Elternforum Rund ums Baby

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Hallo Forum.. Ich habe hier im Forum, ausser im Expertenforum, noch nie geschrieben. Da ich mich ehrlicherweise mit Bekannten darüber nicht austauschen traue, probier ichs hier anonym. Ich habe ein paar Mal bei Dr. Busse geschrieben, mit 3 verschiedenen Nicks - aus Scham - weil ich im Endeffekt immer dieselbe Frage gestellt habe. Kurz ausgeholt: ich hatte als Jugendliche Lymphknotenkrebs, der mit Chemo und Radiotherapie heute als geheilt gilt. Der Weg bis zur Diagnose dauerte lange, HA meinte Bronchtis dies das bis ich im Stadium 3 angelangt war. Im September 2017 habe ich beim Gynäkologen erfahren, dass ich wahrscheinlich durch die Chemo keine Kinder bekommen kann(AmH 0,6). Im Februar 19 kam mein grosses wunder zur Welt, natürlich gezeugt. So so viel zur Vorgeschichte. Seit kurzem plagen mich wahnsinnige Ängste. Er neigt seit ca 2 Monaten dazu, nach dem Aufstehen relativ schnell wieder müde zu werden. Früher dauerte eine Wachphase 5 Std, jetzt 3-4. Gegen abends sinds ca 7 Std. Im Juni wurde kapillar Blut abgenommen, alles ok(Leukos, HB). Er ist seit Geburt ein blasser Hauttyp. Ich habe nun andauernd Angst wegen Leukämie. Google ständig. Sobald er sich die Augen reibt, ca 2 Std nach dem Aufstehen, könnt ich weinen vor Angst. Diese Angst kam plötzlich. Einem Arzt trau ich mich nicht aufzusuchen, noch nicht. Peinlich ist es mir auch. Hat irgendjemand Ahnung, ob man es so auch irgendwie schaffen kann? Ich weiss nicht einmal ob ich eine Angststörung, Trauma etc habe. An die erfahrenen Mamas: Würde sich ein normaler Mensch Sorgen machen bei diesem Schlafmuster? Er wirkt so ja fit.. Halt mal mehr mal weniger müde, quengelig.. Ich bitte um keine Diagnose, ihr seid keine Ärzte.. nur um Meinungen. Ich vertrag einiges.. Danke fürs Lesen Grüsse Doruntina


Spirit

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Das ist bestimmt eine Phase. Vielleicht lernt er gerade unglaublich viel oder bekommt Zähne. Meine Kinder hatte auch mal Phasen wo sie mehr geschlafen haben, gerade die Kleine braucht viel Schlaf. Mit einem Jahr hat sie z.B. ca 2 Stunden nach dem Aufstehen noch mal ein Schläfchen gebraucht.


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Antwort auf Beitrag von Spirit

Hallo Spirit, Er hat ca 16 Zähne und hat tatsächlich ständig die Faust im Mund, ich seh aber keine "neuen". Er hatte seit April auch 3 mal Nasenbluten, aber immer nur nach Stürzen(zwar nicht direkr auf den Kopf, aber durch die Erschütterung schätz ich), blaue Flecken sammelt er auch durchs Wild sein. Das alles trägt nicht gerade zur Beruhigung bei bei mir.. Danke für deine Erfahrung, es tut gut mit sich jemanden auszutauschen!


memory

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Die Angst kann Dir hier natürlich keiner nehmen, ich denke das weißt du Mein Mann hat Leukämie und ich gratuliere Dir erstmal über das besiegen von deinem Krebs. Wieviel weißt du genau über die Symptome? Müdigkeit ist doch nur eins, wenn der HB - Wert schon extrem niedrig ist - ja...aber davor kommen doch noch viele andere. Davon hat dein Baby aber keine oder? Rede mit deinem Gynäkologen oder Hausarzt über deine Ängste. Scham ist da doch nicht nötig . Hier kann Dir aber niemand helfen.


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Hallo! Durch Google hab ich nur Müdigkeit, Abgeschlagenheit, blaue Flecken, Nasenbluten, Inkfete usw in Erfahrung gebracht. Blöd wie ich bin achte ich nun natürlich auf jedes Anzeichen. Natürlich weiss ich, dass mir hier niemand helfen kann. Es tat einfach nur gut, darüber zu schreiben. Danke dir


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Antwort auf Beitrag von memory

Und natürlich gute Besserung deinem Mann. Es ist wahrlich eine schlimmer Erfahrung. Ich wünsche euch nur das Beste


memory

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Alles gut danke.....hoffe du schaffst das mit deiner Angst auch und siehst das Positive


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Meine Meinung ist, dass wenn der KiA sagt, alles ist gut und auch der Eisenwert in Ordnung war, ich Dir empfehlen würde, einen Platz für eine Verhaltenstherapie zu bekommen. Nach Deiner Vorgeschichte ist es kein Wunder, wenn Du in dieser Richtung eine Angststörung entwickelst. Erst recht, wo jetzt mit Corona überall Masken/Mundschutz, Schutzkittel, Ärzte, Krankenschwestern usw zu sehen sind in den Medien aber ja auch überall Mundschutz auf der Strasse bzw beim Einkaufen. Schätze, das hat Dich in Deiner Jugend in der Schwierigsten Zeit begleitet. Ähnlich wie auch diese latente ständig spürbare Angst vor irgendeinem Keim. Da musst Du hin, dieses Trauma anpacken und Dir klar machen, dass die jetzige Situation nichts mit Deinem Krebs von damals zu tun hat. (Schätze ich...) Such Dir gute Unterstützung. Viel Erfolg.


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Hallo Du. Danke auch dir für deine lieben Worte. Interessanterweise habe ich vor Keime und Bakterien zB kaum Angst. Auch vor Corona nicht, ich habe Respekt und mache mich nicht darüber lustig, trage meine Maske wo ich zu tragen habe, bin hygienisch - aber das auch schon vor Covid. Es betrifft als mich auch gar nicht, bei mir selbst hab ich vor wenig Angst, nur dass ich vielleicht mein Kind nicht aufwachsen sehe(Möglicherweise kann man ja auch durch die Chemo einen Zweitkrebs entwickeln.) das ist nun mal der Preis fürs Überleben. Ich hab nur ständige Angst um mein Kind. Hilfe muss ich mir wohl einfach suchen. Danke dir


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Aber in Deiner Jugendzeit war das sicher anders? Masken in Verbindung mit Angst? Mein Vater starb vor 3 Jahren an einer Sepsis. Er hatte MRSA und am Schluss noch einen zweiten fiesen Keim. Die Monate davor waren ein ständiges "Handschuhe an, Maske auf, Schutzkleidung an" und dann wieder ab, die Angst, einen Keim nachhause zu den Kindern zu schleppen.. ... am Ende starb er eben und es waren für mich traumatische Abschiedsstunden. Alle in Komplettmontur auf Intensiv, draussen 35 Grad im Schatten, das Piepsen bzw... Jetzt nach dem Tod des Schwievas und gleichzeitig plötzlich diesen vielen Bildern von Menschen in Schutzanzügen , den medizinischen Masken überall... mir ging es echt schlecht, ich bekam Angst. Nicht konkret vor dem Virus, vor anderen Dingen.... Wobei ich schon Angst habe, durch den jetzigen Keim auch noch meine COPD/Herzkranke Mutter zu verlieren, aber das ist nicht der Hauptpunkt. Der Kern liegt denk ich eher an der damaligen Krankenhauserfahrung... Egal, war ja auch nur eine Idee von mir, aus der eigenen Erfahrung raus, nicht umsonst gibt es gute Verhaltenstherapeuten ...leider wartet man recht lang. Nimms jetzt in Angriff. Für Dich und Dein Kind!


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Nein gar nicht. Das Ganze war im Jahr 2011(also mit 18 Jahren hatte ich das) Ich war eine Woche auf der Kinderonkologie(weil die Diagnose mit 17 war - da hatte ich riesiges Glück, denn ab 18 war man bei den Erwachsenen) Keiner mit Schutzmontur, keine Masken. Es durfte niemand ausser nahe Angehörige auf die Station, logisch. Sonst war alles normal. Man riet mir auch nicht, mich abzukapseln, nur riesige Menschenmassen zu meiden. Der Winter war bei Diagnose schon fast vorbei; also wegen Grippe usw meine ich. Ich darf mich auch nicht beschweren, ich habe weitergelebt, bekam Chemos und Medikamente, hab zugenommen und ja, die Haare waren ausgefallen. Aber ich hatte auch da eine glückliche Zeit. Habe viel gelernt. Die Ängste sind jetzt da. Und jetzt müssen sie weg. Sehr leid tut mir, welche Erfahrungen du machen musstest. Ich mag es mir nicht ausmalen. So hat jeder sein Päckchen zu tragen, deshalb sag ich ja. Ich wünsch auch dir das Beste und muss und werde mein Problem angehen. Sorr für den langen Text.


Mitglied inaktiv

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Na gut, aber dann hast Du doch sogar selbst (wohl...) eine positive Erinnerung an die Zeit mit dem Krebs. Wenn Deine Lymphknoten schon so riesig waren, war das Stadium ja vermutlich schon recht weit und trotzdem konnte Dir so schnell und gut geholfen werden. Ist das dann nicht ein erster Haltepunkt für Dich? Selbst WENN das Kind irgendwann etwas in der Richtung bekommen würde, Du passt auf, lässt ab und an den Arzt drauf schauen, kannst aber Vertrauen in diesen Arzt haben, dass er das richtige macht, so wie die Ärzte bei Dir wohl auch genau richtig lagen. Und: es würde im Fall der Fälle, so unwahrscheinlich der auch sei, auch alles gut gehen, so wie bei Dir. Natürlich denk ich auch, wie alle hier, dass Dein Sohn eben gerade einen Wachstumsschub/Zahnen... durchmacht und deswegen eindach mehr schläft. Sei froh, andere Kinder sind in so einer Phase dauermüde und dauerquenglig ;-) Aber diese Zeilen hier von uns allen werden nicht helfen... gute professionelle Gespräche schon. Probier es aus. Viel Glück.


Jolina2019

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Meine Kinder waren immer bzw sind immer schneller müde wenn sie zahnen, auch wenn geschlafen wurde und kurz darauf. Denke, du solltest dir Hilfe suchen solche Ängste gehen nicht einfach so weg. Leider. Wenn man selber so eine Erfahrung gemacht hat dann prägt das. Den einen so den anderen so, da muss man sich nicht schämen. Wir sind alle unterschiedlich. Ich wünsche euch alles Gute


Jolina2019

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Ein Nachtrag: Es gibt Menschen die einfach eine Tendenz zu blauen Flecken haben und auch schneller mal mehr bluten ohne das es schlimm ist oder einer ernsthaften Krankheit zu Grunde liegt. Blutungsneigung. Die habe ich z.B. ich brauch mich nur anhauen und schon hab ich einen dicken "Flatschen". Ich habe es kürzlich erst in der Gerinnungsambulanz testen lassen da es vererbbar ist. Wenn du mehr Fragen dazu hast darfst du per PN fragen.


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Antwort auf Beitrag von Jolina2019

Ich schreib dir sehr gerne eine Pn. Danke auch dir fürs Lesen und Antworten


Frolle

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Ich würde mir bei dem Schlafmuster keine Sorgen machen, das erscheint mir ganz normal zu sein. Meine Große hat in dem Alter auch so viel geschlafen. Die Kleinen entwickeln sich so rasant, das kostet viel Energie. Die einen stecken es einfach so weg, die anderen benötigen dafür eben etwas mehr Schlaf. Letztendlich halte ich es für sehr gesund, wenn die Kleinen so regelmäßig schlafen. Sie sind dann ja auch viel ausgeglichener und sind nach jedem Schläfchen wieder (kurz ;) ) startklar für die nächste Entdeckungstour. Ich kann deine Ängste bei der Vorgeschichte aber nachvollziehen. Ich denke, du solltest dir Hilfe holen, damit du dein Kind mehr genießen kannst und dir nicht ständig diese Sorgen machen musst. Später könntest du es bereuen, wenn du diese wunderbare, wertvolle Zeit durch deine Ängste und Sorgen so negativ empfindest. Wenn du regelmäßig zum Kinderarzt zu den üblichen U-Untersuchungen gehst und immer mal wieder wegen Infekten etc und dort immer deine Fragen stellst und von deinen Sorgen berichtest , genügt das an „Gesundheitsüberwachung“ für deinen Sohn. Er ist bestimmt gesund!! :) Alles Gute!


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Hallo. Du hast es angesprochen. Jetzt merkt mein Kind noch nichts davon, ich will ihn nur nicht später bei jedem "Blödsinn" zum Arzt schleppen. Ich will nicht dass auch er später eine Angststörung entwickelt. Mein Mann ist mir eine große Hilfe und bringt mich oft auf den Boden zurück, aber er ist nun mal auch nur ein Mensch und auch überfordert wenn ich mit solchen Ängsten komme. Aber du hast Recht, damit ich genießen kann, brauch ich Hilfe. Vielen lieben Dank auch dir


KKM

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Meine kerngesunden Kinder, heute 17 und 20, waren auch solche Schlafnasen. Mit 20 Monaten haben ich sie auf den Mittagschlaf umgestellt. Bis dahin schliefen sie so: 19.00 Uhr - 07.00 Uhr, OHNE aufzuwachen 07.00 Uhr Flasche, bis 9.00 Uhr geschlafen 11.00 Uhr - 12.30 Uhr: Nickerchen 16.00 Uhr - 17.00 Uhr: Nickerchen 19.00 Uhr wieder ins Bett Ich war bei Ärzten, weil ich das auch komisch fand. Schlafen bis heute sehr gerne und viel. Und sind kerngesund! Das wünsche ich Euch auch! Vertraue den Ärzten, wenn die Blutwerte gut sind!


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Antwort auf Beitrag von KKM

Danke die für deine beruhigenden Worte. Mein Kind ist Gott sei Dank ein sehr aktives Kind, deswegen bin ich ja umso verdutzter, dass er nun so schläft, plötzlich wieder mehr stillen will etc. Gut zu hören, dass es aber auch andere Kinder gibt/gab die so schlafen und dass es eine Phase sein kann.


Luna Sophie

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Glückwunsch zu deiner überstandenen Erkrankung und auch zu deinem Kind. Welches schon ein ganz besonderes Wunder ist. Ich denke nicht, dass dich hier jemand oder ganz viele Antworten Beruhigen können. Bitte fass den Mut und hole dir Hilfe in deiner Nähe. In vielen Orten gibt es auch Anlaufstellen bei denen man erst einmal (oder auch dauerhaft) anonym Beratung bekommen kann. Manche Frauenberatungsstelle bietet auch Therapien an. Oder man kann dir raten zu wem du gehen kannst. Es ist keine Schande sich Hilfe und Rat zu holen. Gerade wer selbst schlimmes durchgemacht hat, braucht manchmal etwas Hilfe. Von dem was du über dein Kind schreibst, klingt es ganz normal und gesund. Schlafzeiten und auch Müdigkeit verändern sich immer mal wieder. Aus Erfahrung gehe ich davon aus, dass es bei Erkrankung, gerade Leukämie, ganz andere Symptome gibt. Unser Sohn war zeitweilig nicht einmal 30 Minuten wirklich fit. Bitte traue dich und hole dir Hilfe. Für dich, es ist doch nicht schön ständig zusätzliche Angst ums Kind zu haben. Aber auch für dein Kind, damit ihr unbeschwerter, gemeinsam durch die nächsten Jahre gehen könnt. Alles gute.


DK-Ursel

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Hej Doruntina! Ss ist sehr verständlich, daß Du besorgter bist als wir anderen - man mißt das Leben auch aufgrund der eigenen Erfahrungen. Aber denk bitte bei aller Sorge auch daran, daß DU die Krankheit überwunden hast, sogar den Prophezeihungen Ärzten getrotzt und ein Kind ganz normal bekommen hast: es gibt doch so viel Positives!!!! Wenn die Sorgen zu sehr überhand nehmen,d anns olltest Du dazu wirklich professionelle Hilfe suchen, denn das belastet nicht nur Dich und zerstört Dein Leben,es pärgt auch den Kind, wie Du es sicher nicht prägen willst. Aber was das Schlafmuster angeht: Ich erinnere mich immerhn noch,daß meine Kinder mal Schlaf-, mal Eßphasen hatten: Ich glaube, währen sie viele neue Eindrücke hatten, schliefen sie mehr (verabeitung geschieht ja auch viel in Ruhephasen) - und danach kam dann der große Hunger. (Da hätte ich vorher auch Sorgen haben "müssen" wegen zu wenig essen). Kinder snd kene Maschinen, wie wir Menschen alle nicht; wir passen in kein Schema und bei Kindern gilt eh: Das einzige, worauif man sich verlassen kann, ist, daß man sich eben gerade auf nichts verlassen kann --- den kaum haben sie anscheinend einen schönen Rhytmus udn wir haben alles darauf eingestellt und leben gut damit, ändert sich was. Also: Wenn der Arzt nichts findet, würde ich mal sagen: alles im grünen Bereich, dein Kind entwickelt sich und braucht dazu verschiedenartige Energie - ma ldie zum Verarbeiten, mal die zum Aufarbeiten und Kräfte-Investieren. Vertrau ein bißchen mehr - und wie gesagt, wenn Du Dich gar nicht davon lösen kannst, trotz der vielen positiven Entwicklungen in Deinem Leben,sprich mit einem Profi darüber; ganz gezielt muß da manchmal gar keine lange session sein! Alles GUte - Ursel, DK


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Hallo Ursel, deine Antwort bringt mich sehr zum Nachdenken. Und sie trifft auch ins Schwarze - vor allem das Prägen. Genau das möchte ich nämlich nicht, es belastet mich schon genug. Die Angst rührt sicher auch daher, dass man mir gesagt hat, dass ich keines auf natürlichem Wege bekommen kann. Selbst auf "künstlichem" hat mir der Gynäkologe damals wenig Chancen eingeräumt. Und dann kommt Gottes Geschenk und ich bekomme einen kerngesunden Jungen. Die Angst, wie bei mir damals, wo ich 1 Jahr zum Arzt gelaufen bin, weil die Lymphknoten am Hals schon aussahen wie ein Kropf, ist einfach die, dass etwas übersehen wird bei meinem Liebling. Aber deine Antwort bringt mich sehr zum Nachdenken, auch dass es vielleicht gar nicht viel braucht, nur einen Profi der zuhört. Danke dir, Ursel.


DK-Ursel

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Wie gesagt, ich verstehe gut, daß Du besonderen Fokus darauf hast. es sind immer die eigenen Erfahrngen,die uns prägen und achtsamer für etwas machen. Eion profui aber kann viel von den Ängsten nehmen, indem er uns lehrt,sie zu relativieren. Das habe ich auch erfahren und wende es immer noch an. Sorge ist gut, Angst auch - sie können Leben retten, weil sie uns zu Vorsicht, Vorsichtsmaßnahmen mahnen und auch vor gefährlichen Situationen zurückschrecken lassen Aberwenndie Sorgen und Ängste nuser Leben bestimmen und so beeinflussen, daß sie am wichtigsten sind und Freuden und Unbeschwertheit übertünchen,dann sind sie nicht gut, dann sind sie sogar schädlich. ich habe gerade von einem alten berühmten Dänen gelesen, daß er sich bei der Erziehung seiner kinder oft zurückerinnerte, wieviel Freiheit er in seiner Kindheit und Jugend hatte - das half ihm, loszulassen und zu vertrauen, daß auch seine Kinder es schafften zu überleben. Und dadurch konnten die Kinder auch leben - nicht dauernd unter irgendeiner drohenden Gefahr, einem Damoklaesschwert (das vermutlich nie so eintaf wie er es ich als Vater ausmalte) in quasi einem "Schutzraum" leben. Leben ist gefäöhrlich - mit jedem Atemzug nähern wir uns dem Tod, und genau darum ist es wichtig, nicht dauernd Angst zu haben,s onden das Leben zu leben, solange man es kann! Und Du hast das Glück, es richtig gut leben und mit Deinem Kind neu entdecken zu können - aber zuviel Sorge und Angst können das zerstören und zur Belastung statt zur Freude machen! Für Euch alle. Alles GUte - Ursel, DK


luna8

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Ich bin auch ( wie die meisten? Alle?) der Meinung, dass es total verständlich ist, dass du dir übertriebene Sorgen machst. Ich würde auch einen Profi zu Rate ziehen, mit dem du da drüber reden kannst. Das wird dir und im Endeffekt auch deinem Sohn gut tun. Ich wünsch dir alles Gute


Astrid18

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Mit Deiner Vorgeschichte kann ich Dich gut verstehen. Kennt der Kinderarzt Deine Geschichte? Nimmt er sie ernst? Bei Dir ist es ja nicht nur der Krebs, sondern dass er solange unentdeckt war. Das zerstört natürlich das Vertrauen in die Ärzte und bestätigt die eigene Beharrlichkeit. Wie ist denn sein Appetit? Meine Kinder haben in Wachstumsphasen erst viel gefuttert, dann viel geschlafen und sind dann über Nacht größer geworden. Ist Dein Kind denn zunächst aktiv oder antriebslos? Falls er einfach schneller müde ist, würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Ich würde einen Arzt suchen, dem Du Vertrauen kannst und Dich ernst nimmt, der Dir Hinweise geben kann, wann das Schlafverhalten wirklich besorgniserregend ist. Vielleicht stimmt etwas mit der Schilddrüse nicht, würde das geprüft? Evtl. solltest Du Dir flankierend eine Gesprächstherapie suchen, damit Du mit Deiner Sorge umgehen kannst.


Monroe

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Warum traust du dich damit nicht zum Arzt? Dafür sind Kinderärzte doch da. Überleg mal wegen was Eltern da alles auf der Matte stehen, da wird dir sicher niemand krumm nehmen, wenn du wegen einem blassen müden Kind dort auftauchst. Besonders nicht bei deiner Vorgeschichte. Mach einen Termin und los geht es. Vielleicht ist es nur ein Eisenmangel, aber auch das gehört abgeklärt. Eisenmangel macht auch müde.


Mitglied inaktiv

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Ich war im Juni beim Kinderarzt. Der hat kapillar Blut abgenommen, alles iO laut ihr. Hämoglobin ok, Leukos ok, alles ok. Sie meinte, wenn das alles oB ist, dann brauchen wir kein Venenblut. Blass ist er seit Geburt.


Mörchen17

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Hast Du schon einmal mitbekommen, wie kleine Kinder brüllen, wenn man ihnen Blut aus einer Vene abnehmen will? Dafür müssen sie fixiert werden, heißt, jemand hält sie fest und sorgt dafür, dass der Körperteil, in den gestochen werden soll, absolut still hält, und das so lange, wie das Blutabnehmen halt dauert; wenn man Pech hat (und das kommt bei so kleinen Knirpsen nicht selten vor), muss die Prozedur dann wiederholt werden, weil die Vene (die ist ja miniklein bei Babys) nicht getroffen wurde. Mir hat es immer das Herz zerrissen, wenn das bei meinem Kleinen (aus absoluter medizinischer Notwendigkeit) gemacht werden musste, und ich bin heilfroh, dass er nun schon ein Jahr Ruhe davor hat. Er hat jedes Mal geweint und getobt und war fix und fertig. Also, versteife Dich nicht auf die Vorstellung, dass Deinem Kind doch Blut abgenommen werden müsse, weil DU (!!!) eine fixe Idee hast. Sorg lieber dafür, dass Du diese komischen Gedanken los wirst, und geh selbst zum Arzt/Psychotherapeuten damit, statt Dein Kind zum Spielball zu machen. Davon abgesehen - nicht dass ich wirklich Ahnung davon hätte, aber führt Leukämie unbehandelt nicht alsbald zum Tode? Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man ohne Behandlung länger als wenige Tage durchhält.


Mitglied inaktiv

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Hallo Auch wenn du sehr reflektiert schreibst so macht es mit trotzdem den Anschein dass da rief in Dir trotzdem etwas schlummert,auch wenn du bewusst jetzt keinen Anlass siehst so heißt da ja lange noch nicht dass tief in dir nicht trotzdem etwas passiert ist als Du krank warst. Es ist überhaupt keine Schande,jeder der das durchgemacht hat,oder eben daneben stehen müsste weiß daß das kein einfacher Weg ist,und Hilfe suchen ist absolut nichts schlimmes,dafür gibt es das doch. Du glaubst gar nicht wieviele Menschen Psychotherapie in Anspruch nehmen von denen man eigentlich annimmt dass sie gestandene glückliche Menschen sind . Auch für Dein Kind ist das definitiv besser,es bemerkt schon wenn du jeden Fleck mit Argusaugen betrachtest,oder fragst warum es schon wieder müde ist ,und es lernt eben auch Deine Ängste. Zum Thema Schlaf Ich hab hier alles vertreten ,eine 18 Jährige die schon ihr ganzes Leben Dornröschenmäßig schläft,eine 16 Jährige die ein komplett getaktetes Leben führt ohne Abweichungen,auch beim Schlaf,und eine 4 jährige die tatsächlich immer dann aus dem Schlafrhythmus fällt wenn sie krank ist,aber dann schläft sie nicht wirklich mehr,sondern nur zu komischen Tageszeiten


mams

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Ehrliche Meinung? Du musst zum Psychotherapeuten. Du hast eine Angststörung entwickelt und du läufst Gefahr sie auf dein Kind zu übertragen. Welches wiederum selber genau deshalb eine Angststörung entwickeln wird. Das willst du nicht? Dann hol dir Hilfe. Sonst wird das eine Endlosschleife.


Elchkäfer

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Hallo liebe Doruntina, da hast du ja echt schon einiges hinter dir! Meine Antwort als Mutter: ich kenne es aus Zeiten des Zahnende, dass sich Schlaf bei meinem kleinen verändert. In anderen Zeiten schläft er dann wiederum plötzlich viel weniger als gewohnt. Meine Frage als sog. "Profi": "Einem Arzt trau ich mich nicht aufzusuchen, noch nicht. Peinlich ist es mir auch." Wann würdest du dich denn trauen, einen Arzt (meinst du Psychotherapeuten?) aufzusuchen? Was wäre das Signal für dich, dass es gut wäre, du suchst dir Unterstützung? Ganz liebe Grüße!


MoneSi

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Bzgl. der Angstproblematik rate ich dringend, mal die Schilddrüsenwerte, zunächst bei der Hausärztin, kontrollieren zu lassen. Massive Ängst können auch von einer Unterfunktion kommen. Dies tritt bei Frauen nach Entbindung auch gar nicht so selten auf nach (unbemerkter) Schilddrüsenentzündung sowie Folgeschaden einer Unterfunktion. Die sonstigen typischen Symptome einer Unterfunktion müssen dabei nicht vorliegen. Sollte da etwas nicht stimmen, hättest du ein physisches und nicht psychisches Problem. Das sollte vorrangig abgeklärt werden. Ansonsten: bei psychischer Ursache darf man nicht gegen Angst kämpfen. Das tust du aber: du willst so nicht sein und es ist dir peinlich. Damit wird die Angst zum Problem. Auch insoweit kann man was tun. Aber: lass vorab die Schilddrüsenwerte überprüfen. Alles Gute


Schniesenase

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Hallo Doruntina, ich habe nicht alles gelesen, was geschrieben wurde, aber meist kommen ja sehr viele hilfreiche Antworten in ganz unterschiedlicher Richtung. Das ist sozusagen Dein Startportal. Mit denen kannst Du dann losgehen, in die "richtige Welt" um Dich herum. Mit Deinem Hintergrund und vor der Tatsache, dass Dein Kind ein großer Glücksfall ist, liegt es nahe, sich größte Gedanken zu machen und dafür sorgen zu wollen, dass dieses unverhoffte, unerwartete Geschenk sich nicht plötzlich davonmacht oder zum Alptraum wird, weil man selbst nicht aufgepasst hat. Ich kann das sehr gut verstehen! Mein Hinweis wäre, dass Du Dir umgehen professionelle Hilfe holst. Manchmal reicht schon ein wenig Austausch mit Psychiateren oder Psychologenen, damit man wieder geerdet ist, manchmal muss man tiefer graben. Alles ist dabei richtig, und diese Leute sind wirklich eine große Hilfe. Du musst damit nicht allein klarkommen und das mit Dir selbst ausmachen. Je freier Du davon bist, desto glücklicher für Dein Kind. Jeder "Koffer" unserer eigenen unperfekten Vergangenheit, den wir ablegen, ist einer weniger, den unsere Kinder mit tragen müssen. Und wir alle haben viele Koffer. Die Tatsache, dass Du Deine Ängste selbst sehr klar mit Deinen eigenen Krankheitserfahrungen zusammenbringst, zeigt schon, dass Du eigentlich weißt, es ist auf dem Weg, eine Angststörung zu werden. Das muss nicht sein! Packs an! Es wird Euer aller Leben sehr bereichern! :-) Herzlichst alles Gute! VG Sileick