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Umfrage: Toleranzgrenze

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Umfrage: Toleranzgrenze

Mitglied inaktiv

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Wo wäre eure persönliche Toleranzgrenze bei euren Kindern? Bei eurem Partner? Was wäre noch okay, aber würde Zeit benötigen, um es zu akzeptieren? Es ist in Wirklichkeit so vielfältig, dass es sich manche Menschen heutzutage gar nicht mehr vorstellen können. Manche leben in einer "offenen Beziehung", die anderen können gar nicht damit klar kommen, dass der eigene Sohn schwul ist.


Pebbie

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????


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Weiß nicht auf was du hinauswillst


Pebbie

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Ich auch nicht.... Zuerst dachte ich Du es allgemein meinst und dann kommt ein Schwenk zu Homosexualität ?


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Antwort auf Beitrag von Pebbie

Homosexualität war ein Beispiel dafür was die ganze Welt als normal empfinden und es aber trotzdem noch Eltern heutzutage gibt, die sich richtig mittelalterlich benehmen. Das dürfen wir sogar jetzt in der Schule mitbekommen.


mausebär2011

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Letztendlich ist es doch so.... Ich kann Dinge die mein Partner oder meine Kinder tun, sagen oder leben scheiße finden so viel ich will. Wenn sie daran festhalten muss ich es akzeptieren/tolerieren. Die Alternative wäre ja sonst Trennung bzw Kontaktabbruch.


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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Das empf ich persönlich genauso. Bei den Kindern gibt es bei mir gar keine Grenzen. Bei meinem Mann eher. Ich habe in einer Reportage gesehen, dass der Mann einen Menschen (unverschuldet) tödlich überfahren hat. Irgendwie dachte ich in dem Augenblick, dass ich nicht weiß, ob ich damit im Hinterkopf leben könnte. Weiß ich noch immer nicht.


mausebär2011

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Ja, schwierig. Kommt vermutlich drauf an wie es dazu kam. Ist er zb betrunken gefahren ist es schwieriger zu verzeihen als wenn zb ein Kind urplötzlich dem Ball hinterher jagend auf die Straße springt.


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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Ich bezweifle stark, dass ich damit leben könnte, wenn es ein Kind wäre. Egal wie urplötzlich das gekommen wäre. Eigentlich ist es vom Kopf her bei mir das Eine, vom Gefühl her kann ich es mir nicht vorstellen. Das würde mich zu arg belasten.


MrsAusten

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Ich meine das überhaupt nicht vorwurfsvoll, denn jeder fühlt so, wie er eben fühlt, aber das kann ich tatsächlich nicht nachvollziehen. Du sagst, dass es bei deinen Kindern keine Grenzen gäbe, aber deinem Mann könntest du einen (nicht grob fahrlässigen) Unfall nicht verzeihen? Der wäre in der Situation doch schon gestraft genug und bräuchte in einer Partnerschaft eigentlich liebevolle Unterstützung um das Trauma zu verarbeiten - sehe ich zumindest so.


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Antwort auf Beitrag von MrsAusten

Da stimme ich dir vollkommen zu, es wäre nicht fair und überhaupt nicht in Ordnung. Zu verzeihen hätte ich nichts, wenn er unverschuldet in die Situation gekommen wäre. Ich würde ihn unterstützen, für ihn da sein, ihn zum Psychologen bringen... Aber leben / akzeptieren könnte ich das wahrscheinlich nicht. Denke ich zumindest. Mich nimmt es zu sehr mit. Schon alleine wenn ich das in eine Reportage sehe. Und ich muss dann sehr, sehr lange darüber nachdenken. Manche Bilder verblassen dann nie (vor allem wenn es Kinder waren). So ist es z.B. bei einem Bild aus der Flüchtlingszeit vor einigen Jahren. Vielleicht muss ich an mir selbst in der Hinsicht arbeiten, aber zur Zeit ist es etwas, was mich emotional besonders mitreißt.


Liv20

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Bei mir ists auch so, dass ich bei meinem Kind keine Grenzen habe, denke ich. Zu dem Thema Beziehung ists glaub ich auch oft so, dass man die Sachen strenger sieht solange sie nur Theorie sind. Wenn dann was passiert wo man Sicher war, dass ist ne Grenze, siehts vielleicht ganz anders aus... Da habe ich heute noch drüber nachgedacht... Meine beste Freundin hat eine arbeitskollegin, die im Kofferraum ihres Mannes eine geknebelte Frau gefunden hat. Sie hat natürlich die Polizei gerufen und will vom Mann nichts mehr wissen. Sowas muss schrecklich sein.Solche Dinge sind denke ich für die meisten eine ganz klare Grenze.. Ein Unfall, ich weiß nicht, ich glaube da täte mein mann mir eher leid damit leben zu müssen. Würde er aber mit meiner Tochter im auto einen Unfall bauen und ihr würde was passieren, dann weiß ich nicht ob ich ihm das verzeihen könnte...


misssilence

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Antwort auf Beitrag von Liv20

Puh, ist das denn dann echt der richtige Mann für euch, wenn ihr da unterscheidet? Und ihr findet es also okay, wenn euer Mann sich von euch abwendet, weil ihr einen Unfall mit gemeinsamen Kind hattet, am besten unverschuldet? Mich graust es vor so viel Grausamkeit in einer Partnerschaft!!! Finde ich äußerst furchtbar und bedenklich... Ich habe in der Schwangerschaft einen Unfall gebaut, selbst verschuldet, und ein Glück haben wir ein Verständnis von Partnerschaft, dass sich mein Mann nicht von mir abgwendet hat, sondern selbstverständlich für mich da war.... Eine andere Sache ist, wenn der Mann gezielt gewalttätig wird. Aber das ist so komplex,darum mache ich mir keinen Gedanken.


Liv20

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Antwort auf Beitrag von misssilence

Vom Kopf her geb ich dir natürlich recht. Aber ob das Gefühlsmässig für mich okay wäre, ist halt ne andere Sache.... Ich wüsste nicht wie ich mir selbst verzeihen könnte, wenn ich einen Unfall baue und unserer Tochter was passiert, darum würde ich jetzt sagen, ich hätte Verständnis, wenn er es auch nicht könnte... Aber wie schon gesagt, man hat ja immer viele Vorstellungen solange alles Theorie ist. Praktisch weiß mans ja nicht.


Aixoni

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Dürfen wir von dir auch die Antwort erfahren? Bei meinen Kindern weiß ich spontan nicht, ob es etwas gibt, was ich ihnen nicht verzeihen könnte. Die sexuell Orientierung gehört aber definitiv nicht dazu! Ich gehe allerdings aus, dass sich meine Zwerge nicht zu kleinen Psychopathen entwickeln, denen es gefällt andere Menschen zu quälen... Bei meinem Mann ist die Grenze beim Betrug bereits erreicht - da ich selbst ein sehr treuer Mensch bin könnte ich das niemals verzeihen/vergessen. Da wäre für mich wahrscheinlich schon beim Händchen halten der Zug abgefahren, weil dad für mich für eine emotionale Bindung spricht. Ansonsten eben Gewalt gegenüber und/anderen. Wahrscheinlich werde ich noch bei einigen Sachen, die hier geschrieben werden denken "Stimmt, das wäre für mich auch ein NoGo", aber die fallen mir gerade nicht ein


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Antwort auf Beitrag von Aixoni

Bei den Kindern fällt mir nichts ein. Und ich finde es sehr verstörend es heutzutage mitzubekommen, dass es Eltern gibt, die sich an der sexuellen Orientierung stören. Es wäre es aus einem ganz anderen Jahrhundert und sie nicht mitbekommen haben, dass Frauen Hosen tragen dürfen und Jungs Jungs lieben dürfen. (Ist gerade ein Thema aus der Schule deswegen triggert es mich). Bei meinem Mann wäre fremdgehen auch eine Grenze. Anderer Betrug... weiß ich nicht. Wenn er einem Menschen bewusst Leid zugefügt hätte, könnte ich damit wahrscheinlich auch nicht gut leben. Auch bei einem Unfall mit fatalen Folgen kann ich mir nicht so gut vorstellen wie ich damit umgehen könnte, ohne tägliche die imaginären Bilder vorzustellen. Zumindest ist es etwas, was mir einfällt, weil ich das kürzlich "vor den Augen" hatte.


Bianca82

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Das ist ja so weit gegriffen...Toleranzgrenze. In welcher Thematik? Im Verhalten? Der sexuellen Orientierung? Charaktereigenschaften? Lebensstil? Ich kann eigentlich alles tolerieren, solange es niemanden in der persönlichen Freiheit einschränkt oder physisch/psychisch verletzt.


Skylights110

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Offene beziehung wäre okay wenn beide etwas davon haben. Bei meinen kindern wäre meine toleranzgrenze wohl bei drogen oder sonst wie selbstschädigendem verhalten erreicht. Beim partner genau so. Man kann über alles reden, aber abhängigkeit geht für mich gar nicht. Ansonsten bin ich sehe sehr tolerant.


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Antwort auf Beitrag von Skylights110

Ich finde eine offene Beziehung sogar in Ordnung, wenn nur einer was davon hat, aber beide damit einverstanden sind und es beiden damit gut geht. An Drogen habe ich gar nicht gedacht. Aber da gebe ich dir Recht, das könnte ich auch nicht tolerieren und akzeptieren. Zum Glück ist es heute nicht mehr so präsent wie vor 30-40 Jahren.


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Ich toleriere alles außer Intoleranz.


misssilence

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Ich hoffe, du siehst den offensichtlichen Widerspruch in dieser Aussage.


MrsAusten

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Bei meinem Kind wäre die Grenze definitiv ein schwerwiegendes Verbrechen wie Mord aus niederen Beweggründen oder Missbrauch und ich würde mich keinesfalls psychisch oder physisch misshandeln lassen. Natürlich geht man davon aus, dass die eigenen Kinder zu so etwas nicht fähig wären, schließlich versucht man sie zu liebevollen Menschen zu erziehen. Aber leider hängt die Entwicklung eines Menschen nicht nur von der Erziehung ab. Wie heißt es so schön: "um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf" um ein Kind zum Verbrecher zu machen auch. Bei meinem Mann sind es die gleichen Grenzen. Würde er mich betrügen, wäre ich sehr verletzt, aber daran könnte man trotzdem noch arbeiten.


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Antwort auf Beitrag von MrsAusten

Schöner Spruch, kannte ich bis jetzt nicht!


Mitglied inaktiv

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Ich lebe ja nicht mehr mit Mann, deshalb beschränke ich mich auf die Kinder: Meine persönliche Toleranzgrenze, bei der ich zumindest die Konsequenz eines Kontaktabbruchs in Erwägung ziehen und auch aussprechen würde, wäre jede bewusste Handlung, bei der andere Menschen zu schwerem psychischem oder körperlichem Schaden kommen würden, egal ob politisch oder in einer Beziehung. Das würde ich nicht tolerieren. Unfälle, unglückliche Beziehungsmuster, etc. pp natürlich nicht. Aber Konstellationen/Situationen, in denen meine Kinder sich bewusst entscheiden, anderen Personen psychischen oder körperlichen Schaden zuzufügen, wären für mich ein Grund, meine Beziehung zum Kind in Frage zu stellen. Bzw. klarzumachen, dass ich das auch als Mutter nicht beschönigen werde und sie dafür die Konsequenzen zu tragen haben.


Rote_Nelke

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Ich finde die Frage schwierig gestellt. Natürlich habe ich auch meinen Kindern gegenüber Grenzen. zB bestehe ich zuhause darauf, alleine auf die Toilette zu gehen und bestehe auf einen respektvollen Umgang. Da die Kinder aber noch lernen, sind Ausrutscher im Ton für mich verzeilicher, als wenn mein Mann mich ankeift. Das Beispiel mit dem Mann, der unverschuldet ein Kind umfährt, wäre erst dann ein echtes Problem für mich, wenn es UNSER Kind wäre. Nicht, weil mir andere Familien und ihre Kinder egal sind, sondern weil ich in der Situation ganz anders emotional befangen wäre. Ich kann mir schon selbst Unfälle mit meinen Kindern nicht gut verzeihen. Lieben dürfen meine Kinder, wen sie möchten und solange sie nicht in den kriminellen Sumpf eintauchen, sollen sie ihr Leben führen, wie sie es möchten.


SunnyMoonflower

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Was Partner angeht gibt's einige Toleranzgrenzen. Gewalt, Betrug etc Was das eigene Kind angeht: Mutter ist man bis in den Tod und es gibt NICHTS, was es rechtfertigt, sein Kind zu verstoßen, nicht mal, wenn es ein Verbrecher wäre. Dass Homosexualität hier erwähnt wurde, ignoriere ich heute im 21. JH mal, sonst platzt mir der Kragen...