Mitglied inaktiv
Hiho, wer es nicht mitbekommen hatte, Simon hat sich letztes WE beide füße in einem alten Lagerfeuer verbrannt, das nicht richtig abgelöscht wurde. Ich hatte den Bürgermeister angeschrieben und mich beschwert, offene Feuer sind bei uns an den Seen verboten... inzwischen hat der Mann auch reagiert, hier sein Schreiben (sehr geil ist natürlich der letzte Absatz) sowie ein link auf der hp der Gemeinde Heimstetten. Sehr geehrte Frau ...., mit großer Betroffenheit habe ich Ihren Brief gelesen. Es tut mir außerordentlich leid, dass sich Ihr Sohn verletzt hat und ich hoffe sehr, dass es ihm bald wieder besser geht. Ihren Brief haben wir an die zuständige Polizeibehörde in Haar weitergeleitet. Der Beamte bot sofort an, sich mit Ihnen persönlich in Verbindung zu setzen. Wie wir gestern erfahren haben, konnte er Sie noch nicht erreichen. Der Heimstettener See ist ein Erholungsgebiet und untersteht dem Landratsamt München. Das Grillen und das Errichten von offenen Feuerstellen sind verboten. Die Satzungsbestimmungen über das Verhalten in diesem Gebiet sind auf Tafeln an allen Zugängen angebracht, zusätzlich verdeutlicht durch große Piktogramme. Die Polizei schaut regelmäßig nach dem Rechten, nur ist dies nicht jederzeit an jedem Tag möglich. Wie uns die Polizei mitteilte, werden die Kontrollen verstärkt. Auf unserer gemeindlichen Homepage werden wir einen entsprechenden Hinweis veröffentlichen. Abschließend möchte ich noch anfügen, so sehr ich den Unfall Ihres Sohnes bedauere, ein letztes Risiko lässt sich nie ausschließen, hier ist in immer die gesetzliche Aufsichts- und Sorgfaltspflicht der Eltern gefordert. Mit freundlichem Gruß Heinz Hilger Erster Bürgermeister http://www.kirchheim-heimstetten.de/aktuelles_text/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=573&tx_ttnews%5BbackPid%5D=415&cHash=43e8661ca3
Ja is klar...immer sind dann doch die Eltern schuld....tze, tze
Hi Sue, ich finde, daß der Mann soweit alles richtig macht. 1. Er reagiert und schreibt Dir, für meine Begriffe sogar sehr zeitnah. 2. Er sensibiliert die zuständigen Ordnungsbehörden. 3. Er nimmt den Unfall konkret zum Anlaß, um auf das Grill- und Lagerfeuerverbot qam Heimstettener See hinzuweisen und kündigt eine verstärkte Präsenz der Ordnungshüter an. Mehr kann er nicht tun. Klar ist auch, daß die Polizei in der Realität nicht verstärkt aufmarschieren wird, dafür dürfte das Peronal nicht ausreichen. Außerdem, wenn die Polizei nun verstärkt den Heimstettener See kontrolliert, wird eben am weniger kontrollierten Nachbarsee gefeuert... Die Polizei kann nicht überall sein, und auch im letzten Satz steckt ein Stückchen Wahrheit. Niemand kann für das allgemeine Lebensrisiko haftbar gemacht werden, und auch die Polizei oder der Bürgermeister sind nicht für das Handeln der Lagerfeuer-Vandalen verantwortlich, schuld sind diese gedankenlosen Mitbürger. Ich kann dem Bürgermeister nur beipflichten: Die beste "Versicherung" für Kleinkinder ist immer noch die Umsicht und Voraussicht der Eltern, aber eben auch diese sind nicht allwissend und können eben nicht alles im Griff bzw. "auf dem Schirm" haben. Das ist nun mal so, auch wenn Dich und Simon das nicht trösten kann. Gute Besserung für Simon und liebe Grüße Ralph/Snoopy
Hi Ralph, ich finde es überhaupt schon mal schön, dass er überhaupt reagiert und auch noch SO. Ich fand nur den letzten Absatz überflüssig. Wie mir in einem anderen Forum jemand schrieb... was ich tun soll, das Kind an die Leine nehmen? Ich mache nicht den Bürgermeister dafür verantwortlich, dass mein Kind da reingelaufen ist. Keiner hätte das verhindern können, außer vielleicht die gedankenlosen Menschen, die das Feuer gemacht und nicht richtig gelöscht haben. Und die wir nie "kriegen" werden. Ich finds nur wieder so typisch, dass man versucht, es einem selbst in die Schuhe zu schieben. Und das ärgert mich einfach. Das Feuer war, der Fläche nach zu urteilen, nicht einfach nur ein kleines Feuerchen sondern schon was Größeres. Und die Polizei weiß hier darum, dass bei schönem Wetter gegrillt und gefeuert wird, was das Zeug hält. Das war ne freie Fläche. Ich frag mich einfach, wie man sowas übersehen konnte, anscheinend war an dem Abend kein Schwein unterwegs um mal nach dem rechten zu schauen. LG Sue
ging mir beim feringasee genauso. habe auch den bm angeschrieben, daß die vorwiegend kaum der deutschen sprache mächtigen ( aber schimpfworte kennt man! ) mitbürger vorne am see in massen grillen, was ebenso verboten ist. die reaktion war die gleiche. ich müßte dann schon die polizei rufen... das traue ich mcih aber nicht.
so hätte ich das auch gelöst. Natürlich ist es nicht schön, dass es Simon getroffen hat. Geht es ihm besser? Aber in Zukunft wird das ja dann wohl alles verhindert, oder?
Ich finde den Brief sehr freundlich und nett, und den letzten Absatz hat er garantiert nicht dazugeschrieben, um Dir irgendwas in die Schuhe zu schieben ... Fakt ist nunmal, daß die Polizei nicht immer und überall sein kann. Das wird sich garantiert auch in Zukunft nicht ändern. Da du aber jetzt über die verbotenen Feuerstellen dort Bescheid weißt, kannst Du das ja in Zukunft bei Aufenthalten an diesem See stärker berücksichtigen. lg, matiz
"Da du aber jetzt über die verbotenen Feuerstellen dort Bescheid weißt, kannst Du das ja in Zukunft bei Aufenthalten an diesem See stärker berücksichtigen." - schrieb matiz. das könnte man jetzt weiter"spinnen: - da man ja weiss, dass auf allen strassen bis hin zu neben- und feldwegen autos fahren, berücksichtigt man das und läßt sein kind nirgendwo mehr und keine sekunde alleine auf die straße oder den gehweg. - da man ja weiss, dass wiesen und parkanlagen und selbst freie kinderspielplätze von hundekot verunreinigt sind, läßt man sein kind dort nicht unbeaufsichtigt herumlaufen oder spielen. - da man ja weiss, dass in supermärkten die süssigkeiten extra tief "gehängt" werden, damit die kids die eltern damit nerven, muss man sein kind im tengelmann halt an die leine nehmen. - etc.etc. wieso muss - grade in öffentlichen räumen - immer der schwächste zurücktreten? warum sollen wir unsere kinder überall in die schranken weisen, damit die anderen umso ungehemmter ihren interessen nachgehen können (die autos wollen rasen, die hunde wollen scheissen, der tengelmann will massig umsatz machen etc., und die blöden am-see-griller wollen überall lagerfeuer errichten). wo bleiben freiräume für die kinder? müssen wir sie überall nur noch an die kurze leine nehmen? und wenn ich an einen see gehe, will ich nicht damit rechnen müssen, dass mein kind hier schon nach 5 metern freilauf "tschakka-tschakka"-mäßig über 2 qm glühende kohle getreten ist, sondern ich fordere von den sog. "erwachsenen", dass sie entweder gar kein feuer machen oder es wenigstens komplett löschen. insofern ist der letzte satz des bgm. hilgers durchaus als nicht gerade sehr glücklich zu bezeichnen, wie nett der brief auch sonst gewesen sein mag. den letzten satz hätte er sich sparen können. und ich vermute fast, dass er den satz vielleicht auch sogar wg. haftungsausschluß geschrieben hat. ich an sukas stelle würde jedenfalls meine o.g. punkte dem bgm zurückschreiben, damit er vielleicht ein bisschen ein bewusstsein dafür bekommt, dass auch kinder freiräume brauchen - da haperts in münchen und umgebung nämlich ein bisschen diesbezüglich, auch im bewusstsein auf kommunaler ebene...
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