susu75
dass man vor einem geplanten Arzttermin (Elternteil) beim Arzt anruft und als Tochter um bestimmte Untersuchungen bittet, ohne dass der Arzt den Anruf erwähnt!?
versuchen kann man das.... du willst ja nicht vorhandene befunde wissen oder so...du kannst also sagen :mein vater kommt ja am mittwoch und ich mache mir sorgen, weil.....könnten Sie da auch nach gucken? Aber sagen Sie ihm bitte nicht, dass ich angerufen hab, das gibt nur theater...und dann lässt er es nicht abklären und das macht mir große sorgen dann KÖNNTE der arzt gezielt in die richtung fragen oder eben blut abnehmen, WENN er es für sinnvoll hält...
Ich habe das mal gemacht. Die Sprechstundenhilfe hat sich total quer gestellt, wollte mich nicht mal mit dem Arzt verbinden, weil man am Telefon ja nicht überprüfen könnte, ob ich die Tochter sei. ABER.. im Nachhinein hat er doch einiges angesprochen und untersucht, was ich wollte... Das nächste Mal würde ich vorher persönlich dorthin gehen, und das abklären, warum ich das gerne möchte.
Wird wohl eher nicht gehen. Es sei denn der Arzt kennt euch gut und verkauft das als seine Empfehlung. Dürfen wird er sowas wohl eher nicht, machen vielleicht als gefallen?!
aber damit gibt der arzt ja kein arztgeheimnis preis oder bereichert sich oder so... wenn er entsprechend nachfragt und den verdacht für sinnvoll hält, ist es ja nicht verboten, sowas abzuklären... wnn sie jetzt z.B. ein riesiges schwarzes Muttermal gesehen hat am oberschenkel, und freiwillig würde papi es NIE zeigen, dann ist es ja sinnvoll, da mal eine ganzkörperuntersuchung zu machen und das kann man ja tun als arzt....
ich hoffe ja noch auf das OK ihn begleiten zu dürfen
Also ich hab das bei dem Hausarzt meiner Oma so gemacht. Ich war zweimal sehr beunruhigt wegen ein paar Dingen. Ich hab einfach angerufen, um Rückruf gebeten und dann geschildert was los ist. Er hat mich dann danach auch angerufen und mir gesagt, was los ist. Obwohl ich es da schon wusste. Aber der Arzt kennt mich auch seit Jahren und ich hab auch eine Generalvollmacht. Aber versuchen würde ich es auf jeden Fall. Im schlimmsten Fall sagt der Arzt nein.
Frage einfach nach. Mehr als nein sagen kann er eh nicht. Und der mach eh nichts verbotenes.
Klar ist es nicht erlaubt ohne Aufklärung des Pat. Untersuchungen durchzuführen. Im Grunde muss man ja jedes einzelne Labor vorher aufklären, was natürlich kein Arzt macht. Aber einfach mal nen afp wert oder sonstiges auf verdacht abnehmen ohne darüber aufgeklärt zu haben ist nicht. Es gibt auch ein Recht auf Nichtwissen. Meistens kann man das aber lenken, also nachfragen kannst du ja mal.
er soll natürlich über alle Untersuchungen aufgeklärt werden; ich denke nur, dass ein paar Vorabinformationen gut wären, da ich bezweifele, dass alle relevanten Dinge seitens des Patienten erwähnt werden. Leider kenne ich den Arzt nicht :-(
aber es ist ja nicht verboten, eine informierte anamnese zu erheben...oder?
Anamnese ist natürlich in Ordnung. Aber oben war explizit nach ner Untersuchung gefragt ... das geht ohne Aufklärung nicht.
ja, es geht auch um Untersuchungen und er soll natürlich darüber aufgeklärt werden. Er ist sicher auch mit jeder Untersuchung einverstanden, die der ARZT für sinnvoll erachtet um eine genaue Diagnose stellen zu können.
es geht mir auch darum, dass gewisse Aspekte mit einfließen sollen, um eventuell diffenrenzialdiagnostisch noch anders vorgehen zu können