FrauA1987
Guten Abend, Mein Sohn hat mit Ende des 4. Monats mit dem Brei begonnen.Einen Monat später habe ich dann zu jeder Mahlzeit trinken angeboten. Mit dem Becher hat er sich stark verschluckt. Mit so nem Silikonschnabel hat er aber etwas getrunken, aber nie sehr viel. Ich würde sagen, seit dem ich Ihn nachts nicht mehr stille trinkt er tagsüber nix mehr. Er schlägt es weg und fängt an zu weinen und schmeißt sich nach hinten, wenn ich mit einem Becher( Mit Schnabelaufsatz, Trinklernbecher, normaler Becher/Glas…) ihm zu nah komme. Vor 2-3 Wochen habe ich das Abend zum Bett gehen stillen abgeschafft. Und dachte dann trinkt er jetzt vielleicht. Leider Nein.Ich möchte eigentlich jetzt abstillen, aber das er überhaupt nix trinkt verunsichert mich. Was mich auch bei der Anpassung zum Familienessen etwas ausgebremst Bzw. Ich verunsichert bin wie weit ich den Brei ersetzen kann. Momentan bekommt er: 7:00 Brust 8:00 Porridge 1/2 Wasser 1/2 Milch mit Obstbrei ca.250g 11:30 Gemüse oder Fleisch-Gemüse-Brei 220g + Gemüsesnack (Handvoll)+ 2EL Obstbrei 14:30 Filinchen mit Frischkäse, Obst/Gemüsesnack oder 200g Gemüsebrei mit Wasser. 17:30 250g Milchbrei mit Obstmus. Ich möchte gern die warme Mahlzeit abends einführen und mittags vielleicht ein Brot. Oder was schlagt ihr vor? Da wir abends warm essen und ich ihn gern langsam mit uns essen lassen will. Momentan essen wir das Frühstück zusammen. Sonst erst er dann wir.Ist das nur ne Phase mit dem nicht trinken? Oder hat das was mit dem abstillen zu tun ? Oder was denkt ihr? Danke für euren Rat.
Wenn du nicht mehr stillen willst, würde ich Flasche mit PRE einführen. Du hast sehr früh mit Beikost angefangen und es ist ja gar keine Beikost, sondern Hauptkost mittlerweile. Und das Baby ist erst 10 Monate alt. Für mich klingt das etwas überambizioniert. Bei manchen Babys mag das alles klappen, aber bei euch anscheinend nicht. Die meisten Babys in dem Alter brauchen das Saugtrinken noch. Wobei das ansich keinen "Rückschritt" bedeuten muss: es kann sein, daß wenn du das Saugtrinkbedürfniss besser erfüllst, es mit dem anderen Trinken besser klappt. Zum anderen Thema: Tausch doch einfach Mittagessen mit Abendessen bzw lass ihn dann abends bei euch mitprobieren.
Hey, ich weiß zwar nicht, ob es was hilft, aber vielleicht möchte er immer mit euch essen und trinken? So wie du es beschreibst, esst ihr getrennt, vielleicht verunsichert ihn das/gefällt ihm das nicht? Ich finde auch, dass er früh viel isst (kein Vorwurf, nur eine Feststellung). Vielleicht hilft es auch, dass essen ggf kurzzeitig zurück zu fahren und mehr zu stillen, nur mal um zu gucken, wie es euch damit geht?
Meinst du das er die Flasche zum nuckeln/saugen zum beruhigen braucht? Ne Flasche hab ich auch schon mal probiert. Wollt er auch nicht. Aber kann’s nochmal probieren. Durch den jetzigen Sprung kapiert er schon mehr.
Ja, das würde er brauchen. Und wenn du ihm das nicht mehr über die Brust geben willst, dann brauch es halt Ersatz. Dass er die Flasche nicht mag, weil er weiß, was Brust ist, ist klar. Warum stillst du nicht einfach weiter und öfter?
Der letzte Satz ist von grundauf falsch gedacht! Es wäre hilfreich, wenn Du mehr "kapieren" würdest. Dein Baby kein Roboter, wo man X Input gibt und Y Ergebnis hat. Sei mehr eins und MIT deinem Baby, als dagegen.
Was soll der Angriff. Ich hab dir nix getan. Natürlich ist mir mein Baby wichtig und nicht gleichgültig. Sonst würde ich hier die Frage nicht stellen. Und natürlich versteht mein Kind jetzt mehr als vor einigen Monaten da jetzt die Veranlagungen erst entstanden sind. Legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
Ich muss sagen, ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich solche Ernährungsprotokolle lese. Wieviel Gramm von was zu welcher Uhrzeit genau. Bei uns war es sehr lange extrem unterschiedlich, ob, was oder wieviel sie gegessen hat. Brei hatte ich selbst gekocht und nie abgewogen, wieviel sie zu sich genommen hat, war eh immer nur wenig, Fingerfood habe ich auch nie gewogen, hab's ihr immer angeboten, wenn wir gegessen haben, natürlich auch dazwischen mal. Bis sie ca 10,5 M alt war nahm sie sehr wenig Beikost zu sich. Habe sie parallel immer gestillt und sie ist war immer kräftig und energiegeladen. Irgendwann hat sie bei uns mitgegessen, auch da habe ich nie abgewogen, wieviel. Bei uns gab es übrigens immer abends warm, das ist doch völlig okay. Ich würde an deiner Stelle erst abstillen, wenn er gerne Wasser trinkt. Sonst ist der Abstillprozess doppelt stressig für ihn und du zwingst ihn dann vor lauter Durst aus einem Gefäß zu trinken, das ihm zum momentanen Zeitpunkt - aus welchen Gründen auch immer- überhaupt nicht behagt. Oder er kriegt Verstopfung. Oder, wenn du aus irgendwelchen Gründen zügig abstillen musst, auf Pre umsteigen.
Genau das habe ich mir auch gedacht aber irgendwie ist das auch wieder typisch deutsch, da wird sogar das Essen vom Baby grammgenau durchexerziert. Was ein Stress.
Ich bin uralt und daher altmodisch. Die Söhne sind 25 und 22. Habe damals immer relativ flott ganze Mahlzeiten umgestellt und danach auch nicht mehr gestillt. Flasche gab es bei uns nie. Nr. 1 trank morgens Milch aus dem Schnabelbecher, Nr. 2 bekam morgens Milchbrei. Große Mengen getrunken haben sie nicht so lange es noch Brei gab. Wenn du ihn abends bei euch mit essen lasen willst, wäre es sinnvoll, mittags den Milchbrei zu geben. Mit Flaschenmilch würde ich jetzt auch nicht mehr anfangen. Trini
Guten Morgen, Wir haben von Anfang an abends den Gemüsebrei und mittags den Milchbrei gegeben. Eben weil wir abends warm essen und mein Sohn dasselbe bekommen hat wie wir. Natürlich ohne Salz, aber die Grundkomponenten. Dazu gab es immer wieder auch mal Brot mit Frischkäse auf die Hand. Wir waren da recht entspannt und haben Fingerfoog und Brei gemischt. Da hat sich der Brei dann so langsam ausgeschlichen. Das war allerdings sehr viel später als bei euch. Komplett weg vom Brei waren wir erst mit etwa 1,5 Jahren. Ich finde auch, ihr seid sehr früh dran mit allem. Ich frage mich auch, warum du nachts abgestillt hast. Gerade in der Phase um den ersten Geburtstag rum oder wenn die Eckzähne kommen, beauchte mein Sohn auch nachts wieder sehr stark die Brust. Es kann sein, dass du deinem Kind mit dem Anbieten von Wasser nachts statt Brust das Trinken ein bisschen madig gemacht hast. Ich würde einfach weiter Wasser anbieten. Vielleicht aus einem Glas am Tisch und nachts aus einem anderen Gefäß, sodass er einen Unterschied bemerkt. Abstillen generell würde ich noch nicht, das wäre mir zu früh. Aber du kennst dein Baby ja am besten...
Erzähle ich dir gern. Ich war bei einem Vortrag von einer Medizinerin bzgl. Schlafverhalten von Babys. Sie verschiedene Dinge erklärt. Zum Beispiel das man zwischen 23-4Uhr nichts anbieten soll. Und das was Kind dann eher unruhiger schläft. Auf jeden Fall haben ihre Tipps geholfen und mein Sohn schläft “durch” bzw. Findet selber wieder in den schlaf und ich habe wieder ein erholsamen Schlaf. Wenn die Zähne wieder kommen wird viel gekuschelt.
Meine Kinder haben beide erst mit 2 Jahren angefangen nennenswerte Mengen zu trinken. Davor haben sie einfach genug Flüssigkeit durch die Nahrung aufgenommen. Im Brei, in Suppen, in Obst und Gemüse ist viel Flüssigkeit enthalten und die Milch selbst ist auch Flüssigkeit. Zudem brauchen kleine Kinder noch nicht so viel Flüssigkeit, da ihre Nieren das noch gar nicht verarbeiten könnten. Biete weiterhin Wasser an, aber mach dir keine Sorgen, wenn nicht getrunken wird. Ein durstiges Kind trinkt Wasser. Trinkt es nicht, hat es keinen Durst und braucht somit keine zusätzliche Flüssigkeit. Alles Gute!
Ich denke Ernährung ist stark kindabhängig. Meine hat mit 5 Monaten Brei bekommen.Hatte Zähne mit knapp 4 Monaten. Jetzt ist sie 10 Monate und isst sehr viel bei uns mit. Früh wird noch gestillt. Dann gibt es Brot und Obst zum Frühstück. Nach dem Schlafen Mittagessen.Keinen Brei.Sie mag den Mittagsbrei nicht mehr.Egal ob selbstgemacht oder Glas. Nach dem nächsten Schläfchen mag sie noch gerne milchfreien Brei mit Obst. Abends gibt es Brot und Obst. Vor dem schlafen wird noch gestillt aber das schaffe ich jetzt auch ab. Nachts trinkt sie 1-2x. Und wir können absolut nichts mehr vor ihr essen ohne ihr was abgeben zu müssen. Sie will einfach Familienkost. Da ist BEIkost einfach nicht mehr drin.
Danke