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Nochmal wegen Scheidung dem Kind erklären

Nochmal wegen Scheidung dem Kind erklären

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Habe ja schon etwas weiter unten gepostet und würd mich über weitere antworten freuen.... Carina


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Ich kann dir keinen wirklichen Tip geben, finde aber Shinead's Vorschlag schon mal gut. Eine "kindgerechte" Trennung gibt es leider nicht... Meine Jungs waren erst 1 und 2 als ich mich von meinem Ex getrennt habe, da brauchte ich noch gar nichts erklären. LG Heike


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ich weiss das es keine kindgerechte trennung gibt,aber vielleicht eine möglichkeit dem kleinen das kindgerecht zu erklären,warum papa auszieht. der kurze ist eh schon so extrem und teilweise auch aggressiv und meine freundin kommt mit der situation zur zeit kaum zurecht.ich habe ihr gesagt,das sie im notfall mit dem kleinen zum kindertherapeuten gehen soll,der fängt das ja auch auf!meint ihr,das wäre auch eine lösung? Carina (die endlich mal den "Vorteil" darin sieht,das sie am anfang der schwangerschaft sitzengelassen worden ist!)


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Ja als erstes würde ich mal gucken das das Kind wenn in Urlaub ist wenn er auszieht. Das muss das Kind nicht wirklich nicht mitbekommen (einen "normalen" Umzug sollte man auch ohne Kind machen) Dann mal eine Frage wer wollte die Trennung?Nach Deinem Schreiben sie?!?! Auch wenns so wäre fänd ich es nicth so gut wenn das Kind es mitbekommt. Dann würde ich dem Kind erklären das Mama und Papa sich nicht mehr lieb haben und nicht mehr zusammen wohnen können aber das er (also das Kind) nicht schuld dran ist und das beide ihn lieb haben. Ist ne schwere Sache (vor allem das der Vater so reagiert) aber sie sollten versuchen das Kind so wenig wie möglich zu belasten. LG Mama


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Als ich denke auch das es nicht ok ist das Kind so dermaßen reinzuziehen von wegen das es alles mitbekommt. Da muss man "erwachsen" denken und auch im Sinne des Kindes. Klar ist man verletzt. Aber , was bringt es dem Papa wenn das Kind so verwirrt wird. Ich hatte damals auch so viele Gedanken und vorallem böse, dem Papa gegenüber, aber dem Kleinen zuliebe habe ich das nie und werde es auch nie den Kleinen spüren lassen. Egal warum es auseinander gegangen ist, die Kinder können nichts dafür und sollten das auch nicht in so einem Maße erfahren.


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Das schlimme ist,das er ja in urlaub könnte,aber er das nciht zulässt.Und so wie ihr anwalt sagte,dürfe sie ihn wohl nicht einfach so ihren elter mitgeben,weil sie für das Flugticket wohl auch seine unterschrift bräuche.Er macht das schon ne weile,das er auch streitereien vor dem kleinen anspricht. Sie wollte die scheidung,aber nicht,das der kleine so mit reingezogen wird.


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bin schon am überlegen,werde wohl morgenabend mal hinfahren und wenn er dann da ist,ihm mal meine meinung geigen.ich habe auch oft meinen ex verflucht und heute manchmal auch noch,aber nicht vor meinem sohn! ich verstehe auch nicht,wie ein erwachsener mann so wenig nachdenke´n kann,nur weil er in seinen gefühlen verletzt ist!!!


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OKI wie das ist mit dem Urlaub weiss ich jetzt nicht. Aber hat sie eine Freundin wo sie ihn hinbringen kann wenn er auszieht?? Er sollte das nicth mitbekommen. Finde das echt traurig das er es nicht erlaubt. sie sollte wirklich mal zum JA gehen LG Mama


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finde ich auch.ich werde ihr das morgen auf jedenfall mal nahelegen mit dem JA.im notfall nehme ich den kleinen,aber mein problem ist,das er zur zeit so aggressiv ist,das er bei den letzten zwei malen wo er bei uns war,meinen sohn immer mit autos auf den kopf gehauen hat und ihn einmal so sehr gebissen hat,das mein sohn drei tage lang nen schwarz/blauen Komplettkieferabdruck am arm hatte..... mein sohn hat dementsprechend keine lust auf ihn zur zeit!!!!! Aber im notfall bin ich natürlich da!!!


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Hallo, muß mich mal reinhängen, ich stecke in der gleichen Situation zwecks Trennung ausziehen, habe mich da bei der Familieberaterin beraten lassen, ich fahre nun zur Kur und wollte das er dann auszieht DAS DIE KINDER ES NICHT MITBEKOMMEN, sie nun wieder sagt das wäre ein schock für die Kinder, wenn sie nach Hause kommen, Papa weg Sachen weg ja wo ist er? Sie sagt, ich soll sie vorbereiten und eben erklären und die Kinder mit einbeziehen aber eben alles Friedlich. Ich fand auch wenn ich weg bin das es besser so ist, aber so wissen sie was los ist und verarbeiten. Ich habe gedacht anders, bevor ich mit dem Kindern zur Kur fahre es zumindest der Großen zu sagen,Ihr erklären das etwas anders sein wird wenn sie nach Hause kommt, u. das übliche was man den Kids erklären muß. aber danach zur Kur das sie es verarbeiten kann, da sind Psychologen da wo sie es aufarbeiten kann und ihr geholfen wird. Wenn wir dann wieder da sind geht dann ja die Schule weiter, und ich hoffe das sie es verarbeiten kann. Aber ich denke für sie wird es einerseits traurig stimmen auf der anderen vielleicht erleichtert weil sie nicht so den Bezug hat. Finde ich persönlich so besser. L.G


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ich bin in jedem fall für erklären,aber wie,weiss ich auch nicht und wie gesagt,wenn "papa" nicht mitzieht...schwierig! der blödmann soll mal nicht an sein ego denken,sondern an sein kind!!!


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Da sieht man doch mal wieder das das Kind mehr mitbekommt. Tut mir für Deinen Sohn Leid aber ich finde es gut das Du einspringst. Wie gesagt wenn er nicht mit in Urlaub darf ( was ich traurig finde) dann soll sie gucken das er den Auszug nicht mitbekommt. Dann würde ich Deiner Freundin raten einen Kinderspychologen aufzusuchen um das alles zu verarbeiten. Ich finde da nichts schlimmes dran wir sind auch beim KPsychologen. LG Mama


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In's Ausland darf sie das Kind nicht ohne seine Erlaubnis mitlassen. Und: Ja, es ist bescheuert von ihm. Als Alternative kann das Kind vielleicht wenigstens für ein paar Tage zu einer Freundin oder Bekannten/Verwandten im Inland. Wobei: Es kann auch schwer sein, wenn das Kind dann wiederkommt und plötzlich ist Papa weg. Ich würde das Kind wenigstens vorher darauf vorbereiten. So nach dem Motto: "Papa zieht um, in eine andere Wohnung, und das wird stressig, so daß wir uns nicht um Dich kümmern können in der Zeit. Aber wenn Du wieder da bist, kannst Du mit Papa die neue Wohnung anschauen." Zum Thema Trennung würde ich nicht sooo viel sagen. Für Kinder zählen erstmal die Fakten und inwieweit sie selber betroffen sind. Wichtig wäre also für das Kind, wohin der Papa zieht, ob es in Papas neuer Wohnung auch Platz für das Kind gibt, und wie das jetzt weitergeht. Zum Beispiel: "Papa wohnt jetzt xxxx, dort hat er ein Zimmer für Dich, und alle zwei Wochen holt Papa Dich ab und dann besuchst Du ihn in seiner neuen Wohnung." Feddich. Es gibt sehr schöne Bücher, die auch helfen können, sowas dem Kind nahezubringen. Eine gute Buchhandlung kann sicher ein Buch empfehlen, daß dem Alter des Kindes und seiner persönlichen Situation am ehesten entspricht. Dem Kind geht es links am Arsch vorbei, wer wen warum verlassen hat. Das interessiert ein Kind in dem Alter gar nicht. Mein Ex meint auch ständig, den Kindern "die Augen öffnen" zu müssen über den miesen Character ihrer Mutter, die ihn so schnöde und grundlos verlassen und damit eine heile Familie zerstört hat. Das erzählt er den Kindern seit 3 Jahren, die Kinder sind inzwischen 6 und 11, es interessiert sie gar nicht. Gruß, Elisabeth.


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Ich danke euch, bin in den letzten wochen nur stille mitleserin gewesen,aber ich finde diese foren hier echt super... Lieben gruss und schönen abend...DANKE Carina


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+emfut+ hat wieder voll die Worte gefunden und sie hat mehr Erfahrung


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Das ist schwierig, mein Göttergatte hat aus wut gesagt, das ich es den Kindern erklären soll, das ich das wolle (die Trennung) Inzwischen hat er es wieder wiederrufen, aber einen 4 Jährigen zu erklären dürfte echt schwierig werden. Mein Kleiner ist drei um dem mache ich mir auch Sorgen, er hängt an seinen Papa. Er fragt immer Mama ist der Papa noch da (ist auf Montage) und wnn kommt Papa nach hause? "Ich slafe immer wenn Papa tommt" Das ist schwer in Moment sowieso weil der Herr sich von seiner Schokoladenseite zeigt das ich es dann doch nicht mache. Man kann dem Jungen nur erklären ohne aufzuhetzten das der Papa woanders wohnen wird aber er immer kommt oder das kind ihn auch mal besuchen kann. So wurde mir es von eine Beraterin gesagt. Mehr versteht der kleine nicht. Aber leicht wirds nicht. L.G


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Hi, habe jetzt nur die ersten Meinungen gelesen und bin anderer Meinung. Bei uns ist das Thema gerade wieder sehr aktuell, stehen im Finale aber dazu ein andermal mehr. Mein Freund und ich haben uns auch schon mal (äh MAL???) getrennt, mein Sohn ist allerdings nicht SEIN Kind. Wir haben damals auch überlegt, ob wir nicht den Umzug "heimlich" machen und Simon mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen stellen, er war damals gerade 3 Jahre alt geworden. Er hängt sehr an meinem Noch-Partner. Ich war damals zeitgleich in Familientherapie und die haben mir geraten, eben NICHT einen Umzug hinter dem Rücken des Kindes zu veranstalten. Das Kind soll die Möglichkeit haben, sich zu verabschieden. Ja sogar beim Umzug direkt dabei sein und sehen, dass auch in der neuen Wohnung von Papa ein Plätzchen für ihn frei ist. Er könnte dort z.B. ein Kuscheltier oder ein paar Autos "unterstellen", so dass Teile von ihm auch beim Vater sind. Ich fand das damals einleuchtend und wir haben das auch so praktiziert. Simon hat dabei zugesehen, wie Holger gepackt hat und die Beiden haben sich am Ende gedrückt und wir haben Simon gesagt, dass der Holger jetzt ganz weit weg gehen wird und wir nicht wissen, wann er wiederkommt. Für Holger und mich war das damals schlimmer als für Simon. Man macht sich als Erwachsener viel mehr Gedanken als ein Kind. Für Simon war ab dem Tag die Sache auch erledigt... Also wie gesagt, ich würde dem Kind einen Abschied ermöglichen. Stell DU Dir vor, Du lebst mit zwei anderen Leuten zusammen, fährst in Urlaub, kommst wieder und mit einem mal ist wortlos einer von den Beiden weg. Das täte Dir als Erwachsener auch weh, einem Kind (das auch am Vater hängt) noch viel mehr. LG Sue


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Aber deb erwachsenen fällt das noch schwerer sollte man garnicht glauben. L.G


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Hallo Sue, Erstens: Glückwunsch!!! Zweitens: Ich stimme Dir zu. Deswegen empofahl ich auch dringend, vorher mit dem Kind zu reden und zu erklären, was passieren wird. Trotzdem fände ich es in diesem Fall nicht verkehrt, wenn das Kind "aus dem Weg ist". Und zwar weil sich die Situation so darstellt, daß der Vater nicht bereit ist, das Kind da rauszuhalten und ich einfach Angst hätte, daß es unschöne Szenen beim Auszug gibt. Mein Ex ist damals ausgezogen, während wir alle drei weg waren, und auch ich wußte von nix. Wir kamen wieder von einem Besuch bei meiner Schwester und er war weg. Allerdings zog sich das damals ja auch schon ewig hin, im Grunde wuten wir alle, was passieren würde, auch die Kinder, nur der Zeitpunkt war uns nicht klar. Ich denke, das war der letzte Rest von "ich entscheide", der meinem Mann damals noch blieb, und im Nachhinein war es nicht ideal, aber okay. Unglücklicher fand ich damals, daß er nach seinem Auszug die Kinder wochenlang weder besuchte noch irgendwie anders kontaktierte. Manchmal gibt es keine gute Lösung, nur eine schlechte blöde und eine nicht ganz so schlechte. Liebe Grüße, Elisabeth.