Jana04
Mein Sohn wurde gestern von einem Mitschüler körperlich angegriffen, so dass ich mit ihm zum Arzt musste, weil er Schmerzen hat. Diagnose: Rippenprellung. Er hat ihn mit Wucht getreten. Neue Karateschritte an ihm ausprobiert.Der Grund ist umständlich zu erklären, aber mein Sohn hat durch seine Autismuserkrankung das Händchen andere Kinder lange zu nerven und zu pisacken. Dieser andere Junge geht immer sofort auf Gewaltkurs und ist auch dafür bekannt und es gab schon diverse Auseinandersetzungen, wo mein Sohn sich dann nicht mehr entziehen konnte oder andere Kinder helfen konnten, weil der andere 20kg schwerer ist. Z.B. seinen Kopf mehrmals wie einen Gummiball an die Wand geschlagen... Duie Sicherungen brennen sofort durch bei ihm. Das geht alles so schnell, dass die Aufsichtsperson oft gar nicht in unmittelbarer Nähe ist. Ich kenne die Großeltern gut, bei denen das Kind aufwächst, da wir hier auf dem Dorf sind. Der Junge hat als Kleinkind extreme Gewalt vom eigenen Vater erfahren und rang Monate lang mit dem Tod. Dies nehmen die Großeltern immer als Entschuldigung. Aber irgentwann kann man dies nicht mehr als Entschuldigung für einen 10jährigen zulassen. Ich möchte jetzt das Gespräch mit den GE suchen... Meine Mutter sagt, ich soll den Jungen anzeigen, damit das JA den Jungen zu einer Therapie zwingen kann. Ich möchte dies so eigentlich nicht, aber möchte trotzdem, dass dem Jungen geholfen wird und mein Sohn geschützt wird. Könnt ihr mir etwas Raten? Ich dachte jetzt, daran, den Opa aufzufordern, andlich aktiv etwas zu unternehmen in Form von Therapie z.B. Zumal die Oma Sozialpädagogin ist und ich es einfach nicht verstehe, dass sie nichts machen. Und dass sie nichts machen weiss ich, da wir uns schon lange kennen und wir uns darüber unterhalten, weil wir beide solche Problemkinder haben. Sie haben Angst... Aber wo vor? Wie soll das mit dem Kind mal enden frage ich mich... Grübel, grübel... Wie stellts man richtig an? Danke und viele Grüße Jana
Hey, da das ganze in der Schule passiert ist und die beiden dort ja immer wieder aneinander rasseln, würd ich gemeinsam mit der Schule (Klassenlehrer/evtl. Schulsozialarbeiter o.Ä.) und den Großeltern das Gespräch suchen. Habt ihr bezgl. deines Sohnes Unterstützung? Vllt. in Form von ATZ(Autismus-Therapie-Zentrum) oder Schulbegleitung?
Wollte gerade fragen...mein Sohn ist auch Autist (Frühkindlicher High Function) und geht mit I helfer auf eine Regelschule...Dein Sohn hat keinen I Helfer?
Erstmal Gute Besserung an deinen Sohn! Seine Erkrankung und die Folgen (das Nerven) ist noch lange kein Grund das ein anderer Junge so ausrastet! Wenn die Erziehungsberechtigten NICHTS unter und das seit längerer Zeit bekannt ist, auch nach Aufforderung der Schule nicht, würde ich ganz klipp und klar von meiner Seite zum zuständigen Jugendamt gehen und den Fall dort schildern wo er hingehört. Zum zuständigen Sachbearbeiter. Ich hatte sowas im März getan. Meine Tochter, damals 9 1/4 wollte zu einer Bekannten von mir, was abgeben. Kommt und kommt nicht wieder. Dann kam sie, aber da hatte ich meine Bekannte schon am Telefon, die mir alles schilderte. Ein Junge, 14 Jahre, (sehr bekannt auf Grund körperlicher und geistiger Probleme, eben so eine groß Familie wie man die Flodders kennt) hat sie angesprochen, am Handgelenk gefasst und sagte: Du kommst jetzt mit zu mir nach Hause. Sie riss sich los und lief weg. Schreiend. Ich war dankbar, das sie den Kurs Saefty Kids gemacht hatte. Polizei war eingeschaltet, da dieser Junge einem kleineren Mädchen ein Jahr zuvor schon in die Hose gefasst hatte. Am Tag drauf rief ich beim Jugendamt an, machte druck, das endlich was passiert. Schaltete dafür auch nen Anwalt ein. Erst tat das Amt es ab. Er hat ja ADHS. ect pp. Für mich sind das zwar Krankheiten, aber keine Gründe das sowas rechtfertigt. Ende vom Lied: Dieser Junge ist immer noch in der Familie (Inzest nicht ausgeschlossen, aber noch nicht nachweisbar) aber er darf nicht mehr alleine das Haus verlassen. Das kam vom Jugendamt. Therapien wohl auch. Staatsanwaltschaft fiel ein Urteil, für beide Vorgänge: Er ist nun Aktenkundig und wurde ermahnt, ebenso das Jugendamt, Eltern, ect pp., und kann bei nochmaligen Vergehen, nicht mehr mit so einem sehr milden Urteil rechnen. GUT, das jetzt bei uns, ist ein ganz anderer Fall, aber ich würde immer wieder so handeln und wenn reden nichts bringt mit Eltern, Großeltern, bei bestimmten Sachen das Amt einschalten. Anzeige? Dazu ist der Mitschüler vielleicht noch zu jung. Strafanzeige geht erst ab 14. Und die Schule würde ich ermahnen, das dieser Junge vorerst die Pausen über NICHT das Gebäude verlassen darf.
Eine Entschuldigung sollte die Vorgeschichte des Jungen nicht sein aber eine Erklärung. Wenn die GE nicht bereit sind was für ihn zu tun würde ich direkt über die Schule gehen, dass sie das Gespräch mit dem GE (und einem Schulpsychologen) suchen und wenn sich keine Bereitschaft zeigt beim Jugendamt melden, dass man die GE auffordert.
und? was wirst du tun?
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