Mitglied inaktiv
Hallo liebe AE, ich habe eine Frage an euch bzw. möchte eure ehrliche Meinung wissen. Mein Lebensgefährte hat aus erster Ehe 2 Kinder zu denen er regelmäßigen Kontakt hat, die auch ab und zu bei uns sind und für die er Unterhalt gemäß Unterhaltstitel vom Jugendamt bezahlt. Der Kontakt zu den beiden (14 und 10) ist gut, auch mich haben sie schon längst akzeptiert. Mein Lebensgefährte ist leider kein Großverdiener und der Unterhalt, den er bezahlen muß, errechnet sich aus der 2.niedrigsten Einkommensstufe. Jetzt hat uns sein Anwalt informiert, dass er im Monat für beide insgesamt 5€ weniger bezahlen muß, da sich die zu Grunde liegende Düsseldorfer Unterhaltstabelle geändert hat. Ich bin mir jetzt unschlüssig ob er das machen soll. Ändert er die Zahlung an seine Exfrau regt sie sich sicherlich wieder fürchterlich auf wegen 5€ im Monat, erzählt das den Kindern und tratscht es im ganzen Dorf herum. Auf der anderen Seite sind das im Jahr dann hochgerechnet auch 60€ und die täten uns auch gut. Wir haben im letzten Jahr Nachwuchs bekommen und aus finanziellen Gründen mußte ich bereits nach 8 Wochen Mutterschutz wieder in die Arbeit gehn. Ich hoffe auf ehrliche Antowrten und Meinungen von euch und bedanke mich schon jetzt. LG einsilein, die eine sog. "Zweitfrau" ist.
Hi einsilein, ganz ehrlich? 5 € im Monat für sein Kind...ist das zuviel? Es wurde doch von den Politikern an die Väter appeliert die Zahlungen wie gehabt zu leisten. Es geht immerhin um die Kinder und nicht darum der Ex nen Luxus zu finanzieren. Mein Ex hat den Unterhalt um 3 € gekürzt und ich finds einfach nur armselig wenn ich ehrlich bin. Schau dich doch mal um. Überall steigen die Kosten, nirgends werden Preise gesenkt. Aber der Unterhalt schon. Würde es um eine Summe von 50 Euro gehen, ok, das tut sicher weh. Aber 5 oder aber 3 €? Das ist gerade mal eine Schachtel Kippen oder nicht? Mich bringts nicht um das mein Ex seinem Sohn jetzt 3 € weniger zahlt aber ich denk mir meinen Teil dazu. Dein Ex hat Kontakt zu den Kids, dann sollte er Charakter zeigen und den Unterhalt weiterhin wie bisher zahlen und nicht um 5 € senken. Meine Meinung. Grüßle, Tinsche
Danke für deine ehrliche und aufrichtige Meinung! Ich hoffe dass noch mehrere AE mir antworten. Ich bin hier oft stille Mitleserin, weil ich quasi "von der anderen Seite bin". Es ist dann sehr interessant zu erfahren, wie die "verlassenen Ehefrauen" denken. Ich versuche mich deshalb auch bei vielen Angelegenheiten in die andere Seite reinzudenken würde mir aber wünschen, dass die Ex meines Lebensgefährten dies auch mal tun würde. Is leider so.... LG einsilein
also die Väter haben auch erhöhte Kosten und nicht nur die Mütter mt den Kindern aber davon redet mal wieder keiner. Hm dieses Thema wird endlos sein
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Andersherum, steigt die Tabelle und es müßen 2€ mehr bezahlt werden..wieviele Betreuungselternteile verzichten denn dann drauf?! Das wird ne Endlosdiskussion und ich würde mich an den Titel (gekoppelt an die Tabelle sofern dyn.T.) halten, also weniger zahlen. bei der nächsten Erhöhung bin ich mal gespannt, wieviele schreien=> nein, er/sie braucht es nicht zu zahlen... lg, sandra
sicher, die verdienen wohl auch nicht mehr. Es gibt hier jede Menge Väter die sich nicht um ihren Nachwuchs kümmern und "nur" Unterhalt zahlen. Da sind sie doch fein raus und können sich auch noch drüber freuen das sie 5 € mehr haben für sich. Neben ihrer Freizeit, den Nerven, keinen Einschnitten im Leben usw. AUs meiner Sicht beschränkt sich bei vielen die Verpflichtung nur auf das finanzielle. Letzten endes können die Väter doch machen was sie wollen. Wir Mütter sind die jenigen die kucken können wie wir mit dem was da ist zurecht kommen. Keine Zeit, keine Nerven, kein Geld.... wer hat das denn noch nicht zu hören bekommen vom lieben Ex? Können wir den Kindern sowas sagen? Ne, wir MÜSSEN alles auffangen. Es geht um 5 €! Ich finde ja da sieht man wieder mal was der Nachwuchs ihren Vätern wert ist.
Hi, also, mein Ex läßt alles so. Für mich wäre es aber auch okay, wenn er gekürzt hätte, denn endweder wir gehen nach der Tabelle oder nicht. Und genau, gleich lasse, trotz Verringerung ist toll, aber ehrlich wäre es mehr gewesen hätte ich gleich geschrien, der Unterhalt geht rauf :) D.
Hallo, du schreibst "die Väter sind fein raus und kümmern sich nicht um ihre Kinder". Das trifft wohl auf manche zu (leider) aber nicht auf alle!!! von wegen "Väter können doch machen was sie wollen und sind fein raus". Da könnt ich dir ein Buch drüber schreiben, welche Steine uns bei den Kontakt mit den Kinder am Anfang in den Weg gelegt wurden. Da hieß es bei Anrufen "sie sind nicht da", Nachrichten auf dem Anrufbeantworter wurde von ihr gelöscht und die Kids nicht informiert. Es gab kein geregeltes Besuchsrecht und oft riefen die Kids am Samstag um 5 vor 9 an und teilten mit, dass sie zu uns kommen und übernachten weil die Mama in die Disco geht und ich sags dir ehrlich, wie haben IMMER unsere Pläne umgeschmissen, sind wenn wir weg waren sofort heimgefahren und waren IMMER, zu jeder Tages und Nachtzeit für die beiden da, weil wir froh waren, wenn sie mal kommen DURFTEN. Oft stand mein Lebensgefährte vor verschlossenen Türen, niemand machte auf und die Kids waren nicht da, obwohl ausgemacht wurde, dass er sie abholt. Ich denke dass du mit deinem Ex schlechte Erfahrungen gemacht hast und das tut mir wirklich leid. Aber es gibt auch andere Väter und das nicht wenige. Mein Lebensgefährte engagiert sich sehr im Verein "Väteraufbruch für Kinder VafK". Google mal und lies selbst, wie es manchen Vätern so ergeht. Wie gesagt, bitte nicht alle über einen Kamm scheren! Es sollte bei allem und bei jeder Entscheidung immer das Wohl der Kinder im Vordergrund stehen. Und das haben wir Erwachsenen zu verantworten. LG
den Vafv kenne ich und in meinen Postings schreibe ich ganz bewusst immer von meiner Meinung, meinen Ansichten. Eben weil ich schlchte Erfahrungen auf dem Gebiet gemacht habe und eben nicht die einzige bin. Genauso wenig wie ich von Müttern halte die Ihren Kids den Vater vorenthalten indem sie Umgang blocken, halte ich von Vätern denen ihre Kinder am A... vorbei gehen. Ich bin immer wieder auf meinen Ex zugegangen weil ich wollte das der Kleine Umgang zu ihm hat aber er will es einfach nicht. Er sagt es zwar, aber hier gehen Worte und Taten mal wieder völlig andere Richtungen. Und ich verabscheue so ein Verhalten absolut! Mir ist mein Kind nicht egal und ich tue was ich kann damit es ihm gut geht.
moin, meine subjektive meinung: kürzen. wenn man sich nicht anders als über fremdregelungen zu dem thema einigen kann, so bleibt wenig raum zur beschwerde wenn sich beide seiten halt dann auch an diese regelungen halten. und noch subjektiver: ich würde, wenn es mir möglich wär, keinen kindesunterhalt zahlen. ich sehe für mich keine moralische sondern lediglich eine rechtliche pflicht. die zugehörige mutter hat kindbedingt ca. 0% beruflichen nachteil. die kindbedingten sächlichen aufwendungen sind, afaik, bis dato eher niedriger als bei mir. so erschliesst sich mir die notwendigkeit von ku in meinem fall nicht. er entlastet lediglich muttis geldbeutel und belastet meinen. greetz, nachtigall
vielleicht werd ich jetzt hier auch gesteinigt, aber von 5 euro mehr im monat werdet ihr ja wahnsinnig grosse sprünge machen können, yayy! ich finde es auch keineswegs schlimm, nach dem mutterschutz wieder arbeiten zu gehen. genau das werde ich auch müssen, weil ich es mir nicht leisten kann, 3 jahre lang federn in die luft zu blasen... ich stehe überdies auch auf dem standpunkt, wenn man sich eben einen "gebrauchtmann" angelt und "nur" die zweitfrau ist, dann muss man eben mit den altlasten des mannes leben. auch wenn das vielleicht persönliche einschränkungen bedeutet. die kinder können schliesslich auch nix dafür, dass es sie nunmal gibt. und diese 2.50 euro pro kind sollten auch für einen nicht-so-gut-verdiener verschmerzbar sein. das macht grad mal 1 kleine bis mittlere pizza mit 1-2 belägen, ein päckchen zigaretten oder eine halbe kinokarte...
Hallo, im Vorwege möchte ich vorausschicken, daß es eh nur um diejenigen geht, die regelmäßig Unterhalt für ihre Kinder zahlen. Ich halte z.B. den Selbstbehalt eines/einer Unterhaltsverpflichteten für denkbar knapp bemessen. Denn abgesehen vom Unterhalt, der gezahlt wird, muß der/die Verpflichtete vom Selbstbehalt dann noch die Kosten tragen, die ein Umgang so mit sich bringt, als da wären: - Wohnraum, wenn die Kinder zu Besuch sind; je öfter das stattfindet, desto weniger wird sich der Elternteil mit einem Provisorium auf der Couch zufrieden geben können - Fahrtkosten - Lebensmittel für die Kinder - Kosten wie Eintritt in Zirkus, Zoo, Kirmes etc. - das eine oder andere Geschenk, sei es Kleidung, ein neuer Füller... der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Und grade dieser Posten: Kleinvieh macht auch Mist! Ich finde es z.T. wirklich geheuchelt, wenn es heißt "soll er sich nicht so haben wegen der paar Euro, es ist doch für die inder!" Ach was, dann kann man das umgekehrt auch sagen... also bitte verzichtet dann selbst ganz generös! :-) Bei mir ist es so, daß ich wegen des Unterhalts noch nie meiner Ex-Frau hinterherlaufen mußte. Sie hat immer gezahlt, und zwar das, was wir ohne Gericht und Anwälte miteinander mündlich (!) vereinbart haben. Nun hat sie vor einigen Jahren noch ein Kind bekommen, es hat nicht so geklappt, wie sie es sich vorgestellt hatte und war von Anfang an alleinerziehend. In eine größere Wohnung konnte sie nicht ziehen wegen des Unterhalts an unsere Kinder. Das wäre im Großen und Ganzen von der Summe her wohl alles rechtens gewesen. Fakt ist aber, daß sie und ihre kleine Tochter, deshalb auf keinen grünen Zweig kamen. Bis hierhin also alles legal... und trotzdem so ungerecht für die Mutter. Wir haben uns dann zusammengesetzt und es kam heraus, daß für eine 3-Zimmer-Wohnung ihr 80,- € im Monat fehlten. Um diese 80,- € bin ich dann mit dem Kindesunterhalt für unsere gemeinsamen Kinder heruntergegangen. Rechtlich hätte ich das nicht müssen, und es ist mnir auch nicht leicht gefallen (immerhin fast 1000,- € im Jahr!) aber wer ein bißchen über den eigenen Tellerrand hinausblicken kann, weiß, was ich meine. Leute, leben und leben lassen!! Väter/Mütter, die regelmäßig zahlen, die sich kümmern, denen gönnt diese 30 oder 60,- € mehr im Jahr, denn ein tolles Leben haben sie in der Regel nicht. Und seien wir ehrlich, die meisten Unterhaltsverpflichteten sind keine Großverdiener, und man mache sich die Mühe und ziehe vom Einkommen der Verpflichteten den Unterhalt und die oben erwähnten Kosten ab. Ich wette, daß bei vielen nicht mehr üppig viel übrig bleibt. Wenn sich die größten Eitelkeiten, die aus der gescheiterten Beziehung herrühren, gelegt haben, so kann das aber doch gar nicht das Ziel der Hauptbetreuenden sein, daß es dem anderen Elternteil finanziell möglichst schlecht geht. Fazit: Wenn nun 2,- € weniger gezahlt werden, ist das völlig in Ordnung. Und wer HartzIV bezieht, bekommt diesen Betrag ja zudem über das Amt ausgeglichen. Greinen müssen, wenn überhaupt, diejenigen, die selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen, in welcher Form auch immer, und wirklich effektiv diese 2,- € im Monat weniger haben. :-) Viele Grüße Ralph/Snoopy
ach ralph... nicht jeder ist so grosszügig wie du (das meine ich jetzt nicht ironisch) - und 80 euro im monat sind natürlich schon eine menge holz. aber in dem fall hier geht es um 2.50 pro kind. und wie viele männer rechnen sich arm, bloss damit sie kaum oder kein geld an die kinder zahlen müssen? (ich geh jetzt mal von dem überwiegenden fall aus, dass eben der vater der unterhaltspflicht unterliegt und die mutter das kind betreut, sprich das kind bei der mutter lebt. deine konstellation ist ja eher selten). ob ich an deiner stelle so verständnisvoll auf die ex eingegangen wäre, glaube ich fast nicht (klar, ist ja auch einfach zu sagen, wenn man nicht in der situation ist) - schliesslich würde ich den standpunkt vertreten - wie man sich bettet, so liegt man, und sie muss eben mit dem lebensstandard auskommen, den sie sich leisten kann. andererseits zahlt anna's vater seit jahr und tag auch weniger unterhalt, als er eigentlich "müsste". auch wir hatten uns ja damals untereinander geeinigt und abgesehen davon, dass sehr lange die zahlungen nur holprig und auf umwegen klappten, kommt das geld doch sehr lange schon regelmässig. die differenz, die er wohl mehr zu zahlen hätte, macht über den daumen gepeilt auch gute 50 euro oder mehr pro monat aus... und vielleicht sollte er nach seinem irakeinsatz doch mal überdenken, ob er nicht ein bisschen mehr springen lässt - er hat schliesslich 15 monate lang gescheffelt, kaum was ausgegeben und ist in den letzten jahre die karriereleiter hoch- und nicht runtergefallen. was mir am ausgangsposting halt aufstiess (scheinbar ist die schreiberin ja nicht unbedingt dagegen, den betrag beim alten zu belassen), ist die bemerkung, dass er halt kein grossverdiener ist und sie gezwungen war, auch nach dem mutterschutz wieder ins berufsleben einzusteigen. da frage ich mich auch, was da so schlimm dran sein soll, wenn man einen gewissen lebensstandard haben möchte. vielleicht vertrete ich da eine etwas "harte" linie, ohne wirklich emanzipiert zu sein. auch ich wünsche mir irgendwo noch eine heile familie und einen treusorgenden ehemann - aber trotzdem würde mir nicht im traum einfallen, meine berufstätigkeit aufzugeben, um nur noch hausfrau zu sein. dazu bin ich wohl zu egoistisch, weil ich irgendwo befürchte komplett zu verblöden... und andererseits habe ich auch bei meinen eltern (auch wenn da keine trennung im raum steht) mitbekommen, wie es ist, wenn frau auf gedeih und verderb vom goodwill ihres ehemannes abhängig ist. mein vater war eben der ernährer der familie, meine mutter war daheim, aber mein vater war natürlich auch derjenige, der für sich in anspruch genommen hat, den dicken zu markieren und zu bestimmen, wo's langgeht. und von daher ist mir halt etwas sauer aufgestossen, dass es bei der posterin so klang wie: nur wegen der altlasten meines mannes müssen wir/muss ich zurückstecken. im übrigen sind diese beträge - wie schon gesagt - nicht besonders viel geld. kinder kosten schliesslich auch, und vor allem, je älter sie werden. aber das weisst du ja aus eigener erfahrung. da stellt sich dann die frage, ob der vater auch ausser der reihe mal was für die kinder zahlt, wie z.b. taschengeld, oder geldgeschenke, oder sich an kosten von zahnspangen, sehhilfen oder schulbüchern beteiligt (selbst wenn er das nicht müsste)? was ich auch nicht ganz verstehe, ist der satz "Wohnraum, wenn die Kinder zu Besuch sind; je öfter das stattfindet, desto weniger wird sich der Elternteil mit einem Provisorium auf der Couch zufrieden geben können". gestehst du jedem "besuchskind" sein eigenes zimmer zu? ich muss gestehen, dazu bin ja noch nicht mal ich bei meinen bald 2 kindern in der lage. ende august ziehen wir in eine grössere wohnung (4 ZKB) und das wird finanziell schon sehr, sehr eng werden. aber da wir ja wieder ein au pair mädchen bekommen, und ich 2 kinder unmöglich in mein schlafzimmer packen kann, "musste" dieser schritt sein. jetzt bekommt anna ihr eigenes "reich" und das baby wird zu mir ins zimmer kommen. anders geht es erst mal nicht. sollte sich irgendwann mal eine andere lösung abzeichnen und wir auf ein au pair verzichten können, dann wird das baby dieses zimmer bekommen... aber ich seh es schon kommen, anna wird eh jede nacht zu mir gewandert kommen und so oder so werde ich mit 2 dicken kuschelbären im bett schlafen, lach... aber lange rede, kurzer sinn, mit meiner situation vor augen finde ich das geschrei um 2 euro im monat irgendwie schon lachhaft... klar, es ist geld, aber es geht ja nicht um millionenbeträge... und da ist es auch zu überlegen, ob es nicht vielleicht doch noch sparmöglichkeiten gibt, mit denen man das geld wieder reinholen kann. da rede ich nicht von "ein päckchen zigaretten weniger rauchen", sondern auch andere dinge wie: ggf. wechsel in eine günstigere krankenkasse (macht bei mir rd. 50 euro oder so im monat aus), günstigerer stromanbieter, energiesparlampen benutzen, bei standby-geräten nachts stecker raus (das macht pro jahr schon die differenz aus, die der vater mehr zahlen würde), etc. etc. lg martina
Hallo Spiky73, glaub das ist falsch rübergekommen bei dir. Ich wollte nicht jammern, dass ich es mir nicht leisten kann für einige Zeit bei unserem kleinen Wurm daheim zu bleiben. Ich habe nen Job den ich sehr gern mache und mir war schon VOR der Geburt klar, dass ich wieder in den Job zurückkehre. Mußte ne lange Ausbildung machen und durch die Tatsache, dass ich gleich nach der Mutterschutzfrist wieder in den Job zurückkehrte, erhielt ich wieder das gleiche Aufgabengebiet und den selben Arbeitsplatz wie vorher. Wäre ich ein Jahr oder so daheim geblieben, hat mir der Arbeitgeber schon mitgeteilt, dass ich danach wahrscheinlich in eine andere Filiale (weiter weg vom Wohnort) wechseln müßte. Ich bin wirklich nicht vom Einkommen meines Lebensgefährten abhängig. Bei ihm bleibt vielleicht etwas mehr als der Selbstbehalt übrig und davon kann man, wie Ralpf richtig schreibt, wirklich keine großen Sprünge machen. Große Sprünge können wir nicht machen aber wir sind glücklich und zufrieden. Die Betreuung des Kleinen ist übrigens wunderbar und optimal durch Großeltern beiderseits gesichert, so dass ich mir nur ab und zu ein klein wenig als "Rabenmutter" vorkomme. Liebe Grüße und ich wünschte dir, du hättest so nen Ex wie es mein Lebensgefährte ist.
Ich will damit sagen das aus NEUTRALER Sicht die Lebenserhaltungskosten immer höher werden, die Löhne bleiben, Fahrtkosten werden kaum noch erstattt. Da ist es doch so das den Vätern oder auch den Unterhaltspflichtigen Müttern kontinuirlich immer weniger Geld bleibt. Das ist nun mal so. Kassenbeiträge steigen usw. Deshalb muss dies alles angeglichen werden. Glaubt mir ich schlage mich nicht auf die Seite der Väter die nicht zahlen wollen. Aber nicht umsonst habe ich mehrmals den Spruch gehört: Ich melde mich Arbeitslos denn bei meinem Lohn und meinen vielen Stunden die ich am ackern bin bleibt nur der Mindestsatz und das sehe ich nicht mehr ein!!!!!!!!!!!!!! ( Spruc eines Vaters) So und jetzt könnt ihr wieder drauf los meckern, aber es ist nun mal oft genug so. Richtig oder falsch???????? Ich möchte nicht über andere urteilen
hallo einsilein, vielen dank für deinen frommen wunsch, aber meine exen reichen mir vollkommen *zwinker* es ist halt immer schwer nur aufgrund eines einzigen postings etwas halbwegs objektives zu schreiben, schliesslich haben wir hier alle unsere erfahrungen und die daraus resultierenden meinungen... bei mir war es halt so, dass ich mich plötzlich alleine mit einer achtmonatigen tochter wiederfand und auch erst mal überlegen musste, wie es denn weitergehen soll. damals habe ich - und das gebe ich auch offen zu - von sozialhilfe gelebt, weil ich ja in dem moment keine einkünfte hatte. ursprünglich wollte auch ich 3 jahre mit dem kind daheim bleiben, denn der vater (u.s. amerikaner) war in den staaten und ich plante ganz blauäugig, dass ich mit dem kind für die zeit des erziehungsurlaubs rübergehe, und wir beide dort arbeiten, ein tolles leben haben, ich auslandserfahrung sammeln könnte etc. naja, ein paar wochen später war ich wieder in deutschland, er teilte mir wiederum ein paar wochen später telefonisch mit, dass er eine andere kennengelernt hätte, und das war das ende der beziehung. und da musste ich halt die entscheidung treffen: weiterhin sozialhilfe kassieren und bei der oma unterschlupf haben, oder mein leben selber in die hand nehmen. ich hab mich dann für letzteres entschieden. mein leben war seitdem ein ganz schönes auf und ab, mal lief es besser, mal weniger gut, aber irgendwie hab ich es immer geschafft, für mein kind und mich zu sorgen. ich habe halt das glück, ebenfalls einen relativ "guten" job zu haben und für mich und mein kind sorgen zu können. im november kommt baby nummer 2, und für mich steht eben von vornherein fest, dass ich wieder arbeiten gehe (gehen muss) - die alternative elterngeld ist nicht wirklich reizvoll (das ist wirklich nur etwas für einen haushalt mit 2 einkommen), und von ALGII könnte ich erst recht nicht existieren. das ist halt meine persönliche vorgeschichte. zudem habe ich das glück, dass der vater von meiner grossen tochter (sie ist jetzt 7) und ich inzwischen relativ "gut" miteinander kommunizieren können. es gab auch anfeindungen, aber die grosse entfernung zwischen uns wirkte da auch wie ein "puffer". durch die entfernung ist es auch so, dass er mir in die erziehung nicht reinredet, aber die kehrseite der medaille ist, dass er mich auch nicht unterstützen kann, wenn ich mal hilfe brauche. eckpunkte der entwicklung bespricht man halt, aber er kann mir bei problemen z.b. auch nicht helfen. allerdings ist es beispielsweise auch so, dass er im november aus dem irak zurückkehrt und noch einige monate hier in deutschland stationiert sein wird. während dieses aufenthaltes wird er sicher gelegentlich hierher kommen und (auch wenn ich ihm letzten sommer noch drohte, dass er sich das abschminken könne) er wird sicher auch wieder bei uns übernachten, damit die kleine auch was von ihrem papa hat. der vater des anderen kindes ist wohl eine ziemliche lusche. seit dem tag, an dem er erfuhr, dass er papa wird, habe ich ihn nicht mehr gesehen. insofern bin ich schon fast froh, dass er sich aus allem komplett raushalten wird, obwohl die tür jederzeit offen für ihn ist, wenn er sein kind kennenlernen möchte. das sind halt erfahrungswerte, die meine einstellung geprägt haben. wie gesagt, da hat jeder sein päckchen zu tragen... liebe grüsse, martina
Väter die so drauf sind, sind in meinen Augen einfach verdammt egoistisch. Man kann sich entweder seiner Verantwortung stellen, denn zu einem Kind gehören nunmal zwei und nicht 1 Elternteil, oder aber man zieht den Schwanz ein und "sieht es nicht ein". Was kümmert einen denn das Kind das bei der Mutter lebt? Ist doch nicht "mein" Problem, sie ist ja da und wird sich ums Kind kümmern *kopfschüttel*
Hallo, das ist eben die falsche Sichtweise zu sagen "Väter die so drauf sind, sind in meinen Augen einfach verdammt egoistisch", jedenfalls so pauschal. Auch für Unterhaltsverpflichtete muß sich Arbeit wenigstens ansatzweise lohnen. Es macht keinen Sinn, das zu leugnen. Es ist ja wohl klar, daß es absolut demotivierend ist, wenn man(n) ackert, wenig verdient (Zeitarbeitsfirmen sei dank) und nach Abzug des Unterhalts sieht sich mann dann mit dem Selbstbehalt von bis vor kurzem 840,- € wieder. Völlig verständlich, wenn dan der Mann sagt, er könne sich dann gleich arbeitslos melden. Natürlich ist das bei genauerer betrachtung nicht wirklich eine Alternative, aber wo biotteschön ist der Unterschied zu manchen Postings von Müttern hier in diesem Forum, wenn sie sagen, es lohne sich nicht zu arbeiten, denn durch dies und jenes hätten sie im Ergebnis unwesentlich mehr als unter HartzIV? Bitte jetzt keine Ausflüchte ala "... bei ihm geht es ja um Unterhalt...". Das ist Unsinn, die Motivation von Arbeit ist ja auch, daß man wenigstens einen Teil seiner Persönlichkeit in seiner Freizeit in irgendeiner Form entfalten kann. DAs bleibt bei uns Alleinerziehenden aus bekannten Gründen zwar auch auf der Strecke, hat aber mit unserem thema hier jetzt nichts zu tun. Und ich hatte ja schon gepostet, daß nur diejenigen verstehen, worauf ich hinaus will, die über den Tellerrand schauen können und keine störenden Emotionen gegenüber der/dem Ex mehr pflegen. :-) Und nochmal: Es geht hier ausschließlich um regelmäßig zahlende Väter und Mütter, die sich auch kümmern, nicht um die Drückeberger. LG Ralph/Snoopy
natürlich kann ich deine sichtweise nachvollziehen (auch wenn du mich mit deiner antwort nicht gemeint hast). es ist sicher weder schön noch befriedigend für einen mann, riesenunterhalt für ein kind abzudrücken, unabhängig davon, ob er sich kümmert oder nicht. so eine summe tut schliesslich weh. aber im grunde genommen ist es fast wurscht, ob das kind beim vater lebt oder nicht... ich habs nämlich grad selber gemerkt. wie du ja weisst, hatten wir ein au pair. und egal, ob sie gegessen hat wie ein spatz oder ein scheunendrescher, sie war ein zusätzlicher esser am tisch, und hat natürlich überdies auch weitere kosten (strom, wasser, heizung) verursacht. taschengeld hab ich ihr vereinbarungsgemäss 260 euro im monat gezahlt, aber das, was ich investieren musste, war ungleich höher. auf heller und pfennig kann ich die monatlichen aufwendungen natürlich nicht festmachen, aber nachdem sie abgereist war, blieb mir viel mehr geld im geldbeutel... und ob ich dieses geld nun in eine person investiere, die in meinem haushalt lebt oder sie in einer summe überweise, kommt rein rechnerisch ja schon fast aufs gleiche raus (die emotionale seite mal ausser acht lassend, weil es DA eben nicht dasselbe ist). von meiner seite ausgesehen (als derjenige, auf dessen konto der unterhalt eingeht) sind die betreuungskosten erst mal natürlich ein riesenbatzen, den ich monatlich zu tragen habe. und das wird z.b. noch nicht mal durch die unterhaltssumme, die der vater überweist, gedeckt. und betreuung muss sein, damit es mir möglich ist zu arbeiten, um erst mal den normalen lebensunterhalt fürs kind und mich abzudecken. vielleicht hast du ja in einem posting von mir mal gelesen, dass ich eben derzeit nur tagsüber arbeiten darf und anna in der nachmittagsbetreuung ist. so gesehen geht das schon, aber wenn ich wieder auf meine stelle zurückkehre, würde mir diese nachmittagsbetreuung nichts nützen, weil damit ja die nachtstunden nicht abgedeckt sind. und wenn da bald ein kleiner wurm unser leben auf den kopf stellt, werde ich so oder so wieder auf ein au pair zurückgreifen müssen. da anna aber diese probleme in der schule hat (wobei ja noch nicht mal feststeht, woran genau das liegt), ist für sie aber genau diese betreuung am mittag sinnvoll, eben weil sie dort insbesondere bei den hausaufgaben von fachkräften in einer art und weise betreut wird, die ich nicht leisten könnte, und ein au pair ebenfalls nicht. ganz egal, wie motiviert man selber ist. also werde ich die kröte wohl schlucken müssen, dass ich künftig monatlich für die betreuung "doppelt" zahle. jetzt habe ich mal vorsichtig beim jugendamt angefragt, ob es dazu einen zuschuss gibt. ohne sich überhaupt zahlen nennen zu lassen, hat der gute mann mich gleich abgewürgt "das gibts nicht". so oder so wird es für mich schwer werden, mit einem gehalt 4 mäuler zu stopfen, egal, ob dann eben kindergeld fürs 2te kind dazu kommt, oder ob sich das verdienstmässig noch irgendwie auswirkt. so ganz wird es dadurch nicht aufgefangen. und dass der vater von kind 2 jemals unterhalt zahlt, verweise ich mal ins reich der mythen und legenden. so oder so ist es eben eine bescheidene situation, wenn man kinder hat - finanziell gesehen machen kinder wirklich arm... lg martina
"soll er sich nicht so haben wegen der paar Euro, es ist doch für die inder!" *schmunzel* Auch die Inder wollen was zu essen haben ;o) Scherz bei Seite: Ja, es ist geheuchelt, wenn jene, die sich auch jeden einzelnen Euro einer erhöhung notfalls via Gerichtsvollzieher holen, der anderen seite sagen, die seien kleinlich. Vor allem dann, wenn sie (nach gegenwärtigem Recht) als Geschiedene ihre eigenen ansprüche auf Kosten der Kindesunterhalte auszahlen lassen.
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