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Baby 3 Monate fremdelt extrem, was tun?

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Baby 3 Monate fremdelt extrem, was tun?

Julo123

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Meine Frage steht im großen und ganzen schon oben. Seit ca. 1 Woche fremdelt unsere 13 Wochen alte Tochter und verschmäht merklich den Papa. Sie brüllt wie am Spieß wenn er sie länger als 5 min. auf dem Arm hat, aber meistens hält sie es nichtmal eine Minute bei ihm aus. Wenn ich sie dann aber hoch nehme ist sie sofort wieder ruhig. Ablegen kann man sie auch nicht. Was sollen wir nur machen? Ich kann mich doch nicht 24/7 um sie kümmern. Ich muss doch essen und mich z. B. auch um meine Körperpflege kümmern können. Hat Jemand Tipps? Die ersten 2 Monate habe ich mich fast ausschließlich um sie gekümmert (ca. 20 Std. am Tag). Seit er in Elternzeit mit mir ist, ist die Zeit aber ca gleich. Ich muss vllt. dazu sagen, dass unsere Maus schon immer äußerst temperamentvoll war und ich würde sie auch in die Kategorie "High Need Baby" tun. Was können wir tun? Ich dachte die Fremdelphase geht erst zwischen 6-8 Monaten los


2o11

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Antwort auf Beitrag von Julo123

Ich finde man kann da nichts tun. Hier fremdelte Kind 2 von Anfang an bis zum 2. Geburtstag, danach wurde es langsam besser. Teilweise hats gereicht, wenn ihn jemand beim einkaufen angesehen hat oder gar angesprochen hat… Nur Mama war okay. Weder Papa, noch Opa oder Oma oder sonst wer … Mittlerweile ist er fast 6 Jahre, ist ein sehr aufgeschlossenes schlaues und willenstarkes Kind. Kind 1 hat gar nicht gefremdelt und Kind 3 zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr.


Minimaxi

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Antwort auf Beitrag von 2o11

Hallo, meine Kinder sind bereits erwachsen, aber ich kann dir sagen wie meine Tochter war. Sie war nur Mama, ging zu neimena´den auf den Arm, auch nicht zum Papa. Als sie drei war hat sie mir gesagt, Mama wenn mein Papa nicht das ist liebe ich dich, wenn mein Papa da ist, liebe ich nur meinen Papa. Jetzt ist sie erwachsen und ich bin wieder aktuell. Also ,du kannst nicht viel machen... LG


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von Julo123

Hallo, das mit dem Fremdeln hatten wir nicht in dem Ausmaß, aber meine Tochter klebte auch lange Zeit sehr an mir und war auch ein High Need Baby. Benutzt du eine Tragehilfe? Damit lässt es sich doch eigentlich ganz gut essen. Zum Duschen würde ich sie beim Papa lassen, auch wenn sie schreit - sie ist ja nicht allein. Bei uns hat es dann auch irgendwann geklappt, dass ich sie kurze Zeit in die Babyschale legen konnte, während ich unter der Dusche war. Wenn er erst seit Kurzem in Elternzeit ist, dann pendelt sich das vielleicht auch noch ein. Nur Geduld, diese Zeit ist sehr anstrengend, aber es geht vorüber!


kia-ora

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Antwort auf Beitrag von Julo123

Klar kann man sich 24/7 um ein Baby kümmern. Ab ins Tragetuch und los geht's. Zum Duschen ablegen und Wasser laufen lassen oder den Föhn. Das Geräusch beruhigt.


aomame84

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Antwort auf Beitrag von Julo123

Hast du eine Wippe? Dann könntest du sie mit ins Bad nehmen und sie zB beim Duschen zuschauen lassen. Unserer ließ sich auch nicht ablegen, aber die fand er temporär gut. Sonst: Tragehilfe, kann auch der Papa Mal probieren


Lana1987

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Antwort auf Beitrag von Julo123

Klar KANN man sich 24/7 kümmern, ob das Sinn der Sache ist... Natürlich ist es ungünstig, dass es die ersten Wochen so lief, dass nur Du Dich gekümmert hast. Da ist klar, dass das jetzt schwierig ist. Ganz ehrlich, da müssen jetzt alle durch. Du lässt das Kind nicht bei einem Wildfremden. Zum Essen, zur Körperpflege und auch Mal zum Einkaufen oder Sport oder Mal eine Freundin treffen würde ich sie rigoros zusammen alleine lassen. Das müssen alle lernen und sie ist ja nicht alleine!!! Ich würde das Theater mit mit ins Bad nehmen oder im Tragetuch zum Essen nur machen, wenn ich alleine bin und sonst zu nichts komme. Es wird sicher anstrengend und nervig, aber es geht hier um den Vater und nicht um Wildfremde im Kaufhaus o.ä.


SunnyMoonflower

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Antwort auf Beitrag von Lana1987

Ich stimme absolut zu! Es ist auch wichtig, dass du nach dir selbst schauen kannst, damit du nicht ausbrennst, auch wenn sich diese Zeit am Anfang nur auf eine kurze Dusche beschränkt. Und je mehr zeit papa und tochter miteinander verbringen, desto besser wird es. Die kleine muss halt erst lernen, dass es noch jemanden anderen gibt, der genauso toll für sie da ist.


Merry21

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Antwort auf Beitrag von Julo123

Hallo, also ich denke das ist schon das Ergebnis der Tatsache, dass er eben in den ersten Monaten so wenig präsent war. Da heißt es jetzt die Bindung stärken. Ich würde versuchen, ihn trotzdem so viel wie möglich in die Betreuung einzubinden, wenn sie nicht von ihm gehalten werden will im Moment, dann muss er trotzdem so viel wie möglich dabei sein, wenn du dich du dich um sie kümmerst. Vielleicht kann er sie ja zum spazierengehen gehen mitnehmen, klappt es denn wenn er sie im Kinderwagen herumfährt oder in die Trage nimmt? Ansonsten was bei uns z.b. sehr geholfen hat, die Bindung zwischen Vater und Sohn noch mal zu vertiefen war als ich angefangen habe, Muttermilch abzupumpen und er ihm das Fläschchen gegeben hat, wenn ich mal nicht da war. Stillst du? Vielleicht wäre das eine Option, dadurch kannst du dir auch mal ein bisschen Pause gönnen und dich mal mit Freunden treffen oder so, während er dann mal ein bis zwei Stunden alleine Papa Zeit hat und ihr auch das Fläschchen geben kann. Allerdings wenn sie so fremdelt würde ich das natürlich anfangs zuerst ausprobieren in deiner Anwesenheit. Kann auch sein, dass sie das Fläschchen prinzipiell verweigert, da sind die Babys total unterschiedlich. Unserer hat es sehr gut angenommen. Unabhängig vom halten sollte der Papa sich aber jetzt so viel wie möglich mit ihr beschäftigen, z.b. auch spielen, mit ihr reden und so weiter. Ich denke dann wird sich das schnell wieder eingependelt haben. LG und viel Erfolg, Merry