Mitglied inaktiv
Hallo, auch ich bräuchte mal wieder Euren rat bzw. Eure Meinungen. Ich war mit dem Vater meines jüngeren Sohnes nie zusammen, d.h. quasi schon "alleinschwanger" und dann auch "alleinerziehend", wobei das von meiner Seite aus ging. Die väterlichen Besuche im ersten Lebensjahr gingen mehr oder weniger alle auf mein Drängen und meine Initiative hin, da ich der Meinung war und bin, das Kind hat trotz allem ein Recht auf seinen Vater. Die letzten 1,5-2 Jahre liefen recht gut, mit regelmäßigem Aufenthalt beim Vater jedes zweite WE und gelegentlich mal ein Nachmittag zwischendurch. Der Kleine ist mittlerweile fast 4. Vor 3 Wochen brachte der Vater ihn Sonntag ein paar Stunden zu früh, und mit etlichen Kisten Klamotten und Spielzeug zurück und meinte, der Kleine wolle nicht mehr zu ihm, er würde immer nur nach der Mama fragen, und dann nimmt er ihn eben nicht mehr. Ich war ziemlich überrascht, hab dann den Kleinen hinterher gefragt, aber aus ihm war nichts herauszubekommen außer "der papa will mich nicht mehr haben". Das übernächste WE holte dann den Kleinen mit der Aussage, er fragt ihn abends, und wenn er heimwill, bringt er ihn wieder, da hab ich natürlich gleich abendliches Zurückbringen arrangiert. Dabei hat der vater dann gemeint, er hätte schon wieder nur nach mir gefragt, also holt er ihn nicht mehr, bis er von sich aus will. Nur: will er jetzt 5 jahre warten bis was vom Kleinen kommt?! Der sagt momentan er will nicht mehr zum Papa weil papa ihn nicht will. ich kann es mir nur so zusammenreimen, daß der Kleine halt nach mir gequengelt hat und der vater das total kindisch ernst genommen hat und eingeschanppt reagiert hat mit "na dann will ich dich auch nicht mehr haben". Also wirklich, wenn ich es gleich für bare Münze hemen würde, wenn ein 3jähriger zu mir sagt, er will bei Oma wohnen, hätte ich auch keine Kinder mehr zu hause! Nur was mache ich jetzt? Einfach abhaken? Bin ziemlich ratlos!
schwer wow aber ich meine so gehts ja nicht. entweder er ist papa oder nicht. das ist hart fürs kind wirklich. hast du ihm gesagt was der kleine dir gesagt hat? also das er nciht will weil der papa nicht will? vielleicht kann man da ein gespräch anknüpfen?? das würde ich nciht einfach so hin nehmen. vor allem ist es wichtig für deinen sohn zu wissen was los ist und wie mit IHM "verfahren" wird lg Jill
Der Vater meinte, er hätte das so nicht geasgt, aber wie kann ich das überprüfen, ich meine der klei ne ist ja erst 3...
Wer ist 3? Der Vater oder der Sohn? Wie wäre es mit einer Mediation? Entweder über's Jugendamt oder über eine andere Stelle? Jemand, der die Interessen des Kindes vertritt (eben WEIL der Junge noch zu klein ist und Du als Mutter nicht Außenstehender sondern Teil des Konfliktes bist). Ich kontaktiere meinen Ex nur noch über den iaf, der bei uns auch die Mediation gemacht hat. Wenn ich nämlich etwas sage, macht der Mann schon aus Prinzip genau das Gegenteil. Gruß, Elisabeth.
Hallo Ött, hmm, vielleicht macht es Sinn dem Vater noch einmal darauf hinzuweisen, dass alle Kinder "Phasen" durchleben...? Wahrscheinlich ist Papa bei deinem Sohn gerade einfach nicht "in". Das gibt sich bestimmt auch wieder. (Manchmal ist ja die Mama auch für eine Zeit nur "blöd"...) Es wäre schade, wenn der Vater so eine Phase zum Anlaß nimmt den Kontakt (vorläufig???) abzubrechen. Er überfordert deinen Sohn damit. Wenn sich der Eindruck "Papa will mich nicht mehr" einmal festgesetzt hat, ist es sicherlich sehr schwer für deinen Sohn das wieder aus dem Kopf zu kriegen (ist ja auch ein ziemlicher Vertrauensverlust). Würde ich dem Vater klipp und klar vor Augen führen und ihn fragen, ob er das wirklich riskieren möchte. Oder steckt etwas anderes hinter der ganzen Sache? Würde da mal vorsichtig beim Vater nachfragen. Ich kenne euer Verhältnis ja nicht, aber vielleicht wäre ja - wenn der Vater ihn derzeit "nicht will" ein Treffen zu dritt denkbar? Dann bricht der Kontakt zwischen deinem Sohn und dem Vater nicht ganz ab. Eventuell ergibt sich bei einem solchen Treffen auch die Gelegenheit, die Sache ohne Zwang zu klären. (Tut dem Vater vielleicht auch ganz gut, mal zu sehen, dass dein Sohn dich wahrscheinlich auch nicht immer nur "super" findet...). Du weißt doch: Männer leiden oft stärker als Frauen unter ihrer verletzten Eitelkeit... Lieben Gruß Elena
Ich meine auch jedes Kind hat Phasen das mit der erziehung nichts zu tun haben, da muß man nur dran bleiben das es nicht noch unterstützt wird. Mein mann versteht das nicht, er trotzt dann mit, wie soll das Kind dann wissen was der Papa damit bezweckt außer trotzen. Oder er bettelt seinen Sohn an bitte mache doch mal. das ist doch kein Hund der auf einen Pfiff hört. Was ich damit sagen will ist ganz einfach das sie mit den phasen nicht klar kommen und von sich wegschieben. Wenn unser Umgangsrecht mal dran ist glaube ich das bei uns sich auch so abspielt und über Nacht garnicht kann mich aber irren L.G.
genau! leider ist mit dem vater nicht zu reden, er beharrt auf seiner verletzten Eitelkeit :( Ein Treffen zu dritt geht nicht, da seine Freundin ausgesprochen (unbegründet) eifersüchtig ist. Mein Vorschlag, erst mal nur kürzere Unternehmungen (paar Stunden) zu machenwill er nun nach letztem Samstag, als der Kleine wieder gemeckert hatte, auch nicht umsetzen. Ich bin es langsam leid, ihm seinen Sohn hinterher zu tragen...
hallo, schön, wie sehr sich dein ex anstrengt. auf der einen seite würde ich dir raten, das telefon abzuschalten und ihm klipp und klar sagen: so nicht! Es ist auch dein Sohn! auf der anderen Seite, gehts dem Kind ja schlecht dabei... Ich würde es so machen! Alle 2 We soll er dir einen Babysitter organisieren udn zahlen, damit du weiterhin wenigstens einen Tag fRau sein kannst und frei sein. Unter der Woche und sonntags Umgang mit dem Kind und dir zusammen. Sprich *Familienausflug* Das wird scih wohl so nicht realisieren machen aber einen Vorschlag ist es wert. SChade, wie einfach er sich das macht. Was sagen seine Eltern dazu? annika
Sein Vater lebt nicht mehr und seine Mutter hat den Kleinen einmal gesehen, als er 8 Monate war, sie "kann nicht mit Kindern" und hat kein Interesse an ihrem Enkel.
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