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Töpfchen-Training oder selber überlassen?

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Töpfchen-Training oder selber überlassen?

Schokonuss87

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Ab wann haben eure Kinder "es"gekonnt? Haben sie es selber entschieden ? Meine Kleine ( 17 Monate ) wil seit ein paar Tagen immer aufs Klo,aber sie pinkelt nicht,sondern sitz da und will nach max.1-2 min doch lieber wieder die Windel an haben.Ich glaube sie will das hauptsächlich weil sies bei uns sieht. Ich habe gelesen, dass das Gefühl zur Toilette zu müssen oft erst mit 2-2,5 Jahren kommt.Alles davor sei reines Training.Kennt das jmd? (Weiß schon gar nicht mehr wo ichs gelesen hab,glaub das war beim Arzt) LG


yartina

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

Ui, heikles Thema. Und ich glaube sehr umstritten. Ich habe niemals trainiert. Wenn Kind imitieren möchte finde ich das okay, würde ich auf jeden Fall machen lassen. Ansonsten kam es bei uns von ganz alleine. Wird aber von Leuten aus der Ex-DDR ganz anders gesehen.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von yartina

Bitte nicht alle Ossis über einen Kamm scheren. Ich bin nämlich auch einer...


MAMAundPAPA2013

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Antwort auf Beitrag von yartina

Das ist schon ein dummes Volk! Die Stellen sich immernoch an jede Schlange an, jeder trägt ein Halstuch und die FKK-Strände sind total überlaufen!


yartina

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Ich habe das nicht gesagt. Aber wenn du das sagst, dann glaube ich dir mal Gehe davon aus du bist einer da du so genau Bescheid weißt.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

Meine Tochter war eh sehr anhänglich und kam mir deshalb oft auch aufs Klo hinterher. So ab ca 20 Mo. zeigte sie auch Interesse an der Toillette (wir haben so einen Familiensitz). Setzte sich - meist mit Windel an - darauf. Ab 2 Jahre ging sie morgens und abends aufs Klo, relativ erfolgreich. Mit 2 Jahren & 4 Monaten legte sie die Windel ab, als sie entdeckte, dass ihre älteren Cousinen (die sie beide vergöttert) keine Pampers trugen :) Allerdings brauchte sie nachts noch bis kurz vor dem 4. Geb. einen Windelslip. Wir haben nie Druck gemacht, nichts trainiert, die Unfälle kann man eigentlich an einer Hand abzählen. Ich hab sie auch nachts nie geweckt und auf den Topf gesetzt oder musste Moltons ins Bett legen (so wie ich es von vielen Bekannten kenne, nur damit sie sagen können: unser Kind war mit 2 auch nachts trocken). Ein Töpfchen hatten wir auch, das stand gut sichtbar - vorallem für Omas Beruhigung - im Bad und staubte vor sich hin ;)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von dee1972

So Molton hatte ich auch drunter. Meine Kinder haben es leider oft gehabt, dass die Windel je älter sie wurden, nicht mehr dicht hielt. Zuviel Flüssigkeit *seufz* Trocken waren sie mit.... Kurz vo dem drittem Lebensjahr, mein Sohn war mit knapp 4 auch nachts trocken, die Mädchen etwas schneller ^^ Wir hatten, als sie trocken wurden erst einen Topf, den sie aber eklig fanden, keine Ahnung warum. Sie mochten da nicht raufgehen. Dann Toilettensitz, mit Treppe. den haben sie geliebt ^^ Konnten sie doch rauf wie die Großen *grins* Von Training halte ich gar nichts, lass sie gucken und schau, wann sie wirklich soweit ist.


elisabeth.die.erste

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

Wir haben nichts forciert. Mit 26 Monaten war sie der Meinung sie bräuchte keine Windel mehr - und das wars dann auch... Ohne Probleme bis jetzt (sie ist 5).


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

Da streiten sich die Geister. Mini-Nilo war mit 3 Jahren erfolgreich tags und nachts trocken. ¨Training¨ interpretiert jeder anders. ICH finde, dass gewisse Klo-Gänge dazu gehören. Leider leider hat eine gewisse Person dies bei Mini-Nilo versaut mit dem Topf, sodass erst der Familientoilettensitz wieder angenommen wurde... aber andere Generation, da braucht man nicht näher drauf einzugehen. Vor dem Vorfall setzte meinereiner Mini-Nilo seitedem er vin selbst sitzen konnte beim Windeln wechseln auf den Topf. Stand er auf, war es okay, egal ob was drinnen oder nicht. Auch die Zeit spielte keine Rolle. Nach o.g. Vorfall ging das nimmer. Das Klo wurde erstdurch den Familienklositz interessant. So kam es, dass Mini-Nilo frühs und abends sich auf die Schüssel setzte. Und auch heute noch, wird aufs Klo gegangen, bevor wir raus gehen. Gehört einfach dazu und hat in meinen Augen nix mit Training und Zwang zu tun. Mini-Nilo sagt auch rechtzeitig bescheid, wenn er muss und kann entsprechend anhalten,


dee1972

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

Hier gehen auch alle großen und kleinen Leute ausnahmslos noch mal aufs Klo bevor sie "losreiten". Das sind einfach "Rituale", genauso wie Händewaschen, wenn wir heimkommen.


Schokonuss87

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Antwort auf Beitrag von dee1972

Ja,das finde ich ist auch kein Training sondern "normal". Mit Training meinte ich zb ein Kind immer wieder aufs Töpfchen/Klo zu setzen umd da muss es aich sitzen.Eine Freundin hat einen Sohn,selbes Alter wie meine Tochter, sie hat kein Bock mehr auf Windeln also trainiert sie ihren Sohn jetzt schon seit zwei Wochen und es klappt nicht.Er interessiert sivhbauch gar nicht dafür...


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von dee1972

ja so ist da hier auch.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von dee1972

Jup. Hier auch vorm zu Bett gehen bei allen ein muss. Frühs sowieso... da jedoch eher des Dranges wegen. Ich schreib dir morgen ggf. eine PN mit Rockbild. Rock ist meiner meinung nach toll. Wurde am We mit Bier getauft.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

also das "training" fand bei uns in etwa so statt, wie bei nilo. zu bestimmten zeiten, wurden die kinder auf den pott gesetzt und durften dort mal einen moment sitzen. standen sie auf und pott war leer, gab es ein oh schade und eine neue windel. war was drin, wurde gelobt und der pott in die toilette unter begutachtung ausgekippt. als die herren dann mit knapp 2 in die krippe gingen, waren die die herren der toilette. und ruck zuck trocken. konnten auch gut einhalten, manchmal länger als mama dachte. lange zeit gehörte die wechselwäsche einfach in jede tasche dazu. unfälle passierten allerdings wenige. die nachtwindel brauchten sie noch bis einen tag, vor dem dritten geburtstag. da war sie aber schon etwa 14 tage trocken. dann entschied kind, es geht ohne. also ein wenig "training" muss schon bei sein. zumindest in der regelmäßigkeite. aber kein festes sitzen bis zum erfolg. und ich bin auch gelerntes ddr-kind (aber das nur am rande)


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

Würde ich der Freundin mal mitteilen. Interessant ist auf der Aspekt bei dieser Sache, welche Betreuung und wo vorherrscht. In vielen ostdeutschen Krippen gehört der Klo bzw. Töpfchengang einfach mit dazu. Ist also eher etwas normales. Andere würden dies eher als Zwang sehen. Wobei der Richtige Zwang schon lange vorbei ist, wo Kinder erst dann aufstehen durften, wenn was im Topf war. Und da finde ich den Unterschied... mache ich aus der Sache etwas, was einfach dazu gehört und lass es auch auf mich zukomme´, so ist es in meinen Augen kein Training. Wird es zum Zwang, finde ich es bedenklich.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

Cool bin schon gespannt. Und ich nehm schon mal proforma alles zurück von wegen "... kann ich mir nicht vorstellen, wirkt bestimmt wuchtig..." und behaupte schon mal das Gegenteil :) :) :)


dee1972

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

In unserer "ostdeutschen Krippe" warten die Erzieher grundsätzlich auf des Startsignal der Eltern, voher wird hier überhaupt kein Kind getopft !!! Im Allgemeinen gehen die Kinder aber ab dem 2. Geb. relativ regelmässig auf Klo oder Topf. (im Tagesplan heißt das dann "hygienische Maßnahmen" hi hi). Windel gibt es trotzdem so lange wie nötig. Das Gras wächst nicht schneller, nur weil man daran zieht.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von dee1972

hab ihn schlussendlich doch aus jersey gemacht. War ja zum Glück ein warmes WE. Und ich denke, ich mach mir noch so einen. Der jetzige ist schwarz und schwarz mit grünen Punkten. Ich liebe ja GRÜN.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von dee1972

Das wäre doch mal eine gute Frage für Galileo oder mythbusters. ¨Wächst Gras schneller, wenn man dran zieht?¨ Erwiesen ist jedoch, dass sich positive Resonanz auch im ganzen positiv auswirkt. Töpfchenthema wird aber immer ein Streitthema sein. Interessant finde ich dazu auch psychologische Ansichten aus anderen Ländern. Wirklich einig sind sich die Leutchen nämlich alle nicht.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von dee1972

jupp, das kann ich bestätigen. ich wurde auch gefragt, schon weil ich ja immer doppelte wäsche hatte. und ich hatte eine "gelernte ddr-erziehrin" ich habe aber oft mitbekommen, als ich die kinder holte, dass ein kind aufgestanden war ohne zu pullern, und dann gesagt wurde: "oh das ist aber schade, möchtest du nochmal versuchen? xy zy sitzen auch noch." aber wenn kind nicht wollte, wollte es nicht und gut. aber jedes kind wurde mit applaus bedacht, wenn es endlich mal geklappt hatte. das fand ich völlig ok. und ist erziehung im allgmeinen dass immer wieder regelmäßige wiederholen von vorgängen die ich wünsche?


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von dee1972

Ich finde es seltsam, Toilette bzw. Töpfchengänge in einem Tagesplan zu verankern.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Ist in Krippen aber normal. Nach dem Essen bspw. wird dann mit den Kinder auf Toilette gegangen, Hände gewaschen, dann Zähne geputzt. Ist jedenfalls hier so und oft steht es da auch nur für die Eltern. Damit die wissen, es wird was gemacht ^^


Johanna3

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Naja, ich würde es nicht gerade als Beweis ansehen, nur weil es im Tagesplan steht! Und man kann ja schlecht "planen", wann ein Kind gewickelt wird. Oder auf die Toilette geht. Es sei denn, es findet die kollektive Toilettenrunde statt.....


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

ja es finden auch heute noch die kollektiven toilettenrunden statt. und ich finde es gut. wie gesagt, an absprache mit den eltern. und was ist so schlimm dran, die kinder so langsam daran zu bringen, dass es normal ist, vor dem essen auf die schüssel zu gehen und sich die hände zu waschen. nach dem rausgehen, sich die hände zu waschen, bzw. vorher nochmal raus zu gehen. ich habe mit den kindern zu hause nichts anderes gemacht. wir saßen dann eben zu dritt im bad. und sie haben es sich bis heute zur gewohnheit gemacht und gehen nochmal, bevor sie die tür verlassen. es hat nichts mehr mit dem zwang von früher zu tun, als die kinder dort 15 min saßen, bis ein zufallstreffer im pott war.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Deine Argumente sind zum schiessen! BEWEIS das es gemacht wird, ist ja wohl der trockene Po und kein kaputtes, rotes in vollgemachter Windel liegendes Kind. Oder Kinder, die andauernd in die Hose machen(was in der Anfangsphase relativ häufig vorkommen KANN!) und deshalb auch in nasser Kleidung rumlaufen. Dann hätte die Krippe/der Kiga die längste Zeit Kinder da gehabt... Weißt du, ich hab selber drei Kinder und in diesem KiGa auch gearbeitet. Natürlich geht man vor dem Essen Hände waschen. Die Älteren gehen dann auf Toilette und bei den Wickelkindern bzw. Toilettenanfängern geht man nach dem Essen. Warum? Ganz einfach, weil sie dann einfach mal müssen. Dann Hände waschen und Zähneputzen, bei Bedarf gewickelt. Wie willst du es sonst anders planen bei 12 Wickelkindern bzw. "Anfängern" und nur 2 Fachkräften(wir haben weniger Kinder, aber ich war auch schon woanders im KiGa arbeiten). Nach dem Essen war die Windel meiner Kinder grundsätzlich voll und sie wurden grundsätzlich NACH dem Essen und bei Bedarf gewickelt. So wird es im KiGa auch gehandhabt. Was sich manche rausnehmen, ehrlich.


MAMAundPAPA2013

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Normal ist das nicht! In unserer Krippe geht es nach dem Essen zum Hände waschen. Zähne Werden zu Hause geputzt. Finde ich in der Krippe auch unnötig und kaum machbar. Gewickelt wird zwischen Frühstück und Mittag nach Bedarf. Und dann noch mal nach dem Schlafen. Töpfchentraining gibt es gar nicht! Möchte ich auch nicht. Das mache ich mit meinem Kind zu Hause und wenn es erste Erfolge gibt kann man darüber reden,ob es im der Krippe auch gemacht wird!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Der KiGa unterstützt die Eltern, viele sind überfordert. Wann begonnen wird, entscheiden ausnahmslos die Eltern bzw. die Kinder signaliesieren, dass sie soweit sind. Dann wird es mit den Eltern besprochen und fertig. Zähneputzen ist durchaus machbar und oft auch nötig, weil bei uns eben drei Mahlzeiten eingenommen werden. Wie sollen die Kinder das denn verinnerlichen? Und bis 16 bzw 17 Uhr nicht Zähneputzen finde ich als Mutter Mein Neffe beginnt jetzt auch, da er sich im KiGa die Windel auszog um ALLEINE auf Toilette zu gehen. Nicht regelmäßig, aber er beginnt. Du vergisst, dass die Kinder nicht auf den Topf bzw. die Toilette gesetzt werden und dann heisst es:"Bleib solange sitzen, bis was kommt!". Viele Kinder testen, wie das Kind der AP erst einmal mit Windel, irgendwann auch mal ohne Windel( wie mein Neffe aktuell) und es kommt von allein. Noch dazu glaubst du gar nicht, wieviele Eltern aus reiner Bequemlichkeit nicht auf das Signal ihres Kindes achten. Weil sie schlichtweg keine Lust haben... Auch schon vorgekomen...


Tweety2014

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

Hier gab es nie Training das kommt von alleine


my

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Antwort auf Beitrag von Schokonuss87

Von nix kommt nix. Weder kann ein kleines Kind sowas selber entscheiden, noch wird es mit dem Wissen geboren, wie das mit dem Töpfchen läuft.