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Wer weiß einen Rat?

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Hallo, vielleicht hat hier einer einen guten Rat auf Lager. Vor zwei Jahren hatte mein erstes Kind Kommunion. Es war ein schönes Fest, auch die Tante war eingeladen. Sie hat dem Kind 20 Euro geschenkt und locker mit ihrer Familie für 100 Euro im Restaurant gegessen. Natürlich auf meine Kosten. Ich finde das nicht fair. Ich kenne es so, dass man mindestens so viel schenkt, wie man selbst verspeist und dann eben noch etwas mehr als Geschenk. Ich muss noch dazu sagen, dass ich alleinerziehend bin und mein Geld wirklich nicht leicht verdiene. Bei dieser Tante sind es zwei Verdiener in guten Jobs, leben im eigenen Haus und haben alle zwei Jahre ein neues Auto. Ich fühle mich ehrlich gesagt einfach ausgenutzt. Jetzt steht in ein paar Wochen die Kommunion von meinem zweiten Kind an. Natürlich muss ich die Tante wieder einladen, sie ist auch Patin. Allerdings würde ich gerne die Sache vorher irgendwie ansprechen, weiß aber nicht wie, will ja auch keine Feindschaft oder ähnliches. Wer war in einer ähnlichen Situation und fand eine Lösung? Gruß heute mal ohne Namen


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also ehrlich gesagt, finde ich, daß Du da nach 2 Jahren ein bisschen spät dran bist ... ich hätte halt damals schon was gesagt. Wenn du jetzt damit kommst, machst Du Dich m.M. nach lächerlich. Und warum geht ihr dann in ein Restaurant zum Essen? Wenn Du eh schon ae bist, kannst Du doch leicht sagen, daß Du dieses Jahr das Geld für einen gemeinsamen Restaurant-Besuch nicht hast, und deshalb bei Dir zu Hause weitergefeiert wird. da bereitest Du dann dann was vor, und fertig. Wem das nicht passt, der kommt auch nicht ;-) lg, matiz


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ich habe zwar in ein restaurant zum essen eingeladen, aber jeder hat für sich bezahlt. so haben es auch andere verwandte meines mannes gemacht, war völlig ok. sinn der sache ist der, daß man zusammen feiert. wer sich ein essen nicht leisten kann und will, soll wegbleiben. vielleicht erledigt sich dann das mit der tante. hätte mich aber auch geärgert.


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also ich habe zwei Kinder und die werde ich auch gleich behandeln. Wenn ich dem einen Kind ein schönes Fest im Restaurant bezahle, dann gilt das für das andere Kind auch. Ich habe das Geld auch inzwischen zusammen gespart, das ist nicht das aktuelle Problem. Es geht mir auch nicht um die vergangene Kommunion, da erwarte ich sicherlich keinen "Nachschlag". Davon abgesehen, hätte ich auch damals nicht gewußt, was ich da zu ihr hätte sagen können. Es geht mir nur um die nächste Kommunion, wie ich das Thema im Vorfeld ansprechen könnte, vielleicht kennt jemand ähnliche Situation und fand da einen Weg.... LG ohne Namen


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Hallo, meine Tochter hat heuer auch Kommunion, und ich hab das Glück, dass ich jemanden kenne, der bei der Bundeswehr arbeitet. So kann ich nun im Offizierskasino feiern, und das drei Gänge Menü kostet 6,-- Euro plus Getränke, zubereitet von einem (schnuckeligen!!) Koch, der Mitglied in der Nationalmannschaft der Köche ist und immer auf Weltmeisterschaften kocht! Das hilft Dir jetzt auch nicht weiter, ich weiß. Finde es sehr unverschämt von Deiner Tante, vielleicht wollte sie ja 200 Euro reinlegen und hat sich vertan? ;o) Wenn ich das Essen nicht so billig bekommen würde, hätten die Gäste es selbst bezahlen müssen, keine Frage. Zu Hause feiern geht bei mir auch gar nicht, viel zu klein, hab ne große Verwandschaft. Ich würde die Tante drauf ansprechen, wieviel das Essen kostet und auf Deine finanzielle Situation hinweisen. Ansonsten wirst Du Dich heuer evtl. wieder ärgern müssen - und das gibt ja bekanntlich Falten ;o) Viel Glück! Ulli


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hm, machs doch so: ruf die tante an und tu so, als ob du sie um rat fragst und mit ihr gemeinsam die feier quasi planen willst. was du ja auch de facto dann tust ;-). wenn sie eh die patin sein wird. vom jetzigen kommunionkind, wenn ichs richtig verstanden habe, oder? sag ihr, dass du zwischen zuhause und gaststätte schwankst, weil es finanziell etwas schwierig für dich ist, und was sie an deiner stelle täte. frag sie um ihren rat als erfahrene frau, dann kann sie sich gleichzeitig geschmeichelt fühlen. eine weitere alternative wäre, dass du in die gaststätte einlädst und nur das essen spendierst und getränke auf jeden einzelnen gehen. dann dürften sich die kosten auch in grenzen halten. diese alternative kannst du ja auch mit der patin "besprechen". mal sehen, was sie dazu sagt. ich wollt noch eine randbemerkung machen, zu dem, dass du sagst, die tante hat seinerzeit mehr verspeist, als sie schenkte. mach dich von solchen "gegenrechnerischen" gedanken frei, damit belastest du dich nur selber und begibst dich letztendlich selber auf die ebene der anscheinend geizigen tante. verstehst du, was ich meine? wenn du ein fest ausrichtest, machst du es ja von herzen und gibst auch von herzen und freust dich über jeden, der kommt und mitfeiert. deshalb solltest du dir von jemandem wie deiner tante nicht die laune verderben lassen. unterm strich wird der gastgeber immer mehr zahlen, als an geschenken wieder hereinkommt. ich weiss, dass du kein geld hast. aber dann musst du konsequent sein und nicht in der gaststätte feiern. kein vernünftiger mensch wird verlangen, dass du dich für die feier in geldnöte begibst, und wird sich auch über eine feier zuhause freuen. und zu deiner tante, die ja die patin sein wird: ich an ihrer stelle würde mich allermindestens zur hälfte an der feier beteiligen. sie kennt doch bestimmt deine finanzielle situation und hat noch dazu selber genug geld. aber es gibt halt zwei sorten menschen: geber und nehmer. sie scheint zur zweiten sorte zu gehören. schade für sie selber, denn geizige menschen sind unglückliche menschen. viele grüße on old mama


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unausgesprochene sachen ... bei uns ist es so, dass die eltern (ob ae oder nicht) die feier ausrichten ... ob in einem restaurant, zu hause oder sonstwo .... das kind wird beschenkt, ob mit sachspenden oder geldgeschenken. jede/r richtet die feier so aus, wie es der geldbeutel erlaubt ... hätte mich die mutter meiner nichte oder die patenkindes darauf angesprochen, dass ich geld "zuschieße" wäre ich sehr verwundert gewesen .... und hätte ich auch nicht gemacht ... also ... es gibt dinge, die unausgesprochen in verschiedenen gelten, doch ob alle mitglieder dieser familie diese unausgesprochenen regeln kenenn ist die frage ... wie es bei euch ist, kannst nur du wissen ... ich würde eher mein konto überziehen als die verwandschaft zu fragen ... salsa


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Hallo Salsa, es geht nicht darum, dass mir irgendjemand Geld für eine Feier zuschießen soll. Sondern darum, wo im konkreten Fall die Fairness im Umgang mit anderen Menschen bleibt. Gruß ohne Namen


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das mit der fairniss kann ich nicht nachvollziehen ... wenn ich eine feier ausrichten mache ich es ... dann würde ich nichts von anderen erwarten ... salsa


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also hast Du damals die 20€ die ja eigentlich deine Tochter bekam, genutzt um die Feier zu bezahlen???Denke das das auch keine guter Vorraussetzung ist und mit sicherheit nicht im Sinne des Kindes. Kann zwar nachvollziehen das Du beide Kinder gleichbehandeln willst und es gleich handeln willst-denke aber so ist es der falsche Weg. Gruss Chrissie


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also, wenn ich wo eingeladen bin, dann hoffe ich nicht, dass erwartet wird, dass ich das auch "freiwillig bezahle". zumal ja das geld auch fürs kind ist, während das essen von der mutter bezahlt wird. diese aufrechnung kann ich echt nicht nachvollziehen. bei einer hochzeit, die vom brautpaar selber bezahlt wird, ist das was anderes - aber bei einer kommunion??? sorry, aber das finde ich daneben. jemandem vorzuwerfen, zu wenig geschenkt und zu viel gegessen zu haben. im restaurant kann man für gruppen übrigens günstigere menüs vereinbaren. dann lässt sich das mit dem geld besser planen und das zweite kind fühlt sich nicht benachteiligt. grüße, shopgirl


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Hallo Shopgirl, also, ich finde es auch einen Riesenunterschied zwischen Kommunion und Hochzeit. Eine Hochzeit wird vermutlich dann veranstaltet, wenn auch das Geld dafür da ist. Da kann dann evtl. auch der Mann UND die Frau bezahlen. Eine Kommunion ist nun einmal dann, wenn das Kind in der dritten Klasse ist! Und in diesem Fall ist die Mutter die einzige, die bezahlen muß. Ich fände es traurig, wenn die Gäste das nicht bemerken würden, dass eine AE-Mutter nicht soviel Geld zur Verfügung hat... Außerdem steht schon in der Bibel: Geben ist seliger denn Nehmen ;-) Grüße, Ulli


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wir haben heuer auch Kommunion und es kommen, die engsten Verwandten=15 Personen die wir einladen "müssen". Zu Hause wäre bei mir nicht möglich, wir feiern beim Heurigen. Ich werde mit dem KV die Kosten teilen allerdings nur fürs Essen. Da wirds paar Menüs zur Auswahl geben und das wars. Getränke müssen selbst bezahlt werden. Bei der Taufe hat mein Papa alles bezahlt. Von welchem Kind ist sie denn die Patin, vom damaligen oder vom jetzigen? Ich finde es auch etwas geizig nur 20,-- zu geben. Aber gut, das ist ihre Sache. Viell. könnt ihr auch irgendwo einen Grillplatz mieten und grillen? lg max


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Nimms mir nicht uebel, aber entweder du kannst dir eine Feier in dem Unfang leisten oder nicht. Du kannst doch nicht darauf spekulieren, dass Geschenke reinkommen, die das ganze wieder aufwiegen. Das geschenkte Geld ist ja ohnehin fuer dein Kind, nicht fuer dich. Wichtiger als die Geschenke finde ich ohnehin, dass Paten fuer ihre Schuetzlinge da sind und an ihrem Leben teilnehmen. Ansprechen wuerde ich die Sache auf keinen Fall, das wird nur peinlich. Geschenke kann man nicht einfordern.. und wie du die Feier ausrichtest war deine Entscheidung. Haetten sie nicht kommen oder bei einem Glas Wasser sitzen sollen? LG Berit


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Hallo, mach doch der Tante/Patin Geschenkvorschläge, was Dein Kind sich wünscht oder brauchen kann. Gruß Silke


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Hallo, verstehen kann ich dich schon ein bißchen: das Aufrechnen tut man irgendwie... Nur, das geschenkte Geld ist für das KIND!!! Wenn DU eine Restaurantfeier willst, musst DU sie bezahlen! Ich würde evtl. mit der Tante bei einem Gespräch offen reden. Manche Menschen machen sich keine Gedanken über die Situation bei AE`s... Vielleicht ist ein kleiner Gedankenanstoß hilfreich. Ansonsten fände ich eine direkte Forderung als unverschämt! Wenn mich die Mutter meines Patenkindes damals aufgefordert hat, ihrem Sohn ein Spielzeug von 150 DM zu kaufen (obwohl ich AE und nur teilzeit arbeite), war ich von der Forderung entsetzt. Aber wir haben drüber geredet und sie gab zu, dass sie sich nie Gedanken drüber gemacht hatte.... lg


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Ich finde, wenn jemand ins Restaurant einlädt, ist es auch seine Aufgabe, für seine Gäste zu zahlen (außer, es wird extra angesagt, dass z.B. nur das Essen gezahlt wirde oder nur die Getränke o.ä.). Wenn man sich für die Kommunion nicht wirklich eine Feier im Restaurant leisten kann, muss man sich eben einen anderen Rahmen suchen, zu Hause feiern o.ä. (Aber wenn Du das Geld gespart hast und es für die Feier reicht, ist das Thema ja auch wieder erledigt, würde ich denken...) Außerdem finde ich, die Geschenke bei einer Kommunion sind fürs Kind, nicht für die Feier als "Unkostenbeitrag", und da finde ich 20 Euro nicht allzu wenig. Im Gegenteil, ich finde es schade, wenn teilweise inflationär Geld geschenkt wird und ein 8-jähriges Kind hinterher 1.000 Euro und mehr bekommt... Das kann doch auch nicht Sinn einer Kommunion sein - meiner persönlichen Überzeugung nach. (Allerdings bin ich evangelisch und war bisher nur zwei- oder dreimal bei einer Kommunion, habe also noch begrenzt Erfahrung.) Ein Aufrechnen (sie hat samt Familie für 100 Euro gegessen, aber nur 20 geschenkt, also 80 Euro "Verlust") finde ich kleinlich, ehrlich gesagt.