Mitglied inaktiv
Hallo zusammen! Ich hätte im Leben nie gedacht, dass ich hier mal schreiben werde, aber leider ist es jetzt so. Nach 17 Jahren Ehe und 3 gemeinsamen Kindern verlässt mein Mann uns, das heißt mich, das betont er nur zu gerne. Was in mir vorgeht, könnt Ihr wohl nachvollziehen. Auf einer Seite Wut auf ihn, auf der anderen Seite Angst um die Zukunft und vor allem um die Kinder. Die Große wird 17 und nimmt alles ersteunlich gelassen, hatte aber nie eine starke Bindung zu dem Vater. Die Kleinen aber (4 und 2) vergöttern ihren Papi und lieben ihn über alles. Er sagt zwar ständig, er werde sich weiterhin um die Kinder kümmern, aber wer weiß, wie lange das andauert. Ich habe solche Angst, dass sie unter der Trennung zu sehr leiden, dass sie eventuelle seelische Folgeschäden davon tragen. Kann mich bitte jemand aufmuntern und sagen, dass es weitergeht, ich bin nur noch am heulen, auch in Anwesenheit der Kinder überkommt es mich manchmal. Habt Ihr irgendwelche Tipps für mich? Wie habt Ihr das alles überstanden? DAnke. Viktoria
Och je, komm mal her...einmal drücken*** Hey, natürlich geht es weiter! Immer und immer und immer... Ich kann zwar nicht so richtig mitreden, weil ich nie verheiratet war und nur ein Kind habe und schon seit der SS allein bin, aber ich kann es trotzallem sehr gut nachempfinden, wie frau sich fühlt.... Die Große geht ja nun auch ihre eigenen Wege, da ist es klar dass sie das "locker weg steckt" (ich selbst war auch so alt, als meine Eltern sich trennten und habe es genauso weggesteckt). Und ich denke ganz einfach wenn die beiden Kleinen einen vernünftigen Umgang mit dem Vater und vorallem viel Zuspruch von Dir bekommen , werden sie es genauso verkraften. Ich drücke Euch jedenfalls die Daumen!!! Liebe Grüße und gute Nacht, Carmen
Hi, tut mir sehr Leid für Dich... Mein Ex hat auch "nur" mich verlassen und immer betont, er wolle sich um unseren Sohn kümmern, ich hatte da auch immer Bedenken, wie lange das gut gehen wird. Also es geht jetzt nach 15 Monaten immer besser, ich denke mal, er hält sein Versprechen auch auf Dauer. Und unserem Sohn geht es sehr gut damit, er weiß, er hat Mama UND Papa, auch wenn wir nicht zusammen sind. Ich wünsche Dir alles Gute, wird schon, Lüddel
hallo viktoria, herzlich willkommen hier, auch wenn der anlass kein schöner ist. lass dich drücken, eine trennung ist eine hässliche sache, aber das leben geht trotzdem weiter, wenn auch anders. die trauer sollst du zulassen, auch vor deinen kindern. mir war es immer wichtig meiner tochter zu zeigen, dass auch mama mal schwache momente haben kann. und das gehört zu der verarbeitung der trennung nunmal dazu. das wichtigste für die kinder ist, dass ihr es schaffen werdet, euch ihnen zuliebe auf der elternebene zusammen zu raufen und weiterhin an einem strang zu ziehen. das schliesst reibereien nicht aus, aber nimm deinen ex da auch ruhig in die verantwortung! ansonsten ist das wichtigste eine portion gelassenheit *rüberschick*, weil man im vorfeld ja nie planen kann, wie es im leben weitergeht, sondern am besten abwartet, was das leben "hinter der nächsten kurve" für einen bereithält. liebe grüsse, martina
Vielen Dank für Eure Unterstützung. Ich habe noch so viele Fragen, die werde ich sicherlich hier stellen. Erstmals wünsche ich Euch und Euren Kindern alles Gute. Wir schaffen das schon. LG Viktoria
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