Caroli13
Also wirklich hilfreich war gar nichts in meinem Thread... Schade. Ich war ja schon beim Arzt.... Der Kinesiologe wäre vielleicht noch ne Idee. Oder ein Osteopath... Ich wollte ja wissen, ob denn Bachblüten überhaupt etwas bewirken und ob da jemand Erfahrungswerte hat... Ich möchte meinen Sohn ja lediglich dabei unterstützen seine Ruhe zu finden, damit er nach dem Trinken gleich wieder einschläft und vor allem, dass er nicht immer gleich ganz wach wird und rumschreit. Er wühlt sich richtig auf und steht unter totaler Spannung. Man merkt das richtig. Als wäre er kurz vorm explodieren. Massage hilft nicht, Baden hilft nicht, vollkommene Ruhe hilft nicht... irgendwas muss ich doch tun können. Und die Frage bzgl. Stillen: Ich habe 6 Monate voll gestillt und stille wenn es gar nicht mehr anders geht zwischendurch immernoch. Aber irgendwann möchte auch ich gerne meinen Körper wieder haben und etwas unabhängiger werden. Ich habe Paul die ersten 6 Monate wirklich immer und überall mit hingeschleppt. Jetzt kann er sogar mal eine Nacht bei meinen Eltern schlafen. ... da schläft er übrigens wesentlich besser! Meine Tochter auch. Aber auch meine Eltern merken, dass Paul so gut wie nie auch nur etwas still halten kann. Er ist immer unruhig, in Bewegung und selbst beim trinken kann er sich nicht richtig entspannen. Das sind ganz seltene Momente... Ich werde mir natürlich parallel hierzu auch noch von aussen Hilfe holen. (Beratungsstelle, anderer Arzt etc...) Ich verlasse mich sicher nicht ausschliesslich auf das Internet. Ich wollte ja auch hier nur Eure Erfahrungen niedergeschrieben bekommen. LG Caro
Also, meine Freundin hat Erfahrungen mit Bachblüten.....sowohl bei sich als auch bei ihrem Hund.....und ihr (und dem Hund) hat es immer sehr geholfen. Wobei sie schon mal meinte, das Baldrian da auch was bringt.
Ob Bachblüten wirken ... ehrlich gesagt, keine Ahnung. Ich habe mein Lebtag noch keine Bachblüten ausprobiert, von daher weiß ich auch nicht ob es etwas bringt oder nicht. Dein Sohn ist unruhig sagst du - ich weiß nicht wie alt er ist, aber so wie es sich liest unter 1 Jahr. Was ich bei meinen beiden Kindern gelernt habe ist: Wenn ich nicht ruhig bin (nicht nur äußerlich, auch innerlich), dann sind es meine Kinder auch nicht. (Innere)Unruhe überträgt sich aufs Kind. Vielleicht sind deine Eltern ruhiger, generell, so dass deine Kinder bei ihnen auch besser zur Ruhe kommen können und somit besser schlafen. Wenn dein Sohn ein lebendiges Kind ist, kann es auch einfach seine Natur sein - ein Wribbelmors, wie meine Oma zu sagen pflegte. Mein Sohn konnte auch nie still sitzen, er mußte immer was tun/sich bewegen/erkunden/ausprobieren. So wirklich ruhig kenne ich ihn auch nicht. Er ist heute auch nicht anders, immer in Bewegung - Körperlich und Organisch ist er vollkommen Gesund - er ist einfach so. Bist du unzufrieden oder warum möchtest du den Arzt wechseln? In einem Forum nach Meinungen zu fragen, ist wie eine Lotterie - du wirst IMMER viele Meinungen zu einem Thema bekommen. Beim Thema Bachblüten wirst du zig verschiedene Meinungen bekommen und keine wird dich wirklich zufrieden stellen - denn jeder Mensch ist anders.
Ich hab gestern schon mal geschrieben, das ich Erfahrungen habe, mir gehen sie. Trotzdem gibt es Kinder, die sind einfach so. Meine Tochter war auch so, schon im Bauch war sie immer on Tour und sie ist auch heute noch so. Grundsätzlich kann nichts passieren, im schlechtesten Fall wirken sie einfach nur nicht. Trotzdem würde ich es nicht machen. Kind ist unruhig also müssen Medikamente her, das wäre nicht meine Art, Probleme zu lösen. Meine Meinung! Und das was im Posting vor mir steht, kann ich nur bestätigen, versuch Du Dich auch zu entspannen, nimm die Situation einfach so hin, es kommen auch mal wieder andere Zeiten! Und schon wirst Du entspannter an die Sache ranngehen. Und Dein Kind auch! Wie wäre es denn mit Bb für Dich?
Vorab ein Buchtipp: http://www.amazon.de/Kinder-verstehen-Born-wild-Evolution/dp/3466308240 Von Bachblüten als "Therapie bei Babys", insbesondere als "Rettungsanker", wie die Rescue-Tropfen dargestellt werden, halte ich persönlich wenig. Die Natur hat eine viel bessere Wunderwaffe in die Hand einer jeder Mutter mit Instinkt und Verstand gelegt: die Brust, bzw. Muttermilch. Saugen und Nuckeln beruhigt einen Säugling, die Nähe und Wärme der Mutter tut ein Übriges, den ruhigen (!) Herzschlag der Mutter hören hilft ebenfalls, aber das absolut Beste ist: Stillen ruft Hormone auf den Plan und IN die Muttermilch hinein, die entspannen (!) und schläfrig machen, sowohl das Kind als auch die Mutter! Die Muttermilch wirkt also wie die beste Narkose! Wer freiwillig sowas aufgibt, weil er schlecht über die VORTEILE des Stillens informiert ist, und aus zu kurz gedachtem Egoismus handelt (mein Körper gehört mir), der muss natürlich dann nach jedem Strohhalm greifen, der von außen Rettung verspricht. Du kannst den Kram gern probieren, statt dein Kind absolut natürlich durch dessen unruhige Phasen, die JEDES Baby hin und wieder hat, zu begleiten und einfach nur mit Stillen (kommt von Stille!) auf den Boden zu holen. Wenn dein Baby jedoch auch beim Trinken (auch beim Stillen?) selbst unruhig ist, sollte man schon einen Osteopathen zu Rate ziehen, nicht dass da verborgene Verspannungen vorliegen... Die Erklärung dafür, dass dein Kind woanders übrigens besser schläft, liegt IMHO darin begründet, dass die Großeltern wesentlich entspannter mit deinem Kind umgehen als du. Deine Anspannung überträgt sich aufs Kind. Es wird dich immer spiegeln. Das dein Kind im ersten Jahr mehr oder weniger komplett an dir klebt, ist übrigens normal! Es kommt doch sowas von Unreif auf die Welt, und mit einem festen Programm an Instinkten, welches ihn so komplett an dich bindet, dass jede Trennung in der Babyphase einfach eine unglaubliche Belastung für dein Kind ist! Versuche einfach, die Bedürfnisse (!) deines Kindes besser zu verstehen, und ihm soweit du kannst entgegen zu kommen, dann wird der Umgang auch leichter! Und zwar ganz ohne Tropfen und Globuli zum Ruhigstellen...
guten morgen caro, hab das grad gelesen von deinem unruhigen paul - ich habe hier auch so einen zappelfilip und wusste mir auch keinen rat mehr. er ist jetzt in die 2. klasse gekommen also schon ein bissel älter. wir haben ihm zappelin gegeben. das sind homöopatische globulis. und ich muss sagen sie sind voll angeschlagen. er ist ruhiger in der schule geworden - sagt selbst die lehrerin - aber auch zu hause ist es viel entspannter. man kann mit ihm mal in ruhe ein spiel spielen oder auch mal was lesen ohne das ständige rumhibbeln. vielleicht wäre das auch was für euch - ich weiss nicht wie alt dein kind jetzt ist - aber informier dich einfach mal auf der seite www.zappelin.de. alles gute und schönes WE gruss milli
ich werde jetzt nicht so ganz schlau wie alt paul eigentlich ist? ich stehe leider so garnicht hinter bachblüten und kinesiologie. aber, wie immer, sind das persönliche einstellungen. und bei ganz kleinen kindern sicherlich einen versuch wert. das buch von dr. renz-polster das sphynx empfohlen hat ist wirklich gut. renz-polster konnte ich neulich auf einem vortrag erleben und er ist ein großer verfechter von "back to the roots" ich glaube um kinder zu verstehen in ihrer entwicklung wirst du daraus ganz viel herausziehen können. ist paul schon im vorschulalter? oder in der schule? dann ist meine erfahrung dass (manche!) medikamente sehr wohl sehr gut helfen können. und dem kind in seiner entwicklung viel unterstützung geben. ich habe es hier im bekanntenkreis 2-3 x erleben dürfen. lg
... und stillen bringt nichts, dann hätte ich es ja auch weiter gemacht... Abgesehen davon, dass er davon nicht mehr satt wird. Er ist über 70 cm groß und wiegt über 10 kg. Ich vermute, dass es natürlich auch damit zu hat, dass die Geburt recht schwer war (er wog da schon 4550 gr. und war 54 cm groß - Zangengeburt, Geburtsstillstand durch steckenbleiben etc...) Und natürlich werde ich auch immer unruhiger und ungeduldiger wenn er nicht ruhiger wird. Ich weiss dann manchmal einfach nicht mehr weiter. Ich habe auch schon überlegt, ob ich die Bachblüten nicht lieber nehmen sollte oder, und das werde ich auch machen, mir mal eine Beratungsstelle suchen... Von meiner Tochter (20 Monate alt) kenne ich das überhaupt gar nicht. Bei ihr wusste ich auch immer was sie hatte und was sie braucht oder wollte. Bei Paul weiss ich das meistens leider nicht. Kann es vielleicht auch sein, dass ich keine richtige Bindung zu ihm habe?? Ich bin halt auch total traurig, dass es so ist wie es ist.... LG Caro. PS: und danke für Eure Antworten...
Tja, wenn du fest davon überzeugt bist, dass Stillen nichts bringt, und auch nicht satt macht (was beides IMHO Quatsch ist!), dann musst du zwangsläufig woanders ansetzen; gegen deine Überzeugung Anreden wird erfahrungsgemäss nur schwer möglich sein, von daher: mach was DU denkst.
Ich versuche es doch nochmal: Häufiges an die Brust wollen ist KEIN Zeichen für nicht satt werden, sondern ein Signal für eine Bedürfnisbefriedigung. Die Brust ist nämlich nicht nur Nahrungsquelle! Ich habe über drei Jahre gestillt, und auch Stillmütter mit wirklich großen Babys gekannt: wenn man sechs Monate erfolgreich gestillt hat, kriegt man auch danach sein Kind locker 100% satt UND zufrieden, sofern man eben weiter nach BEDARF (des Kindes!) anlegt, die Brust passt sich nämlich ständig der Nachfrage an!
Du bist wahrscheinlich im Moment einfach etwas überlastet, hast eine falsche Entscheidung getroffen, und die Konsequenzen sind einfach zuviel für dich, deshalb stehst du jetzt unter Strom. Mein Vorschlag: schalte einen Gang zurück, versuche DICH zu entspannen, Leg dein Baby wieder nach seinem (!) Bedarf an, und du wirst sehen: der Spuk wird mit deiner Geduld und Begleitung schnell vorüber gehen, fast wie von allein...
Hallo, ohne dir gleich Vorwürfe machen zu wollen, finde ich es dennoch sehr schade, dass du so denkst. Es liegt doch eigentlich in der Natur, dass Babys nicht nur schlafen, essen und schlafen... klar machen sie sich bemerkbar, manche mehr und manche eben weniger. Du hast eben einen aufgeweckten kleinen Kerl und mit 7 Monaten wird ein Baby natürlich immer lebhafter und will nicht mehr nur schlafen... Ich versteh dich nicht wirklich. Warum willst du dein Kind bewusst still halten? Und was das Stillen angeht: mein Sohn war auch ein kräftiges Baby, ich habe bis kurz vor dem 1. LJ gestillt, dann wollte er von selbst nicht mehr. Voll gestillt habe ich bis nach dem 6. LM. Wenn dein Kind zunimmt und nicht abnimmt, sieht es doch gut aus, also warum so negativ? Sicher muss ich meiner Vorposterin Recht geben, wenn du überzeugt bist von dem was du sagst und denkst, ist es schwer, Gegenargumente vorzubringen, um dir zu helfen oder Tipps zu geben. Allerdings frag ich mich dann, warum du hier postest, wenn du eh nicht wirklich Ratschläge haben möchtest, sondern zur Kopfstreichler? LG und nichts für ungut
Ich habe ja gar nicht gesagt, dass der Fehler nicht auch bei mir liegen könnte. Sicher bin ich auch angespannt und es fällt mir extrem schwer mich zu entspannen. Da ergibt sicher auch Eins das Andere... Das ist halt ein Teufelskreis. Ich suche ja nach Lösungen und nicht nach Kritik. Die kann ich aber auch vertragen. Da bin ich schon nicht angepisst. Aber: Ich möchte ganz einfach nicht mehr voll stillen und "back to the roots" funktioniert da nicht. Ich stille ja nach wie vor, wenn gar nichts mehr geht... das muss aber reichen. Paul bekommt Beikost und 1er Milch und Brei. Das klappt auch alles sehr gut. Ich schliesse hier das Thema jetzt auch ab. Zum Thema stillen hat jeder seine eigene Meinung, ich ja auch... Ich will halt einfach nicht bis zum 1. Lj stillen. Und ich hatte ja auch geschrieben, dass ich denke, dass es daran nicht liegt, denn er war ja auch schon so, als ich ihn noch voll gestillt habe. Und ich hab ja auch schon eingelenkt, dass ich mir durchaus auch woanders Hilfe hole. Hier wollte ich ja eigentlich auch nur Tips, Anregungen und Erfahrungen sammeln. Das hab ich jetzt auch genug. Danke dafür. LG Caro.