Mitglied inaktiv
um mich auszuheulen....... Ich gehöhre eigentlich nicht hier her(oder noch nicht)besser gesagt. Normalerweise schreibe ich im Forum Kleine Engel da ich 2004 meine 6 einhalb wochen alten Sohn Dustin am Plötzlichen Kindstod verloren habe,aber lese auch immer wieder hier in diesem Forum da meine Situation mich so an eure Schicksale erinnert nur mit dem Unterschied das ich und mein Mann noch zusammen sind und irgendwie die scheidung doch schon seit Jahren über mir kreist. Das Weihnachten habe ich nur im Schlafzimmer alleine und heulend verbracht da ich und mein Mann uns nur gestritten oder angeschwiegen haben. Er hatt mir schon vor langerzeit erleutert wie scheiße er doch sein leben findet und nichts positives darin sieht der trotel für seine Familie zu sein,das heißt er meint das er nur für mich unsere 2 töchter und die lebenserhaltungskosten schuftet. Dazu muß ich noch sagen das er immer wenn er denkt das alles scheiße leuft trinken geht und danach darf ich mir so einiges anhören das einem echt die ohren schmerzen oder er seuft sich so zu das er miten auf der straße liegt und polizei und kranken wagen in ins krankenhaus(psychatrie)bringen muß weil es so oft vorkommt. Ich weiß nicht mehr wo mir der kopf steht da ich vor kurzem mitbekommen habe das er von seinen arbeitskolleginen SMS bekommt die er vor mir verheimlicht und mir auch nicht sagt das er überhaubt SMS n von Frauen bekommt,was soll ich da denken. Ich weiß das ich alles nicht so beschreiben kann das ihr meine situation wirklich verstehen könnt aber ich hoffe das ich mich hier mal ausheulen darf wenn es mir schlecht geht. Familie redet übrigens auch nicht mit mir und hassen mich alle und ich habe sonst nimanden der mit mir redet. Eure sehr verzweifelte Sandra
zunächst mein beileid wegen deinem kleinen sohn. was hält dich bei so einem ekel? angst vor der zukunft? willst du, daß deine kinder so aufwachsen müssen?
hallo sandra, erstmal tut es mir sehr leid für dich/euch. Mein Cousine starb ein Tag vor ihrem 19. Geburtstag (vor 3 Jahren). Seit diesem Tag is nix mehr wie früher. Ihr Vater säuft sich regelmäßig ins Koma, ihre Mutter, tja die funktioniert nur noch. Jeder verarbeitet seine Trauer auf andere Weise. Es kann dir auch niemand helfen, über euren Verlust hinwegzukommen. Was soll ich dir raten? Mit deinem Leben weiterzugehen. Versuchen nochmal zu leben. Gibt es zwischen euch noch Zwischenmenschliche Beziehungen? Liebst du ihn noch? Gibt es bei euch noch ein anderes Thema ausser den Tod eures Kindes. Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich mag überhaupt nicht erahnen, wie schwer das, mit einem solchen Verlust leben zu können, aber ihr lebt und euer Leben geht weiter. Ich traue mich nicht mehr zu schreiben, weil es einfach so ein heikles und schwieriges Thema ist. ach mensch, das tut mir wirklich leid. Kannst du mit jmd reden? annika
hab ich da was falsch verstanden??? ich habe nicht den eindruck, daß der mann unter dem verlust des sohnes so sehr leidet, daß er seiner frau vorhaltungen macht, der trottel zu sein und sich regelmäßig ins koma zu saufen?? war ich da zu unsensibel??? wenn ja, entschuldige ich mich in aller form, ihn als ekel bezeichnet zu haben.
Also zur Frage von Vallie ja ich habe auch angst vor der zukunft aber ich liebe ihn auch noch und finde das ich die letzten 8 jahre nicht einfach so wegschmeißen darf. Ich bin jetzt 26 jahre alt und habe und kenne nichts außer ihn und meine Ehe mit ihm ich wahr noch nie alleine und habe nicht so ein tolles gefühl dabei wenn ich dan vom Amt abhänig währe da ich immer versucht habe alles ohne unterstützung zu meißtern,aber leider sind meine kinder noch zu klein um arbeiten zu gehen geschweigenden habe ich versucht eine zu bekommen aber da meine kleine dieses jahr nicht im kindergarten aufgenommen wurde konnte ich es wieder knicken. Und nun zu annikala Nein ich habe sonst nimanden mit dem ich reden kann meine Familie redet nicht mit mir Freunde hab ich auch nicht und wenn mein mann nicht reden will dann hab ich nur noch die Wand vor mir. Ich weiß nicht ob es in der letzten Zeit eine erliche beziehung von seiner seite wahr oder nur um den schein zu wahren aber ich liebe ihn und für mich gebe es nichts schöneres wenn es mit uns zwei wieder klappen könnte das währe mein größter wunsch wenn ich das hir einfach so schreiben darf? Ich weiß einfach nicht wie ich meine Situation erklären kann oder selber verstehen soll ich bin immoment nur noch ratlos und könnte von morgens bis abends heulen.
((ich habe nicht den eindruck, daß der mann unter dem verlust des sohnes so sehr leidet, daß er seiner frau vorhaltungen macht, der trottel zu sein und sich regelmäßig ins koma zu sa ufen??)) Das gefühl hatte ich auch immer aber ich will ihm da nichts unterstellen weil ich es nicht weiß.
was hast du denn für einen eindruck von deinem mann? ist es der verlust des sohnes, der ihn so handeln läßt oder ist seine liebe gestorben? ich meine, der mann schimpft, säuft und betrügt (evtl.) von harmonie kann da keine rede sein. dir fehlt erfahrung, wenn du mit 18 mit ihm zusammengekommen bist, aber du kennst ihn. rede mit ihm, sag ehrlich, was du denkst und verlange das selbe von ihm. wie alt sind deine kinder? egal warum, sie sollen nicht in einer lieblosen umgebung und mit einer unglücklichen mutter aufwachsen. du mußt an deinem selbstwertgefühl arbeiten und dir menschen außerhalb deiner vier wände suchen... wenn du hier mitliest, weißt du ja, was du für unterstützung seitens der ämter bekommst. du hast es verdient, glücklich zu sein, go for it!!!
Ja ich kenne meinen Mann und ich muß erlich zugeben auch wenn es mir schwer fählt es zu sagen das mit dem saufen wahr schon immer so das hatt nicht erst angefangen als wir unseren Sohn verloren haben. Meine Große ist jetzt 6 jahre und 11 mon. und meine kleine 3 jahre und 7 mon. und ich weiß das du volkommen recht hast mit allem was du sagts aber den schmertz und die hoffnung kann man nicht einfach so verdrängen aber ich danke dir für deine offenen worte auch wenn sie sehr weh tun da ich immoment sowiso schon am boden liege.
ich wollte dir wirklich nicht weh tun. was den schmerz und die hoffnung angeht, kann ich dir sehr gut nachfühlen, was du empfindest und als kind eines alkoholikers weiß ich auch wie das ist. als absolut außenstehender ist es leicht, ratschläge zu geben und objektiv zu sein, vielleicht hilft dir das weiter! du mußt wissen, was du erreichen willst und es dann in kleinen schritten umsetzen. wenn dein mann alkoholkrank ist, wird er einen entzug und eine therapie brauchen. dazu bedarf es sehr sehr viel kraft von deiner seite und du kannst das alleinleben schon mal "üben", denn daß die rückfallquoten sehr hoch sind, wirst du wissen. ob du dir das im schönsten lebensalter antun willst???? das wichtigste für dich erscheint mir aber wirklich, daß du dir menschen suchst. mit kindern ist das doch gar nicht so schwer!!! bekämpfe deine einsamkeit und mach dich unabhängig von deinem mann. such dir einen job, mit dem kiga mußt du halt dahinter bleiben, geschwisterkinder kriegen bei uns immer einen platz... setz dich auf den hosenboden, du bist jemand!!
Hi Sandra, die Fragen die sich mir stellen: Wie lange ist er schon so? Gab es auch mal andere Zeiten? (Denke ich mir, sonst hättest du ihn wohl kaum geheiratet)? Wenn er seit dem Tod eures Sohnes (mein Beileid) diese Wandlung hat, denke ich das er depressiv ist. Auch Männer stecken eine solch schwere Situation nicht einfach so weg - meist versuchen sie stark zu sein (für die Familie) und merken nicht wie sehr sie sich dabei verändern - meist nicht zum positiven. Viele flüchten in den Alkohol - es ist ein einfacher Weg und der Alkohol stillt den Schmerz, zumindest vorrübergehend. Ihr solltet zusammenarbeiten - wenn ihm was an dir liegt und du ihn, wie du sagtest, noch liebst versucht sein Problem gemeinsam zu lösen - allein wird er nicht weiter kommen und immer tiefer rutschen. Ich würde sagen sucht professionele Hilfe, versucht in Gesprächen herauszufnden warum er sich so verändert hat - ich denke das der Tod eures Sohnes erheblich dazu beigetragen hat. VG Melanie
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