Mitglied inaktiv
Tja Abends haben halt die meisten AE oft viel Zeit um über einiges nachzudenken. Sollten wir uns daher Dickhäuter nennen also Elefanten?? *grübel* Meine Haut ist gerade ein wenig abgenutzt also bitte schenkt mir eine Perücke *lach* Schwanger werden: Was tun die Väter für eine Schwangerschaft? Sie haben Spass - bis hierhin die Frau auch. Schwangerschaft: Wer hat die "Last" zu tragen? *nicht böse gemeint ist ja eine schöne Last* Wer versorgt in der Zeit das Kind? Die Mutter! Auch wenn der Vater einen Rüssel hat bis in den Magen des Kindes reicht das Teil nicht *g* und vor allem würde es nicht viel bringen. Geburt: Wer hat den Spass und wer die Schmerzen? Der Vater hat den Spass "Boah gleich bin ich Papa" und wenns auf der Welt ist muss das Kind ja pischen/pullern (ja trink für mich einen mit) Die Mutter "boah hoffentlich bisse gleich auf der Welt" (ok daran denkt man weniger weil man mit Pressen und Luft holen beschäftigt ist - Luft holen auch für das Kind wir hängen ja da noch zusammen *g*) die Schmerzen kehren wir jetzt mal unter den Tisch. Stillzeit: Tja Papa auch wenn Du Milch gibst aber die mag ich nicht und die macht mich nicht sattt. Wer muss wieder auf der Matte stehen ja genau die Mama. Mutterschaftsurlaub: Wer bleibt bei dem Kind? Ja genau die Mama. Sie hat ja auch die Milchfabrik*G* So wer geht denn noch arbeiten wenn die Kohle nicht reicht? (rede jetzt von meinem Fall) Ja genau die Mama.Wer muss sich dann am Tage hinsetzten und Milch abpumpen damit das Kind versorgt ist? Ja die Mama Wer macht nach teilweise längerer Arbeitszeit noch die Bude und versorgt noch das Kind? Ja die Mama Wer steht Nachts auf weil das Kind hunger hat und die Windel voll hat? Ach ja muss ja die Mama sein denn Papas Milch schmeckt mir ja nicht und wenn Du schon mal auf bist mach bitte noch meinen Popo sauber*G* KG Zeit: Och Du kannst Dir doch aussuchen wie Du arbeitest also bring Du doch bitte das Kind in den KG und wenn es mal krank ist dann machst Du das schon . Hmm ja klar doch (aber ich verdiene doch besser als Du ) aber egal bin ja gerne für mein Kind da. Trennung: Ja die Mama darf dann erklären wieso weshalb warum. Einschulung: Mama geht mit dem grossen hin : wird dumm angeguckt ja der arme schwer schuftende Mann hat keine Zeit(dabei wird noch net mal der Unterhalt gezahlt) na ja zumal noch net mal Interesse war wo und wann eingeschult wird *hmpf* Schule: Ja das ist mal eine Sache. Kind macht in der Schule Stress und Mama wird (man hat ja herausgefunden das ich ae bin) als schlechtes Vorbild oder Fehler in der Erziehung festegestellt) als ae schlecht hingestellt. So ich mach hier mal schluss. So wo haben die Väter mal was Gutes gemacht?? Das heisst wenn man im Streit ausseinander gegangen ist obwohl ich sagte wir gehen freundschaftlich auseinander aber er hat mich befallen nicht ich ihn. Ich wollte Kontakt aber er nicht es war eine Situation da hätte er noch nicht mal seinen Arsch erheben müssen um seinen sohn zu sehen aber er wollte nictht. Ja und da macht mir die Sache Vatertag Sorgen er will nichts von seinem Sohn wie gesagt er hätte noch net mal den Arsch hochheben müssen das Kind w#r zu Ihm gekkommen und er sagt nein möchte ich nicht. Und dann noch ein vaterschaftsgeschenk??? Danke fürs lesen aber ich sehs nicht ein LG Mama
mal abgesehen von manchen punkten, die ich toll finde am frau-sein.. aber wie AE bekommen null unterstützung, keine lobby usw. finde sogar wir haben es heutzutage, obwohl es mehrere gibt, als früher, haben wir es gerade deswegen, weil es als "normal" mittlerweile gilt, man ist ja keine ausnahme mehr und deswegen wird oft und gerne übersehen, welcher belastung man ausgesetzt ist.. andere habens ja auch geschafft, also was klagst du.. selbst im kiga werden die kinder nicht besonders berücksichtigt, obwohl sie es bräuchten.. ich erinnere mich an meine kiga zeit, da war es so, die erzieherinnen waren immer sehr bemüht, sowohl bei den scheidungskindern, als auch bei den versorgenden elternteilen.. ich finde so ist es auch eigetnlich zu erwarten, aber so ist es leider nicht mehr.. sieht man ja auch schon bei den kuranträgen.. AE sein, ist kein grund mehr für sich..
es ging hier doch nicht darum, dass wir wohl alle gerne mutter sind!!! das steht ja wohl ausser frage!!! aber ich finde schon, dass wir die deppen der nation sind, klar, gibt es die einen mit ae mütter mit besserem sozialen umfeld, die das nicht merken, aber ansonsten bekommt man als AE trotz doppelbelastung kaum unterstützung oder schaut mal das mit annika an, was mir unendlich leid tut, das mit dem job!!! da wird heutzutage nulll rücksicht drauf genommen, keine umzugshilfen für frau mit kind undundund.. die liste ist sehr lang wie ich finde und deswegen von mir aus ein klares ja, wir sind die deppen der nation.. und männer finden wir auch keine gescheiten mehr, sondern nur vollidioten, die selber kein plan vom leben haben.. das nur nebenbei.. aber mutter sein ist das schönste was es wohl gibt auf der welt..!!!!
hmmm, nee, da kann ich dir absolut nicht zustimmen. bloss weil eine frau ein kind alleine grosszieht ist sie noch lang nicht der "depp" der nation. ich denke auch nicht, dass sich ae-muetter immer hinstellen und schreien duerfen "wir sind aber mal benachteiligt, heul". es gibt mit sicherheit dinge, die (ehe-)paaren finanziell erleichtert werden als alleinstehenden leuten. aber zu alleinstehenden zaehlen auch kinderlose singles. und wenn einer ae-mutter kein umzug vom amt finanziert wird, dann wird er anderen leuten, die umziehen wollen, ganz sicher auch nicht finanziert. zu zeiten, in denen ich noch beim sozialamt arbeitete, gab es mal eine 6-koepfige familie, denen wurde der umzug in eine riesige wohnung finanziert, samt wohnungseinrichtung. monatlich hatte diese familie ein einkommen, das ebenso hoch war wie meines, und sich zusammensetzte aus einem grossteil "hilfe zum lebensunterhalt" (die fruehere sozialhilfe), sonstigen vorrangigen leistungen, und einem kleckerbetrag an einkommen des vaters. der war eingebuergert und "konnte" nicht mehr arbeiten, oder wollte nicht. und dann geh mal hin, und erklaer' einem facharbeiter, der sich tag fuer tag in der fabrik oder am bau fuer seine familie krumm macht und ggf. mit seinem einkommen nur geringfuegig ueber dem sozialhilfe-satz (jetzt: ALG2) liegt, wieso der andere anspruch auf diese ganzen leistungen hat und er nicht?! was annika widerfahren ist, ist mit sicherheit nicht schoen, aber man hat sich eben von arbeitgeberseite dazu entschlossen, ihren von vornherein befristeten vertrag nicht zu verlaengern. sie hat eben dem AG einen "guten" grund geliefert, aber den wuerde jemand, der dauernd verschlaeft und zu spaet kommt, oder schlampt, oder selber staendig krank ist oder, oder, oder, dem arbeitgeber ebenfalls liefern. ob allerdings noch andere (firmenpolitische) gruende dahinterstanden, wird wohl niemand je erfahren, vor allem der betroffene selber nicht. im uebrigen bin ich ehrlich: ich sehe dieses ereignis als grosse chance fuer annika, ihre situation zu ueberdenken, und ggf. mit etwas glueck einen job zu finden, der besser bezahlt ist und ihr auch mehr spass macht. wie gesagt, jeder von uns hier (und da nehme ich mich nicht aus) hatte und hat immer mal wieder mit persoenlichen tief- und rueckschlaegen zu leben. das leben ist schliesslich eine aneinanderkettung von ereignissen (positiver und negativer art), aber es liegt doch an jedem selber, wie er damit umgeht, oder? ich kann jedenfalls nicht in das klagelied der armen, benachteiligten, verzweifelten alleinerziehenden mit einstimmen. lg martina
hmmm, so ganz verstehe ich dein problem nicht, ist auch etwas wirr geschrieben... aber, wie bei allem im leben kommt es immer auf den standpunkt an. ich bin ja schon seit der geburt alleine mit meiner tochter, und eigentlich habe ich mich immer in erster linie als mutter gefuehlt, und nicht als "depp". das finde ich doch etwas unpassend, sorry. die endgueltige trennung vom vater der kleinen kam knapp 8 monate nach der geburt (und nach 9 monaten fernbeziehung). natuerlich hab ich so manches mal gehadert, "der macht es sich einfach, laesst mich einfach so sitzen und hat seinen spass", etc. etc. etc. aber im grunde genommen waere mein leben OHNE kind sooooo anders gar nicht verlaufen. als sie ca. 16 monate alt war, bin ich wieder vollzeit arbeiten gegangen und dafuer von meiner familie weg nach frankfurt gezogen (den erziehungsurlaub hab ich im saarland bei meiner familie verbracht). und da war ich eben sehr, sehr einsam. aber wenn ich ehrlich bin, waere es kaum anders gewesen, haette ich kein kind gehabt. dann waere ich abends heimgekommen, haette meine schuhe in die ecke geschmissen, meine klamotten in die andere, und haette es mir vorm fernseher bequem gemacht, weil ich dann meine ruhe haben will. so ist es auch heute noch. und soziale kontakte? hmmm, ich glaube nicht, dass ich besonders "schwierig" bin oder schlecht kontakte knuepfe, aber mit mitte 30 ist es doch laengst nicht mehr so einfach: es muessen viele kriterien einfach passen. und viele leute leben eben in beziehungen und gehen abends nach der arbeit auch nicht mehr gross vor die tuer. in frankfurt kam dann noch erschwerend hinzu, dass viele arbeitskollegen z.b. berufspendler waren, und teilweise 50-70 km von frankfurt weg wohnten. inzwischen ist ja baby #2 unterwegs, ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, dass alles gut geht. meine tochter ist so ziemlich das beste, was ich in meinem leben fertiggebracht habe - ich bin immer noch sehr stolz auf mich. schliesslich fand ich diese ganzen prozesse, die da im koerper ablaufen - die befruchtung, schwangerschaft und all das einfach ein grosses wunder. und dabei kommt dann ein kleines menschlein raus, das 10 winzige fingerchen an den kleinen haenden hat, und 10 zehen an den fuesschen, und ein kleines gesichtchen und alles ist irgendwie so perfekt... dann hab ich knapp ein halbes jahr voll gestillt, und das war eben so ein wunder - erst kam das baby aus mir raus, und anschliessend seine nahrung. es wuchs und gedieh, ohne dass es fuer mich fassbar "nahrung" zu sich genommen haette. DAS alles war fuer mich so wunderbar, dass mir im endeffekt die ganzen widrigkeiten einfach nur gering und nichtig vorgekommen sind. von daher: wir sind NICHT die deppen der nation, wir sind muetter, wir geben das leben weiter.
"So wo haben die Väter mal was Gutes gemacht??" Vielleicht sollte man sich ab und zu mal vor Augen halten, dass es - in jedem Fall! - ohne die Väter die Kinder gar nicht gäbe, also haben die Väter sehr wohl "mal was Gutes" gemacht, oder? ;-) So "merkwürdig" sich der Vater meines ältesten Nachwuchses auch anstellt, obwohl er sein Interesse am Kind nie gezeigt hat, sein Kind (mittlerweile 8 J. alt) nie gesehen hat - für dieses Kind bin ich ihm verdammt dankbar, jawohl! Ich habe mich jedenfalls nie als "Depp der Nation" gesehen, weil ich das Glück habe, ein wunderbares Kind zu haben, das ich lieben und erleben darf und für das ich mir alle Mühe gebe, die ich kann.
ja, du hast recht. mein beitrag sollte uebrigens keine herabsetzung der maenner sein (das thema habe ich irgendwie komplett ausgeklammert) - bei uns ist es genau wie bei dir, dass der vater eben kaum im leben der kleinen praesent ist und ich uns von anfang an als 2er-team gesehen habe. es war einfach nie das problem aufgetaucht, dass ich unbedingt den vater (oder einen anderen mann) an meiner seite gebraucht haette, um das kind gross zu ziehen. aber das ergab sich einfach aus dem verlauf der letzten jahre. waere der vater bei uns geblieben und haette mit uns nestbau betrieben, waere das auch voellig ok gewesen, weil es in dem moment meine realitaet gewesen waere, und eben mein leben. wollte ich nur nochmal anmerken, sonst heisst es am ende wieder, ich sei maennerfeindlich. *lol*
Also den Großteil der Punkte die du hier Angebracht hast, empfinde ich keinesfalls als Kreuz, sondern eher als riesen Privileg... MIr tut jeder Mann leid, dafür, dass er die Freuden der Schwangerschaft, die Geburt, die Bindung beim Stillen nicht so erleben KANN wie eine Frau... Ich möchte meine Erfahrungen da für kein Geld der Welt missen... Und auch wenn es mit mir und meinem Mann als Paar nicht funktioniert hat, finde ich meine 3 Endprodukte großartig gelungen... Darüber hinaus kann ich auch nicht verstehen, dass so viele AE sich so "allein gelassen" fühlen... ich habe mich vor 5 Monaten von meinem Mann getrennt und erfahre bis jetzt an allen Seiten unterstützung.... ich kann auch nicht sagen, dass sich zum Beispiel der Kindergarten nicht kümmern würde... gestern kam sogar noch eine Erzieherin auf mich zu und fragte, wie ich denn zurecht käme, ob es denn nicht alles schrecklich viel wäre und ob man helfen könnte... genau das selbe erfahre ich von den anderen Müttern im Kindergarten und ich hab auch keine Abwanderung von Freunden erlebt... Aber vll. liegt es daran, dass ich das allein sein nicht als totale Qual empfinde, sondern dass es mir seither viel besser geht... Klar, ich müsste lügen, würd ich sagen, dass es nicht tage gibt, an denen ich denke, boah, mir wächst alles über den Kopf... aber ich frage mich, ob das nicht jede Mutter mal empfindet, ob mit oder ohne Mann... Ich kann das ganze gejammer (tschuldigung) und diese "wir sind soooo arm dran"-mentalität nicht ganz nachvollziehen... Keiner sagt, dass es leicht ist, aber was hilft es, den Kopf in den Sand zu stecken und sich sein Schicksal noch schlechter zu reden, als es eigentlich ist?! Also ich kann das nicht verstehen.. sorry...
Ich schliesse mich den anderen im Grossen und Ganze an ... das was Du als Last beschreibst, hab ich als z.T. Bereicherung empfunden! Und, ja, Adrians Papa hat viels Gutes geleistet ... er hat dieses wunderbare Kind gezeugt! Er war mir bei der Geburt eine grosse Hilfe, er hat sich um ihn gekümmert, als der Troll noch ein Säugling war. Diverse Äusserungen in Deinem Posting finde ich ... sorry ... primitiv! Z.B. "Stillzeit: Tja Papa auch wenn Du Milch gibst aber die mag ich nicht und die macht mich nicht sattt.", mit sowas kann ich nun wirklich nix anfangen! "Tja Abends haben halt die meisten AE oft viel Zeit um über einiges nachzudenken." ... vielleicht solltest Du Dich abends mal an ein gutes Buch oder einen netten Film setzen, statt Deinen, kaum nachvollziehbaren Frust im Netz abzuladen!!! Mein Posting klingt hart, aber, auch ich halte mich net für einen Depp, weil ich das Glück habe, diese Kind geboren zu haben und nun für ihn sorgen zu dürfen!! LG, Franzie
Hallo Ihr, ich hatte gestern mal wieder so ein kleines Tief und habe mich mal wieder ein wenig falsch ausgedrückt (kann ich gut merke ich immer wieder:-() Klar sehe ich meinen Sohnemann nicht als Belastung und ich würde ihn auch NIENIENIE wieder hergeben oder missen wollen. Und sicher ist die Geburt mit allem drum und dran ein schönes Erlebnis und auch ein Wunder. Ich habe diese Zeit auch sehr genossen. Das waren gestern nun mal meine wirren negativen Gedanken und wenn ich damit jemanden vor den Kopf gestossen habe entschuldige ich mich dafür. Und´noch einmal ICH LIEBE MEIN KIND UND SEHE ES NICHT ALS BELASTUNG. Ich wünsche Euch noch ein schönes WE. LG Mama
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