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Goldene Regeln beim Schlafen?

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Goldene Regeln beim Schlafen?

MamaTeaRex

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Hi, Wir haben von unserer Kinderärztin eine Kinderkrankenschwester an die Hand bekommen, weil wir langsam wirklich überfordert sind. Ich bin total dankbar über diese Hilfe und hoffe, dass sie gute Tipps hat. Heute haben wir das erste Mal telefoniert. Sie hat mir dann ne Mail geschickt mit nem "Vorgeschmack " was auf uns zu kommt. Wir sind ehrlich gesagt etwas skeptisch, wir reden mit der Krankenschwester bei einem Treffen natürlich vorher darüber. Ich wollte es aber hier mal rein stellen und eure Meinung hören (auszugsweise): Einschlafritual mit kuscheln Kind dann wach ins Bett legen Einschlafhilfe bereitlegen (kuscheltier etc, im nötigen Fall auch Schnuller) Verabschieden, Raum verlassen u Tür Spalte offen lassen (leise gräusche draußen) Protest und Versuch Vertrautes wieder zu bekommen Trennungsangst Unabhängig vom Schreien nach 5 min reingehen und Kind versichern dass alles gut ist, ohne es aus dem Bett zu nehmen oder anderes. Durch gutes Zureden und dem Vertrauen dass das Kind selbstständig einschlafen Kann helfen. alles nur kurz. Wiederholen bis Kind eingeschlafen u auch bei nächtlichen Aufwachen so fortfahren. Ich bin verwirrt.. es schon etwas anders als die ferber-Methode, aber ich weiß auch nicht ... Da schläft mein Kind (14 Monate, aktuell Familienbett u einschlafgestillt) frühstens nach na stunde oder mehr schreien erschöpft ein. Das müsste dann eh mein Mann machen, weil ich sonst auch ne Stunde weinen würde. Zuversichtlich sein könnte ich da nicht mehr. Danke für eure Meinungen!


Fleurdelys

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Das hört sich an, als hättest du dabei kein gutes Gefühl. Dann lass es sein. Ich würde es auch niemals so machen wie von der Krankenschwester beschrieben, aber kann mir vorstellen, dass es vielleicht für den ein oder anderen der letzte Strohhalm ist, bevor er durchdreht. Für mich besteht da jedenfalls kein großer Unterschied zur Ferber-Methode. Während der 5 Minuten fühlt sich das Kind doch trotzdem allein gelassen, auch wenn Mama oder Papa wieder kommen. Trennungsangst ist in dem Alter auch normal und nichts, was man durch derart fragwürdige Methoden einfach austreiben kann… Welche Probleme plagen euch denn genau?


Fleurdelys

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Zur Klarstellung: Wenn das Kind nicht oder kaum protestiert und schnell von selbst einschläft, kann man es natürlich so machen… Aber das ist bei euch ja nicht der Fall und wäre bei meiner Tochter auch absolut nicht möglich gewesen, ohne dass sie sich ohnmächtig geschrien hätte.


MamaTeaRex

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Es ist so als hätte sich seit Geburt nicht viel geändert. Ich trage sie quasi ständig oder sie hängt weinen an meinem Bein, wenn ich koche oder auf dem Klo bin. Die Nächte sind durchzecht (8-12 wachphasen sind der Durchschnitt) und es gibt leider keinen Abend an dem ich nicht mit ihr ins Bett gehe(n muss). Unsere Partnerschaft leidet sehr darunter und ich bin gereizt auch dauerhaft. Mein Mann unterstützt mich sehr, daran liegt es nicht. Nur die Nächte lässt sie nur mich übernehmen. Das Essen ist schwierig, da sie sehr wählerisch ist. Ich weiß manche Mütter halten das länger aus oder mit mehreren Kindern, nur bei mir ist die Kraft weg :(. Ich möchte nicht mehr ständig gereizt sein und wieder etwas Freude an ihr und dem Familienleben haben. Danke für die Einschätzung.


miss_spicy

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In deinem Fall würde ich es machen, also deinen Mann machen lassen und selbst in der Zwischenzeit wo anders hin gehen. Bei euch ist das ja schon ein Härtefall und es belastet euch massiv.


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von MamaTeaRex

Das klingt wirklich hart und ich kann gut nachvollziehen, dass dich/euch das sehr belastet. Abgesehen davon finde ich es auch wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und sich Hilfe zu holen, wenn diese erreicht sind, unabhängig davon wie andere mit der Situation umgehen. Leider sind einige der Schlaftrainings-Methoden nicht für sehr sensible Babys/Kinder geeignet, obwohl ja genau diese Kinder oft Probleme mit dem Schlafen haben. Ich würde mir daher wahrscheinlich eine etwas abgeschwächtere, bindungsorientierte Methode suchen. Vielleicht kannst du das auch mit der Krankenschwester besprechen. Beispielsweise könnte dein Mann versuchen mal zu übernehmen (aber bei ihr bleiben) und ihr schaut, wie es klappt. Aber wie gesagt, wenn du kein gutes Gefühl dabei hast, kann es eigentlich gar nicht gut gehen…


MamaTeaRex

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Antwort auf Beitrag von Fleurdelys

Habe den Beitrag einer Mama hier im forum gelesen, wo der Papa jetzt übernimmt. Ich kann mir das auch deutlich mehr vorstellen, auch wenn es schwer wird Du schreibst immer ganz toll, danke dafür!


bellis123

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Antwort auf Beitrag von MamaTeaRex

Ich kann nur von unserer Erfahrung berichten: wir haben beide Kinder von Tag 1 an immer wach ins Bett gelegt, kurzes Ritual (Lied und dabei streicheln), und danach raus gegangen. Die Kinder sind in 99% der Nächte sehr schnell alleine eingeschlafen.


Pocahontas1234

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Antwort auf Beitrag von bellis123

Das war bei uns auch so. Seit meine Tochter 1 Jahr alt ist klappt das aber nicht mehr und wir bleiben bei ihr bis sie eingeschlafen ist. Erst haben wir uns abgewechselt, seit ein paar Monaten akzeptiert sie nur noch mich. Außer wenn ich nicht zuhause bin. Das war zweimal der Fall, da hat es bei meinem Mann plötzlich geklappt. Ich bin extra zur Schlafenszeit heimgekommen aber mein Mann hatte es einfach vorher schon probiert ob es bei ihm klappt und so war es dann auch :-) Habt ihr das mal versucht, dass du nicht zuhause anwesend bist und es dein Mann versucht? Du bist natürlich trotzdem in der Nähe und könntest sofort da sein wenn es schief geht. Die Methode der Krankenschwester würde ich wohl ausprobieren, aber wenn es mit dem Schreien so schlimm ist, wahrscheinlich lassen. Aber ich kann dich gut verstehen, dass es sehr anstrengend ist, jeden Abend so früh ins Bett gehen zu müssen. Kannst du nicht rausgehen wenn sie eingeschlafen ist?


MamaTeaRex

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Antwort auf Beitrag von Pocahontas1234

Egal wie müde sie ist, dauert das Schlafen gehen 40-60 min bis ich wieder raus könnte. Da sie zwischen 20 und 20:30 Uhr ins Bett geht ist es dann schon 22 Uhr und Oft ist sie dann nach 10-20 min wieder wach, also bis ich wirklich raus könnte is es elf, da bin ich zu müde. Und meistens schlafe ich mit ihr ein..


Rachelffm

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ich hätte da auch kein gutes gefühl und würde das auf keinen fall machen. meiner wird auch einschlafgestillt und kann noch nicht alleine einschlafen. ich akzeptiere es und weiß,dass das irgrndwann ein ende hat.


starlight.S

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Naja, das Kind ist ja nun "schon" 14 Monate alt und kein Säugling mehr. Ich finde den Preis kann man durchaus zahlen, wenn der Lohn am Ende mehr Schlaf, bessere Laune etc. ist. ABER es wird nur funktionieren, wenn du auch ausreichend Leidensdruck hast und es durchziehen kannst. Es gibt auch Kinder, die sich so reinsteigern, dass sie sich übergeben... da bringt das dann ja auch nix. Entwicklungspsychlogisch ist hierdurch jedenfalls kein Schaden zu erwarten (ist ja heute jeder ganz panisch wegen möglicher Bindungsschäden), wenn sonst bei euch alles okay ist! Also MIR wäre es bei einem 14 Monate alten Kind den Versuch für 3-4 Wochen wert. Schlimmer werden kann es ja praktisch nicht mehr.


Muschelnudel

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Die Mama kann aber (zurecht) nicht mehr und von dem was du weiter unten schreibst, Liebe Mama kann ich das nachvollziehen . ich würde diese Methode auch unter normalen Umständen niemals anwenden (musste ich aber auch nie) aber die Umstände die du beschreibt sind ja für Dich/euch nicht mehr tragbar. Also ja, wenn nichts hilft hilft euch diese Art Struktur vielleicht . Ich würde es dem Kind aber erklären.Vielleicht kommen nicht direkt die Worte beim Kind an , aber dein Herz und deine Liebe und deine Not schon. Manchmal klappen die Dinge dann auch erstaunlich gut.


MamaTeaRex

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Danke für dein Verständnis! Wir reden auf alle Fälle vorher mit der Krankenschwester. Mein Mann sagt halt etwas ändern, sonst gehen wir alle drei vor die Hunde.


Tini_79

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Gibt es da einen Unterschied zu Ferber? Ich denke, das Muttergefühl wird selten trügen. Ich hätte es so nicht gekonnt. Wie die Krankenschwester selbst schreibt, das Kind hat Trennungsangst. Wenn dein Kind schon am Tage extrem anhänglich ist, würde ich persönlich jetzt nicht noch die Nacht gewaltsam ändern wollen. Nachdem mein erstes Kind super easy war, von Anfang an allein im Bett einschlief und auch später nie, wirklich nie in unser Bett kam, war die jüngere Schwester das komplette Gegenteil. Von Tag 2 an Dauergeschrei. Da ist man einfach froh, wenn mal 30 Min Ruhe ist und nimmt das Kind halt mit ins Bett - zum Thema "wir haben es von Anfang an "richtig" gemacht und das Kind ins eigene Bett gelegt." Wer es nicht erlebt hat, wird es nicht glauben - von daher verstehe ich absolut deine Verzweiflung und den Griff nach jedem Strohhalm. Lass dir gesagt sein, das ist gar nicht so selten und es liegt auch sicher nicht an deinen falschen Methoden. Manche Kinder sind so und brauchen einfach sehr lange körperliche Nähe. Ich würde vielleicht erstmal versuchen, das abendliche Einschlafen mehr an den Papa abzugeben. Meine zweite Tochter schlief bis 3 nur mit Körperkontakt (im Arm halten, an meinem Hals rumfummeln, Hand halten etc.) - ja, ich hätte sie manchmal würgen können Mit 2 habe ich zwangsabgestillt, weil ich dieses Dauernuckeln dermaßen satt hatte. Aber auch sie hat es gepackt, schlief ab kurz vor dem 6. Geb. zuverlässig allein ein, auch in fremder Umgebung, kommt aber weiter jede Nacht zu uns. Auch das wird sich noch geben. Es gibt einen schönen Ausspruch von William Sears, der mir immer gut geholfen hat: "Die Zeit, die unsere Kinder in unseren Armen, an Mamas Brust und in unserem Bett verbringen, ist ein vergleichsweise kurzer Teil ihres Lebens, doch die Erinnerung an unsere Liebe und Verfügbarkeit auch in der Nacht, werden sie ein Leben lang begleiten." .


MamaTeaRex

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Antwort auf Beitrag von Tini_79

Beim ferbern geht man, glaube ich, immer mehr auf Abstand und steht iwann nur noch in der Tür. Das is so wahr was du schreibst! Manche Mamas schauen mich an als wäre ich von nem anderen Stern. Und ich frag mich das mittlerweile halt auch selbst:/ Habe das Buch von ihm auch gelesen. Hat mir vor einiger Zeit geholfen. Denke am wahrscheinlichsten wird der Papa übernehmen. Er sagt das schon lange. Und es ist ja auch gut wenn sie bei ihm einschläft. Falls mal was passiert ist die es gewohnt. Danke danke danke!


misssilence

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Antwort auf Beitrag von Tini_79

Eure Methode IST Ferbern, nur leicht abgewandelt. Ich unterschreibe bei Tini. Unsere Situation ist seit 20 Monaten zT schlimner aber dennoch würde ich mein Kind nie Gewalt antun - diese Methode ist psychische Gewalt am Kind! Ihr könnt ganz viel anderes machen. Lass den Papa ins Bett bringen, aber bitte lass dein Kind nicht allein im Bett liegen, wenn es weint. Das ist grausam! Fändest du es gut, wenn du weinend vor Angst irgendwo liegst,dein Partner kommt kurz und sagt "sorry, du musst lernen damit allein klar zu kommen?" Und somit dein Elend ignoriert? Stell dir deine größte Angst vor. Das willst du deinem Kind antun?! Du kannst statt Stillen kuscheln. EineStillpause einführen oder nachts abstillen. Da wird das kind auch traurig und wütend sein, und weinen und toben, aber es wird NICHT ALLEIN sein! Das ist das Wichtige! Verändere eure Situation, aber Gewalt käme für mich nie infrage! Ich schlage mein Kind schließlich auch nicht. Das Buch "Schlaf gut Baby" ist SUPER! Sehr empfehlenswert und mit praktischen, liebevollen Tips versehen. Ich kann es dir wärmstens empfehlen.


Pino

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Antwort auf Beitrag von MamaTeaRex

Hi, ich würde das nicht machen. Das klingt nicht besonders liebevoll. Kennst du das Buch „Schlaf gut Baby“? Da wird ein Fall beschrieben, der eurem nicht unähnlich ist. Das wird dadurch aufgelöst, dass die Mutter dem Kind erklärt, dass ihre Brust nachts Pause macht (von 23 bis 4 Uhr) und sie stattdessen in der Nacht Wasser trinken kann, das auf den Nachttisch gestellt wird. Wenn die Kleine in der Zeit wach wird und gestillt werden will, nimmt der Vater die auf den Arm, gibt ihr Wasser und tröstet sie. Es soll auch geguckt werden, dass das Kind tagsüber genug isst und trinkt. Mit der Zeit pendelt es sich dann wohl ein, dass das Kind diese fünfstündige Stillpause akzeptiert. Damit hast du zwar noch nicht deinen Abend mit deinem Partner, aber vielleicht wäre das bei den vielen Wachphasen schon mal ein Schritt in die richtige Richtung und du kommst mit mehr Nachtschlaf erstmal zu Kräften? Alles Gute!


Muschelnudel

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Auf jeden Fall macht es keinen Sinn wenn ihr alle 3 vor die Hunde geht. Davon hat dein Kind noch weniger als von einem SchlafProgramm. Früher habe ich auch anders gedacht. Es ist immer leicht zu ver(urteilen) wenn man nicht in einer solchen Situation steckt. ich habe ein Kind mit Autismus und so manche Methode ihn zu erziehen oder den Alltag zu bewältigen hätte ich so nie gewählt und tun mir im Herzen weh . Aber es lässt sich leider nicht immer vermeiden . Auch das gehört zum Eltern sein dazu... zu akzeptieren dass das was Ideal ist und was man sich vorgenommen hat nicht unbedingt für die eigene Familie umsetzbar ist.


misssilence

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Antwort auf Beitrag von Muschelnudel

Tja, sehe ich anders. Unsere Schlafsituation ist sogar schlimmer und dennoch rechtfertigt das KEINE GEWALT AM KIND! Was anderes ist diese Methode nicht. Das ist einfach grausam. Wovor hast du am meisten Angst? Soll dein Partner dich da jeden Abend alleine lassen mit deiner Panik? Ob du diese Methode, wie hier beschrieben anwendest, oder das Kind verprügelst - keinen Unterschied. Es gibt zig Wege, die Situation zu verändern, ohne dem Kind Gewalt anzutun. Die TE geht von einem Extrem ins andere. Sie kann Einschlafkuscheln, nachts abstillen, Stillpause einführen...ist gibt viele Wege, die ohne derart abartige Gewalt auskommen! Furchtbar, wie manche Mütter sich dann noch was vorlügen. Die Wahrheit wäre auch zu unbequem...


MamaTeaRex

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Antwort auf Beitrag von misssilence

Mir geht es eben auch so. Ich könnte sie nicht allein lassen. Mein Mann würde das Bett gehen übernehmen, er kann ihre Tränen besser aushalten und sie dann auch wirklich begleiten. Noch habe ich mich auch das nicht getraut, weil ich nicht möchte, dass sie das Vertrauen zu mir verliert. Die stillpausen stelle ich mir schwer vor, da sie nachts oft noch ganz wach wird, wenn ich nicht rechtzeitig zu stillen beginne. Manchmal legt sie sich nur von einer Seite zur anderen u meckert, schläft aber wieder ein. Reagiere ich aber falsch, dann ist sie 3 stdn oder länger wach.


MamaTeaRex

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Antwort auf Beitrag von Muschelnudel

Das geht mir auch so, früher hab ich echt schnell n Urteil gehabt, aber man steckt nie drin in der Situation. Jede Mama möchte doch das Beste für die Kinder. Und wie hier so oft geschrieben Kinder und die Familien sind so unterschiedlich.


misssilence

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Antwort auf Beitrag von MamaTeaRex

Ich finde es prima, dass ihr eine liebevollere Lösung gefunden habt! Keine Lösung kann für alle Familien gelten. Nur Gewalt kann keine Lösung sein. Aber zwischen Selbstaufopferung und Gewalt gibt es ganz, ganz viele Wege, man muss einfach schauen, welcher passt. Schade, dass eure professionelle Hilfe sich als so eine fragwürdige Beraterin entpuppt hat. Falls euch eure Lösung doch nicht gelingt, schaut euch nach anderen Hilfen um - es gibt auch bindungsorientierte Möglichkeiten, die Schlafsituation zu verändern! Ich drücke euch die Daumen!


lymue92

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Meine jüngste Tochter hatte erst mit 15 Monaten verstanden, dass Mama geht aus dem Raum nicht bedeutet das ich für immer verschwunden bin. Danach hatte auch das extreme geklammere nachgelassen. Kommt deine Maus mit einer Trennung von dir schon zurecht? Sprich hat sie schon das Verständnis, dass Mama gerade nicht da nicht heißt, dass du nie wieder da bist? Wenn nein, besser warten bis sie das versteht. Die große kam in dem Alter auch ganz oft. Ich nenns Mal Missverständnis in der Kommunikation zwischen uns. Immer wenn sie ein Geräusch gemacht hat, hab ich ihr die Brust gegeben. War aber bei ihr nicht nötig. Immer wenn sie von einer Schlafphase in die nächste gewechselt ist hat sie Geräusche gemacht. Brust gab's nur noch, wenn sie angefangen hat zu wimmern. Und schwupps sind wir von 14 Mal pro Nacht runter auf 3 Mal. Daher Missverständnis in der Kommunikation.


lymue92

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Meine jüngste Tochter hatte erst mit 15 Monaten verstanden, dass Mama geht aus dem Raum nicht bedeutet das ich für immer verschwunden bin. Danach hatte auch das extreme geklammere nachgelassen. Kommt deine Maus mit einer Trennung von dir schon zurecht? Sprich hat sie schon das Verständnis, dass Mama gerade nicht da nicht heißt, dass du nie wieder da bist? Wenn nein, besser warten bis sie das versteht. Die große kam in dem Alter auch ganz oft. Ich nenns Mal Missverständnis in der Kommunikation zwischen uns. Immer wenn sie ein Geräusch gemacht hat, hab ich ihr die Brust gegeben. War aber bei ihr nicht nötig. Immer wenn sie von einer Schlafphase in die nächste gewechselt ist hat sie Geräusche gemacht. Brust gab's nur noch, wenn sie angefangen hat zu wimmern. Und schwupps sind wir von 14 Mal pro Nacht runter auf 3 Mal. Daher Missverständnis in der Kommunikation.


MamaTeaRex

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Antwort auf Beitrag von lymue92

Danke, das hat uns tatsächlich auch schon etwas geholfen :). Leider: Sie nachts oft noch ganz wach wird, wenn ich nicht rechtzeitig zu stillen beginne. Manchmal legt sie sich nur von einer Seite zur anderen u meckert, schläft aber wieder ein. Reagiere ich aber falsch, dann ist sie 3 stdn oder länger wach.


MamavonMia123

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Das haben Freunde auch so gemacht. Hat wohl nach einer Zeit geklappt und das Kind hat dann besser geschlafen als vorher (klar war ja auch völlig erschöpft). Der Vater musste immer die Wohnung beim Training verlassen, weil er das verzweifelte Weinen seines Sohnes nicht ausgehalten hat. Ich finde das grausam. Würde ich nie so machen. Wir schlafen im Familienbett und ich gehe halt mit den Kindern schlafen inklusive Einschlafstillen... Aber ich verstehe auch wenn nein persönlicher Weg nicht für andere in Frage kommt. Es sollte aber doch auch einen Weg geben.


Erika28

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Ich würde an deiner Stelle vielleicht auch noch versuchen etwas durchzuhalten... Meine Tochter war mit 14 Monaten auch extrem anhänglich und die Nächte waren sehr anstrengend. Ich musste sie allerdings abstillen weil ich ins KKH musste und ab da wurden die Nächte besser. Kann sie schon laufen? In dem Alter passiert halt extrem viel und sie müssen viel verarbeiten. Es wird aber besser, in ein paar Monaten schaut es bestimmt schon anders aus


Lana1987

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5 Minuten schreien lassen? Wäre für mich absolut inakzeptabel. Das ist doch "abgeschwächtes" Ferbern. Käme für mich nicht in Frage. Begleitetes Weinen OK (sprich, man ist da, interagiert nicht zwingend mit dem Kind/schenkt dem Weinen keine große Aufmerksamkeit) aber rausgehen obwohl das Kind das nicht kennt? Natürlich sollt ihr als Eltern und Familie nicht weiterhin dermaßen darunter leiden. Aber diese Methode finde ich nicht gut. Hätte da, wir Du anscheinend auch, ein ganz schlechtes Gefühl.


Lana1987

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Antwort auf Beitrag von MamaTeaRex

Und auch wenn es vllt. schwer wird, es könnte vllt. sein, dass sie zu spät ins Bett geht. Klingt etwas danach, dass sie eigentlich schon drüber ist, dann brauchen sie auch oft länger um einzuschlafen. Da es bei Deinem Mann schonmal (wenn ich das richtig gelesen habe) zu einem früheren Zeitpunkt besser geklappt hat, könnte es dafür sprechen. Würde es langsam nach vorn verlegen. Mein kleiner hat nachts stündlich genuckelt/gestillt bis er 19 Monate war und ganz ehrlich, die letzten 4 Monate waren für mich eine Tortur. Ich habe kaum geschlafen und es tat weh. Jeder Abstillversuch endete in ewigem Geschrei. Nach Weihnachten habe ich es nicht mehr ausgehalten. Plötzlich war er innerhalb weniger Abende mit nur kurzen und weit weniger Protest als vorher abgestillt. Schläft nachts meistens von selbst wieder ein. Auch wenn es hart ist, das Kind ist vllt. noch nicht so weit. Und Du anscheinend auch nicht. Diese Art von Ferbern käme für mich nicht in Frage. Eher wie gesagt, begleitetes Abstillen und Einschlafen. Auch wenn es da sicher zu Protest kommt. Aber alleine lassen (5 Minuten ist auch echt lange) käme unter den Umständen nicht in Frage!


MamaTeaRex

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Antwort auf Beitrag von Lana1987

Dachte wir auch schon, also dass es zu spät ist. Wir haben es schon mal ne Woche lang probiert langsam früher uns Bett zu gehen, das einzige was es gebracht hat, war dass sie genüsslich trinkt, sich auf den Bauch dreht u topfit weg krabbelt und an Schlaf is dann einige Zeit nicht zu denken. Es ist mehr so, dass wir wirklich nach jedem Strohhalm gegriffen haben.. Ich halte keine 2 min durch wenn sie wirklich nach mir weint, mittlerweile habe ich zumindest tagsüber den Unterschied raus zwischen Protest, weil sie z.b. nicht an die heißen Pfannen langen darf, oder sie braucht einfach kurz etwas nähe.


Nightfighterin

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Antwort auf Beitrag von MamaTeaRex

Ich habe das bei #1 gemacht. Nie wieder! Das war der größte Fehler meines Lebens und es tut mir so leid. Hatte ja auch keinerlei Unterstützung. Babys sind Menschen und haben dementsprechend auch unterschiedliche Charaktere. Meine Tochter war schon immer kuschelbedürftig und anhänglich. Das erkenn ich heute. Damals wollte ich alles richtig machen. Sie ist heute 9. Alles gut. Aber es war die falsche Methode für sie. Natürlich habe ich damals noch zurück gerudert. Aber die paar Tage verzeih ich mir nie. Du bist die Mutter. Schei* auf Methoden. Der Mensch ist keine Maschine. Jeder ist einzigartig und jeder reagiert anders. Wenn du dich wohl dabei fühlst, dann tu es. Du kennst dein Kind am besten. Wenn nicht, lass es sein. GlG