Mitglied inaktiv
...und meine ganz persönliche Erfahrung mit dem Abgeben und Phasen durchlaufen von Kindern! ;) Meine Maus war bis sie 1,5 Jahre alt war nur mit mir zusammen, das lag daran, dass ich nich so mobil war in dieser Zeit und abgenommen hat sie mir auch keiner! Danach ging es los mit der Eingewöhnung bei der Tagesmutter, weil ich dann wieder arbeiten mußte, kurz bevor sie 2 wurde. Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter verlief problemlos und bis heute, über 4 Jahre später, hat dieses Kind nicht einmal geweint bei der Übergabe! So, nun kam sie mit gut 3 Jahren am Wohnort der Tagesmutter in den Kindergarten. Die erste Woche hatte ich Urlaub, brachte sie selbst und wie schon erwartet verlief das genauso problemlos. Kind abgegeben, kurz mit den Erzieherinnen geplaudern und wieder gegangen. Beim erstenmal nur zwei Stunden, aber ab dem zweiten Tag, gleich die volle Zeit! Woche zwei Montag (da hatte ich immer frei) brachte ich sie und holte sie auch wieder ab, Dienstag die Tagesmutter erzählte mir abends von einem stundenlangen 'in den Armen gelegen und geweint'! Das ging die ganze Woche so, die Tagesmutter (ausgebildetet Erzieherin) empfahl mir schon sie wieder rauszunehmen, aber Montag, oh Wunder, wieder alles problemlos. Sie erzählte mir Sonntag schon was sie alles spielen wollte! Die Tagesmutter hatte wochenlang Probleme, machte sogar dann einen Eingewöhnungsplan und erzählte mir immer, was sie für Fortschritte macht.Die Erzieherinnen nahmen mich dann schon immer zur Seite, wenn ich mal da war, aber was sollte ich machen, ich mußte ja arbeiten! Ich fragte natürlich auch die Maus und irgendwann sagte sie 'Na die Tagesmutter ist doch immer so traurig, wenn sie mich in den Kindergarten bringen muß'! ;) Nach dieser Erfahrung ist es meine unerschütterliche Meinung, es liegt wirklich nur an dem, was die Mutter (oder natürlich auch der Vater!) dem Kind an Gefühlen mit auf den Weg gibt. Bin ich unsicher ist es mein Kind auch und ist es für mich so richtig wie es jetzt ist, ist es das für mein Kind auch! In beiden Kuren in denen ich bis jetzt war, waren es immer die Kinder, die den ganzen Tag weinten, wo die Mütter an allem etwas auzusetzen hatten und nicht hinter der Maßnahme standen! Im übrigen hat sich das mit der Trennung von der Tagesmutter im Kindergarten ziemlich bald erledigt, als sie ein neues Kind hatte und sich nicht mehr so auf die Maus konzentriert hat! Hier gibt es weit und breit keinen Hort, sodass ich damit Erfahrungen hätte, aber was ich hier an Fremdbetreuung erleben durfte, würde ich immer wieder der häuslichen Betreuung durch mich oder eine Oma vorziehen! Nur würde ich beim nächstenmal kucken, dass es abends nicht ganz so spät wird, denn die Hektik abends ist das einzige was mich jetzt im Nachhinein noch belastet. Derzeit sind wir um 16.00 Uhr zuhause und alles ist viel entspannter! Gruß von Cat (die jetzt das entspannte Kind ins Bett packt)
Ich sehe es zu 90% wie Du :-) Das ist auch das, was ich bisher immer geschrieben habe: Die Kinder nehmen die Stimmung der Eltern sofort auf und tragen sie in sich weiter. Wenn man arbeiten gehen MUSS, dann ist das schopn mal blöd als innere Haltung. Man würde ja gerne Zuhause bleiben, aber der Job/ das Geld/ die Karriere... Meine Kinder haben mir immer fröhlich hinterhergewunken denn ich bin GERNE arbeiten gegangen :-) Und dazu habe ich auch immer gestanden, auch meinen Kindern gegenüber :-))) Natürlich hat man (ich allerdings sehr selten....) Tage, da wäre man lieber daheim, aber die innere Grundüberzeugung sollte einfach sein: es ist GUT wie es ist! Die 10% die ich nicht zustimmen kann sind eben einfach Kinder, die sich aus der persönlichkeit heraus schwer tun mit dem Kontakt zu anderen Menschen, neuen Situatuionen. Die einfach nicht mit dem ausreichenden maß an vertrauen und Selbstvertrauen gesegnet sind. Aber bitte: das sind wirklich max 10% :-) Als mein erster Sohn in den KiGa kam, habe ich mir extra einen Woche Urlaub zur Eingewöhnung genommen. Am ersten Tag ging er in den Kiga und war "weg". OK, da bin ich halöt heim, weil ich angerufen werden würde, wenn es "genug" ist. *hust* ich hab mich an dem Tag ca. 20x selber angerufen, nur um die Leitung zu testen ;-))) In diesem Sinne einen schönen Abend, Désirée die jetzt dann nachher für 3 Tage auf Geschäftsreise geht und deren Kinder ihr eher beim Kofferpacken helfen als Taschentücher zu suchen...
Hi Zusammen, meine Kinder sind gerne zur Tagesmutter und in den Kindergarten gegangen. Ich stehe jeden früh (im Moment ja nicht, da hochschwanger ;-)) um 5:30 Uhr auf, bereite ein GEMEINSAMES Frühstück vor (dafür lassen wir uns Zeit) mache Pausenbrote etc....dann frühstücken wir in aller Ruhe und ich helfe den Kindern altersgerecht im Bad und beim Anziehen (ja von einer 7 jährigen erwarte ich grausame Mutter das nahezu selbständig ;-)). Dann bringe ich sie in den Kiga und in die Schule....alles in Ruhe und ohne Hetze...ich vermittle meinen Kindern, das es ganz normal ist, das JEDER seinen Tagesablauf, seine Verpflichtungen hat und das sie z.b. im Kiga TOLLE Sachen erleben werden (wir haben einen super Kiga). Bis jetzt ist noch jedes Kind von mir jeden Tag mit erhobenen Kopf und Freude auf den Tag in den Kiga gegangen. Ich sehe darin kein Problem.....aber ich denke man bzw. frau kann eines draus machen.....vielleicht auch weil frau dieses "ich bin unersetzlich" Gefühl braucht... Grüße Linda
kann ich dem zustimmen. Lukas ging von jeher gerne in die KiTa. Da konnte ich schon froh sein, daß es morgens noch ein "Tschüß Mama!" gab. Dazu muß ich aber sagen, bei ihm hab ich nach 1 Jahr wieder angefangen zu arbeiten und er wurde von meinen Eltern und der Freundin meiner Mutter betreut. Sie wohnen nur ein paar Häuser auseinander in einer kleinen Zechensiedlung. Ich bin zu der Zeit eine Woche Vollzeit, eine Woche frei arbeiten gegangen. Alexander war bis zum Zeitpunkt als er in die KiTa kam fast nur bei mir. Er hat es mit der trennung wesentlich schwerer als der Große. Ich bin ganz bewußt die ersten Monate noch nicht arbeiten gegangen um ihm Zeit zur Eingewöhnung zu geben. Bis heute gibt es immer wieder morgens mal Gebrüll. Allerdings weiß ich, sobald ich weg bin, ist Ruhe und er spielt zufrieden. Wenn ich ihn mal früher abhole, dann meckert er sogar *gg Es liegt garantiert nicht daran, daß ich arbeiten "muß", denn ich gehe wecht gern arbeiten. Es macht mich zufriedener und ich hab nicht mehr das Gefühl, mein Leben besteht nur aus Kinder, Küche, Kirche. Allerdings ist mein persönliches Fazit, es tut Kindern ganz gut, wenn sie schon früh auch mal eine weitere Betreuungsperson haben. LG mousy
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