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Auch Hauskauf, Finanzierungsfrage

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Auch Hauskauf, Finanzierungsfrage

Wasmussdasmuss

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Guten Abend, wir haben uns geistern ein Haus angeschaut. Ca. 300qm Grundstück, 140qm davon wohnen. Teilunterkellert, DG ausgebaut mit nutzbaren Spitzboden. Garage mit Spitzboden. Neue Bäder und Heizung und teilweise Fenster neu. Wintergarten, ok nicht so richtig, eher Weloblechdach und Plexiglas drum, gut gemacht. Anliegereinfahrt für das Doppelhaus. Toll für Kinder die vor der Tür spielen. Normale Renovierung wie Böden und Wände, evtl. Neue Heizkörper oder elektrische Jalousien. KP ca 330t Lage für uns super, eigentlich gefällt es uns. Ja Größe und Kaufpreis passt nicht, tut es hier aber schon seit Jahren nicht. Viele Gelegenheiten gibt es nicht. Wir wollen die Finanzierung in die Wege leiten. Was macht eine gute Finanzierung aus? Was sollte drin sein? Förderungen mit nehmen oder muss man hinterher drauf zahlen? Wir haben kleine ruhende Bauriester bei der Lbs, lohnt es sich die mit einzubeziehen? Hab gehört, hinterher muss man noch hohe Steuern zahlen. Habt ihr mit bestimmten Banken gute Erfahrungen gemacht? Viel Eigenkapital haben wir nicht, uns ist bewusst, dass ist nicht optimal und wir zahlen höhere Zinsen. Für uns zählt das jetzige monatliche und in 30 Jahren weg, bis Rente fertig sein. Hier gibt es nicht viel ab 4 Zimmern zur Miete. Also bleibt kaufen. Ab 4 Zimmer zur Miete wären hier auch 1000 Kaltmiete. Habt ihr Tipps was wir unbedingt beachten sollten? Klar, wir haben uns schon viel belesen, manches übersieht man aber.


StiflersMom

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Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Bei uns im Speckgürtel von Ddorf würde ich 140qm für den Preis sofort kaufen. Einen gewissen Anteil an Eigenkapital brauchst du um einen Kredit aufzunehmen. Für die Renovierung kann man bei uns ca 100 T€ einplanen. Ich würde natürlich KfW Darlehen in Anspruch nehmen und über die Hausbank finanzieren. Lass dich doch da beraten.


Pinguini

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Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Du kannst dein Riesterguthaben auch später nutzen, um Restschulden nach zinsbindungsende oder bei Renteneintritt zu tilgen. Ich würde es deshalb liegen lassen. Bei der KfW gibt es inzwischen auf der Website einen Vergleichsrechner, ob ein förderdarlehen, oder die Bank günstiger kommt. Ansonsten bist du bei jeder Bank gut beraten. Da gibt es inzwischen gesetzliche Beratungsstandards. 2,5 % Tilgung sollten es sein. Lange Zinsbindung 15 oder 20 Jahre. Viele Sparkassen finanzieren mit wenig Eigenkapital. Größere Volksbanken auch. PSD Bank als Online Bank kann ich empfehlen.


Janet90

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Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Hi Ich würde nicht zu einer einzelnen Bank gehen, sondern das ganze über einen Finanzmakler machen. Der sucht das für dich beste Angebot und nimmt auch alle Förderungen mit. Die Provision zahlt die Bank, die hinterher die Finanzierung mit euch macht. Großes Beispiel für so einen Makler ist die interhyp. Wir haben die Finanzierungsberater Hüttig und Rompf gewählt. Die sind auch deutschlandweit vertreten.


bea+Michelle

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Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Auf jeden Fall mehrere Angebote der Banken einholen. Unsere Hazsbank hat damals mit Abstand das schlechteste Finanzierungsangebot gemacht.


LittleT

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Interessant. Bei uns war die Hausbank in Kombi mit der Bausparkasse mit Abstand günstiger. Auf den ersten Blick dachten wir das Angebot des Finanzmaklers wäre besser. War es monatlich auch, aber statt gewünschten 30 Jahren Laufzeit auf 33 Jahre berechnet und dementsprechend mehr Zinsen. Als wir vor 3 einhalb Jahren gekauft haben, haben wir uns für einen Festzins entschieden. Ich bin sehr Sicherheitsvernarrt. Die Kernsanierung mit viel Eigenleistung haben wir über unser Eigenkapital finanziert.


2o11

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Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Bei uns ging’s nicht ansatzweise um die von dir genannte Summe aber wir sind bei der Sparkasse und hatten auch kaum Eigenkapital. 10 Jahre Zinsbindung und dann gehts in den Bausparer, der in der Zwischenzeit mit dem Baukindergeld gefüttert wurde. Planmäßig sind wir in 15 Jahren durch. Da sind auch die Kinder dann alle 18 und wir knapp 44 Jahre alt.


Limie

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Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Zum Kaufpreis kann man so aus der Ferne nichts sagen. Dafür bräuchte man mehr Infos. Eine gute Finanzierung ist immer maßgeschneidert. Da gibt es kein „passt für alle“. Was ist euch wichtig? Wollt und könnt ihr Sondertilgen? Wann wollt ihr fertig sein? Welche Rate habt ihr euch vorgestellt? Braucht ihr Flexibilität? Zum Thema Rate. 1000€ Rate ist nicht gleichbedeutend mit 1000€ Kaltmiete. Es kommen Nebenkosten dazu, analog zur Wohnung. Die sind aber höher als vorher. Dann kommen Bewirtschaftungskosten dazu. Man kalkuliert ca. 3 Euro den qm. Das heißt zu der Rate nochmal knapp 400-500€ an Kosten. Dann braucht ihr andere Absicherungen. Wohngebäude, RiLV, Hausrat wird teurer, BU kontrollieren. Führt auch zu höheren Kosten. Zudem müsst ihr Rücklagen bilden, also müsst ihr euch fragen, ob 1000€ Rate leistbar sind. Von Bausparverträgen rate ich aktuell allen Kunden ab, meistens lohnen die sich aktuell für die Kunden 0,0. Muss sich aber (am besten ein unabhängiger) Berater individuell anschauen. Wichtig ist, dass ihr die Kaufnebenkosten gespart habt. Ohne wird’s schwierig und/oder teuer. Zu den Förderungen kann dich seit 01.07. nur ein Energieberater beraten. Der sagt dir, wie viel Förderung du bekommst. Die bekommst du aber auch nur, wenn ihr Energieeffizient modernisiert oder renoviert. Wohnriester macht meistens keinen Sinn, zumal der BSV häufig noch gute Konditionen in der Guthabenverzisnung hat. Den Wohnriester kannst du aber auch in einen Geldriester umwandeln lassen. Problematik beim Wohnriester ist einfach, dass ihr die Förderung jetzt bekommt und auf diese Förderung im Alter die Steuern zahlen müsst. Beim Geldriester müsst ihr das zwar auch, aber bekommt halt trotzdem ne Rente überwiesen. Beim Wohnriester bekommt ihr aber die Steuer abgebucht, weil die „Rente“ euer Wohneigentum ist.