Mitglied inaktiv
Guten Morgen zusammen Seit 1 ½ Jahren bin ich (31 Jahre) Allerinerziehende Ma eines jetzt2 Jährigen Sohns. Verantwortlich für die Trennung waren wir beide. Nur kam die Trennung von ihm plötzlich und er hat sofort eine neue Partnerin (schon während unserer Beziehung). Kurz er ist glücklich, hat jeden Kontakt abgebrochen. Nur ich liebe ihn noch. Nein, es ist kein verletzter Stzolz oder nur dass jemand da ist. Er fehlt mir mit den Kleinigkeiten die er als Eigenart hat oder was wir zusammen erlebt haben. Jede Gegenwart eines anderen Männer störte mich. Ich bin nicht sehr kontaktfreudig. Ich war aus beruflichen Gründen in eine fremde Stadt gezogen und habe mich sehr zurückgezogen. Beruflich gings berg ab, da ich oft unkonzentriert war. Wenn ich mit meinem Sohn zusammen bin, bin ich ganz ruhig und entspannt. Andere bewundern die Ruhe und wie ausgeglichen und lebenslustig mein Sohn ist. Aber ich funktioniere nur noch. Echte Freude empfinde ich nicht. Mit 42h Job, eigener gesundheitlicher Einschränkung will und kann ich eigentlich nicht noch zur Psychotherapie gehen, abgesehen davon hätte ich keine Kinderbetreuung. Nur habe ich nicht das Gefühl das es Besser wird, diese inner Leere. Nach so langer Zeit. Obwohl ich weiß, dass es kein zurück zu der wundervollen Beziehung gibt die es war. Ich muss dazu sagen, bei dem KV war es gegenseitig Liebe auf dem ersten Blick, wir hatten sofort eine unglaublich harmonische Zeit. ALLES passte. Dann war meim Studium in extremer Stressphase, wir wohnten nicht zusammen ich fühlte mich allein. Nutzte die Zeit während er da war nur fürs Studium, wir erwarteten und die wortlose Kommunikation funktionierte nicht mehr, ich überhäufte ihn mit Vorwürfen, aber meinte das nie so wie es ihn verletzt haben muss. Für mich war es einen Zeit die die Hölle war, aber die vorbei gegangen wäre und auf das danach habe ich hingearbeitet. Aber es war zu spät, es ist immer zu spät. Wie war es bei euch? Ein Rat für mich? Ich war schon so weit aufzugeben oder umzudenken. Mit dem KV hätte mein Sohn eine stabile Familie (ist mit der neuen Partnerin zusammengezogen) im stabilen sozialen Umfeld und einen liebevolle Familie. Der fehlende Kontakt des KV hat wohl eher mit mir zu tun, denke wenn er seine Sohn kennen lernt wäre er wieder der liebevolle Vater. Anfangs hatte ich den Kontakt zum KV versucht zu fördern. Auch um immer mal ein Stück heile Familie zu erleben, um Luft zu holen und Energie zu tanken. Die zwei Treffen nach der Gerichtsverhandlung verliefen gut. Danach keine Rektion, kein Krankenhausbesuch nicht. So war/bin auch froh, das er den Kontakt abbrach. Ich weiß ich müsste meine Interessen zurück stellen das es um unseren Sohn geht. Aber die Kraft habe ich nicht/nicht mehr.
hallo, jetzt überlege ich schon eine ganze weile, was ich zu deinem posting schreiben soll. du bist schon anderthalb jahre getrennt, dein ex hat eine neue partnerin, und du glorifizierst die beziehung immer noch? wenn es sooo toll gewesen wäre, hätte er sich nicht getrennt und sich in eine andere frau verliebt. also geh mal davon aus, dass du es vielleicht durch die rosarote brille gesehen hast, er aber nicht. ich kann dir schlecht sagen, wann man sich nach einer trennung wieder "besser" fühlt. ganz sicher ist dieser verarbeitungsprozess ein auf und ab, ein wechsel zwischen fort- und rückschritt. es gibt mal gute und mal schlechte tage, aber irgendwann sollten die guten überwiegen. und wenn dich kein anderer mann interessiert, dann war eben der richtige noch nicht dabei. hast du jedoch das gefühl, eine therapie oder eine mutter-kind-kur würden dir helfen, dann schieb das nicht auf die lange bank, sondern kümmere dich darum, dass es DIR besser geht. und was den kontakt zum vater angeht - hmmm, meinst du nicht, es läge auch ein stück weit an ihm, auf das kind zuzugehen? irgendwie liest sich das so, dass du gerne hättest, dass er der liebevolle vater ist. ich möchte deinem ex allerdings auch kein völliges desinteresse unterstellen. vielleicht solltest du deinem sohn zuliebe einfach mal über deinen schatten springen und einen schritt auf den vater zugehen und sehen, wie die reaktion ist? der einzige, der dadurch nur gewinnen kann, ist dein sohn.
Ich kann dich verstehen. Ich wurde auch ganz plötzlich wegen einer neuen Frau verlassen. Und ich habe dieses Ereignis immer noch nicht verarbeitet, obwohl es schon über 2 Jahre her ist! Und NEIN, ich liebe ihn im Gegensatz zu dir, nicht mehr und ich glaube, dass ich ihn zum Zeitpunkt der Trennung auch nicht geliebt habe. Und trotzdem komme ich aus meiner Opferrolle der im Stich gelassenen nicht raus und kann mich mit der Ungerechtigkeit mit allen Sorgen und Problemen rund ums Kind allein gelassen zu werden nicht abfinden. Er führt weiterhin die Beziehung mit der anderen Frau, was mich immer noch in hilflose Wut versetzt. Ich glaube oft, ich würde meinen Frieden finden, nur wenn sie sich trennen. Es ist mir bewusst, dass es eine absurde Einschränkung ist, mein eingenes Glück und Wohlbefinden von dem Fortbestehen dieser Beziehung abhängig zu machen. Aber ich bin noch nicht in der Lage mich emotional davon zu distanzieren. Auch nach über 2 Jahren nicht. Ich mache mir auch Sorgen, dass das nicht mehr normal ist. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass man es schafft sich nicht mehr als Opfer zu fühlen und dem ehemaligen Partner Verzeihung zu gewähren. Wenn man sich dazu durchringen kann, kommt die Heilung ganz bestimmt. Bei deinen Simptomen (Unfähigkeit Freude zu empfinden, Desinteresse gegenüber dem anderen Geschlecht, innere Leere usw.) würde ich auf eine Depression tippen. Der richtige Ansprechpartner wäre eine Psychiater. Psychotherapie allein reicht oft nicht. Investiere lieber die Zeit für einen Arztbesuch. Die Depression ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Liebe Grüße Teri
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