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Amore

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Ist jemand zur Zeit auf der Jobsuche? Habt ihr auch das Gefühl, dass es weniger freie Stellen gibt und es schwieriger ist überhaupt mal zu einem Bewerbungsgespräch zu kommen? Liegt es an der Pandemie oder ist es grundsätzlich schwieriger nach der Elternzeit eine neue Stelle zu finden?


wolfsfrau

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Antwort auf Beitrag von Amore

Keine Erfahrung von jetzt, aber zweimal habe ich während meiner Elternzeit eine Nebenbeschäftigung gesucht und in fünf Jahren nur eine gefunden. Obwohl die Betreuung gesichert war. Viele scheuen vor Müttern mit kleinen Kindern zurück - Kind krank, Betreuung ausgefallen.....


Felica

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Antwort auf Beitrag von Amore

Dürfte eher an der EZ liegen. Oder am Job. Oder an der Region. Corona macht hier bei uns in der Region deutlich weniger Probleme, dafür sind die Wirtschaftszweige hier zu wenig vom Ausland abhängig. Ich suche aktuell nicht. Aber Chef hat gesucht bzw sucht immer wieder. Problem ist da vor allen mangelnde Bewerber und das was sich meldet ist meist kaum geeignet. Oder hat solche Ansprüche wie ich arbeite nur von 8.00-12.00 Uhr und und auf keinen Fall am Wochenende.


Limie

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Antwort auf Beitrag von Amore

Ich mache tatsächlich gegenteilige Erfahrung. Habe viele Anfragen von Headhuntern gehabt, auch während der Elternzeit. Hab mich dann vor einer Woche beworben, wurde direkt eingeladen und hab Freitag die Zusage bekommen. Bei uns in der Stadt wird auch überall händeringend gesucht


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von Amore

In dem Unternehmen, in dem ich arbeite, wurden seit Beginn der Pandemie deutlich weniger Mitarbeiter eingestellt. Ich bin gerade in EZ und es konnte trotz Bewerbern keine Vertretung für mich (vorher 40h/Woche) eingestellt werden.


Mitglied inaktiv

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Kommt auf die Stelle an. (Angebot und Nachfrage). Dann auf die Qualifikationen. Ob ich Kinder habe und wann ich wie lange in EZ war, würde ich prinzipiell nicht angeben. Geht sie ja auch erstmal nichts an. Später gibts dann ebend die entsprechenden Lohnsteuerabzugsmerkmale für die Personalabteilung und in der Probezeit muss dann eben mal der Partner daheim bleiben, wenn das Kind krank ist.


Amore

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Das habe ich mir auch schon überlegt, aber wie erkläre ich, dass ich 2 Jahre nicht gearbeitet habe? Es gibt dann Lücken im Lebenslauf und der potentielle AG wird mich dann höchstwahrscheinlich direkt aussortieren. So ist zumindest meine Befürchtung.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Amore

Welche Lücke? Wenn du in EZ warst, hast du keine Lücke. Dann gibst du das Eintrittsdatum an und das Austrittsdatum. Mit EZ hat man ja immer einen AG Warst du dagegen daheim ohne EZ, weil der AV ausgelaufen ist vor Geburt oder halt danach, dann warst du ja Hausfrau. Und eben nicht in EZ. Dann wäre deine Frage aber bereits falsch gestellt. Dann sieht das natürlich anders aus. Da kann man dann aber auch sowas schreiben wie aus familiären Gründen eine Auszeit genommen.


Amore

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Antwort auf Beitrag von Felica

Das war meine Antwort auf "Ob ich Kinder habe und wann ich wie lange in EZ war, würde ich prinzipiell nicht angeben. Geht sie ja auch erstmal nichts an."


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Amore

Du hast doch keine Lücke im Lebenslauf? Du warst von bis bei angestellt und fertig. Oder listest du dann auch auf, wann du mal krank warst.


Amore

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Ich meine, wenn man die Elternzeit nicht angibt. Ich schreibe ja bei Unternehmen XY von xx.xx bis xx.xx und ab xx.xx in Elternzeit. Oder meinst du die Elternzeit gar nicht erwähnen und schreiben, dass man von xx.xx bis jetzt noch angestellt ist? Ich habe bis jetzt immer geglaubt, dass man die Elternzeit angeben muss.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Amore

Du bist dort angestellt und gibst keine Lücke an. Das hat niemanden zu interessieren.


Amore

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Ich versuche das mal testweise. Bin sehr gespannt, ob es dann mehr Rückmeldungen auf meine Bewerbungen gibt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Amore

Kann ich mir sehr gut vorstellen.


Zicklein3

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Antwort auf Beitrag von Amore

Da brauchst du keine Angst haben. Ich hatte 14 Jahre nicht gearbeitet und war nur Hausfrau. Ich wurde beim 3. Vorstellungsgespräch eingestellt. ( eine hatte mich abgelehnt mit den Worten, wir stellen keine Mütter ein, das bringt nur Ärger, und einer wollte auf einmal nur noch 450 Euro statt Teilzeit anbieten. )


Holzkohle

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Antwort auf Beitrag von Amore

also ich hab eher ein ganz anderes Gefühl, dass sie suchen wie die Blöden. Ich werde auch vermehrt von Headhuntern angeschrieben oder angerufen, das war früher nie so. Tatsächlich haben WIR aber aktuell gleiche Position ausgeschrieben die ich einnehme und finden NÜSCHT.


Amore

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Antwort auf Beitrag von Holzkohle

Wo melde ich mich da am besten an? Bzw wo finden euch die Headhunter?


Limie

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Antwort auf Beitrag von Amore

Auf XING oder LinkedIn


Amore

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Antwort auf Beitrag von Limie

Vielleicht sollte ich mich da auch anmelden. Zwar oft gehört und gesehen, aber wusste nicht genau wozu ein Profil dort gut sein soll.


Liv20

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Antwort auf Beitrag von Amore

Also habe mich zwar während der EZ nirgends beworben, aber ich weiß das mein Chef immer wenn eine junge Mutter sich beworben hat auch eher nicht so zugetan war, weil ja mal das Kind krank sein konnte, die Betreuung ausfällt und auch weil Überstunden oft nicht drin sind wenn man sein Kind pünktlich irgendwohin abholen muss....


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von Amore

Mein Mann und ich arbeiten in der Pflege selbst mit sechs Kindern hatte ich auf drei Bewerbungen drei Zusagen, gekündigt werde ich nach dieser Elternzeit sicher nicht


dhana

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Antwort auf Beitrag von Amore

Hallo, ich habe während der Pandemie (letztes Jahr im Frühjahr) eine neue Stelle gesucht - und hatte mehrere Bewerbungsgespräche und dann auch ein wirklich gutes Stellenangebot. Den Eindruck das es weniger Stellen gibt hatte ich da nicht - habe aber auch als Fachkraft mit einer guten Berufsausbildung und Arbeitserfahrung gesucht. Allerdings habe ich schon den Eindruck, das es für Frauen (mit kleinen Kindern oder im "gebährfähigen" Alter) deutlich schwieriger ist. Stellen die eine gute Ausbildung vorraussetzen werden da lieber anders vergeben - da ist oft nur das Alter ein Grund warum man erst gar nicht in die engere Wahl kommt. Teilzeit oder stellen im Niedriglohnsektor eher - da bewerben sich kaum mal Männer. Ändert sich dann, wenn die Kinder älter (selbständiger) sind und man davon ausgehen kann, das die Familienplanung abgeschlossen ist - dann hat man auch als Frau wieder gute Berufsaussichten. Gruß Dhana


Amore

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Antwort auf Beitrag von dhana

Meine Qualifikation ist eigentlich gut, würde ich schätzen - ein angeschlossenes Studium, 2 Jahre in einem Unternehmen, 5 Jahre in einem anderen Unternehmen. Nun habe ich das Gefühl, dass ein Kind auf die potentiellen Arbeitgeber abschreckend wirkt.


Mephis

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Antwort auf Beitrag von Amore

Ich finde das kommt ganz auf Stelle an. In meiner Branche ist es in meiner Gegend allgemein schwer was zu finden, wo ich mich auch identifizieren kann. Dazu kommen mehr Bewerbungen von Männern als Frauen. Gleitzeitig möchte ich flexibel und/oder in Teilzeit arbeiten. Mit den Kriterien tut sich mein aktueller Arbeitgeber schon schwer. Aber dennoch habe ich Donnerstag das zweite vorstellungsgespräch in einer Firma, wo wir hoffentlich Nägel mit Köpfen machen. Die Stelle wäre sogar höher als meine aktuelle und trotzdem in Teilzeit möglich. In der Bewertung habe ich ganz klar geschrieben, dass ich mich aktuell in Elternzeit befinde. Im Lebenslauf steht auch seit wann. Ich bin der Meinung, dass man da ehrlich sein sollte. Früher oder später kommt das ja eh raus.


lejaki

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Antwort auf Beitrag von Amore

Ich bin zwar aktuell nicht auf Jobsuche, aber ich beobachte den Stellenmarkt trotzdem immer. In meinem Beruf herrscht absoluter Nachwuchsmangel und ich würde, wenn ich wollte sofort hier in der Umgebung mehrere gute Stellen finden sowie in ganz Deutschland, quasi freie Auswahl zu meinen Bedingungen. Von Kollegen weiß ich, dass aktuell auf wirklich jede Bewerbung sofort ein Vorstellungsgespräch folgt und fast jedesmal auch ein Angebot und sie die Qual der Wahl haben. Bei mir selber wurde schon mehrfach versucht mich durch die Blume abzuwerben, was ich ziemlich daneben finde.


Zicklein3

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Antwort auf Beitrag von Amore

vor allem gibt es keine Jobs mit einem vernünftigen Gehalt! ich bin Einzelhandelskauffrau und würde gerne den Job wechseln, da ich aktuell nur knapp über Mindestlohn verdiene. Aber alles was angeboten wird hat entweder nur 10 bis 20 Wochenstunden, oder auch nur Mindestlohn. Dafür kann man nicht mal eine 2 Zimmer Wohnung mieten.


Spirit

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Antwort auf Beitrag von Amore

Gute Frage, kann ich nicht beurteilen, weil ich keine Arbeit suche. In der örtlichen Tagespresse lese ich aber viele Seiten an Stellenanzeigen.