zu werden. Ausstieg gibts da nicht mehr! Eine Garantie für ein gesundes Kind gibt es nicht. Nicht in der Schwangerschaft und in all den Jahren danach auch nicht. Also dementsprechend, nein, ich würde ein krankes Kind natürlich nicht zur Adoption freigeben.


Leena

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Antwort auf Beitrag von TRB

Es hat Dich sprachlos gemacht, aber Du verurteilst niemanden für seine Entscheidung, aber Du würdest das niemals auch nur in Betracht ziehen..? Wie schön, wenn Du so unvoreingenommen und offen an ein Thema herangehen kannst. :) Aber zum Thema: Ich muss da immer an ein Gespräch mit meinem Schwager denken, bei der Beerdigung seines Sohnes. Er hatte schon ein frühgeborenes Kind beerdigt und ein vierjähriges Kind, das praktisch über Nacht an einer Erkrankung starb. Und dann hatte er noch diesen Sohn, der aufgrund von Sauerstoffunterversorgung bei der Geburt körperlich und geistig schwerst behindert war. Zuerst hatten ihm die Ärzte nur weniger Wochen gegeben, schließlich ist er doch über 20 Jahre alt geworden, und seine Eltern haben wirklich immer für ihn gekämpft und immer alles gegeben, und noch mehr. Bei seiner Beerdigung sagte mein Schwager (übrigens überzeugter Katholik): Ich kann jeden verstehen, der sich bei einer entsprechenden Diagnose für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet.


TRB

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Antwort auf Beitrag von Leena

Nein würde ich niemals in Betracht ziehen. Ich habe ein Kind mit starken Adhs der extrem Aufmerksamkeit braucht.Ehe ist gescheitert aus diesen Grund weil der Papa meint ach das es ihm zu anstrengend ist.


Feuerschweifin

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Ich habe den Beitrag gelesen, er existiert. Ich werde ihn aber auch nicht verlinken wegen Shitstorm-Risiko. Ich bleibe bei meiner Meinung.


Liv20

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Für mich wäre das keine Option. Habe auch keinerlei Tests machen lassen. Aber das ist vielleicht auch leicht gesagt, in einer (wenigstens einigermaßen) intakten Familie, mit gesicherten Einkommen und möglichen Hilfen in der Familie. Ich finde schwierig über andere deswegen zu urteilen. Ich kenn die lebensumstände und die belastbarkeit dieser Person nicht... Und manch ein Kind ist sicherlich besser bei adoptivfamilien aufgehoben als bei den eigenen Eltern! Meine stiefschwester hat regelmäßig Kinder kurzzeitig bei sich, was man da manchmal hört was diese kleinen Wesen schon alles ertragen mussten, da ist "Adoption" auf einmal gar nicht mehr negativ belegt sondern eine freudige Nachricht, wenn diese Kinder dann eine Familie gefunden haben.


Sausia

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Heute ist übrigens Welt Downsyndrom Tag


Spirit

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Ich war Gott sei Dank noch nie in so einer Situation und insofern maße ich mir nicht an hier ein Urteil zu bilden oder eine Meinung zu haben. Ich wüsste nicht was ich täte. Ich finde, dass ist die schwerste Entscheidung die Eltern treffen müssen und habe deshalb den größten Respekt vor allen betroffenen Eltern. An die betroffenen Eltern hier im Forum: fühlt euch gedrückt.


Nahafensa

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Hallo! So im ersten Moment würde ich auch sagen -Niemals! Aber ich war nicht in der Situation und wüsste nicht wie ich wirklich reagieren würde. Die Option zur Adoption geben, wäre zumindest in meinen Augen besser als Abtreiben. Eine Abtreibung hätte ich nicht gemacht und danach wären (wahrscheinlich) die Gefühle fürs Kind eh viel zu stark - also im besten Fall natürlich. Wir wurden zum Screening geschickt, da zwar nie was auffällig war, aber ich eine überstandene Erkrankung hatte und der Arzt auf Nummer sicher gehen wollte, da die Daten dazu ziemlich mau sind/waren. Ansonsten haben wir keine weiteren Tests gemacht, da es sowieso keine Option bis zur Geburt für uns gegeben hätte. Aber ich denke man kann wirklich nicht 100% nachvollziehen wenn man nicht betroffen, wie es in meinem Fall ist.


bellis123

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Niemals! Wir haben auch keine Nackenfaltenmessung machen lassen. Mich macht das sprachlos wie manche "Mütter" nur ein gesundes Kind annehmen wollen. Unsere Kinder brauchen all unsere Liebe und unseren Schutz, wer dazu nicht in der Lage ist, sollte besser gar nicht erst schwanger werden.


Viridi

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Ich habe mich bewusst gegen die Tests in der Schwangerschaft entschieden, da ich meine Kinder so annehmen und lieben wollte (und es auch tue), wie sie auf die Welt kommen.


Mitglied inaktiv

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Ich glaube, ich habe den Beitrag auch gelesen. Er ist schon etwas älter (2021), oder? War die Schwangere sogar nicht schon in der 33. Woche? Bei meinen ersten Beiden Kindern habe ich auch nichts machen lassen, aus den Grund, dass ich die Kinder, egal was rauskommt, behalten hätte (ausserdem war ich noch sehr jung). Jetzt bei der 3. SS bin ich 36 und ich habe alles machen lassen (auch wenn wir das Kind definitiv behalten). Ich wurde aber irgendwie jetzt auch richtig gedrängt das zu machen, weil ich halt schon 36 bin. (Ich glaube, denen ging es nur ums Geld)


Mitglied inaktiv

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Nein, es geht um ein schon geborenes Kind welches aufgrund einer Erkrankung direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde.