Elternforum Rund ums Baby

ich weiß nicht genau, ob ich es schon mal gefragt habe:

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ich weiß nicht genau, ob ich es schon mal gefragt habe:

dkteufelchen

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hat ein adoptiertes kind, irgendwann das recht in seine KOMPLETTE akte zu schauen, oder können andere (Adoptiveltern z.b.) diese akte "teilsperren"? kann man mit einem anwalt dagegen vorgehen?


yartina

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Ein Freund ist adoptiert. Der hatte ab dem 16. Lebensjahr das Recht auf die komplette Akteneinsicht.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von yartina

und was kann man daraus schließen, wenn man eben nicht die komplette akte bekommt, und gesagt wird, das ist gesperrt. man sogar eine vermutung hat, wer es war, bzw. sogar gesagt bekam. und wie kommt man an den gesperrten teil ran? mit anwalt (in dem gesperrten teil, befinden sich vermutlich die antworten, auf die wirklich wichtigen fragen der identität)


yartina

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Ich wusste ehrlich gesagt nicht dass das mgl. ist nur einen Teil zu lesen zu bekommen. Auf jeden Fall hat man das Recht auf die volle Akteneinsicht. Wahrscheinlich kann hier wirklich nur ein Anwalt helfen. Bei meinem Bekannten ging es über die Caritas, die Leute dort waren wohl alle sehr hilfsbereit. Eigentlich sollten ja auch die vor Ort sagen können, warum es nicht mgl. ist die komplette Akte zu sehen.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von yartina

naja, es wurde wohl nur gesagt die akte ist von xy gesperrt. ich möchte hier auch nicht zuviel schreiben. es bewegt mich nur. ich weiß auch nicht, ob es da weiter geht und ein anwalt zur hilfe genommen wird. wir haben nur eben vermutungen.


yartina

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Kann ich verstehen. Wenn ich von mir ausgehe, ich würde auch alles wissen wollen.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Die Adoptiveltern können einem Erwachsenen Kind nix verbieten und vollen Einblick in die eigenen Akten bekommen. Diese können jedoch ´geschwärzt´ sein. Zum Beispiel wenn der Erzeuger ein Samenspender gewesen ist. Des weiteren kommt es auch drauf an wann und wo adoptiert wurde. In der DDR gab/gibt es zum Teil gar keine Unterlagen mehr. Auch in anderen Ländern kann es schwierig sein mit der Rückverfolgung.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

nilo ich umreiß mal kurz kinder wurden knapp vor ende der ddr geboren. sind adoptiert wurden, noch zu ddr zeiten. die akte ist vollständig dar, es ist NOCH IMMER die selbe sachbearbeiterin. anfrage wegen akteneinsicht "ja, bringen sie zeit mit, akte ist umfangreich" termin gemacht, akte ansehen wollen, akte hat drei blätter, "nein, den rest können sie nicht einsehen, der ist von xy gesperrt worden" komisch oder. wir haben bestimmte verdachte (? heißt das so?) und denken, das da von jemanden das gesicht gewart werden soll. die sogenannte "leiche im keller"


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

DDR-Akten sind immer heikel. Da würde ich mich immer vom Fachanwalt beraten lassen. Denn man hat ja das Recht darauf. Inwieweit ein anderes BRD-Recht höher gestellt werden kann, kann ich nicht sagen. Mysteriös klingt es auf jeden Fall.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

ja eben, nun bin ich aber ein bisschen am zweifeln, was ich raten soll, ob ich überhaupt was raten soll (also wenn ich gefragt werde). weiß jetzt nicht ob der betroffene jetzt noch interesse hat, oder es im sande verlaufen lässt. gedanken kamen bei der familienplanung, bzw. beim ersten kind. ist schon alles komisch.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Sind die Namen der leiblichen Eltern bekannt? Könnte es sich um eine Zwangsadoption handeln?


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von dee1972

dee PN