Elternforum Alleinerziehend, na und?

was mir heute nacht so durch den kopf ging..

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...als ich mal wieder nicht schlafen konnte ( noch 6 tage bis zu meinem gerichtstermin ) ist, was manchmal diese umgänge für einen sinn haben sollen???? da werden kinder körperlich gezüchtigt, versetzt, enttäuscht. da schreien kinder im schlaf, nässen mit 6 jahren wieder ein, sind verstört usw. aber trotzdem wird ein umgang um jeden preis gepflegt, dem anderen elternteil ein schlechtes gewissen eingeredet, wenn er den umgang aussetzen will. sowohl anstelle von wartendem mond, als auch an ROLANDS stelle, würde ich mein kind schützen und notfalls verbarrikadieren, daß der, der meinem kind offensichtlich nicht guttut, es zu sich holen kann. da werden gerichte eingeschaltet, die urteilen sollen, psychologen undundund, wenn doch der elternteil bei dem das kind lebt am besten beurteieln kann, wie ein kind ist....*grübel* daß es schwarze schafe gibt, die im fall einer trennung das kind als druckmittel benutzen, weiß ich und möchte ich außen vor lassen. sehe nur ich das so oder teilt einer meine meinung bzw meine gedanken und mein unverständnis??? und mein mitleid mit den kindern???


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Guten Morgen Vallie! Ich sehe es genauso wie du, wenn Gefahr in Verzug ist, welche den Kindern Angst und Schrecken einflößt, sie in ihrer Entwicklung negativ beeinträchtigt, sollte man genau hinschauen, wie, wann und wie oft oder ob überhaupt ein regelmäßiger Kontakt sinnvoll ist... Oft wird dem Elternteil, welcher mit dem Kind zusammen lebt unterstellt, man wolle den anderen nur in die Knie zwingen. Klar, dass es das gibt, weiß ich auch und ist sicher nicht richtig. Wobei ich auch diesbezüglich manchen verstehen kann, der sich immer alleine kümmert und der andere nur auf "Gut Wetter Eltern" macht und das Kind am liebsten nur dann holt, wenn es gerade paßt oder eine Gelegenheit ansteht, an der es sich schickt, mit Kind aufzutreten (sieht ja schick und verantwortungsvoll aus, sich auch mal als Eltern zu präsentieren)!!! Nun, der Schutz des Kindes geht immer vor und ob die Gerichte immer so genau hinschauen, ist fraglich... alles sympathieabhängig, auch vor Gericht... paßt dem Richter deine Nase nicht, kann das Urteil auch anders als andersherum ausfallen... Ich persönlich finde es immer total schwierig, Kinder mit jemandem zu haben, mit dem man dann nicht "normale Familie" ist. Selbst wenn man sich einigermaßen gut versteht, meistens gibt es doch Reibungspunkte die oft auch in Machtkämpfen ausarten und jeder zeigen will, dass er der bessere ist... Es gibt immer positive Beispiele, wo es echt gut gelingt, dass man getrennt Kinder hat und das finde ich ziemlich toll. Wenn man aber bedenkt, dass plötzlich der Staat auch voll mitreden darf, eben vor Gericht bei solchen Fällen, graust es einem doch... es sei denn, sie handeln tatsächlich im Sinne des Kindes. Und wenn es Beweise gibt, dass das Kind unter dem Kontakt eines Elternteils leidet, dann nützt auch alles Wohlwollen nicht mehr... Schwieriges Thema, weil der Staat auch immer mitredet...


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Hallo Vallie, dank Dir für Dein mutiges Statement, tut mir wirklich gut, dass sich hier doch noch jemand findet, der mich verstehen kann. Ich hab weiter unten auch shcon geschrieben, dass ich es einfach jetzt so mach wie mir mein Gefühl sagt, seit Sanmstag (Umgang) zwei mal tagsüber, zwei mal nachts eingepullert und ein mal eingek.... ist für mich einfach so massiv, dass ich jetzt nicht lang rumfackeln kann, mir ist mein Kind am wichtigsten. Ich hab mit dem KV auch schreckliche Erfahrungen gemacht, wo ich nie wieder erleben möchte und keinem anderen wünschen würde... aber soweit ich es beurteilen kann gibt es zumindest keine massiven und eindeutig disqualifizierenden Verhaltensweisen des KV dem Kind gegenüber und das zählt ja, nicht was er mir alles angetan hat drum hab ich das hier weggelassen. Gott sei Dank brauch ich ja nicht die "Genehmigung" der Forumsmitglieder ;o) aber ich hatte gehofft, dass ich einen Tip erhalte, wie ich am besten vorgehe, um die Situation für den KV, das Kind und mich nicht noch schwieriger damit zu machen. Liebe Grüße und noch mal vielen Dank für Deinen Mut WM


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ne strafe zu zahlen ist, wenn ich mich nicht ans urteil halte (und das lautet jedes 1. und 3. we im Monat IST Umgang von Sa, 9:00Uhr bis So 18:00Uhr, dann überlegt man sich, wenn man eh schon einen Haufen Schulden wegen diesen Leuten hat, doch 3 mal, ob man den Umgang aussetzt. Was nützt es meinem Kind, wenn sie komplett zum Vater kommt, weil ich vor lauter Schulden (momentan sinds ca. 3000,-€!) nicht mehr da bin, sondern im Knast sitze?


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ich kenne mich da nicht aus mit strafen oder weiß der geier, was richter alles so festsetzen, aber wenn mein kind eine rote hand hat, wenn es vom vater kommt, geht es da nciht mehr hin. 3000€....meine liebe, soll ich dir mal sagen, wieviele schulden ICH habe??? ich würde von pontius zu pilatus rennen!!


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wenn du erst 20 bist, und jeden Tag nur die Schulden siehst, dann HAST du Angst davor. Wenn ich jetzt 3000 Schulden hätte, udn HÄTTE was davon (auto auf raten oder sonstiges) aber diese 3000 sind einfach da, ohne mir jemals was genutzt zu haben ich hab das gefühl, zu ersticken, udn wenn ich in den Knast wander (ja, die drohung hab ich schon, ich werd wohl verklagt) dann kann ich ja sehen, wo mein kidn hin kommt, harhar glaubst du, ich behalte dann das Sorgerecht? Wenn ich so viele Schulden habe, glaubst du, ich behalte mein kind, wenn ich keinen Strom mehr habe? kein heiß wasser?


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Hallo, 1. Gehe zur öffentlichen Rechtsauskunft und/oder laß Dich von einem RA beraten. 2. Suche eine Schuldnerberatungsstelle auf. Es gibt Lösungen, 100%ig! 3.000,- € hört sich viel an, ist aber einer Summe, die noch zu handeln ist. Bei höheren fünfstelligen Summen kann man sich mit Bordmitteln meistens nicht mehr behelfen, aber 3.000,- € sind definitiv überschaubar, auch wenn Du es jetzt nicht sehen kannst. Deshalb, weil bei Dir Hopfen und Malz noch lange nicht verloren ist (!!!) mein Ratschlag: Stecke den Kopf nicht in den Sand, stehe auf und hole Informationen ein. Und den Verursacher der Schulden würde ich auch langfristig jagen. Das Schöne an solchen Titeln ist nämlich, daß sie 30 Jahre Haltbarkeit haben, also läßt es sich immer mal wieder wunderbar pfänden. :-) Wenn Du irgendwann keinen Strom und kein Heißwasser haben solltest, liegt der Fehler dann eindeutig bei Dir, denn das kannst Du JEDERZEIT verhindern, indem Du oben angedachte Schritte unternimmst. Setze die richtigen Prioritäten! Das heißt: Miete, Strom, Wasser, Gas sind IMMER, IMMER, IMMER zu zahlen, alles andere ist zweitrangig!!! Dann kann Dir nichts passieren. Und auch das Sorgerecht wird einem nicht mal so eben im Vorbeigehen abgenommen, auch im Knast nicht. Vergiß das mal ganz schnell wieder. :-) Viele Grüße und einen liebgemeinten Tritt in den Allerwertesten Ralph/Snoopy


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Moin moin, einen Fakt kann man ja nicht wegdiskutieren: DEr hauptbetreuende Elternteil wird immer derjenige sein, der am meisten Einfluß auf das Kind hat, da kann sich der andere Teil um das Kind bemühen wie er will, das ist einfach so. Bei Erleichterung der Umgangseinstellung gebe ich Dir Brief unbd Siegel, daß ganz viele Mütter dann auf eine Aúseinandersetzung mit dem Vater keinen Bock haben, es absichtlich ein paar Mal effektvoll knallen lassen und dann den Umgang amtlich bescheinigt ganz einstellen lassen. Daß Elternteile, bei denen das Kind lebt, zwangsläufig das Kind besser kennen als der andere, halte ich für ein Märchen. Es ist sicherlich oft so, und daß der andere Teil das nicht so weiß, liegt wie oben beschrieben in der Sache selbst begründet. Wenn dann der hauptbetreuende Elternteil Infos über das Kind bewußt dem anderen vorenthält, wird das ganze noch bizarrer. Nee, nee, hier werden mir viel zu oft die Väter in einer Art und Weise geschildert, die eher auf eine Neurose der Mutter schließen lassen, als daß der Vater immer und ewig der Spitzbube ist. Immer wieder lesen wir hier Postings, bei denen so manche(r) hier die Stirn runzelt. Ich stimme mit Dir überein, daß die Kinder die leidtragenden sind, und ich denke auch, daß es sehr viel Besserungsbedarf auf behördlicher-juristischer Seite gibt, die das ganze Umgangsverfahren beschleunigen. Ich stimme auch mit Dir überein, daß vielen Vätern zu oft und zu lange der Kopf getätschelt wird. Aber wir unterscheiden uns ganz klar im Bewertungsgewicht des ersten Berichts des betreuenden Elternteiles. Dieser ist immer subjektiv, und man sollte sich immer auch die andere Seite anhören. Dann sollte der getrenntlebende Elternteil allerdings zügig und zeitnah an TATEN gemessen werden, und nicht an seinen Ankündigungen. Konkret kann ich zu WM nur sagen, daß anhand der Informationen, die WM bisher transportiert hat ich nicht sehe, wo genau die Ursache der Probleme des Kindes liegen. Der Vater wird schillernd beschrieben, klar, aber ich lese nicht heraus, was geschehen ist. Das reicht für mich nun wirklich nicht für eine Umgangseinstellung. WM hat ein sechsjähriges Kind, da wird man doch wohl eher herausbekommen können, wo es hakt und entsprechend reagieren. Anders leigt der Fall nach den geschilderten Umständen bei Carisma21. Dort sind bereits JA und Familienhilfe tätig gewesen und haben kapituliert. Der Vater läßt ganz offiziell Ergüsse an die Adresse der Mutter ab, war für Abtreibung, hat sich nach Auszug nicht gekümmert, Hilfsangebote scheitern. Gut, auch da müßte man vielleicht noch mehr Informationen haben, woran das Ganze scheitert, dennoch habe ich das subjektive Gefühl, daß Carisma schon diverse Regularien eingeschaltet hat, leider erfolglos. Auf jeden Fall sehe ich in diesem Fall sehr viel mehr Substanz als bei WM. Inwieweit man bei Zweijährigen ohne Aussagen des Vaters schon an verläßliche Informationen durch das Kind kommt, weiß ich nicht. Und Dein Fall liegt ja nun ganz anders. Wenn ich mich recht entsinne, ist ja über ein Jahrzehnt kein Umgang gepflegt worden, weil der Vater völlig uninteressiert war. Das sollte jedem einleuchten, daß nach dieser Zeit und bei anhaltenden Desinteresse sich das Kind entsprechend eingerichtet hat. Wenn von Seiten des Kindes ein Treffen nicht gewünscht wird, muß der VAter dies akzeptieren bzw. die Bedingungen des Kindes, wenn es sich auf ein Treffen einlassen will. Ich hoffe sehr, daß das Gericht das ebenso sieht, alles andere würde bei mir völliges Unverständnis hervorrufen. Liebe Grüße nach MUC Ralph/Snoopy


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ist es nicht egal, was passiert ist, wenn das kind wieder in die hose macht, schreit, offensichtlich angst hat???? ich lese fast alle beiträge, wartender mond schrieb in meinen augen immer sehr sachlich und ohne großen groll gegen den kv. so kam es jedenfalls bei mir an... wm und carisma sind nur die auslöser für mein posting gewesen, gedacht habe ich mir das schon öfter. und MEIN ganz gruseliger fall ist tatsächlich anders, aber auch wenn da irgendwas anders läuft, dann steht ein anwalt gewehr bei fuß...( deswegen graust mir aber trotzdem ganz wahnsinnig vor diesem 5.7. ) liebe grüße nach hh!!


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habe es ja tunlichst vermieden den vater schillernd zu beschreiben. ich hab mich bemüht, sein verhalten JETZT DEM KIND GEGENÜBER zu sehen und nichts anderes. Aber auch Kinder haben eine Biographie und die geht schon im Mutterleib an... DU SUBJEKTIV hast das Gefühl, dass... bla bla ??? Aber im gleichen Posting schreibst Du mir, MEINE SICHT SEI JA IMMER NUR EINE SUBJEKTIVE??? also du darfst subjektiv sein und jemanden in eine schublade stecken, aber bei anderen biste hochsensibel... *schüttel*


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wm


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Hallo Vallie, es kann ja wohl nicht sein, wenn in Wahrheit aus medizinisch-psychologischer Sicht in erster Linie die Mutter die Ursache der Kindsprobleme ist, und ich glaube, daß dies öfter der Fall ist, als hier zugegeben wird, dann soll der Vater den Kopf hinhalten? Wenn die Mutter ihre beziehungstechnischen Probleme, die sie mit dem Vater hat, unbewußt oder bewußt auf das Kind projeziert und deshalb das Kind schreit, einpullert, verhaltensgestört wird etc. pp, dann soll Umgangseinstellung das MAß aller Dinge sein??? Vallie, sag mir, daß Du das nicht meinst! :-) Es kann doch nicht sein, daß in diesen Fällen, die, wie ich sagte, garantiert häufiger als gedacht auftreten dürften, der Umgang eingestellt wird, dadurch, natürlich, die Symptome weg sind, die Ursache (nämlich in Wahrheit die Probleme der Mutter) nicht weg sind. Nur zur Klarstellung an alle: Das soll keinesfalls jetzt ein Generalverdacht gegenüber allen Müttern sein, die solche Schwierigkeiten haben. Ich aber möchte gerne, daß vor Umgangseinstellung da genauer draufgeschaut wird. Um nichts anderes geht es mir in allen Fällen. Und vergleichbar ist sowieso kein Fall mit dem anderen, den jeder einzelne hat seine Nuancen und Feinheiten. Einige wollen hier allerdings Äpfel mit Birnen vergleichen. Viele Grüße Ralph/Snoopy P.S.: @vallie: Und? Schon in Therapie, daß Du nächstes Mal schnorcheln magst in Ägypten? *gg* Am besten mal den "Oh-Gott-mein-Haar-wird-naß-und-meine-Frisur-ist-in-Eimer"-Komplex wegtherapieren lassen... *schnellweglauf* ;-)


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du hast recht, das gibt es mit sicherheit, daß die kinder den müttern "gefallen" wollen, weil sie merken, daß sie sie glücklich machen, wenn sie den vater ablehnen. gibt es bei mir im bekanntenkreis ganz akut. ich habe aber gerade bei wm NICHT diesen eindruck und bei keksraupe auch nicht. es gibt ja einige berichte, wo die kinder von den besuchswoe´s verstört wiederkommen, wo man weiß, daß es den müttern recht ist, daß sie auch mal durchschnaufen können. @ralph du wirst lachen, ich spiele mit dem gedanken, mir die neueste victoriabeckhamfrisur schneiden zu lassen, dann klappts auch mit dem schnorcheln :-)))))


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... Valliegucken, Sukagucken, Elisabethgucken... *gg* Liebe Grüße Ralph/Snoopy


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Schade Ralph, Du warst schneller ;-) [auch wenn ich es vermutlich nicht so schön hätte schreiben können *g*] Was ich aber noch geschrieben hätte, ist; das man nicht seine halbe Lebensgeschichte aufschreiben muß, damit man eine vielleicht positivere Antwort erhält. Es kommt immer darauf an, WIE man schreibt!!! DAS habe ich früher auch selber erkennen müßen. lg, sandra vatersein.de "geschädigt" *lol*


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Moinmoin Vallie, worum geht es jetzt definitiv bei dem termin? hab wahrscheinlich nicht alles mitbekommen hier im AE. kannst mich gerne auch anmailen. liebe grüße von old mama


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ach vallie, das ist irgendwie ein heikles thema, und vermutlich gibt es hier keine alle seiten zufriedenstellende loesung. *seufz* leider (oder soll ich sagen: zum glueck!?) gibt es ja bei uns in dem sinne keinen umgang, bzw. keinen geregelten umgang. manchmal sagt anna schon, dass sie ihren papa liebt, vermisst und gerne wiedersehen moechte, aber im grossen und ganzen erwaehnt sie ihn nicht, weil er eben nicht in unserem leben praesent ist. wenn ich sie frage, ob sie denn gerne mal fuer laenger bei ihrem vater sein moechte, kommt entweder ein ja, ein nein, oder ein vielleicht. meist schiebt sie dann hinterher, dass sie das aber nur will, wenn ich dabei bin, und wenn ich dann sage, das geht aber nicht, dann sagt sie: dann will ich auch nicht, wir verstehen einander ja ueberhaupt nicht (nicht-verstehen im sinne von sprachbarriere, nicht im sinne von nicht-leiden-koennen). zu meinem eigenen glueck hatte ich selber nach der trennung ja genuegend zeit, ueber ihn hinweg zu kommen, und ebenso haelt er sich aus der erziehung komplett raus. ich bin mir dessen voellig bewusst, dass in unserem fall das alleinige sorgerecht wirklich ein gluecksfall ist (und so wird es auch bei kind #2 sein). einfach aus dem grund, dass er das leben in deutschland gar nicht kennt, das umfeld und groesstenteils die problematik des kindes nicht kennt und mir das leben in den USA ebenso fremd ist. wenn ich vom deutschen "kindergarten" rede, versteht er darunter eben was voellig anderes. ebenso das deutsche schulsystem: bei der entscheidung ueber die betreuung des kindes, die wahl der schule (gut, da hatten wir ja bisher keine auswahlmoeglichkeit, ausser, ich haette sie in eine privatschule gesteckt - diese frage wird erst aktuell bei der wahl der weiterfuehrenden schule) haette ich ihn gar nicht einbeziehen koennen, weil er nicht weiss, wovon ich in meinem deutschen kopp rede. wenn ich ihm von annas schwierigkeiten erzaehle (z.b. ihre hoerprobleme und die konzentrationsschwierigkeiten in der schule, die noch weiter untersucht werden muessen, damit es eine korrekte diagnose gibt), merke ich, er kann damit so rein gar nix anfangen. er bietet mir zwar hilfe an, aber dieses angebot nuetzt z.b. in dem moment wenig, wo er im irak sitzt und dort weltretter spielt... manchmal frage ich mich wirklich, haette ich ein "normales" verhaeltnis zum vater aufbauen koennen, wenn er eine gute deutsche eiche und hier aus der naehe waere? muss eine trennung zwangslaeufig in animositaeten zwischen den eltern enden? sind hier im forum vielleicht nur die "exoten" der trennungseltern vertreten, die einen kleinen prozentsatz neben den getrennten paare ausmachen, die sich zum wohle der kinder auf der elternebene immer noch "gut" verstehen und gemeinsam kuemmern? oder sind die postings hier oft sehr subjektiv gefaerbt? (bei manchen der posterinnen bekomme ich den eindruck, dass es da um liebe mama - boeser papa geht, auch wenn man versucht, das hier gaaaaaanz anders darzustellen, aber zwischen den zeilen liest es sich ganz anders). was WM angeht, haben ralph und elisabeth sehr schoen gesagt, was ich auch denke - erst mal ursachenforschung betreiben, dann erst zu haerteren mitteln greifen. denn einerseits beschreibt sie ihn als "korrekten" vater, andererseits (in den letzten postings) ist er doch gar nicht so nett - also, WAS ist er denn jetzt? das problem mit dem einnaessen (und teilweise bremsstreifen in der unterhose) hat anna ebenfalls - mal staerker, mal weniger stark. und bei uns ist kein vater vorhanden, der sie traumatisiert haben koennte. liegt es also vielleicht an mir, der boesen rabenmutter? die einzigen male, wo anna UEBERHAUPT NICHTS in die hose machte, war damals, als ich die wenigen wochen mit danny, und spaeter mit ron zusammen war. also koennte man schlussfolgern, dem kind fehlt eine vaterfigur. aber: den kann ich mir ja auch nicht einfach so aus dem aermel schuetteln. ach, jetzt hab ich stundenlang am thema vorbeigeschwafelt und doch keine loesung gefunden. wie gesagt, ist alles doof, und eine patentloesung gibt es scheinbar nicht. *knurr* lg martina


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in kurzfassung während der schwangerschaft verprügelt und fast das kind verloren zur geburt wieder zusammen, nach vier wochen über nacht auf die strasse gesetzt (Ich möchte dass du morgen mit dem Kind weg bist, du kannst über nacht packen)->tags darauf zog die neue ein 2 jahre kein interesse am ug obwohl mehrfach angeboten unterhalt vor gericht einklagen müssen telefonnummern auf anratender familienb eratung ändern müssen, da dauerterror langsam wieder zu mir gekommen und alles verarbeitet umgang seit das kind 2 ist nicht möglich miteinander zu kommunizieren, daher hab ich versucht das prinzip der friedlichen koexistenz zu praktizieren um das kind nicht mit unserer geschichte zu belasten er taucht mit seiner jetzigen frau vor unserer wohung auf und beide brüllen rum und führen sich auf wie assoziale (ich sei ein unterhaltsbetrüger, schmarotzer, lügner...) derweil das kind oben alles mitbekommt und beschließt: da geh ich nie alleine mit OK und jetzt die lage kennt ihr ja


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Bei Trennungen können Kinder schnell in die "Interaktion der Eltern" geraten, was häufig von aussen schwer zu beurteilen/erkennen ist. Man sollte darum sehr vorsichtig damit sein, dem getrenntlebenden Elternteil hier die Schuld zuzuweisen. Nicht selten manipuliert - wenn auch evtl. unbewusst - der betreuenden Elternteil das Kind, zB dadurch, dass das Kind häufig, oder sogar ausschiesslich abwertende und verteufelnde Äusserungen über den getrenntlebenden ET zu hören bekommt. Damit will ich aber machens Verhalten einiger getrenntlebender ETs nicht gering reden, die wiederum während ders Umganges auf das Kind einwirken, oder Verärgerung über den anderen ET am Kind ausleben. Die Wahrheit dürfte sein, dass solche Eltern - und zwar oft sogar beide Seiten - unreif und unfähig sind. Unser System der Mütterbevorzugung gibt den Müttern jedenfalls sehr viel Macht, den Vater auszuschalten und zum Bösewicht abzustempeln. Wenn der eine oder andere Richter inzwischen verstanden hat, dass die Verhältnisse die er zu be- und verurteilen hat, eben doich komplexer sind, als es wirkt, sehe ich nicht ein, dass man darüber wettern darf, - es ist nur lange überfällig. Und leider bekommen Trennungseltern in diesem land keine adäquarte Unterstützung... man lässt sie, bzw die betroffenen Kinder, allein und verwaltet lediglich den Stress den sie haben, anstatt mitzuhelfen, diesen zu überwinden.


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Hi Rainer, schön, Deinen ruhigen Ton hier mal wieder zu hören... :-) Muß bei Dir mal in die Lehre, kurz und knapp zu formulieren... Viele Grüße Ralph/Snoopy


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Grüss dich, wie ich die Tage lese, seid ihr neulich hut nach HH zurück gekommen, ja? Oder täuscht der Schein? War nett, mal mit euch beiden einen Happen zu essen darum grüss deine Begleitung bitte nett von mir. Bis demnächst.