Elternforum Alleinerziehend, na und?

Wie feste müsste ein Kind treten, damit....

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die Auswirkungen eine Woche lang anhalten?? Ich weiss eine komische Frage aber heute morgen ging das Telefon und ich hatte eine Mutter einer Mitschülerin meines Sohnes am anderen Ende. Sie meinte Ihre Tochter hätte schon eine ganze Woche Bauchschmerzen und heute würde sie ganz flach liegen und nur noch brechen. Sie hätte jetzt mit ihrer Tochter überlegt was gewesen ist und da kam das Mädchen auf die Idee das mein Sohn ihr letzten Donnerstag in den Bauch getreten haben muss. Daher meine Frage wie fest das gewesen sein muss dass es ihr heute so schlecht geht. Sie hat nach dem Tritt weder was der Lehrerin gesagt noch ihren Eltern (wenns hart gewesen sein sollte hätte das auch sehr weh getan) Mein Sohn kann sich nicht dran erinnern (ist ja auch eine Woche her und er wird viel in der Schule gepiesackt) Er meint auch das Mädchen würde ihn öfter mal ärgern. Ich habe meinen Sohn in der Schule zu einem Pätzer erzogen weil jeden Tag was anderes ist und er sich nicht schlagen soll. Dann geht er zur Lehrerin und sagt was das Mädchen gemacht hat sie redet dann mit ihr und sie erfindet dann immer eine Geschichte aber die Lehrerin ist schon dahinter gekommen das das eine Lüge sein muss da mein Sohn ja schon gepätzt hat. Ich habe meinem Sohn jetzt wieder gesagt das Schlagen und Treten tabu ist und das er das lassen soll. Aber so langsam frag ich mich auch was in der Schule so abgeht. Letzte Woche kam mein Sohn auch nach hause gehumpelt. Da hat ein Mitschüler ihm auf den dicken Zeh getreten der auch zersprungen war und das bis ins Nagelbett :-( Was kann ich denn machen damit es in der Schule ruhiger wird? Es nervt nämlich langsam das jeden Tag was anderes ist. Ich kann mich nicht dran erinnern das in meiner Schulzeit soviel schief gelaufen ist. Sorry wenns ein wenig lang geworden ist aber das musste jetzt mal raus. LG Mama


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Hi, bei mir war es damals ebenso ... was mir dauerhaft geholfen hat, da die Lehrer sich auch dumm gestellt haben und den Rektor nicht wirklich interessiert hat was auf seiner Schule pasierte - war ein Schulwechsel. Wenn dein Sohn so unter dem Schulalltag zu leiden hat, würde ich einen Schulwechsel in Betracht ziehen - wenn er Angst hat in die Schule zu gehen, leiden nicht nur die Noten, sondern besonders dein Sohn. vg Melanie


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Hallo! Ich schliesse mich meiner Vorrednerin an! Wenn das reden nichts mehr nutzt und dein Sohn recht leiden muß,dann zieh einen Schlußstrich und sucht für ihn ne neue Schule. Ich selber wurde 7Jahre von einer Mitschülerin gepisakt,die es sehr gut drauf hatte andere so zu manipulieren das sie selber sehr oft als "Unschuldige" rausging.Daher bin ich in dieser Richtung auch sehr sensibel,denn das kann/darf nicht sein!Und das meist nur weil solche Kinder zuhause alles erlaubt bekommen oder keine Liebe/Zuwendung bekommen und daher auf solche Metoden zurückgreifen um Aufmerksamkeit zu bekommen. Gruß Steffi


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Hi, nach einer Woche kommt das Mädchen auf solche abstruse Geschichten? Ich würde die Mutter dezent darauf hinweisen, daß bei solchen vorgeblichen Nachwirkungen die Spuren vor einer Woche ja wohl unübersehbar gewesen sein müssen und das Ganze somit Fantasien ihrer Tochter sind. Ich würde mir das verbitten. Entweder gleich beschweren oder gar nicht. Wenn es solche Schwierigkeiten in der Schule gibt, würde ich ebenfalls einen Schulwechsel anraten. Ich sehe ein problem bei Dir ganz anderer Artz: Wachsam sein und Gravierendes dem Lehrkörper melden ist eine Sache, aber wegen jedem Sch... gleich zum Lehrer gehen (Petzen!), sorry, indem Du Deinen Sohn zur Petze erziehst, tust Du ihm absolut keinen Gefallen! Für solche Mitschüler gab es auch zu meiner Schulzeit nur eine Strafe, und zwar: Klassenkeile!!! Und noch was: Einmal Petze, immer Petze! Hat Dein Sohn dieses Stigma erstmal, kriegt er es nie wieder los, und die seelischen Schäden, die er durch die dann einsetzenden Repressalien (darunter auch fehlende Integration in die Klassengemeinschaft!) erleidet, wiegen schwer. Zudem sind Petzen auch bei den Lehrern nicht beliebt. Und ich bin noch ein paar Takte älter als Du, soll heißen, bei uns ging es wohl noch wilhelminischer zu als zu Deiner Schulzeit. Das solltest Du überdenken, sonst brauchst Du nicht umschulen, weil Dein Sohn in kürzester Zeit überall ähnliche Probleme bekommen wird. Viele Grüße Ralph/Snoopy


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Hallo Ralph, ich habe meinem Sohn zu Anfang immer gesagt er soll sich nichts gefallen lassen und sich wehren. Ja und dann war er auf einmal der Buhmann weil er entweder verpetzt worden ist oder halt beim Wehren erwischt wurde. Ich will nicht rassistisch hingestellt werden aber es sind unheimlich viele Russen in der Klasse und mit denen hat er die meisten Probleme :-( Wenn ich hochrechne dann sind nur 5 oder 6 Deutsche in der Klasse und mit denen hat er auch nicht die Probleme. Weiss jetzt nicht ob diese "anderen" Kinder anders Ticken oder anders erzogen worden sind. Aber was soll ich denn anderes tun als ihm zu sagen wenn was ist dann geh zur Lehrerin? LG mama


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Hallo Mama, ich schrieb ja, das Wichtiges natürlich zum Lehrer gehört. Ich kann mir die Situation Deines Sohnes lebhaft ausmalen. Bei meinem Sohn waren es seinerzeit in der Grundschule 53% Ausländeranteil aus verschiedensten Teilen der Erde, mit z.T. nicht vorhandenen Deutschkenntnissen. Die Qualität des Unterrichts kannst Du Dir denken. Anders als heute waren wir aber an diese Grundschule gebunden, es gab keine Möglichkeit umzuschulen. 53% Ausländeranteil sind nicht zu wuppen, das ist ein Unding. Zu den Elternabenden kamen Geschwister der Mitschüler im Teeniealter, von den Eltern keine Spur. Da würde ich heute sofort mein Kind rausnehmen. Leider reagiert die Politik nicht bis nur zaghaft. Nur gerüchteweise erfährt man unter Politikern, daß Multi-Kulti der letzten 30 Jahre gescheitert sein soll... Immerhin hat man bei uns schon mal begriffen, daß man Kinder ohne Deutschkenntnisse gar nicht in einer normalen Grundschulklasse unterrichten kann - wow! Mit Rassismus hat das Ganze nichts zu tun, allerdings mit viel Realismus. Die Multi-Kulti-Romantiker-Fraktion ist in letzter Zeit sehr ruhig geworden. Das Beklagenswerte an der Situation ist nur, daß sich niemand um alternative Konzepte kümmert, denn natürlich müssen und sollen auch die ausländischen Kinder beschult und gefördert werden. Nur die bisherigen Konzepte sind eben ganz klar gescheitert. Die Integrationskraft der einheimischen Bevölkerung (zu denen übrigens durchaus auch Nichtdeutsche zählen können!) ist nun einmal begrenzt, das ist jahrzehntelang mißbraucht und überstrapaziert worden... und nun reiben sich die Politiker verwundert die Augen, wo sie sich doch alles so schön ausgemalt haben. Die Probleme, die heute zutage treten, sind z.T. durch strategische stadtentwicklungspoltische Fehler auch hausgemacht, aber das zu erörten würde hier zu weit führen, dazu fehlt mir hier auch die Zeit... Habe jetzt ganz schön am eigentlichen Thema vorbei geschrieben... Setzen, sechs! *gg* Viele Grüße Ralph/Snoopy


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Kann ich grade nicht nachvollziehen, wenn es ihrem Kind so schlecht geht, wieso gehen sie dann nicht zum Arzt und lassen die Ursache finden?? Schon wegen der Gefahr einer Blinddarmentzuendung wuerde ich das machen. Wobei es vermutlich eher ein Magendarmvirus ist. Dass die Beschwerden vom Tritt kommen, glaube ich eher nicht.


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Hi Mama, sorry, kann grad nur kurz, aber: Du fühlst Dich doch eh nicht wohl da? Vielleicht ist das jetzt doch noch ein Punkt mehr, einen Umzug in Erwägung zu ziehen... LG Heike