Elternforum Alleinerziehend, na und?

Ralph!!!

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Huhu! Hoffe dir gehts gut??? Muss dich mal leider mit einer Frage belästigen. Ich habe vor einiger Zeit (im Februar) einer Kollegin beim Ausfüllen ihres ALG 2 Antrages geholfen. Sie arbeitet nur Teilzeit und hat 2 Kinder, war mir ziemlich sicher, dass sie Anspruch haben müsste. Nun haben wir gemeinsam den Antrag ausgefüllt und ich habe ihr noch gesagt, dass sie den kompletten Antrag in die Geschäftspost geben soll, dass die Sekretärin ihn mitnimmt. Hat sie auch getan. Ich kann mich definitiv an den dicken Umschlag im Postausgangskorb erinnern. Heute erzählt sie mir, dass der Antrag anscheinend nicht angekommen ist. Seit 3 Wochen ruft sie immer wieder bei der Hotline an und fragt nach, was mit dem Antrag ist und heute hat sie dann die Auskunft bekommen, es läge kein Antrag vor. Sie hat nun einen neuen Antrag gestellt, aber der gilt halt erst ab dem jetzigen Datum. Was sie knapp um 1000 Euro bringen dürfte. Gibt es hier eine Chance mit Eidesstattlicher Erklärung (auch von mir), dass ihr das ganze noch rückwirkend bewilligt werden kann? Es war ein Erstantrag, sie ist somit dort wohl noch nicht registriert gewesen. LG aus Berlin! Janka


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War ein Antrag auf ergänzendes ALG 2. Und falls mit dem Antragsdatum ab Februar nichts zu machen ist, sie ruft ja seit Ende März dort an um nachzufragen. Dann müsste doch wenigstens ab da gezählt werden, oder?


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Hi Janka, es hilft nichts, da ist Deine Kollegin in der Beweispflicht. Sie sollte persönlich vorstellig werden, auf ihre Anrufe verweisen und vor allem darauf bestehen, daß nach dem Antrag intensiver gesucht wird. Evtl. und mit etwas Glück ist in der Software irgendetwas vermerkt. Das aber ist nicht die Regel und wird auch überall anders gehandhabt. Ich z.B. dokumentiere nie irgendwelche Anrufe schon aus reinem Zeitmangel. Ich habe aber schon Post in den Händen gehabt, die aus Ausdrucken solcher Vermerke bestand (das Call-Center hat dann in die Software etwas reingeschrieben). Hilfreich wäre auch, wenn Ihr angeben könntet, wie (wohin) der Umschlag adressiert war. Ein winziger Fehler hierbei, und der Antrag schmort evtl. woanders, Berlin hat immerhin 17 (siebzehn!!) Argen... ;-) Das ist die einzige Chance, den Antragszeitpunkt evtl. vorzuverlegen. Viel Glück und liebe Grüße Ralph/Snoopy P.S.: Melde Dich mal, Du verliebtes Etwas! ;oP


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Ich kann auch nur sagen: Mach richtig Dampf! Ich habe mal 3 Monate (als Arbeitgeber!!!) auf die Bearbeitung eines Widerspruchs zu einem Eingliederungszuschuss warten müssen, damit ich endlich Klage einreichen konnte - die Akte wurde nicht gefunden und ohne Akte keine Widerspruchsentscheidung. Stelle A hat 3 Monate lang erzählt, sie hätte alles abgeschickt, Stelle B hat 3 Monate lang versichert, sie hätte nichts bekommen. Ich habe dann eine E-Mail an die allgemeine E-Mail-Adresse der Arge geschrieben, beide Sachbearbeiter mit Namen und Durchwahlnummer genannt, den Sachverhalt kurz geschildert und damit gedroht, einen Anwalt einzuschalten, sollte ich nicht binnen 3 Tagen eine Antwort haben. Am übernächsten Tag hatte ich Post... Ach ja, das Ganze ist jetzt schon über 2 Jahre her und liegt seitdem beim Gericht - ausser einem Aktenzeichen ist da auch noch nichts passiert...