luna7322
ich könnt nur heulen, war gestern noch da- jetzt wird er grad in KH gebracht. So beschissen gings ihm noch nie und ich habe so eine ganz böseVorahnung, dass es leider nicht mehr lange dauert- dieses bange Warten auf den schrecklichen Anruf. Ich finde mich langsam damit ab, kann und will es aber noch gar nich richtig glauben. Es zerreißt mich, irgendwann dieses Endgültige zu haben und damit weiterleben zu müssen.. Kann mich mal jemand aufbauen?
Wie soll Dich jemand aufbauen können? Wenn Du wirklich ein schlechtes Gefühl hast, dann regele noch alles, was Du regeln möchtest. Sag ihm, das Du ihn lieb hast, nimm seine Hand. Wenn Du einer Religion angehörst, dann kann Beten auch was nützen. Ich wünsch Dir Kraft.
omg wie schrecklich schaffst du es nicht dir einzurichten so oft und lage wie möglich bei ihm zu sein,,,, mir wird ganz anderes ehrlich: meinem vater geht es leider seit geraumer zeit auch nicht gut,er wird im mai 70 ich habe oft diese gedanken,was ist wenn.... alles gute euch
geh so oft wie möglich hin, das habe ich gemacht meine mutter ist auch schwer krank, wurde vor 2 monaten 2 mal wieder belebt, ist aber nun doch noch mal nach hause, vobei letzte woche schon wieder 2 mal der notarzt da war und das mit gerade mal 51 jahren :-( ich bin dann immer zu ihr ins krankenhaus und habe ihr alles erzählt was mir so auf dem herzen lag.
tut mir leid. ich musste mein vater hergegen, da war ich 19....... er war lange schwerkrank. für uns war sein tod (an seinem 39 geburtstag) die erlösung, aber eine grosse leere entstand in mir........... richtig geheult habe ich erst mit 26 das erste mal. nun werde ich in 2 jahren genau so alt sein, wie mein vater als er verstarb, enorm eigenartiges gefühl. die schmerzen werden nicht weniger, aber man lernt zu akzeptieren. ich wünsche euch alles gute. v.
leider kann dir in solchen momenten keienr wirklich helfen, eine lebenslage die man ganz alleine mit sich ausmachen muss, das leben ist für alle von uns nicht endlos, niemand weiß wie lange er tatsächlich "zeit" hat, wir denken immer wir kommen auf die welt mit einer zeit von 100 jahren- leider wissen wir alle das dem nicht so ist, was du jetzt machen kannst ist ihm all das nocheinmal sagen was man im leben für selbstverständlich erachtet: das du ihn liebst,das er vielleicht ein guter vater war, und und und der tod ist weder gut noch böse ,er ist unvermeidbar natürlich tut es weh,natürlich ist man traurig und das darf man auch sein doch darüber hinaus geht dein eigenes leben nun auch weiter noch ist nicht alles verloren, hoffen und abwägen, ob ein tod nicht doch der angenehmere teil eines lebens ist
Das tut mir leid. Versuch so viel da zu sein wie es geht. Sag ihm was du auf dem Herzen hast. Dass du ihn liebst ihn nie vergisst. Ich finde den Tod ne blöde Sache. Ich wäre froh wenn wir alle ewig leben könnten. Und zwar gesund.
Darf ich fragen was dein Papa hat ? Es ist immer schwer jemanden gehen zu lassen , besonders dazu wenn es ein Elternteil ist. Wir haben unseren Schwiegervater fast schon zweimal verloren , wir wissen da er unheilbar krank ist das es jeden Tag kommen kann , das macht Angst. Das erste mal war am 1.1.2010 da hatte er in der Wohnung Schlaganfall und ich hab ihn Hochschwanger gefunden und musste nach Hilfe rennen. Das zweite mal am 1.1.2011 ist er aus dem Altenheim in Hose und Pullover ausgerissen , das war der schrecklichste Moment , denn wir suchten da sehr kalt bis abends 22 Uhr. Wir haben ihn gefunden im KH , eine Frau hatte ihn entdeckt und sofort Krankenwagen gerufen. Man kann sich nur an Errinnerungen festhalten die schön sind , und daran jeden Moment der Sehnsucht daran zerren.
Mein Vater starb letztes Jahr an Lungenkrebs... :-(