Elternforum Alleinerziehend, na und?

Neuer Job und Sorgen

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Hallo!! Nachdem mein Vorstellungsgespräch von Erfolg gekrönt war mache ich mir grade Sorgen. Ursache sind die Arbeitszeiten: 1.Woche von 08:00-17:00 und 2. Woche von 09:00-18:00 Uhr. Einmal im Monat am Samstag von 09:00-18:00 Uhr Habe mir überlegt das ich meine Kleine mit in die Richtung nehme wo ich arbeite und sie dort einer Tagesmutter übergebe(die ich noch suchen muss) Somit hätten wir jeweils 50 Minuten hin und 50 Minuten zurück im Auto mit ihr. Wie macht Ihr das? Reicht die wenige Zeit mit dem Kind? Habe geplant, das wir in nächster Zeit dann auch umziehen werden. Kommt halt alles ziemlich plötzlich..... Viele Grüße


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Ja, das kann ich voll und ganz nachvollziehen...ich überlege auch gerade, ob ich mir nicht besser eine Vollzeitstelle suchen sollte, da ich mit dem Geld einer 19Std./Woche-Stelle nicht sooooo rießige Hüpfer machen kann und mein Ex sich wohl erfolgreich drücken wird...frage mich dann auch, wie das dann funktionieren soll, wenn die Kleine (3) in die Musikschule oder so will...kann sie ja noch nicht alleine... Zum Thema Zeit ist meine Grundeinstellung, daß die Qualität vor Quantität kommt...ich merke schon, daß ich in der Zeit, in der ich z.B. voll arbeiten muß, die Zeit mit der Kleinen eher genieße und wenn ich mehr Zeit habe, mache ich eher auch andere Sachen... Für den Fall, daß ich mir doch eine Vollzeitstelle suchen werde, werde ich mir den Luxus gönnen und einige lästige Dinge wie Putzen und / oder Wäsche bügeln delegieren...Hast Du über sowas schon mal nachgedacht - hilft Dir vielleicht auch über die stressige Einarbeitungszeit und Eingewöhnungszeit für die Kleine weg...und Du kannst Dich in der verbleibenden Zeit besser ihr widmen oder entspannen... LG und nur Mut - wenn Du Dich dabei wohl fühlst und gerne arbeitest, wird´s auch klappen - Heike


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Mir geht es ähnlich. Ich hatte am Donnerstag ein Vorstellungsgespräch in einen Hotel, ich wollte eigendlich Zimmermädchen arbeiten, die zeiten sind immer Vormittags, nun brauchen sie jemanden für den Service und fragten mich ob ich mir wohl zu trauen würde. Ich bin die Woche über alleinerziehend und wäre auf meine Schwiegereltern angewiesen aber mit den hatte ich mich gestern in den Haaren, meine Kinder sind auch nicht sogern dort weil sie halt anders sind, sie spielen nicht mit dehnen. Von meinen Mann will ich mich in der nächsten Zeit trennen er fand es schön das ich ein Vorstellungsgespräch hatte aber als es hieß Service schichten war er nicht so begeistert.Vor allem Wochenende und Vollzeit, da würde er die ganze Zeit mit den Kindern alleine sein. Er hat schon gekotzt, als ich als Zimmermädchen gegangen bin, und vollkommen überfordert was soll ich tun wenn es klappt. Meine Schwiegermutter hat auch nicht gerade erfreut gekuckt als ich es meinen Schwiegervater erzählte. Was soll ich nun tun?


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Wie alt ist denn die Kleine? Ich habe wieder angefangen als die Maus 2 war, mittlerweile ist sie gute 5 1/2 und besucht noch immer die selbe Tagesmutter. Mit 3 kam dann noch der Kindergarten im Wohnort der Tagesmutter dazu, vor- und nachher ist sie bei der Tagesmutter! Ich habe einen einfachen Weg von 45 km zur Arbeit, die Maus liefer ich in der Mitte ab! Vorteile sind für uns, ich habe sie die Hälfte der Fahrzeit im Auto bei mir, das heißt wir können auf der Fahrt schon erzählen und wenn ich mal nicht arbeite, kann ich sie meißt trotzdem in den Kindergarten bringen, weil der eben nur gute 20 km weit weg ist! Nachteil jetzt über die Jahre gesehen ist, sie hat hier im Ort keine Freunde, am Wohnort der Tagesmutter einige wenige, die sie aber kaum treffen kann, weil sie nach dem Kindergarten recht bald von mir abgeholt wird. Und hierher zu uns kommt aufgrund der Entfernung auch niemand gerne! Sie ist also überall und nirgendwo so richtig heimisch! Das geht so weiter wenn sie jetzt in die Schule kommt, weil sie da entweder auch mit den Kindergartenkumpels in die Grundschule in der Nachbargemeinde kommt oder ich nehme sie mit in die Stadt in der ich arbeite und sie kommt da in die Schule. Aber regelmäßigem Kontakt mit den anderen Kindern nach der Schule wird so oder so wieder nicht haben können! Das finde ich wirklich schade, ist aber anders nicht machbar! Ja und abends ist es dann oft sehr stressig, grade im Winter, da kommen wir, je nach Wetter, manchmal so spät nach Hause, dass sie eigentlich direkt ins Bett müßte! Das alles ist weniger schön, trotzdem bin ich natürlich froh darüber, dass ich diesen (guten!) Job habe und dadurch haben wir eben andere Vorteile! Ich habe damals hier am Ort keine Tagesmutter gefunden, jetzt gibt es mittlerweile zwei, hätte es die damals schon gegeben, wäre das sicher die bessere Lösung gewesen! Lieben Gruß von Cat


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Hallo!! Danke!! Ihr sprecht mir echt aus der Seele. Ich habe beschlossen das wir es versuchen!!!Wenn es nicht klappt dann ist es halt so. Ich hoffe nur, das ich innerhalb von 5 Tagen eine Tagesmutter finde....... Der Rest mit umziehen etc ist das halbe Problem..... Der Vorteil ist, das wir dann nicht mehr abhängig sind (freu) Viele Grüße