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Wenn die Kinder dann selber entscheiden können!!

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Hallo Ihr! Habt Ihr euch eigentlich auch mal Gedanken darüber gemacht wenn die Kinder dann 12 oder 13 Jahre alt sind und dann selber entscheiden können wo sie leben? Bei der Mutter (die die ganzen Kinderkrankheiten und Erziehung und und und mitgemacht haben) oder beim Vater (der sich die ganze Zeit vielleicht nichts gemacht hat)?? Mich macht der Gedanke voll fertig wenn ich dran denke das mein Kind einestages vielleicth weg ist obwohl ich dann aus ihm einen Menschen gemacht habe und ich mich für ihn geopfert habe. Habt Ihr auch solche Gedanken und wie geht Ihr damit um ?? LG Mama


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Ja,ab und an hatte ich diese gedankengänge auch schon,aber ich schiebe es immer ganz schnell beiseite,denn ich denke nicht,das es bei uns dazu kommen wird. Mein Sohn,fast 8,ist in den letzten Jahren derart von seinem Vater enttäuscht worden,das ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen kann,das er dorthin gehen würde,wo er sich jetzt schon weigert,ihn zu sehen.Inzwischen will er nicht mal mehr mit ihm sprechen,und sagt selbst,der Papa lügt,und hält keine versprechen,ausserdem interressiere er sich gar nicht für ihn,weil er ihn nicht mal fragt wie es ihm geht. Nein,ich denke also nicht,das dieser fall einterten könnte. Wenn ja........steht er in kürzester Zeit wieder vor der Türe,weil inzwischen noch 2 jüngere Mädels da sind,und ich glaube nicht,das er mit denen zusammenleben möchte,wo er hier der King ist *lach* Gruss Birgit


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Ich werde ganz traurig wenn meine Tochter(5) sowas mal anreisst. Sie hat einen guten Kontakt zu ihrem Papa. Und so sagt sie, sie möchte auch mal beim Papa wohnen und kann mich dann ja immer besuchen. Manchmal würde ich es gerne ausprobieren, das sie dann irgendwann weinend anruft und sagt Mami ich will zu Dir! *nachdenklichbin*


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Darüber nachgedacht habe ich auch schon aber meine Jungs sind in einem Alter, wo sie selber schon diesbezüglich Fragen stellen. Letztens beim Abendbrot fragte mich mein Großer, ob es auch sein könnte, daß sie irgendwann bei Papa wohnen "müssten". Ich habe geantwortet: Ihr MÜSST gar nichts, nur wenn ihr gerne wollt, könntet ihr bei Papa wohnen. Beide haben zum Glück gesagt, daß sie das auf gar keinen Fall wollen (davon mal abgesehen, der Vater würde es schon gar nicht wollen) aber ich bin mal auf die Pubertät gespannt was da noch für Sprüche kommen... So a la: Ich hab die Faxen dicke von dir, ich ziehe zu Papa! Ich will es aber nicht hoffen... Meine Eltern haben sich getrennt als ich neun war und damals wäre ich froh gewesen, wenn ich Mitspracherecht gehabt hätte. Ich musste zu meiner Mutter obwohl ich tausendmal lieber bei meinem Vater geblieben wäre. LG Heike


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Ab und an denke ich auch darüber nach, aber da er in dem Alter ja total anders als jetzt sein wird, werde ich es akzeptieren können, wenn er es so will und wenn mein Ex das dann auch will. Wenn es sich beide wünschen, ist es ok für mich. Er ist dann aus dem Gröbsten raus und es ist dann auch langsam Pubertätszeit, in der der Einfluss des Vaters vielleicht eine tragendere und wichtige positive Rolle spielen wird. Und ich werde wissen, dass es nicht aus mangelnder Liebe geschieht, sondern, dass das gemeinsame Kind auch ein paar Jahre mit seinem Dad verbringen will, wenn es denn so sein wird. Nein, das tut mir nicht wirklich weh. LG Pat


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... aber das kann passieren und gehört zu den normalen Härten des Lebens. In einer normalen Familienkonstellation kann das Kind sich problemlos mal mehr der Mutter, mal mehr dem Vater zuwenden. Das ist nichts Aufregendes und fällt gemeinhein kaum auf. In Trennungsfamilien kann es jedoch mal hart auf hart kommen. Dass sollte man dennauch akzeptieren, sonst hat das Kind kaum eine Chance sich zu lösen. Eine gute Möglichkeit - jedoch ohne Garantie - das Allerschlimmste zu vrhindern ist, sich immer darum zu bemühen dass das Kind zu beiden Eltern eine gute Beziehung hat.... Gruß, Rob


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Hallo zusammen! Ich bin so ein Scheidungskind, das später zum Papa gezogen ist. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich 8 Jahre alt war und ich bin dann mit 12 Jahren (wohl auch Pubertätsbedingt *seufz*) zu meinem Vater gezogen. Meiner Mama ist das auch sehr schwer gefallen, aber im Endeffekt war das nötig, damit ich mal erkannt habe, wie es wirklich ist. Heute weiß ich, dass so einiges nicht stimmte, was mein Vater mir damals erzählt hat und habe zu ihm ein eher schlechtes Verhältnis, während ich zu meiner Mutter ein sehr gutes Verhältnis habe (ihn sehe ich vielleicht 3x im Jahr, sie ca. jedes zweite WoE, obwohl wir alle in einer Stadt leben. Mit ihr telefoniere ich auch regelmäßig, mit ihm eigentlich nur, wenn irgednetwas ihn betrifft oder zu Geburtstagen). Aber ich liebe meine Mama heute noch doppelt und dreifach dafür, dass sie mich diese Erfahrung hat machen lassen. Mit 17 Jahren bin ich dann übrigens mit meinem Mann zusammen gezogen, weil es bei meinem Vater wirklich nicht mehr auszuhalten war und dabei hat meine Mama mich auch voll unterstützt, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Was ich damit sagen will: Wenn eure Kinder irgendwann den Wunsch äußern, könnt ihr es sowieso nicht verhindern. Ich war auch so halsstarrig, vor allem weil meine Mama mich zuerst nicht gehen lassen wollte, da hat sich dann der Trotz geregt. Wir waren dann sogar bei der Erziehungsberatung und bei einer Psychologin aber letztendlich habe ich doch meinen Kopf durchgesetzt. Ihr könnt eure Kinder dann nur versuchen aufzufangen, wenn es nicht klappt. Und bei mir war es absolut das Richtige so. Es war zwar im Endeffekt ein Desaster (zumindest zum Schluss) aber bei meiner Mama war die Situation, bevor ich ausgezogen bin so festgefahren, ich weiß nicht, wie wir uns heute verstehen würden, wenn sie damals auf ihrer Meinung beharrt hätte. LG Lanea


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Auch ich bin so ein Fall, genau wie meine Geschwister auch. Ich selst bin allerdings erst recht spät zu meinem Vater gezoben, bzw. zu meiner Oma, nämlich nach meiner Ausbildung. Meine Schwester ist kurz vor mir von meiner Ma weggegangen, da war sie 16 und mein Bruder ist dann später ebenfalls weg mit ca. 14 Jahren. Wirklich gut gegangen ist es nicht. Mein Bruder ist dann später auch zurück zu meiner Mama. Das Problem daran war, daß meine Mama das überhaupt nicht gut verkraftet hat und wir etwas mehr als 2 Jahre komplette Funkstille hatten. Heute haben wir wieder ein sehr gutes Verhältnis zu unserem Vater aber nicht so... Ich hab zwei Dinge daraus gelernt, nämlich 1, daß meine zwei Kids aus erster Ehe sicherlich auch irgendwann ihre eigenen Erfahrungen mit ihrem Vater haben wollen und machen müssen. Ich rechne also fast damit, daß sie vielleicht in der Pubertät irgendwann zu ihm ziehen wollen. 2. hoffe ich, daß ich sie dann auch loslassen kann, aber die Tür für sie immer offen bleibt! Ich ihnen das nicht vorwerfen möchte, so wie meine Mama das gemacht hat (was sie inzwischen auch bereut). LG Saiya


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Also ich mach mir die Sorgen auch, zumal Exe auch angekündigt hatte das er sich später den Kleinen durch grosse Geschenke und teure Sachen erkaufen will. Krieg dann auch immer von anderen Eltern gesagt das die Kinder das sehr wohl merken wenn etwas geheuchelt ist und man sich durch solche Mittel kurzfristig wohl sicher das Interesse eines Kindes erschleichen kann. Auf lange Sicht gesehen wird Mini aber wohl auch irgendwann selbst merken das sein Erzeuger ein grosser Schwätzer ist mit nix dahinter, sollte er denn mal auftauchen. Von daher mach zerbrech ich mir über sowas nicht grossartig den Kopf. In 10 Jahren kann viel passieren und wenn das Verhältnis zum Kind stimmt, dann braucht man solche Befürchtungen auch nicht haben denk ich einfach. Grüßle, Tinsche


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ich opfere mich nicht auf. diese ansichtsweise ist mir fremd und einfach zu theatralisch. ich habe mich für kinder entschieden. sie sind keine krankheit, die ich erdulden muss. wenn die kinder zum vater möchten und er das auch möchte - ja was dann - dann sollen sie es miteinander versuchen. der gedanke ist nicht einfach aber ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass der vater als vorbildfunktion einfach sehr wichtig ist. ich *mache* keine menschen. meine kinder sind perse menschen, die ich ein teil ihres weges begleite. loslassen ist ein schwieriger aspekt der erziehung. aber es ist erlernbar. greetz anahid