Mitglied inaktiv
Angeregt vom Haushaltshilfe-Post. Wäre es fair für eine Arbeitszeit von 2 Stunden täglich Mo. - Fr. (also 10 Stunden in der Woche) die Haushaltshelferin für einen 520€-Job anzumelden (also Minijob)?
Das sind 13 € pro Std. Je nach Region ist das ok. In Ballungsräumen evtl. nicht.
Was heißt fair? Das liegt im Auge des Betrachters. Der Stundenlohn wäre da schon eher gering. Ich habe meiner damals 16 oder 17 Euro pro Stunde bezahlt. Aber wenn die Haushaltshilfe damit einverstanden ist...ist ja ihre/eure Sache. LG Merry
Hier kostet eine Haushaltshilfe min. 20€/Stunde
Wow, wo ist hier ? Ich bezahle 15 €. Ich wohne im Speckgürtel der NRW - Landeshauptstadt.
Hast du deine Haushaltshilfe offiziell angemeldet? Mir geht es nicht um den Stundenlohn, sondern eher um die Anmeldung zum Minijob.
Die Frage ist an SybilleN gerichtet, bei 20€ die Stunde.
Großraum Stuttgart
Das bekommt hier nicht mal ein Mann, der in einem Metallberuf arbeitet. Reinigungskräfte verdienen hier zwischen Mindestlohn und 13 Euro.
Soll die Änderung, dass Minijobs bis 520€ gehen, nicht erst im Herbst kommen? Aktuell liegt die Grenze noch bei 450€ und da sind 10 Stunden definitiv zu viel - damit würdest du unter dem Mindestlohn liegen. Dazu hat die Reinigungskraft noch tägliche Fahrtkosten... Sobald das ganze auf 520€ erhöht wird, kann man es machen, wenn beide Parteien einverstanden sind.
Geplant ist eine in der Zukunft zu finden und offiziell anzunehmen. Da haben wir die 520€-Basis eingeplant, da ich gerne hätte, dass es ein Minijob bleibt. Wenn der Stundensatz zu niedrig ist, dann wäre es sinnvoll die Stunden zu reduzieren, also vielleicht keine 10, sondern 8 pro Woche.
Hier (ländliches Niedersachsen) zahlt man 12 bis 15 €/Stunde.
Für einzelne Stunden zahlen wir jetzt auch mehr. Wenn man die Haushaltshelferin offiziell anmeldet zahlt man ja auch Abgaben bzw Steuern. Deswegen ist es nicht so einfach es zu vergleichen.
Sie ist angemeldet, das Geld geht natürlich noch oben drauf.
Das ist dann doch in Ordnung, 13 - 15€ die Stunde + Steuern? Einzelne Stunden zahlen wir wie gesagt auch mehr, da allerdings ohne andere Abgaben.
Das dürften knapp Eur 12,40 die Stunde sein. Finde ich zu wenig und würde hier dafür auch niemanden finden. Mindestens EUR 15 fände ich angemessen, ich persönlich würde EUR 16,50 geben und die Haushaltshilfe natürlich auch anmelden.
Und 10 Stunden finde ich auch ziemlich viel. Außer sie soll auch kochen oder einkaufen. Meine Schwester hat eine Haushaltshilfe, 240 qm Wohnfläche, 100 qm Keller. Sie kommt einmal die Woche für zwei Stunden. Bei Bedarf auch mal drei. Das reicht aus und sie ist gründlich. Aber ich glaube, die Bäder macht sie abwechselnd, bin mir allerdings nicht ganz sicher.
Mit Steuern wären das ca 800€ pro Monat.
Bei manchen Antworten habe ich das Gefühl, dass einfach irgendwelche Zahlen in der Raum geworfen werden, die man für "Schwarzarbeit" paar Mal im Monat auf die Hand gibt. Darum geht es mir nicht, es geht um einen angemeldeten Job. Für Privathaushalte gibt es da bestimmte Nuancen. Man kann dann nicht einfach hochrechnen was "auf die Hand" gezahlt wird.
Das ist ja auch in Ordnung, jeder soll machen wie es ihm selbst passt und jeder hat unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche was die Sauberkeit und Ordnung betrifft. Jemand stört sich sehr daran, wenn die Armaturen nicht täglich poliert sind, die anderen stören sich nicht an Verkalkungen. Manche bügeln sogar die Bettwäsche, die anderen bügeln nur Hemden und Blusen, sonst nichts. Deswegen kann man das überhaupt nicht vergleichen.
aber die hh wird das genau so ausrechnen. welchen vorteil hat sie denn wenn sie einen angemeldeten minijob hat? sozialversichert ist sie dennoch nicht. wenn sie also angemeldet weniger verdient als schwarz wird sie lieber schwarz arbeiten. hier ist es sowieso total schwer jemanden zu bekommen der angemeldet arbeitet. schwarz ist es leichter. wir haben jemanden über eine firma. da zahle ich 27 euro pro stunde. dafür ist sie sozialversichert und es kommt jemand anderes wenn sie krank oder in urlaub ist. der preis ist üblich. die frau hat einen vz-job mit einem festen gehalt. also angemeldet und sozialversichert, mit rentenansprüchen und dem ganzen bohei. das wäre bei einem minijob ja nicht der fall.
Also hier wurden dir realistische Angaben bzgl. des üblichen Stundenlohns gemacht. 15 bis 20 Eur für eine angemeldete Kraft sind nunmal weitestgehend Standard. Kann ortsabhängig schon mal abweichen, aber für knapp 12 Euro die Stunde würdest du hier niemanden finden. Meine Schwester zahlt zum Beispiel die von mir angegebenen EUR 16,50 und das ist auch fair.
Es ist ja auch so, dass viele Haushaltshilfen mehrere Haushalte betreuen und da sind sie eben schnell über dem Mini-Job drüber. 12,50 wäre also dann eher ein Preis, den man unter der Hand zahlt. Du kannst es aber natürlich versuchen, vielleicht findest du ja jemanden oder es reichen doch 8 Stunden und den Rest erledigt man selber nebenbei.
Ich hätte übrigens selber gerne eine Hilfe, finde allerdings niemanden. Auch nicht für 17 oder 18 EUR die Stunde. Der Markt ist hier wie leergefegt, leider. Bliebe also nur über eine Agentur, da sind wir dann aber bei 25 Eur aufwärts. Dann putzen wir doch lieber selbst
Ja, genau, die Frage war eher nach den Stunden für einen Minijob. 8 Stunden würden wahrscheinlich auch mehr als genug sein. Finden definitiv, ich habe einen Kontakt zu einem gemeinnützigen Verein, die suchen für von ihnen betreuten Personen Minijob, überwiegend in der Reinigung, Haushaltshilfe, Logistik und Spedition. Hab mich nur gefragt wie meine Vorstellungen / Wünsche sein sollten, damit es fair bleibt. Also mit 8 Stunden in der Woche wäre ich auch glücklich.
Das wären dann ja knapp 15 Euro die Stunde und das wäre doch auch in Ordnung und fair :)
Hoffe ich! :) Man möchte ja auch, dass sich die Person damit auch wohl fühlt.
Unsere Haushaltshilfe bekommt 17 Euro auf die Stunde und ist von uns selbstverständlich angemeldet. Könnten wir als Beamte auch gar nicht anders machen. Zudem hätte ich sonst echt Bedenken, falls es mal zu einem Haushaltsunfall käme.
Wir werden auch, wie (ich glaube wonderwoman?) geschrieben hat eine Firma holen. Denn das habe ich auch schon gehört, dass, wenn man schwarz nicht will, schwer jemand zu finden ist. Die Firma verlangt dann 26 Euro pro Stunde brutto und das ist es mir auch wert, denn wenn ich jemanden anstelle und der ist krank oder hat Urlaub dann habe ich trotzdem Kosten, den Stundenlohn plus die Versixherung und Gebühr und habe dann keine saubere Wohnung. Da komme ich wahrscheinlich mit den 26 Euro bei der Firma auf Dauer mit dem gleichen hin, wenn ich auf ein paar Stunden im Monat verzichte und ein bisschen was selber mache. Denn da kommt auf jeden Fall jemand, wenn gebucht ist. Ich spare die Reinigungsmittel denn die bringen alles mit und die Person zahlt was in ihre Rente, wenn jemand später vom Staat lebt zahl ich das ja auch irgendwie mit.
Wir zahlen für 5 Stunden die Woche 450 Euro. 520 Euro für 10 Stunden finde ich persönlich wirklich zu wenig.
Also ca 25€ die Stunde mit Abgaben. Mir wäre das ehrlich gesagt etwas viel bei einem dauerhaften Arbeitsverhältnis. Und auch im Vergleich mit den Gehältern von anderen Berufen ist es etwas überzogen. Wenn es eine Agentur ist, ist es natürlich nachvollziehbar, da die Kosten auch einen administrativen Aufwand beinhalten. Darf aber natürlich jeder machen wie er möchte und ich finde es toll, dass auch Menschen ohne Ausbildung die Chance haben sehr weit über dem Mindestlohn zu verdienen.
Warum ohne Ausbildung ? Bei diesen Firmen arbeiten oft ausgebildete Fachkräfte. Gebäudereiniger/in ist ein Lehrberuf. https://www.handwerk.de/infos-zur-ausbildung/ausbildungsberufe/berufsprofile/gebaeudereinigerin?gclid=EAIaIQobChMIjuLD1aru9gIVa4xoCR2K3gt2EAAYAyAAEgLn8PD_BwE
Ich gehe ganz fest davon aus, dass die wenigsten, die im Privathaushalt "schwarz" arbeiten ausgebildete Reinigungsfachkräfte sind. Unsere Reinigungskraft z.B. hat nur 3 Schulklassen abgeschlossen und ist analphabet. Mich stört das absolut nicht und ich freue mich einfach für die Leute, die trotzdem noch eine gut bezahlte Stelle finden. Ich würde auch nie verlangen, dass die Haushaltshilfe in dem Bereich eine Ausbildung absolviert haben muss! Das wäre mir zu pingelig. Aber jeder wie er mag, bzw was ihm wichtig ist.
Wenn ich hier diese Stundensätze sehe, dann überlege ich ja fast als Reinigungskraft anzufangen. Komme aus Berlin, sehr gut abgeschlossene Ausbildung (Fachverkauf), über 20 Jahre im gleichen Bertieb, inzwischen rechte Hand vom Chef (ü70 Mitarbeiter insgesamt). Bekomme 14 €/Stunde. Gut, ist immer Verhandlungssache, aber ich verdiene schon deutlich mehr als Kollegen (11,50€). Reinigungskräfte erhalten hier Mindestlohn, bzw. minimal mehr
Das kommt davon, dass in diesem Segment die Schwarzarbeit gebilligt wird wie nirgends sonst. Es wird ja auch absolut nicht überprüft.
So kannst du nicht rechnen, weil von deinem Gehalt gehen auch Kosten für die Rente und Arbeitslosenversicherung etc ab, die Reinigungskraft für 16-19 Euro Minijob hat keinerlei sicherheiten, müsste davon also in die Rente selber einzahlen.
Selbst Schüler Babysitter bekommen hier in einem guten Stadtteil von Hamburg locker 12-15 EUR. LG