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Kind spielt im Kindergarten lieber mit Jüngeren

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Kind spielt im Kindergarten lieber mit Jüngeren

Clumsi

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Ich hatte mein Leid hier schon einmal geklagt, aber nun hat mich das Entwicklungsgespräch im Kindergarten schon wieder so genervt: Mein Sohn spielt im Kindergarten fast ausschließlich mit den Dreijährigen/bald Vierjährigen. Er selber ist fünf und wird bald sechs. Bei Aktionen mit den Vorschulkindern spielt er auch mit denen und privat sehe ich keine Präverenz für jüngere Kinder, aber im Kindergarten, den er übrigens erst seit dem letzten Sommer besucht, spielt er mit den Kleinsten. Ganz früher bei den Tagesmüttern hat er am liebsten 100 Teile Puzzle gepuzzelt und sich nicht so gern am Toben beteiligt, danach im Kindergarten hat er querbeet mal mit dem und mal mit dem gespielt und nun halt die Kleinen, ganz euphorisch endlich tolle Freunde! Die Erzieherinnen erzählen mir nun zum wiederholten Mal, dass die Schule dann ganz schlimm wird, sie Ärztin sagt, für eine Zurückstellung ist er viel zu intelligent... Herrje, was soll man denn tun? Ich kann ihm doch nicht verbieten, mit seinen Freunden zu spielen. Ja, wahrscheinlich ist er sozial etwas unsicher und vielleicht sucht er sich deshalb die Lütten. Aber was soll ich daran ändern? Turnen mit Gleichaltrigen machen wir schon, macht ihm Spaß. Bin fürchterlich genervt davon, dass diese Erzieherinnen es schaffen, mir Sorgen einzureden...


Viridi

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Antwort auf Beitrag von Clumsi

Komische Erzieherinnen. Woher wollen die denn wissen, wie es für dein Kind in der Schule wird? Nur weil er mit kleineren spielt? Ich würde mir da keinen Kopf machen. Es ist doch super wenn er da Freunde hat und das Alter spielt da keine Rolle. Für die Erzieherinnen anscheinend schon. Mit meinen zwei Großen habe ich auch von Erzieherinnen und Lehrern so viel Blödsinn gehört, was alles nicht gut wäre und was sie machen müssen um dieses und jenes zu erreichen ... nur Stress. Ich war mit meinem Sohn bei Ärzten, er hat so viele Untersuchungen gehabt, weil er angeblich ein schlimmes Problem mit der Konzentration hat. Sie wollten uns gleich Medikamente verschreiben, damit es besser wird und und und. Das war mir zu viel und meinem Sohn auch. Die haben ihn bald wie einen Sonderling behandelt. Ich habe das ganze abgebrochen, weil es meinem Sohn auch zu viel wurde. Er sah sich selber schon als "krank". Jetzt nach seinem Schulwechsel reden die neuen Lehrer nur positiv von ihm und keiner sieht da ein Problem mit der Konzentration. Er ist völlig normal, sozial und kommt gut mit in der Schule. Lass die quatschen. Das wird immer schlimmer finde ich. Hier in der Grundschule hat man regelrecht nach Dingen gesucht, die "verkehrt" sein könnten am Kind. Du kennst deinen Zwerg am besten. Meine haben übrigens auch gerne mit den kleineren im KiGa gespielt und in der Schule dann ganz normal mit den gleichaltrigen.


kia-ora

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Antwort auf Beitrag von Clumsi

Ich würde mich entspannt zurücklehnen und auf Gespräche mit den Erzieherinnen verzichten. Mir hat das bei 3 Kindern bisher noch nie etwas gebracht. So lange er mitspielt, ist doch alles gut. Ich habe immer bewusst Wert darauf gelegt, dass meine Kinder nicht nur mit Gleichaltrigen spielen. Die Sympathie entscheidet und nicht das Alter!