Mitglied inaktiv
Hallo, da DorisL gerade wegen ihres Burn-out-syndroms und Männer die schliesslich Vollzeit arbeiten und Frauen nicht, mal ne kurze Frage. Ich arbeite Vollzeit Kind geht ind ie Betreuung und ab 1. Juni da ich das stesstechnisch und wegen längerer Zeiten nicht mehr hinbekommen...zur Tagesmutter nach dem Mittagessen bis ca. 18.30 Uhr! Danach steht noch Haushalt an und *essen* Was bedeutet ich bin eigentl. den ganzen Tag damit beschäftigt zu arbeiten. Nun stellt sich für mich die Frage. Wenn ich noch eine Putzfrau angagiere und jmd der mir kocht (das ziehe ich wirklihc in betracht) wäre es da nicht sinnvoller (das geld ist ja sowieso weg) gar nicht mehr arbeiten zu gehen und mehr für mein Kind da zu sein? Teilzeitjob ist hier nicht! Ich gebe mein Kind (dem es psychisch nicht sehr gut geht) in Betreuung. Lasse meinen Haushalt machen und ich stehe trotzdem wahnsinnig unter STress und habe keine Zeit für Details. Das WE fällt dann meistens so aus mit putzen, bügeln, einkaufen und garten. Jetzt fehlt noch die Frage. Was ist nun realistisch? annika
ein VAter zu Emi gibts nur auf dem papier. annika
annika wenn man fünf dinge gleichzeitig macht.
also das wäre mir auf jeden Fall zu lang und zuviel Streß. Ich arbeite vollzeit bis 16h und das ist mein Limit, länger würde ich nicht wollen. Habe mir den Job (Buchhaltung) auch danach ausgesucht welche Arbeitszeiten. Viell. würde mir was im Verkauf oder so besser gefallen aber die Arbeitszeiten möchte ich nicht, von daher käme das nicht in Frage. Kannst du dich umschulen lassen? Wenn Emi eh schon leidet dann würde ich mir das gut überlegen, ihr habt doch nichts voneinander oder? Und er hat schließlich doch nur dich, von daher würde ich mir das gut überlegen. lg max
mit 30 schult dich keiner mehr um! wenn dann würde ich mein studium fertig machen. annika
Hallo Annika, das hört sich total schlimm an! Weder du noch Dein Kleiner haben was voneinander und bevor Ihr beide vor die Hunde geht, würde ich schnell umdenken. Vielleicht kannst du ja Dein Studium wieder aufnehmen, rechne es mal durch mit Unterstützung etc. Erkundige Dich beim Amt. Gruß, Sonja
Hallo Annika ! Warscheinlich musst Du wirklich gut überlegen was für Dich und Emi das beste ist .Rechnet sich eine Vollzeitstelle ,wenn dadurch zusätzliche Kosten entstehen -Tagesmutter , Haushaltshilfe etc.? Was ist für euch ´machbar ? Noch arbeite ich 25 Std .die Woche .Mein Sohn wird im Februar' 08 3 Jahre.Dann muss ich überlegen wie das hier so weiter geht .Meine Tendenz geht dahin bei dieser Stundenzahl zu bleiben .Kann mit dem Geld 'okay' leben .Bin auch oft gestresst aber es hält sich in Grenzen .Geht mir so gut damit .Ich habe mein Job,genug Zeit für mein Kind und auch mal für mich .Ich glaube für uns ist das die beste Lösung. Sehr unglücklich ,das Du keine Teilzeitstelle machen kannst. Würde mein Studium auch gerne weiter machen .Aber das scheint wohl nicht zu gehen .Kein Bafög ,werde 31 Jahre.Dann arbeiten ,mind.20 Std.und studieren und so ein kleiner Schatz ?Das geht zur Zeit nicht . Ich hoffe Du findest einen Weg der für euch zwei gut ist . Viele Grüße auch dem Norden von Kati
Hallo Annika, was machst Du denn beruflich, dass TZ nicht möglich wäre (hängt ja wahrscheinlich eher an Deinem Betrieb, oder?)? Ich kenne das aber von mir auch, da ich seit der Trennung und Fabians Einschulung meine Arbeitszeiten nach hinten verschieben musste. Ich arbeite jetzt von 8 - 16:30 h im Büro, habe zum Glück kurze Wege zur Arbeit. Aber trotzdem ist es eigentlich eine tägliche Hetzerei, um Fabian pünktlich vom Hort zu holen, dann u. U. noch Hausaufgaben machen, weil er sie im Hort nicht gemacht hat (Thema für sich), kochen - putzen und waschen wird grundsätzlich aufs Wochenende verschoben. Wenn ich höre, wie wenig Zeit Dir und Emi bleiben, würde ich mir (glaube ich) auch zweimal überlegen, ob ich mir das so antun würde... Sehr schwierig das Ganze. Aber was wäre realistisch? Was wäre, wenn Du aufhörtest zu arbeiten? Wovon lebt Ihr dann - und wie vor allen Dingen? Wärst Du insgesamt gesehen dann zufriedener, um dies dann auch Emi zu vermitteln? Oder würde Dich diese Situation über kurz oder lang auch anfressen (ginge mir so), sodass sich die Unzufriedenheit früher oder später auch auf Emi überträgt? Da spielt ja so viel mit rein, was es zu bedenken gibt... Einen wirklichen Rat kann ich Dir leider auch nicht geben, sorry. Trotzdem liebe Grüße Vera
genau das ist es! wovon leben! mir stieß der Beitrag von DorisL dementsprechend auf (nicht im negativen Sinne) sondern, wenn jmd wie sie oder ich am Burn-out leiden, was ist das besser? TM, Putze, Bügelfrau, Kinderbetreuung usw oder einfach aufs Geld verzichten. Da die Arbeitslage im Saarland katastrophal ist und mein Betrieb keier TZ zustimmt, bleibt mir nichts anderes ürig. Hartz 4 ist keine Alternative für mich persönlich und ich bin immer noch Verfechterin der Arbeit. annika
Hallo, unsere Situation ist einfach grundverschieden. Meine Kinder sind jedes 2. Wochenende bei ihrem Vater, 2/3 der Schulferien bei meinen Eltern, ihrem Vater oder Freunden. Ich habe ein sehr, sehr gutes soziales Netzwerk. So konnte ich z.B. recht problemlos die letzten 2 Wochen durchpowern, weil ich meine Kinder bei Freunden untergebracht hatte. Auch unter der Woche sind meine Kinder oft bis 19.00 mit Freunden unterwegs, obwohl sie genau wissen, dass ich ab 17.15 zu Hause bin. Aber meine Kinder sind sehr kontaktfreudig und in einem Alter, wo alles interessanter als Zeit mit Mama zu verbringen ;-). Meine Kinder machen mir daher meistens keinen Stress, aber die Hausarbeit schaffe ich nach Feierabend wenn die Kinder um 21.00 endlich im Bett sind einfach nicht mehr. Deine Situation ist doch völlig anders. Deine Tochter ist kleiner und du hast deutlich weniger Entlastung im Freundes- und Familienkreis. Warum ich vollzeit arbeite? Weil es interessante Tätigkeiten in meinem Bereich nicht als Teilzeitstellen gibt. Und mit einer schlechtbezahlten Teilzeitstelle könnte ich meine 2 Kinder nicht ernähren. Ausserdem kann ich so Rücklagen für das Alter und für das Studium meiner Kinder bilden, das kann ich weder mit einer Teilzeitstelle noch mit ALGII. Ich bleibe beruflich am Ball, qualifiziere mich weiter und werde hoffentlich weiter stetig besser qualifizierte und besser bezahlte Tätigkeiten ausüben können. Für mich persönlich ist es die richtige Entscheidung, ich könnte niemals Geld vom Staat nehmen so lange ich selber in der Lage bin meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Nach Abzug der ganzen Kosten bleibt immer noch genug übrig um einen adäquaten Lebensstandard zu haben. Bei uns gibt es weder Urlaub noch häufige Restaurantbesuche. Dafür machen wir oft Picknicks, gehen viel im Wald spazieren und erkunden wärend der Ferien die nahe Umgebung. Liebe Grüsse, Doris
Hallo Annika, ich kenne das!! Ich studiere im 4. Sem. Informatik, arbeite 20 Stunden die Woche etc. Der Vater meiner Tochter ist gar nicht präsent!! Sie ist jeden Tag bis 17:30 Uhr bei der Tagesmutter und trotz all der Arbeit muss ich knapsen wo es nur geht. Es gibt Tage da möchte ich alles hinschmeißen und mich einfach auch mal in Ruhe tagsüber irgendwo hinsetzen. Nirgendwo hinhetzen und einfach mal 5 gerade sein lassen können. Ich kann dich sehr gut verstehen, ich habe schon ein schlechtes Gewissen wenn ich sie alle paar Monate mal einen Abend zu meinem Bruder gebe um mal was für mich zu tun, weil Sie hat ja so wenig Zeit mit mir. aber was soll ich tun? Ich sichere so unser beider Zukunft!! Mach was dein Herz Dir sagt und was Du glaubst was das Beste für euch beide ist! Wenn Du das gefühl hast dass dein Kind leidet, dann ziehe die Bremse und schlage einen anderen Kurs ein. Und mit 30 kriegste eine Umschulung, GANZ SICHER!! Wenn Du Austausch möchtest, kannste dich gerne mal bei mir melden! Jasmin
mein Leben und meine Lebensart in den Vordergrund zu stellen. Im unteren Posting wurden die AE Väter gelobt und Frauen als *faul* interpretiert (im weitesten Sinne) Ich werde weiterhin arbeiten gehen, weil ich persönlich nicht von 700 Euro im Monat leben kann wie ich es noch vor einem Jahr getan habe. das sollte kein FRust posting werden, denn ändern kann ich eh nichts dran. JEYJEY mailaddy ist hinterlegt, kannst du gerne melden.
ot
Liebe Annika, du bist doch noch so jung. Wieso denkst du denn, dass du nichts ändern kannst? Ich habe jetzt mit 45 Jahren eine Weiterbildung angefangen. In meinem Umfeld waren viele der Meinung, dass sich dass doch gar nicht mehr lohnt, dass mein Kind daran Schaden nehmen wird, dass ich es nicht schaffen kann usw, usw. Ich habe zwei Jahre daran gearbeitet, es mir zu ermöglichen ohne dass mein Kind darunter leiden muss. Und ich bin sicher, dass es ihm besser geht mit einer zufriedenen Mutter, die nicht jeden Morgen mit Existenzängsten aufstehen muss. Und wenn ich nun lese, dass du mit deinen 3o Jahren alles als so hoffnungslos siehst, finde ich das einfach nur traurig für dich und Emi. Ist das Studium wirklich dein großer Traum? Dann setz alle Hebel in Bewegung und tue etwas für dein Glück. Das wird dir keiner abnehmen. Wenn man etwas wirklich will, findet man auch einen Weg. Ich wünsche dir ganz viel Kraft liebe Grüße Karo
Ich denke, dass Dein Ansatzpunkt Arbeit als Stress zu sehen falsch ist. Ich arbeite Vollzeit mit 2 noch recht kleinen Kindern (3 + 6)und habe keinerlei familiäre Unterstützung sondern auschließlich das soziale Netz, dass ich mir persönlich schaffe. Meine Arbeit gibt mir aber auch viel Selbstvertrauen und wenn Stress, dann eher positiven. Ich möchte darauf nicht verzichten und denke auch nicht, dass es meinen Kindern schadt. Ich habe für die Kids eine gute und zuverlässige Betreuung gefunden, so dass ich während meiner Arbeitszeit den Kopf frei habe. Aktuell denke ich sehr über eine Putz- und Bügelfrau nach. Allerdings frage ich mich dann auch wieder, ob es sich lohnt.Wenn wir den ganzen Tag außer Haus sind, wird doch nichts schmutzig oder ducheinander. Und das gemeinsame Putzen am samstag vormittag macht zu dritt auch wieder Spaß. Bügeln Sonntags beim Tatort ist auch nicht so wirklich stressig. Von daher schwanke ich für mich immer noch, ob ich wirklich soviel Stress mit Putzen und Bügeln habe. Lohnen würde es sich auf jeden Fall, da mein Stundenlohn deulich höher liegt als der einer Putzfrau oder der KiTa. In der Woche gibts bei uns übrigens nur Brot oder Salat, da die Kinder bereits in der KiTa warm essen. damit könntest Du Dir Deine "Kochfrau" sparen. Ein Luxus, den ich mir noch lesite, ist meine alles umfassende Biokiste, die Fraitags vor der Tür steht. Da bestelle ich wirklich alle Lebensmittel, die wir so benötigen und spare mir das lästige einkaufen am Abend. Dieser Service ist mir wiederum den höheren Einkaufspreis wert. Außerdem erhalten wir so erstklassige Qualität. Für mich wäre zu Hause bleiben keinen Alternative. Da es ja eher unbeliebt Tätigkeiten sind, die ich delegiere. Und wenn ich mir meine Kinder anschaue, so profitieren sie enorm von der KiTa. Gruß Kerstin
Ich muss nochmals auf Dein Geschriebenes zurückkommen, da mich der Begriff "Burn-out" auch seit letztem Jahr immer wieder begleitet. Nicht dass ich darunter leiden würde, das maße ich mir keineswegs an zu behaupten, nein. Ich habe hier im Betrieb ca. 2 1/2 Jahre am Stück einen Stress, der auf fast keine Kuhhaut geht. Im Endeffekt bewältige ich hier die Arbeit für mind. 1 1/2 Kräfte. Finanziell + wirtschaftlich war es aber undenkbar, eine weitere Kraft einzustellen. Die Gesamtsituation hier war stellenweise fast unerträglich, weil sich die Launen des Chefs natürlich auch entsprechend auch auf die Motivation (was ist das?) ausgewirkt hat. Immer die Angst, meine Stelle zu verlieren, kam noch dazu. Meine private Situation hat ihr Übriges getan. Mittlerweile habe ich es aber irgendwie geschafft, manche Dinge nicht mehr so sehr an mich heranzulassen, habe meine Prioritäten verlagert und kann mit dem Stress besser und anders umgehen. ABER: mein Vorteil DIR gegenüber ist ganz klar, ich habe 1. angenehmere Arbeitszeiten und 2. kein Problem mit meinem Sohn, da es ihm Gott sei Dank psychisch wenigstens gut geht. Diese Sorge dürfte über Dir schweben, wie das Schwert des Damokles. Aber auch Deine Konstitution scheint ja angeknackst. Was tust Du für Dich? Wie sieht denn Dein soziales Netz aus? Hättest Du evtl. die Möglichkeit, irgendwelche Dinge (Haushalt) mal auf andere abzuwälzen, um Zeit für Dich (oder auch Emi) zu gewinnen? Ich meine als Freundschaftsdienst...? Du klingst sehr negativ und angefressen. Nicht böse gemeint, aber irgendwie scheint mir, es gilt bei Dir, Prioritäten zu verlagern und zu versuchen, Zeit zu schaffen, die Dir und Emi zugute kommt. Mein Horror wäre es auch, meinen Arbeitsplatz zu verlieren, auf das Amt gehen zu müssen (ja, ist keine Schande, ich weiß). Aber ich gehöre zu dem Schlag, der auf völlig eigenen Füssen stehen will und muss. Von daher verstehe ich Dich nur zu gut. Lange Rede, kurzer Sinn: wie wäre es bei Dir möglich, Haushalt z. B. rund um Emi und Arbeit zu verlagern? Deine innere Zufriedenheit zu finden? Fragen über Fragen... LG Vera
Was ist denn stressig daran mit einem Kind zu arbeiten, wenn man eine Putzhilfe und eine zuverlässige Kinderbetreuung hat? Wieso musst du dann trotzdem das Wochenende mit putzen verbringen *dummfrag*? Doris
Hm, Annika, ich denke auch, dass du dir den Stress oft selbst machst, den du dann wieder auf Emi überträgst..... wenn du sagst, zu Hause bleiben und Hartz 4 ist nicht, dann weiß ich leider auch keinen Rat. Sonst hätte ich gesagt, nimm dir mal ein Jahr Auszeit!?
Ich bin auch eine Verfechterin der Arbeit, aber dies nicht um jeden Preis. Und für mich hört es an dem Punkt auf, wo es dem Kind und der Familie psychisch schlecht geht. Denn in allererster Linie hat man die Verantwortung für ein Menschenleben und diesem einen gescheiten Start in ein weitesgehend normales Erwachsenenleben zu ermöglichen. Denn die Dinge, die jetzt schief laufen, trägt Emi für den Rest seines Lebens mit sich herum. Quasi, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Ich bin da eher der Mensch, der sich eine Auszeit gönnen würde. Habe ich auch getan, nach der Trennung, um mein Kind aufzufangen. Und das war das einzig Richtige, davon bin ich heute noch überzeugt, auch wenn es finanziell nicht prickelnd war. Ich bin aber auch kein Mensch, der Angst davor hat, seinen Job zu verlieren. Ich bin kein Karrieremensch, habe eine Ausbildung zur Industriekauffrau nach dem Abi gemacht und habe schon in vielen Sparten gearbeitet und bislang immer einen guten Job gefunden, der mich ausfüllt und mir Spaß macht. Ich habe es immer geschafft, etwas zu finden, vielleicht grade, weil ich keine Angst und keine Bedenken habe, nichts zu finden oder nicht den Ansporn habe, die nächsten 30 Jahre bei ein und derselben Firma bleiben zu wollen/müssen?! Denk an Emi, Annika, nehmt Euch ne Auszeit. Er ist noch klein, Du bist noch jung, Du hast Berufserfahrung und findest auch wieder was. Die Firma, in der Du tätig bist, ist eh nicht grad der "Traumarbeitgeber" oder?? Vielleicht ist die Zeit reif für Veränderung?? Ich wohne im Ruhrgebiet, also hier gibt es die Jobs auch nicht grad wie Sand am Meer, aber wenn man keine Scheu hat, Grips und Biss hat und nicht lange aus dem Job ist und dann auch wieder Energie getankt hat und dazu noch auf Berufserfahrung zurückgreifen kann, schafft man das..... LG Pat
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