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Weiß nicht was ich machen soll????

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Hallo alle zusammen, ich bekomme langsam die Krise. Am 20.07. endet meine Elternzeit und dann muss ich mich entscheiden wie ich arbeiten will. Ich hatte den Kleinen eigentlich bis 17 Uhr im Kindergarten angemeldet und wollte 100 % arbeiten. (bis 16.30 tägl. Fr bis 15 Uhr) Aber irgendwie scheint mir jeder ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen. :-( Wie kann man sein Kind nur so lange in den KiGa stecken???? Er wird immer einer der letzten sein, der abgeholt wird. Habe dann so Horrorbilder vor mir , dass der Kleine traurig als letztes auf der Treppe sitzt und auf seine Mama wartet bis sie endlich kommt :-(((( Oder: Du machst dich doch kaputt. Wo bleibst du denn???? ARbeite doch 70% und der Rest muss dein Exmann zahlen auf 100% ! Hahahahah ich lach mich tot!!!! Arbeite ich 90% muss ich jeden Tag ohne Pause (ausser 15 min Frühstück) drucharbeiten bis 15.15 Uhr. Könnte ihn dann bis 16 Uhr abgeholt haben. Kann dann aber gar nicht mehr durchschnaufen. Habe Angst, wenn ich 100% arbeite, dass ich gar nichts mehr von meinem Knirps habe. Ca. 17 Uhr abgeholt, viell. noch einkaufen, Essen machen und essen, dann ist es wahrscheinlich schon 18,30 und um 19 Uhr geht er schlafen. Toll....... Dafür hasse ich meinen Ex, so habe ich mir dass nicht vorgestellt!!! Wären wir noch zusammen wäre ich nur 50% arbeiten gegangen. Aber ich habe es auch satt den Euro jedesmal umdrehen zu müssen!!! ich möchte mir auch mal wieder was leisten, möchte nicht immmer sagen müssen, das geht nicht, das können wir uns nicht leisten....blablabla.... Könnte echt heulen. Habe Angst, dass er mir später mal vorwirft, dass ich nie Zeit für Ihn hatte, dass er sich dadurch vielleicht negativ entwickelt. Vielleicht könnt ihr mich ja ein wenig verstehen und habt vielleicht einen Tipp für mich. Ich weiß im Endeffekt muss ICH mich entscheiden und dies kann mir keiner abnehmen. Aber vielleicht könnt ihr mir ein paar Denkanstösse geben. Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag LG Angela


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Hi Angela, wenn Du 100% arbeiten gehen kannst, dann setze das um. Es ist Quatsch, daß Kinder einen so vermissen, daß sie sich den Tag über die Augen ausheulen. Das steht und fällt mit der Qualität der Einrichtung. Das Kind lernt, daß Arbeit zum Leben gehört. Und wenn Du durch 100% Arbeit den einen oder anderen Euro mehr in der Tasche hast, kommt das Dir und Deinem Kind zugute. Sei es, daß mal ein kleiner Extra-Urlaub drin ist, sei es, daß mal das etwas teurere Paar Turnschuhe gekauft werden kann oder auch nur, um etwas für alle Fälle beiseite legen zu können. Und es wirkt sich auf Dein allgemeines Lebensgefühl und damit zwangsläufig positiv auf Dein Kind aus, wenn Du das Gefühl hast, nicht jeden Cent 10x umdrehen zu müssen. Unterschätze das nicht! :-) Diese Horrormärchen von von Tränen aufgeweichte Kinder, die heulend auf die Mutti warten, glaube bloß nicht! Das sind allermeistens Kinder von Müttern/Eltern, die sich bei den Kindern VORHER schon unentbehrlich gemacht haben und bei denen die Kinder entsprechend unselbständig sind. Blödsinn, solange Dein Kind WEIß, daß Du AUF JEDEN FALL kommst, ist alles im grünen Bereich. Und es ist ein Ammenmärchen, daß vollzeit berufstätige Eltern schlechte Eltern sind. Oftmals ist es sogar so, daß die knappere Zeit mit den Kindern grade sinnvoll genutzt wird. Das aber kannst Du steuern, und Dein Kind wird es dann auch genau richtig einordnen. Organisiere es so, daß Du nur 2x in der Woche einklaufen mußt, und die anderen Male machst Du was mit dem Kind. Ich bin nun seit 8 1/2 Jahren alleinerziehend, habe einen Beruf, bei dem ich oft von morgens um halb acht bis abends um halb acht weg bin, oftmals komme ich wegen Einkaufs noch später. Na und? Die Kröten wollen verdient sein, und Teenager als Kinder sind einer sehr kostspielige Angelegenheit, bei der es die Jeans für 6,99 € vom Feinkost Aldi leider schon lange nicht mehr macht... alles klar? ;-) Fazit: Laß Dir kein schlechtes Gewissen einreden, sondern handle so, wie es für Dich am besten ist. Alles weitere findet sich. Viele Grüße Ralph/Snoopy


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schließe mich ralph komplett an!! meine tochter war sehr gerne im kiga und auch im hort ( obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre! ) soviel entertainment kannst du den kindern gar nicht bieten und die zeit, die du hast, da kannst du dann aus dem vollen schöpfen, da gebe ich ralph auch 100% recht. es nützt dir nichts, in meinen augen, wenn du viel freizeit hast und dann zuhause glucken mußt, weil du auf deine kröten achten mußt.... kann auch ralph nur bestätigen, die kinder werden immer teurer.... laß dich nicht beirren, von leuten, die vielleicht anders leben oder meinen, eine mutter müßte so oder so sein.


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Hey, du kommst tatsächlich täglich erst um halb acht nach hause??? Wo hast du in dieser Zeit deine Kinder? Ich gehe auch vollzeit Arbeiten, komme allerdings schon um 17 Uhr nach Hause. Aber in letzter Zeit bekomm ich schon des öffteren ein schlechtes Gewissen. Die Kinder werden um 17 Uhr abgeholt,und sollten um 19 Uhr - 19.30 in Bett liegen. Da heißt es dann zuhause schon kurz nach dem heimkommen, Pyjama anziehen und Abendessen, weil ihr müsst bald ins Bett. Da tun sie mir schon oft leid.... lg Michaela


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Hallo Angela, ja, ich stimme Ralph zu, nur gibt es einige Dinge, die man bei einem kleinen Kind und Vollzeit Arbeit auch mal durchdacht haben sollte. Z.B. kriegen die Kleinen mit zunehmenden Alter auch Wünsche was die Freizeitgestaltung angeht, sie wollen Freunde treffen, zum Fußball oder in einen anderen Verein! Könntest Du sowas organisieren? Ich kann es nicht, Maus ist 20 km von zuhause weg, ich nochmal 25 km weiter im Büro, da geht gar nichts. Was sie macht (derzeit Musikschule) kann sie nur machen, wenn die Tagesmutter es organisieren kann. Beim Turnen mußte ich sie deswegen abmelden, das hat ihr sehr wehgetan! Dafür geht sie Tanzen, Freitags nachmittags, da kommen wir dann statt um 14 Uhr, oder mit schnell noch einkaufen um 15 Uhr dann eben erst um 17 Uhr nach Hause. Und wir bzw. ich sitzen 2 Stunden untätig rum, während hier zuhause die Arbeit ruft, nach einer Woche Sparhaushaltsführung. Weil abends hab ich da nicht mehr so richtig Lust für! Und was mich jetzt im Sommer ganz besonders stört, ist diese Sache mit dem Draußen spielen, denn das geht zeitlich eigentlich gar nicht mehr, nur sie will das gerne. Und es ist auch schierig sie um acht ins Bett zu legen, während draußen noch der Bär steppt, aber ich kriege sie morgens eh schon so schwer aus dem Bett! Alles in allem muß mein Kind schon viele Abstriche machen, obwohl ich nur Teilzeit bei 26,5 Wochenstunden arbeite, aber ich bin halt auch jeden Tag insgesamt 1,5 Stunden unterwegs...wenns gut läuft! Ich will Dir jetzt kein schlechtes Gewissen einreden und ich glaube auch nicht, dass er Dich hassen wird später, weil Du keine Zeit für ihn hast. Für Kinder ist Zeit mit den Eltern wichtig, aber irgendwann wird er die nicht mehr in dem Maße brauchen, wie Du Dir das jetzt einredest. Meine Maus ist seit über zwei Stunden draußen, seitdem mußte ich nur einmal kurz die Rutsche aus dem Keller holen und Wasser 'durfte' ich auch anreichen, ansonsten störe ich nur, während sie ihre Abenteuer erlebt! Die Kinder die nur an Mamas Hosenbein (früher sagte man Rockzipfel ;)) hängen, die haben es schwerer, als die, die selbstständig und eigenverantwortlich erzogen werden! Neulich bei der Schuluntersuchung, kam nach uns ein Mädel, die weinte ganz doll, weil die Schulärztin sie angesprochen hatte beim hineingehen, den Rest habe ich nicht mehr mitbekommen, aber ich finde es schon komisch, wenn ein Kind so reagiert. Ok, meine Maus ist schon sehr forsch und ich habe eher im umgekehrten Fall Probleme mit ihr, trotzdem denke ich, ein angehendens Schulkind müßte bei Fremden nicht mehr in Tränen ausbrechen, denn es soll ja auch bald alleine in die Schule gehen! Mach das wie Du denkst und wie es für Euch Beide am Besten ist, laß Dir nicht reinreden, oder ein schlechtes Gewissen einreden, hör einfach auf Dein Gefühl! Lieben Gruß von Cat


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Hallo Angela, ich kann Dich sehr gut verstehen...ich überlege auch gerade, ob ich mir was neues Suche, da der Teilzeitjob auch nur als "Zubrot" in der Ehe gedacht war, alleine aber gerade für das Nötige reicht und mich das ganz schön nervt. Und auf den Ex verlassen - doofes Gefühl und bringt nix, da er im Moment nur für die Kleine zahlen müßte...für mich freiwillig etwas zahlt... Kommt ja auch immer drauf an, was Du machst - heißt ohne Pause durcharbeiten richtig Streß oder steht dann nur 90% auf dem Vertrag? Bei uns im Büro ist das recht locker und mich kontrolliert ja keiner, ob ich noch einen Kaffee mehr trinke oder so... Sollte ich was für Vollzeit finden, habe ich mir vorgenommen, wenigstens einen Teil der Hausarbeit auszulagern sprich entweder kommt jemand 1 mal pro Woche und putzt oder ich gebe Wäsche weg... Sieh es so: daß er so spät abgeholt wird, ist an 4 Tagen in der Woche der Fall. Freitag bist Du ja früher da und dann habt ihr Wochenende! Daß die Kindergärten diese Betreuungszeiten anbieten, liegt ja auch an dem Bedarf - Du bist sicher nicht die einzige dort - sprich sonst einmal mit der Erzieherin, wieviele Kinder bis Ende da sind...er ist sicher nicht der einzige:) Ist bei uns auch so, daß immer ein paar noch da sind und dann meist alle Mütter gleichzeitig kommen :) Da ich an manchen Tagen auch Vollzeit arbeiten muß, bin ich dann auch recht spät dran und einmal war die Kleine schon angezogen...hatte auch ein schlechtes Gewissen, aber die Erzieherin hatte sie schon mit nach Draußen genommen und sich mit ihr unterhalten - damit sie dieses Gefühl nicht hat - fand´ ich sehr nett...daß sie nicht "abgestellt" wurde. Meine Kleine fühlt sich sehr wohl in der Kita - auch wenn sie morgens erst mal nicht hinwill...gg . Vielleicht finden sich ja Freunde im Kiga und der Kleine kann dann vielleicht mal mit zu Freunden - kann man ja dann absprechen oder eine Mutter hat Interesse, sich als "Tagesmutter" noch was dazuzuverdienen...und nimmt den Kleinen schon Mittags mit ihrem Kind nach Hause und betreut ihn dann bis abends...wäre dann halt nicht nur Kindergarten... Weißt Du, Angela, unsere Kleinen wachsen mit dem Grundgedanken auf, daß Arbeit zum Leben gehört - und ich arbeite ja schon gerne - und was schönes ist...sie haben doch so ein gutes Vorbild - viele Mütter sind zuhause und kümmern sich weniger um die Kleinen als die, die arbeiten, weil ihnen die Kleine egal sind. Klar mußt Du selbst entscheiden, aber - wie Ralph schon schrieb - glaub nicht an diese Horrormärchen. Wenn Du das möchtest, dann mach es und steh´ dazu. LG und einen schönen Sonntag noch - Heike


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wenn du dich wohl fühlst und dahinter stehst, ist es auch für dein Kind kein Problem: eine zufriedene Mutter - ein zufriedenes Kind Mach dich nicht schon vorher fertig, meistens klappt es dann besser als man gedacht hat (und man ist fast ein bisschen beleidigt, wenn es dem Kind dort gut gefällt ;o) ) Kopf hoch, das wird schon!


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Hallo, nun melde ich mich auch mal wieder Wort. Ich kann Dir gut nachfühlen. Als ich am ersten Arbeitstag meinen Sohn morgens um 6.15 bei der Tagesmutter abgeliefert hab (er war damals 2J.),hab ich mich ganz fürchterlich gefühlt. Auch ich bekam immer zu hören,wie furchtbar das denn sei,was ich da mache. Alleine die Tatsache,das Kind so früh aus dem Bett zu reissen (wobei der sowieso schonn immer Frühaufsteher war,und ihn nicht störte),und in fremde Hände zu geben. Allerdings bekam ich das nur von denen zu hören,die selbst meine Probleme nicht hatten,und die sich das Maul zerrissen hätten,wäre ich zu Hause geblieben,hätte meinen guten Job hingeschmissen,und hätte auf den Staat gelebt. Was andere,die nicht in Deiner Situation stecken also von sich geben,darfst Du getrost überhören. Wie gesagt,anfangs hatte ich auch das total schlechte Gewissen,auch dann wieder ein Jahr später,als mein Sohn in den Kiga kam,und ich ihn nicht selbst hinbringen konnte.Das hat dann auch wieder die Tagesmutter erledigt.Irgendwie hat mich das schon getroffen. Nur: Die einzige die wohl ein Problem damit hatte,war ich ! Meinen Sohn störte das alles überhaupt nicht.Mit Freuden ging er ein Jahr täglich zur TM,hat nicht einmal eine Träne vergossen,oder mich sichtlich vermisst.Dort waren noch andere Kinder,und weil die TM überaus engagiert war,gabs jede Menge Programm.Für ihn war das also klasse. Und den Übergang in den Kiga hat das ungemein erleichtert.Auch da ging er gerne hin.Das er Mittags und Essenskind war,war für ihn überhaupt kein Problem. Auch nicht das er gesehen hat,das die meisten Kinder schon um 12 Uhr geholt wurden. Im Gegenteil,danach wurde es im Kiga ruhiger,und es wurden viele Sachen gemacht,die nur stattfanden wenn weniger Kinder im Haus waren. Mein Sohn ist mittlerweile 8 Jahre,und damit aufgewachsen das ich berufstätig bin,er kennt es nicht anders,und ich habe bisher nicht feststellen können,das er darunter leidet. Er ist sehr selbstständig.Die Tagesmutter gibt es nicht mehr,er steht nun morgens um 6 auf,wenn ich fahre,und geht um 8 zur Schule.Wir regeln das alles telefonisch,und ich kann mich auf ihn verlassen. Klar,manchmal bringt er nun auch den ein oder anderen Spruch,was aber meist nur das frühe Aufstehen betrifft (tatsächlich scheint sich das Schlafverhalten mit der Einschulung zu ändern). Und da hätten wir dann den finanziellen Aspekt.Ich mache ihm dann ziemlich deutlich klar,das unser Leben,wie wir es führen,nur möglich ist,weil ich nen einigermaßen gut bezahlten Job habe. Wir können ein mal im Jahr für eine Woche an die Ostsee fahren ( was er megatoll findet),wenn der Eismann im Sommer abends klingelt,gibts auch fast immer eine Kugel,und auch zwischendurch greift er oft genug was ausser der Reihe ab.Das neue Fahrrad was er vor 3 Wochen bekam wäre so nicht möglich gewesen,und auch die anderen Aktivitäten die alle geld kosten,würden kaum stattfinden,wie z.B der Töpfer und Specksteinkurs. Ganz zu schweigen davon,was die Schule immer an Geld haben will,oder das ich mit Schrecken festgestellt habe,das ich den Kleiderschrank für den Sommer komplett neu bestücken muss,bis auf die Unterwäsche. Und auch da wird das Kind eigen.Inzwischen wird nicht mehr jedes Shirt kommentarlos hingenommen,was ich ihm hinlege.Shirts vom Aldi gehen zwar NOCH,aber wenn das Motiv nicht gefällt,will er es nicht. Was ich allerdings bemerkt habe,man muss sich besser organisieren. Heisst ich gehe nur noch einmal die Woche einkaufen,raubt sonst nur Zeit und Geld,die Bügelwäsche verstecke ich bis Sonntagfrüh(bin noch immer Frühaufsteher) und erledige das am Sonntagmorgen.....und der Haushalt....naja,so penibel bin ich da nicht.Ein Staubkorn kann ich mir auch mal ne Woche lang ansehen,und auch sonst zerreise ich mich da nicht mehr. Lass Dir also von anderen kein schlechtes Gewissen einreden,und mach Dein Ding. Wenn Du die 100% arbeiten willst und kannst,dann mach das,ist einzig und allein Deine Sache. Die Schwätzer sollen lieber mal vor der eigenen Türe kehren,als andere zu behelligen. Grüssle Birgit


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Geh arbeiten und schalte Deine Ohren auf Durchzug. Ich habe das - glücklicherweise? - schon während der Ehe ständig aushalten müssen, daß jeder wußte, was ich alles falsch mache. Das ist Quatsch!!! Ich weiß, was richtig für meine Kinder und mich ist. Kein anderer steckt in meiner Haut. Meine Kinder sind ja nun schon ein bissi größer. Fumi kam mit 15 Monaten in die Ganztagsbetreuung, Temi sogar schon mit 6 Monaten. Beide Kinder haben eine ausgezeichnete Mutterbindung, sie sind sozial hochkompetent, sie haben viele Freunde, sie sind aufgeweckt und neugierig und sehr selbstständig. Fumi ist inzwischen fast 11. Gerade heute ist sie mit der U-Bahn zu einer Freundin gefahren. Sie war dort noch nie, trotzdem ist sie alleine hingefahren und lebend angekommen *grins*. Sie hat viele Freunde und fühlt sich am wohlsten, wenn sie mit anderen Kindern zusammen ist. Kinder werden größer, und damit werden die Eltern zunehmend unwichtig und die Freunde immer wichtiger. Von beiden Kindern kenne ich es, daß sie ungern früher vom KiGa oder vom Hort abgeholt werden. Warum auch? Im KiGa/Hort sind sie mit den Freunden zusammen - und haben alles, was sie brauchen. Sie sind sich meiner Liebe und Zuwendung gewiß. Sie wissen, daß ich jederzeit alles stehen und liegen lasse, wenn sie mich brauchen - und deswegen brauchen sie mich nur selten. Verlustangst haben Kinder vor allem dann, wenn sie erfahren haben, daß etwas oder vor allem jemand nicht zuverlässig ist. Das hat nix mit der Quantität zu tun, aber alles mit der Qualität. Leider kann ich nicht wieder Vollzeit arbeiten, weil Temi ab September brutto nur 44 Stunden Betreuung hat, mehr gibt es nicht im Hort (jetzt im KiGa sind es 49 Stunden, da ginge es schon). Mit Pausen und Fahrzeit kann ich eine 40 Stunden Woche also nicht leisten - leider. Ich gehe aber davon aus, daß das ein vorübergehender Zustand ist. Sobald Temi vom Hort alleine nach Hause gehen und dort auch eine Stunde auf mich warten kann, werde ich wieder voll einsteigen. Was die außerschulischen Aktivitäten angeht: Das ist tatsächlich etwas problematisch. Aber der Hort, in den Fumi ging und in den Temi auch gehen wird, bietet alles, was man braucht. Es gibt eine Fußball-AG, eine Theater-AG, eine Vorlese-AG und noch einiges anderes, die Musikschule ist im Haus. Auch der KiGa, in den Temi derzeit noch geht, bietet das volle Programm: Englisch-Frühkurs, Vorschule, ein Mal die Woche kommt ein Trainer aus dem nahen Sportverein, ein Mal die Woche gehen sie mit einer Erzieherin in die Turnhalle, ebenfalls Musikschule im Haus. Das reicht an Programm. Hin und wieder denke ich, daß ich ihn gerne noch hier oder da angemeldet hätte, aber wirklich notwendig war und ist das nicht. Im übrigen wird hier viel nach 17:00 Uhr angeboten, so daß man es schaffen kann, wenn man es drauf anlegt. Allerdings geht Temi schon seit 3 Jahren erst um 20:00 Uhr ins Bett, Fumi derzeit sogar erst um 20:30 Uhr. Temi hat im KiGa die Möglichkeit, einen Mittagsschlaf zu halten. Da "gönne" ich mir abends die zusätzliche Stunde mit meinen Kindern. Ob das noch so geht, wenn er ab September in die Schule kommt und keinen Mittagschlaf mehr machen kann, werden wir sehen. Derzeit schläft er schon nicht mehr, ruht aber aus. Grundsätzlich geht das auch im Hort, ist aber schwerer, weil die anderen Kinder halt rundherum spielen. Mal sehen, ob wir dann die Bettzeit vorverlegen - über die Brücke gehen wir, wenn wir davorstehen. Mach, was DU für DICH und DEIN KIND richtig findest. Und laß Dich nicht von Besserwissern verunsichern. Gruß, Elisabeth. P.S.: Schau Dir mal an wie die Leute Leben, die Dir ein schlechtes Gewissen machen wollen. Meist rechtfertigen sie nur ihren eigenen Lebensentwurf.


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Nachdem ich die weiteren Antworten gelesen habe, noch ein Nachtrag: Ich koche abends sehr selten. Meistens gibt es Kalte Küche. Die Kinder essen in der jeweiligen Betreuung eine warme Mahlzeit und ernährungstechnisch ist es eher von Nachteil, zwei Mal am Tag warm zu Essen. Bei uns gibt es oft belegte Brote und dazu Rohkost und/oder Salat, das kann man auch jeden Tag anders machen, so daß es nicht langweilig wird. Und ich stehe dafür nur 10 Minuten in der Küche. Die Zeit, die ich spare, sitzen wir lieber gemütlich am Tisch zum Quatschen. Wenn es hart auf hart kommt wird auch mal eine Pizza in den Ofen geschoben oder ein Döner beim Türken neben der Schule geholt, aber an 3 von 5 Wochentagen gibt es "Stulle mit Brot", wie der Berliner zu sagen pflegt. Geputzt wird am WE gemeinsam. Es ist sicher nicht immer super-sauber bei mir, aber da wir tagsüber alle nicht da sind, fällt ja auch nicht so viel Dreck an. Hausaufgaben habe ich abends selten kontrolliert. Ich erwarte, daß das eine gute Hausaufgabenbetreuung im Hort leistet. Inzwischen geht Fumi auf eine Ganztagsschule mit Rhythmisiertem Unterricht, da gibt es keine Hausaufgaben. Man muß sicher Prioritäten setzen. Abends gibt es für mich genau eine Priorität: Meine Kinder. Der Haushalt, die Hausaufgaben, die Küche - alles nicht wichtig. Fumi wollte übrigens auch nach dem Hort genau eines: Sich mit ihren Freundinnen treffen. Nix da von wegen Mama kuscheln oder im Zimmer abhängen. Sicher ist das auch eine Typsache, aber einfach voraussetzen, daß Kinder nach 17:00 Uhr das natürliche Bedürfnis nach Ruhe haben, ist eben auch falsch. Temi ist da anders, der spielt abends gerne alleine mit Lego oder der Eisenbahn und ist, denke ich, ganz froh, aus dem Trubel im KiGa raus zu sein. Aber er genießt auch die Nachmittage im KiGa, wo weinger Kinder da sind und die ErzieherInnen sich intensiver kümmern können. Gruß, Elisabeth.


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Hallo Angela, ich finde, es kommt sehr auf den Kiga und die Erzieher an. Immer als letzter auf die Mutter warten, ist leider wirklich nicht schoen, habe ich selbst als Kind erlebt. Aber es gibt genauso Kigas, wo viele Kinder bis zum Schluss bleiben oder es gibt Erzieher, die sich so ums Kind bemuehen, dass es die letzte Stunde geniesst, anstatt traurig zu sein. Grade in der Situation finde ich die Kigawahl wirklich wichtig (wenn man denn eine Wahl hat). Zu den Stunden: 90% bringt meiner Meinung nach gar nichts, man muss naemlich bei ueber 6 Stunden am Tag eine Mittagspause machen, die kann man eigentlich nicht streichen, soweit ich weiss. Jeden Tag 6 Stunden -> 30 Stunden die Woche, damit umgeht man das Problem und die Tage sind dann auch nicht ganz so kurz. Allerdings weiss ich natuerlich nicht, ob du von dem Geld dann leben koenntest. Ich wuerde da genau abwaegen. Und auch beachten, dass sich manche Kosten erhoehen (z.B. Kigabetreuung), wenn man mehr arbeitet und manche Zuschuesse vielleicht wegfallen. Da das Optimum zu finden, ist gar nicht so einfach. Wenn du aber voll arbeiten musst, dann ist das eben so und dein Kind wird das spaeter sicher verstehen. Du machst es ja nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil du euch beiden ein besseres Leben finanzieren moechtest. Nutz die Zeit, die euch beiden bleibt, so intensiv wie moeglich, gib deinem Kind viel Naehe, wenn ihr zusammen seid (auch nachts), so laesst sich vieles ausgleichen. LG Berit


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Hi! So ganz kann ich Ralph nicht recht geben. Es gibt einfach Kinder die wollen nicht den ganzen Tag woanders sein. Lisa war schon von klein auf so dass sie stark gefremdelt hat. Die Tamu war eine ganz liebe und Lisa mochte sie aber jeden Tag den ganzen Tag wäre ihr zuviel gewesen. So hat sie meine Mama 2x mittags schon geholt. Den Kiga hat sie sowieso gehaßt, sie hat sich dort nie wirklich wohl gefühlt, ich weiß nicht warum. Da holte sie meine Mama jeden mittag ab, nachmittags waren auch nur mehr sehr wenige Kinder dort und auch aus allen Gruppen zusammengewürfelt. Jetzt in der Schule mag sie am NM auch nicht bleiben, sie macht hÜ und wird dann abgeholt. Sie ist einfach nicht der Typ der sofort mit "fremden" Kindern Freundschaft schließt. Sie hat ihre paar Freundinnen aus ihrer Klasse und wenn die am NM nicht da sind ist sie traurig, sitzt in einer Ecke und schaut den anderen zu. Da tut sie mir dann auch leid. Ich war als Kind angeblich genauso also liegt es sicher nicht an meiner Erziehung. Allerdings habe ich das Glück dass ich Vollzeit arbeite und um 4h, Freitag um 2h aufhören kann. Länger käme für mich nicht in Frage. Denn Lisa muss auch um 7h ins Bett und die Zeit ist schon oft sehr knapp. Also ich würde es mir gut überlegen. Du kennst dein Kind am besten ob es ihm was ausmacht so lang im Kiga zu sein, wie es im Kiga allgemein so läuft, wie die Qualität dort ist. Mir persönlich wäre es zu stressig. lg max


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Schon mal vorab: Ich könnte das nicht, Vollzeit arbeiten und Kind. Einmal fehlte mir die Kraft und zum zweiten würde i c h die Zeit mit meinem Kind missen. Sie ist ziemlich schnell vorbei und es gibt sie nur ein Mal. Ich glaube zwar auch nicht, dass sich die Kinder die Augen ausweinen nach Mama, vor allem, wenn die Ganztagsbetreuung Alltag für sie ist und sie dort auch gut und geborgen aufgehoben sind. Trotzdem - Zeit mit den Eltern ist Zeit mit den Eltern, dafür gibt es keinen Ersatz. Ich arbeite nicht Vollzeit - das hat seinen Preis, wir haben weniger Geld. Ich habe abgewogen - mehr Geld oder mehr Zeit und Ruhe für Kind und Leben. Mir war das Letztere wichtiger. Vielleicht werde ich das ändern, wenn meine Tochter größer wird, ein Teenager ist und es ihr genügt, mal am Wochenende was mit mir zu machen oder beim Frühstück zu plaudern. Wer weiß. Zeit zu haben bedeutet ja auch, mehr Freiheit zu haben - nicht finanziell unbedingt, aber was gemeinsame Unternehmungen und Alltagsdinge betrifft. Wenn dir momentan die finanzielle Seite wichtig(er) ist, dann arbeite Vollzeit. Warum solltest du das nicht machen? Falls du feststellen solltest - nee, das ist es nicht / das tut uns nicht gut o. ä. - kannst du deine Arbeitszeit immer noch reduzieren! Probier es einfach aus. Eine Überlegung ist natürlich noch, ob dein Kind jedes 2. Wochenende beim Vater ist - du es da also (auch) nicht siehst. Das kann erholsam für dich sein nach einer Vollzeit-Arbeits-Mutter-Woche. Es kann aber auch zehrend werden, wenn man sein Kind dann auf Dauer doch sehr vermisst, weil man einfach zu wenig Zeit hat. Aus der Sicht des Kindes ist es dann: Hauptteil in der Kita, kleiner Teil Mama, kleiner Teil Papa. Könnte schwierig werden - aber kommt immer aufs Kind an. Ich wünsche dir keine großen Entscheidungsqualen, sondern dass du den Weg findest, der zu euch passt. Gruß Harriet


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meine tochter war ab 4 monaten für 3 std./tag bei der tamu, ab 1,5 jahren für 3 std/tag im vor-kiga, ab 3 jahren war sie täglich 8 std. im kiga ... ein privater kiga mit 15 kindern 2 erzieherinnen, 1 zivi + 1 kinderpflegerin, ganzes haus, grosses aussengelände, garten, meerschweinchen usw. ... und trotzdem ...sie und noch ein kind waren die ersten die da waren und die letzten die abgeholt wurden, manchmal hat sie dann eine andere mutter abgeholt, weil ich länger gearbeitet habe ... ich war in dieser zeit ziemlich gestresst ... hatte garnicht die ruhe die vielen kleinen schritte mitzubekommen ... im nachhinein gesehen ist mir bewusst, dass ich vieles nicht mitbekommen habe, viele erste male habe ich nicht mitbekommen ... eingekauft habe ich einmal im monat alles auf vorrat und bin nur einmal die woche frisches holen gegangen ... alles musste wie am schnürchen klappen ... jeden freitag nachmittag bis samstag abend war sie bei ihrem vater, sodass wir da nur den sonntag hatten ... beruflich war es gut, doch die mutter-kind-zeit war zu wenig, auch wenn ich versucht habe, diese zeit intensiv zu nutzen ... seit einem jahr arbeite ich teilzeit ... und das ist beruflich, geldlich schlecht, doch die zeit ist mir zu kostbar. salsa


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Man kann wohl kaum ein Kindergartenkind mit einem Teenager vergleichen. Ich persönlich und um persönliche Meinungen wird ja gebeten würde jetzt noch nicht VZ arbeiten gehen. Ich gehe TZ (25Std/Woche) und das reicht vollkommen. Klar bin ich nicht reich an Geld, aber reich an meinem Kind, welches ich nicht totkapputt enrnervt in´s Bett stecke, kaum dass man nahc Hause kommt. Ich gehe später, wenn mein Kind mich nicht mehr so braucht mehr Std. die Woche arbeiten, aber jetzt noch nicht. Dann lieber weniger Geld, mein Knirps braucht noch keine angesagten Designerturnschuhe, sondern seine Mutter, und zwar ausgeruht und nicht zwischen Milchtüten und Obst wühlend bei Aldi oder abwesend, da müde, sondern mit voller Aufmerksamkeit und Zeit für ihn und das gebe ich ihm. Es gibt einen Unterschied, wenn es nicht anders geht fianziell, wenn es sein muss, dann ist es eben so und die Kinder und Eltern müssen lernen, sich damit zuarrangieren. Aber schön reden gilt hier nicht, denn das Beste für´s Kind ist es gewiss nicht vom Moirgen bis zum Abend fremdbetreut zu werden. Ob sie sich dabei die Augen aus dem Kopf heulen oder nicht ist irrelevant, die meisten KInder machen es im Stillen mit sich slebst aus und der Dank kommt in einigen Jahren (Pubertät zum Beispiel). Ich weiß wovon ich rede, ich hatte nämlich Eltern, die beide VZ gearbeitet haben und wior Kinder ausser Kiga, Hort und Schule nix anderes gesehen haben. Freunde konnten wir nicht frei wählen, nur die aus dem Hort, keinen Sport machen, keine Zeit mit Mama, sie hat uns oft gefehlt, niemanden zum reden nach der Schule, man hat alles mit sich selbst ausgemacht, jeden Abend die Kontrolle der Hausaufgaben, obwohl Du müde bist und lieber endlich mal Dein Zimmer genossen hättest, was Du unter der Woche fast nie zu Gesicht bekommst oder mit Deiner Mutter gekuschelt hättest, anstatt sie genevt durch die Bude hetzt und nicht weiß, wo sie anfangen soll, Hausaufgaben kotrollieren, Kinder bettfertig machen, Essen vorbereiten, bisserl putzen, sie hatte selber Hunger, war auch müde, total nörgelig, nee danke, ehrlich.... Wenn die Kids selbständiger sind, ok, dann jix dagegen, aber im Kiga-Alter, wenn man es nicht unbedingt muss. Und bezgl. Selbständigkeit, es gibt einen Unterschied, ob man durch liebevolle Anteilnahme nach und nach selbständiger wird oder es werden muss, weil man keine Alternative hat in einer Kita. Und fremde Menshcen bleiben fremde Menschen. Eine FReundin von mir ist Bereitschafts-, Dauerpflegemutter und Tagesmutter. Und sie sagt selbst, Du kannst die Kinder mehr als gerne haben, vielleicht sogar lieb haben, aber Du kannst Dich das geben, das sie brauchen, sie sind für Dich fremd und Du bist ihnen auch fremd. Und das dann noch in einer Kita, mit vielen Kindern kann nicht die Familie bzw Mutter/Vater ersetzen, da braucht man sich nix schön zu reden, sondern sollte ehrlich zu sich sein. Das will ich so und ich übernehme dafür die Verantwortung. LG Pat


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Hi, ich schließe mich 100% Deiner Meinung an. Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann gönnt den Kindern in den ersten Lebensjahren eine Mama, mit Zeit, Ruhe und Gelassenheit, ohne Stress, die einfach da ist. Ich habe das Glück von zuhause aus arbeiten zu können. Meine Kinder kamen mit 4 Jahren halbtags in den Kindergarten, mit 7 Jahren in die Schule, da es zwei Sommerkinder sind. Ich persönlich finde, das reicht, die jeweiligen Erzieherinnen übrigens auch. Beide Kinder sind heute sozial kompetent, schreiben gute Noten, haben viele Interessen. Mit der Pubertät meines Sohnes gibt es überhaupt keine Probleme. Meine Freundin hat Kinder im gleichen Alter, ihre beiden wurden bereits im Alter von 6 Monaten fremdbetreut, mit vielen Tränen von der Mama entwöhnt, obwohl sie es finanziell nicht nötig gehabt hätte. Die Kinder sind heute zwar gezwungenermaßen selbständiger als meine, aber oftmals so frech und unfolgsam zu Ihren Eltern. Wenn wir uns nachmittags alle treffen, da erlebe ich es oftmals live, was da abgeht, da schauen meine Kinder mich nur wortlos an und wir denken das Gleiche. Deswegen stimme ich patundced voll zu, der Dank kommt dann spätestens in der Pubertät. LG lecopa


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Hallo Angela, ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten. Für mich stand nach der Elternzeit fest: ich werde soviel wie möglich arbeiten. Bei Öffnugszeiten des Kindergartens bis 17 Uhr (Fr. bis 16 Uhr) war allerdings nicht möglich Vollzeit zu arbeiten. Wie willst du es schaffen? Also arbeite ich 35 St./Wo. Ich hole meine Tochter meistens knapp bevor der Kindergarten schliesst und es sind tatsächlich in der Regel nur noch 3-4 Kinder da. Caroline wirkt aber nie traurig. Sie geht ausgesprochen gern in den KiGa. Bis wir daheim sind ist es mindestens 17:15 Uhr, wenn ich einkaufen oder was erledigen muss, wird es noch später. Dann muss ich erst kochen, mit der kleinen essen, sie fertig fürs Bett machen... ich könnte das alles nie bis 19 Uhr schaffen. Ich bringe sie bestenfalls gegen 20 Uhr ins Bett, oft sogar später. Es geht einfach nicht schneller. Ich koche meistens so, dass das Essen für 2-3 Tage reicht und ich somit nicht jeden Tag nach der Arbeit kochen muss, aber in der dadurch gewonnenen Zeit muss ich oft andere wichtige Hausarbeiten erledigen. Es bleibt tatsächlich wenig Zeit, um sich intensiv mit dem Kind zu beschäftigen und oft bin ich so gestresst und gereizt, dass mir auch die Lust dazu fehlt. Aber ich bin trotzdem sehr glücklich mit meiner Arbeitszeit und ich würde sie nicht reduzieren wollen. Ich glaube auch nicht, dass mir jemand Vorwürfe dafür machen wird. LG Teri


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......weißt Du, so lange man selbst hinter all dem steht was man tut, dann ist auch das Kind glücklich. Einfach weil man sich mit all dem (auch mit 100% arbeiten gehen) mit der Zeit so organisiert dass man damit glücklich ist - man selbst und Kind auch. Wüst wird es erst wenn in der Umgebung Stänkerer auftauchen die der Meinung sind, sie müssten einen in allem kritisieren und evtl. sogar beginnen gegen einen zu agieren oder schlimmstenfalls sogar versuchen, das Kind zu manipulieren. Werde selbst glücklich mit Deiner Wunsch-Arbeitszeit, mache am Wochenende schöne größere und abends mit Deinem Sohn liebe kleine Dinge....es wird wunderbar klappen. Dein Kind wird in der Kita jeden Tag spielen, spielen, spielen....was enorm wichtig für die Entwicklung ist. Außerdem erwirbt es eine Menge Fähigkeiten auf sozialer und zwischenmenschlicher Ebene - auch auf eine andere Art und Weise als zu Hause - ebenfalls wichtig. Allen Stänkerern am Besten gleich Hausverbot erteilen, denn das geht dann wirklich auf Kosten des Seelenfriedens des Kindes - erlebe das leider momentan durch eine (w)irre Nachbarin mit, die um jeden Preis ihre festgefahrenen Erziehungsvorstellungen an meiner Tochter ausprobiert... Ich habe oft den Eindruck, daß hinter dem Geschwätz von dem Märchen der alleinig glücklich-machenden Gluckenmutter einfach nur der blanke NEID steht, weil viele von diesen Frauen selbst gerne aus ihrer langweiligen Bude heraus gekommen wären ;-) Und es sind auch eine Menge Frauen die unter dem Deckmäntelchen "ich meckere an der Kindererziehung rum" einem mal gepflegt eines reindrücken wollen, nur eben ganz feige über das Thema Kind (Hörner wachsen mir da!!) Wünsche Dir alles Gute, frag die Meckerer doch mal wie es wäre, würdest Du Dich in ihr Leben ungebeten einmischen. eternity - die sich manchmal vorkommt als sei sie in den (Rosen)krieg gezogen seit sie ein Kind hat


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was ich vorher vergessen hab. Es kommt halt stark aufs Kind drauf an, ich denke da kann man nur wenig gegensteuern. Obwohl lisa es von klein auf (sprich seit sie 2 ist) gewöhnt ist dass ich ganztags arbeite und sie eben außer haus betreut wird, abfinden kann sie sich da bis heute nicht damit. Am ehesten und liebsten ist sie noch bei Oma aber das ist halt auch nicht optimal. Und tw. ist sie so erledigt wenn wir um halb 5heimkommen dass sie nichtmal mehr mit mir zum Spielplatz bei uns will wo alle Kinder normalerweise schon draußen sind und spielen. Und das bei dem schönen Wetter momentan wo ich doch so nach Sonne lechze. Aber dann will sie einfach nur heim und drinnen spielen. Aber generell zu sagen, es macht Kindern nichts aus so lang weg zu sein halte ich für sehr falsch. lg max


Mitglied inaktiv

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betrifft so macht man sich zu viele Gedanken ich denke die können das gut verkraften mit Kiga ich habe das selber bei meinen beiden ABER! und jetzt kommt das grosse ABER ist es eine geregelte Vollzeit heisst mit immer pünktlich Schluss ohne unendliche Überstunden usw. dann ist es sicher zu machen aber die Mütter in dem Fall ja DU hast sicher nicht mehr viel für Dich und das muss man auch mal sehen, wenn Du die Wahl hast würd ich erstmal Teilzeit 30 h oder so gehen das geht ganz gut, ich bin immer FÜR arbeiten hab das jeweils 2mal sofort nach Muschu wieder gemacht aber hab einen Job bei dem ich locker 50 h die Woche runterhauen muss und dann die vielen Dienstreisen meine Kids sind 10 und 19 Monate und ich hab so gut wie NIX mehr von ihnen und ich lauf allmählich auch am Limit hab immer mehr gesundheitliche Probleme weil es einfach zu stressig ist und wenn ich die Wahl hätte würde ich Teilzeit gehen ganz klar