Elternforum Rund ums Baby

Ist das denn noch alles normal?! Baby 18Wochen ständig unruhig

Anzeige Lerne RSV kennen bevor es dein Kind tut
Ist das denn noch alles normal?! Baby 18Wochen ständig unruhig

blejus

Beitrag melden

Hallo zusammen :) Ich würde mal gerne paar Gedanken mit euch teilen und vielleicht ist da jeman der mit helfen könnte, oder wenigstens liebe und aufmunternde Worte zukommen lassen kann. Meine kleine Maus ist 18 Wochen alt und bisher nicht ganz so leicht gewesen. Diie ersten 2 Monate hat sie sehr viel geweint. laut KiA hatte sie Koliken laut Hebamme Regulationsstörungen. Nach 2 Monaten war aufjedenfall eine Besserung zu erkennen. Sie hat es geschafft auch mal einfach wach zu sein und dabei nicht zu weinen. Sie hat zwar diese Schreiphasen nicht mehr jedoch ist sie seeehr unruhig und quengelig. Ich weiß sie könnte wohl grad im 19 Wochen Schub stecken, aber irgendie hab ich das Gefühl dass sie immer in irgendeinem Schub steckt, weil sie nie wirklich ausgeglichen ist. Sie möchte ständig getragen werden und jede Stunde gestillt werden. Rausgehen mag sie auch nicht, im Kinderwagen weint sie nur. Die Nächte sind auch sehr anstrengend, wenn ich sie zumschlafen stille, schläft sie immer ca 2- 3 Stunden am stück und danach wacht sie jede halbe stunde / stunde auf. Sie möchte die ganze zeit dauer nuckeln. Wir waren auch schon bei einer Osteopathin, Sie hat auch einige Blockaden entdeckt und diese auch gelöst, nachts hat sich es auch gebessert, vorher konnte sie nie 3 stunden am stück schlafen. Tagsüber merke ich jedoch keinen wirklichen Unterschied.. Ich kann nicht wirklich irgendwo raus... ich glaube es wird ihr auch oft zuviel, wenn wir mal weg waren zu besuch hab ich das vor allem Nachts gespührt, da war sie extrem unruhig in dieser Nacht.. Sie ist meine erste Tochter und ich weiß einfach nicht ob das alles noch so normal ist.. hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mich trösten, dass es besser wird der zeit?


Gustavina

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von blejus

Es wird besser. Und ja, diese Schübe gehen manchmal gefühlt ineinander über. Aber überleg mal, was dein Kind alles im ersten Jahr lernt. Es kommt auf die Welt und kann, überspitzt gesprochen, nichts. Und nach einem Jahr kennen die Kinder verschiedene Menschen, Situationen, Tageszeiten, Orte, Abläufe, ggf. Tiere. Sie können im Auto fahren, im Kinderwagen, sie können am Ende des Jahres oft schon selbst auf einem Rutscheauto fahren. Sie können selbst sitzen, sich meist schon fortbewegen, manche können ihre ersten Worte. Nach einem Jahr haben sie ihr Geburtsgewicht meist verdreifacht, sind ordentlich gewachsen, “helfen” vielleicht schon beim Wickeln mit und haben bis dahin auch x Zähnchen unter Schmerzen bekommen. Was ich sagen will: So ein Babyleben ist verdammt aufregend, ob du es jetzt “ruhig” gestaltest oder nicht. Nie wieder im Leben werden so viele so wichtige und elementare Dinge auf einmal gelernt und es ist verständlich, dass ein Kind da auch mal überfordert ist. Sei da und unterstütze. Und akzeptiere. Ich bin kein großer “Fan” von Babies, für mich sind Kinder ab dem zweiten Lebensjahr viel toller, weil man mit ihnen m.M.n. mehr unternehmen kann. Mein erstes Kind hatte fünf (!) Monate lang mit Koliken zutun, ehe es mit der Beikost endlich besser wurde. Auch danach wurde nach einem harten Tag gerne nochmal lange und ausgiebig geschrien. Das war unglaublich hart und trotzdem kommt in den nächsten drei Wochen hoffentlich mein zweites auf die Welt. Mir hat wirklich der Gedanke geholfen, dass es besser wird und nicht gegen mich geht. Kennst du das Lied aus dem Legomovie, “everything is awesome”? Das wurde in langen Schreinächten, auf deutsch, irgendwann unser “Mantralied”, was ich dann immer vorgesungen habe. Melodie fürs Kind, Text für mich. Klingt bescheuert, aber diese positive Beteuerung hat hier durchaus auch geholfen, gelassener zu sein.


SabrinaO.

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von blejus

Finde das jetzt alles nicht wirklich ungewöhnlich. Gibt Babys die sind bisschen ausgeglichener und verschlafen gefühlt die ersten Monate und dann gibt es welche, die einfach mehr zu verarbeiten haben. Hast du es denn mal mit der Trage versucht, wenn sie den Kinderwagen nicht mag? Meine Tochter mochte den Kinderwagen auch erst, als sie aufrecht sitzen konnte. Vorher war das auch ne Katastrophe. Trage ging aber immer. Ablegen konnte ich sie die ersten 4 Monate gar nicht, auch nicht nachts. Manche haben halt noch so starkes Gebärmutterheimweh :) Und das mitm Clusterfeeding, das ist anstregend aber manche Babys brauchen das einfach.. Wegen den unruhigen Nächten nachdem ihr einen Tag mit mehr Abwechslung hattet, ist auch normal. Die Babys verarbeiten abends/nachts den Tag. Ich hab die Zeit damals genossen aber jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass aktuell die schönste Zeit mit meiner Tochter her ist vom Alter her. Sie ist nun 15 Monate alt, sie läuft schon seitdem sie 10 Monate ist, sie versteht so viel, sie ist richtig interessiert, man kann viel mit ihr machen, sie fängt an zu sprechen.. ich finde das Babyalter kann eben echt anstrengend sein, gerade auch mit den ganzen Sprüngen aber das ist ja auch nicht für immer :) Durchhalten!


Kaire

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von blejus

Ich habe auch ein Baby (11 Wochen) mit regulationsstörungen (Schreierei, tragen, zur Ruhe kommen tagsüber ist auch eine Katastrophe, ...). Die werden besser, verschwinden aber nicht auf einen Schlag. Bei vielen sind sie mit drei Monaten weg, bei den meisten spätestens mit sechs Monaten. Es scheint bei dir ja schon besser geworden zu sein, es dauert halt noch bis es ganz weg ist. Ich persönlich hoffe auch gerade, das wir zu den dreimonatskandidaten gehören (es wird langsam besser, sehr langsam), realistisch betrachtet wird es wohl etwas länger dauern - solange bleibt nur den Tag reizarm gestalten, viel tragen und endlose Geduld beim Schlafen legen.