Savanna2
Hallo mich regt gerade das Posting unten etwas auf bzw. die Postings. Die KK zahlt also für Folgekosten weil der Dicke so viel ist. Was ist mit dem Raucher? Die KK zahlt auch da die folgenden Kosten? Die Trinker? Was ist mit den Pferdefreunden? Was ist mit Extremsport etc.pp. alles Freizeitvernügen, wie eben das Essen auch. Aber auch dafür zahlt die KK, obwohl ja der Extremsport nicht sein muss sondern persönliches Vergnügen ist. Darf ja jeder selber entscheiden ob mal darauf stolz sein darf oder nicht ob man mit Hilfe der OP abgenommen hat. Ich fände es traurig immer nur paar Löffel essen zu können, stellt euch doch mal vor, ausgehen mit Freunden und man pickt wie so ein Spatz im Essen rum... Man isst nichts was einen krank macht? Warum gibt es soviele Dicke? Warum rauchen Leute? Trinken Leute? Ganz so einfach finde ich das nicht. Es gibt einfach Leute die haben eher die Veranlagung dazu wie andere, ich kenne genügend die sich wegen diversen Erkrankungen nicht bewegen können (ausser spazieren), das tut schon sein übriges dazu dass man natürlich auch zuviel isst (nein damit meine ich nicht mich) Ganz sicher ist bei den meißten die Fehlernährung,mangelnde Bewegung schuld und der eine hat eben einen starken Willen und der andere eben nicht.
das manche hier stolz auf ihr abnehmen sind aber dafür ne OP brauchten!!!
soviel ich weiß zahlen die die op nur unter schweren umständen, muss man nicht sogar vorher zu so einer kur gewesen sein? ich kenne einen fall die lange dafür kämpfen musste und das war nicht ohne.
Ich verstehe was du meinst und ich bin auch nur stolz auf meine Abnahme und vor allem, dass ich mein Gewicht seit über 15 Jahre halte... weil ich es eigener Kraft geschafft habe. Ich denke man kann auch 100kg ohne OP abnehmen, denn wenn die Pfunde einmal anfangen zu purzeln motiviert das zu mehr.
das stimmt, aber bei mir war es so dass es einfach nicht mehr weiter runter ging, egal wie lange ich wartete, da war wie eine unsichtbare linie die nie unterschritten wurde, dabei hätte ich noch 5kg weniger gebraucht
Ja blöd, so Stopps gibts bei einigen und das demotiviert. Mit Wunschgewicht+5kg darf man aber auch sehr zufrieden sein.
Die meisten Krankenkassen wollen, dass man vorher das MMK (Multimodale Konzept) macht. D.h. über 6-12 Monate Verhaltenstherapie, Ernährungsberatung und Sport. Ab einem BMI von 60 braucht man die Komponente Sport nicht mehr.
Zwischen *picken* im Essen und *Fressen* gibt es einen Unterschied...
das bezog sich doch auf die OP, dass die nicht unbedingt nur positiv ist. mit dem picken meinte ich die operierten denn das habe ich schon öfter gehört dass man nur wenige Löffel essen kann.
Schmücken mit fremden Federn?
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unfallversicherung. und ne sucht ist eine krankheit.......
warst du mal sehr dick? wie viel hast du abgenommen? wie? v.
Klar,so eine OP ist ja auch ein Spaziergang.....Und auch hinterher,alles total easy....Man braucht da selber gar nichts tum,nur gemütlich den dicken Arsch auf die Couch platzieren und die tolle Figur kommt von alleine.
sondern solche Sprüche wie: ich hab mit der Op ach so toll abgenommen
hier wird mit verschiedenem maße gemessen,auch der alkoholiker hat mal klein angefangen komisch, hier hat beim privtane unfall keine versicherung gezahlt, die kk hat sogar extra ein schrieben geschickt ob es nicht auf der arbeit passiert ist...
fress-sucht dann aber auch..... sag ich ja! und ja, jeder fängt mal klein an. suchtgefährdet sind sehr viele. die frage ist, warum gerät es aus dem ruder?
Ja, nicht im Sinne von fettleibig aber knapp 105kg bei 175cm ist auch nicht mehr wirklich schön ;) Ich muss aber sagen, ich war nur wenige Jahre so dick und vorher etwas mollig also kein Vergleich zu 130kg über Jahrzehnte. Habe einfach die Ernährung umgestellt und in 1,4 Jahren ca. 40kg abgenommen und das war wirklich nicht sooooo schwer. Ich wollte mich so nicht mehr sehen mit den Frustpfunden, seit ich mich vom Grund habe scheiden lassen.
lukos posting war es ja mit dem die kk zahlt, dich meinte ich primär gar nicht
dann habe ich dich falsch verstanden. sorry dann gehört denen aber genauso gezahlt wie den anderen süchtigen und darum ginng es letztenendes ja
also ich bin operiert. wurde ende august 2011 gemacht. picken ist bei mir was anderes. ich lebe gut. geb dir mal ein tagesbeispiel von mir morgens: ein halbes laugenbrötchen oder eine scheinbe vollkornknäcke von wasa mit käse oder schinken oder wurst. dazu meistens noch paar radieschen oder bissl paprika oder gurke oder sowas. mittags: portion passt auf einen kuchenteller, mir reicht das. ich bin froh, dass ich nicht mehr soviel essen "muss", wenn du verstehst was ich meine. ich hatte kein sättigungsgefühl mehr vor der op. abends: paar gebratene garnelen mit knobi ( so um die 6 stück, wenn es die großen sind) oder eine scheibe eiweißbrot mit belag und rohkost. ich ess auch mal eine kugel eis, wenn wir z.bsp. in der stadt sind. aber eben halt nur eine kugel und keine riesenportion. bin darüber sehr froh.
auch nach der op braucht man disziplin. wenn man die nicht hat, kann man den magen ziemlich schnell wieder ausweiten. die anfangszeit nach der op ist dafür gedacht, dass man lernt richtig zu essen. in maßen und nicht in massen. ich esse nur noch von kuchenteller.
DAS ist eh ein guter Tipp. Kleine Teller, kleine Löffel... klappt super.
super, herzliche gratulation! 105 ist ne menge, auch bei 175 cm......... ich meine, von dir mal ein bild gesehen zu haben, jetzt bist du ja sehr sehr schlank. wenn du nicht so abgenommen hättest, bräuchtest du sicher (schon bald) irgend welche medis.......... v.
bestimmt bräuchte ich die und deshalb hab ich es ja gemacht und mein künstl. Knie hätte ich sicher auch 10 Jahre früher bekommen (das hatte aber mit dem Übergewicht nichts zu tun)
ich will einfach meinen magen nicht mehr ausdehnen. und süßes vertrag ich nur noch in minimengen. würde ich eine 2. kugel eis essen, wird mir schlecht, richtig schlecht. das brauch ich nicht. liegt daran, dass ich eine andere op hab als tanny. bei mir wurde noch der darm mit umgebaut. deswegen bei mir die reaktion auf süßes.
Ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen! Wir leben in einer Solidargemeinschaft, jeder muss halt für jeden "aufkommen" - um es mal locker zu formulieren. Die KK zahlt nicht x-beliebigen adipösen Menschen eine OP - so, wie das hier teilweise dargestellt wurde. Dahinter steckt ein sehr langer, harter Weg. Wieso sollte ich auf diese Menschen böse sein oder es ihnen nicht "gönnen"? Ich möchte absolut nicht tauschen: ich stelle mir diese OP wahnsinnig schmerzhaft vor - und danach alles andere als angenehm! Und warum dürfen sich ehemalige, dicke, operierte Menschen nicht über ihren Abnehmerfolg freuen dürfen? Auch, wenn dieser "nur" durch diese OP entstanden ist? Leben und leben lassen.
also ich bin ja auch sehr übergewichtig, aber ich habe deshalb noch nie meine KK in Anspruch dafür genommen! Selbst so eine OP - wie Magenbypass oder ne Magenverkleinerung - würde ich NIE machen! Aber du hast auch Recht, wegen den Rauchern, Trinkern oder auch Extremsportlern . . . man kann die Liste noch so weiter führen . . . die sind auch ein Risiko, finde ich . . . LG
Baghira, ich würde, wenn ich so starkes Übergewicht hätte und es aus eigener Kraft nicht los bekäme. Ich würde aber wohl bei 100kg schon wissen, dass ich was tun muss und nicht weiter machen bis es 130 oder 150 sind.