Mitglied inaktiv
Hallo, wusstet ihr, dass es sowas gibt? Mein Psychologe meinte, er macht sich schlau, damit ich die Schlafprobleme von den Jungs in den Griff bekomme, bevor wir in die Klinik müssen und dann stand dort das beschrieben, bis ins Detail, was ich so oft mit den beiden erlebe als Pavor noctus, Nachtschreck. Ich dachte immer, sie kriegen mitten in der Nacht einen Wutanfall. Sie haben die Augen auf, schreien wie am Spiess, sind aber nicht ansprechbar, man kann sie auch nicht in den Arm nehmen und das kann bis zu 20 min. dauern... (na ja, bei uns waren's schon mal 45 min.) War ein richtige Aha-Erlebnis. Das ist Nachtschreck. Allerdings steht da, wenn die Kinder das öfter haben solle man sich professionelle Hilfe holen... bin ich ja schon dran. LG Yola
wie gut ich das kenne, hatten alle meine fünf Kinder, ich könnte Bücher schreiben........ Mein Mitleid hast du auf jeden Fall!!! Liebe Grüße von anja
Hi Anja, kannst Du mir mehr darüber erzählen? Legt das sich von selbst mit der Zeit? LG Yola
Ja, das legt sich auf jeden Fall, das erstmal zur Beruhigung!!!! Meistens war es bei meinen mit dem 3.,4. Lebensjahr wieder gut. Und tun dagegen kannst du leider wuirklich nichts, ausser für die Kids da sein, aber -wie du sicher weißt- es ist egal was man macht, man muss da einfach durch, bis sie wieder aufhören zu weinen. Und natürlich eben aufpassen, dass sie sich nicht wehtun, klar. Liebe Grüße von anja
Hallo Yola, meine aus ist jetzt 5 1/2 und hatte nur wenige Male diesen Nachtschreck! Der letzte dauerte fast eine Stunde und da standen sogar Oma und Opa im Nachthemd vorm Kind und konntens nicht fassen! Damals war sie gute drei und seitdem war nie wieder etwas! Wie gesagt, bei uns wars selten und wenn das bei Dir oft vorkommt, dann weiß ich was Du durchmachst! Aber Ihr habt doch schon einen Termin im Schlaflabor, oder warst Du das nicht? Lieben Gruß von Cat
... Wie die Schlafzuckungen und anderes auffälliges Verhalten gehören auch Alpträume und der sogenannte "Nachtschreck" zu den Phänomenen der Parasomnien. Dies sind Verhaltensauffälligkeiten, die sich gewöhnlich recht spektakulär manifestieren, das Kind jedoch nicht immer aufwecken, und meist hat es morgens auch keinerlei Erinnerung daran, Mit Ende des Kindheitsalters vergehen diese Parasomnien häufig von selbst. Auch sind sie weder Anzeichen für Erkrankungen das Gehirns noch für psychische Probleme. Des Weiteren ist eine gewisse Vererbbarkeit zu beobachten und auch das parallrlr oder sukzessive Auftreten verschiedener Parssomnien, was für das Kind aber keinerlei Folgen hat. Mit den Alpträumen und dem Nachtschreck ist heftiges Weinen verbunden, wobei Eltern oft glauben, dass ihr Kind aus dem Traum aufgeschrecktz sei und nun im Wachzustand so weine. Im eigentlichen Sinne wach ist das Kind jedoch gewöhnlich nicht, deshalb sprechen wir in diesen Fällen auch nicht von Schlafstörung. Der Nachtschreck tritt in der ersten Nachthälfte auf, in der Tiefschlafphase. Die Muskelspannung des Kindes ist dann noch viel erhöhter als während der Traumphasen, und das Kind ist auch noch in der Lage sich aufzusetzen oder gar in seinem Bett aufzustehen. Es schläft tief und fest, aber das Nervensytem arbeitet, vor allem das zentrale Nervensytem läuft auf Hochtouren: Muskeln, Herztätigkeit, Atmung. Warum es zu diesem nervlichen Sturm kommt, weiß man nicht, aber er ist erwiesenermaßen nur von kurzer Dauer und stellt keine Bedrohung für das Kind dar. Da er während der Tiefschlafphase stattfindet und das Kind keine Traumaktivität hat, schläft das erwachte Kind auch Problemlos wieder ein und hat am nächsten Morgen keine Erinnerung daran. Es gibt keine eigentliche Behandlung oder gar Medikamente für den Nachtschreck. Auch diese spezielle Form der Parasomie taucht wie die anderen im Vorschulalter auf und vergeht mit heranwachsen des Kindes. Man soll Kinder während dieser Phasen nicht stören oder aufwecken, es wird dem Kind nicht nützen, sondern höchstens den Schlaf stören. Hoffe das hilft dir etwas? Liebe Grüße Becky
hatte meine auch ... menno war das blöd nachts so geweckt zu werden ... und ja ... bei den ersten malen war ich ziemlich ratlos .... wenn man weis was es ist, kann man mit umgehen ... habe nur zugesehen, dass ihr nichts passiert und habe sie danach im arm gehalten und hingelegt ... legte sich mit ca.4 jahren ...und ist bis jetzt (sie ist jetzt knapp 8 jahre) nicht wieder aufgetaucht salsa
Hallo Yola, ja, ich kenne das auch. Mein Sohn hatte das so zwischen 1 1/2 und 2 Jahren. Es ist aber zum Glück dann vorbei gewesen. LG Monika
Hallo, danke auch für die Infos insgesamt und die aus dem schlauen Buch. Es ist nämlich schon beeindruckend, wenn das losgeht und ich wusste echt nicht, dass es das gibt. Ich kann mich an Nächte erinnern, wo wir zwei Episoden von jeweils 45 min. hatten. Kaum hatte sich der eine beruhigt, legte der andere los. Da war ich echt mit meinem Latein und meinen Nerven am Ende. Dabei habe ich doch wirklich eine Menge Bücher über das Schlafenlernen gelesen. Aerger mich über mich selbst, dass ich so lange gebraucht habe, das rauszufinden. Gott sei Dank geht es ja dann irgendwann von alleine weg und ist unschädlich. Aber es erklärt natürlich auch einen Teil - wohlgemerkt einen Teil - unserer Schlafprobleme und auch warum ich nach diesen Episoden jedesmal wie eine 1 im Bett stehe, wenn einer von beiden anfängt zu weinen. LG und danke Yola
also ich gehe ins Zimmer, nehme Franziska in den Arm und gut ist es. Mindestens bis jetzt, Gott sei dank. Grüße Roland
Hallo,ja,daß finde ich auch Nun bin ich seid 23 jahren Mutter,habe insgesamt fünf Kinder aber vom "Nachtschreck" habe ich noch nie etwas gehört Vielen Dank für die tollen Infos!!LG Andrea
Hallo Roland, nix für ungut, aber ich glaube nicht, dass Du erlebt hast, was ich meine. Da ist nämlich nix mit in den Arm nehmen und gut ist. Die Kinder wachen sozusagen aus dem Stand auf, sehen aus, als ob sie hellwach wären, schreien sich die Seele aus dem Leib als ob sie Riesenangst oder eine Riesenwut hätten, reden unzusammenhängendes, unverständliches Zeug aber sind nicht ansprechbar. Reagieren nicht auf Reden. Und Du kannst nix, absolut gar nix tun, um sie zu beruhigen. Sie sind nicht aufnahmefähig, reden kann man überhaupt nicht mit ihnen und wenn Du versuchst, sie in den Arm zu nehmen, stossen sie Dich weg. Da fühlt man sich ziemlich hilflos. LG Yola
Ich gehe mal davon aus, dass Deine Ueberschrift ironisch gemeint ist. Darauf bezieht sich auch meine Antwort. LG Yola
Richtig yola, es war ironisch gemeint und bezog sich auf das schlaue Buch.... Ist ja ganz interessant, aber nicht meine Welt ich bin da mehr Praktiker und kein Theoretiker. Nichts des desto trotz, kann ich deine Schwierigkeiten nachempfinden. Bei uns kommt es zwar nicht zu solch krassen Reaktionen, aber Momente wo ich da stehe und meinen Kindern nicht weiter helfen kann die gibt es bei uns auch. Dir und deinen Kindern wünsche ich viel Kraft und alles Gute. Ich lese deine Postings immer gerne. LG Roland
ich habe jetzt die Antworten nicht gelesen, nur Dein Ausgangsposting. Ja, wir hatten das auch, da war Simon ca. 2 Jahre alt, jede zweite Nacht. Ich fands echt furchtbar, wobei es ja jetzt (sofern sich die Kinder nicht selbst wehtun) nicht wirklich was "Schlimmes" ist. Simon war auch immer mehr im Schlaf als wach, auch nicht ansprechbar und brüllte wie am Spieß. So leid es mir dann tat, aber nach Rücksprache mitm Arzt habe ich ihn dann schreien lassen, denn hochnehmen und rumtragen hat damals seinen Zustand nur noch verschlimmert. Ich wünsche Dir gute Nerven. LG Sue
Hallo Yola, ich kenn's auch. Bei mir hat's der Mittlere (jetzt 4). In den letzten 2-3 Wochen war's jetzt besser, aber davor ist er regelmäßig ca. 1 h nach dem Einschlafen vom "Nachtschreck" heimgesucht worden. Es war jetzt nicht so lange wie bei Euch, einige Minuten, aber es ist schon komisch. Habe dann bemerkt, wenn ich sofort "renne", wird's nicht so schlimm. Ich habe mich dann zu ihm ans Bett gesetzt, ihn weinen lassen und dabei - wenn möglich - gestreichelt. "Mama ist ja da, alles gut". Dann hat er sich irgendwie beruhigt, hingelegt und weitergeschlafen, als ob nichts war. Wenn ich aber nicht sofort da war, dann wurde es viel schlimmer. Eigenartig, wo er doch eigentlich gar nicht richtig wach ist, aber er scheint doch etwas mitzubekommen. Irgendwie "beruhigt" es mich jetzt, dass viele andere das auch kennen. Ich habe das jetzt auf die Trennung geschoben, dass es so schlimm war und so oft vorkam. Aber anscheinend ist das ja normal. LG und gutes Durchhalten! Schlaflos
*uff* da bin ich ja beruhigt- meine kleine *2,4jahre* hat das in den letzten 3 wochen jetzt so ca. 5mal gehabt und ich wusste nicht was da los ist. sie liegt da im gitterbettchen, arme nach oben, augen zu und schreit wie am spiess. sie schläft wirklich- dachte auch erst sie sei wach. mit ihr reden und sie beruhigen iss nich - sie wird nicht mal wach.
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