Elternforum Alleinerziehend, na und?

Jetzt wird es ernst

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bereits im Dezember hatte ich mich hier wohl etwas verfrüht vorgestellt und jetzt scheine ich endgültig hier gelandet zu sein. Brauche mal Trost, denn mein (Ex)-Partner sucht sich eine neue Wohnung ( obwohl er mich noch liebt) . Aber wir passen einfach nicht zueinander und machen uns gegenseitig das Leben schwer. Ohne die Kinder wären wir längst und seit Jahren getrennt. Ich selbst fühle mich ( für mich) erleichtert , daß ein langes Hin- und Her vorbei ist. Aber mir krampft sich alles zusammen wenn ich meine (kleinen) Kinder sehe die noch nicht ahnen ,daß Papa auszieht und die so sehr an ihm hängen. Ich habe immer Vorurteile gegen die Leute gehabt, die sich mit so kleinen Kindern trennen ohne gravierende Gründe wie Alkoholmißbrauch oder Gewalt. Wer kennt das, das man, auch ohne schlimme Gründe nicht mehr kann ? Das man sich einfach gegenseitig nur noch aufreibt und deshalb die Beziehung beenden will. Auch Paartherapie hat nichts gebracht ( allerdings nur 2 Sitzungen) . Ich fühle mich meinen Kindern gegenüber wie eine Verräterin. Aber wieviele bleiben zusammen , der Kinder wegen - und was ist mit dem eigenen Leben ? Oder ist das alles egoistisch ? Kennt ihr diese widerstreitenden Gefühle in dem Moment wo es sozusagen ernst wird mit der Trennung ? Danke


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Hallo, ich bin in genau der gleichen Situation. Ich bin eigentlich auch nur noch mit meinem Freund zusammen, weil es den Kleinen gibt. Ich liebe ihn total, aber ich glaube auch daß das manchmal eben nicht reicht. Mittlerweile gibt es eine Milliarde Dinge, die mich an ihm nerven und es wird ja immer schlimmer. Ich denke nicht, daß man wegen der Kinder zusammen bleiben sollte. Die sind ja nicht blöd. Kinder merken ganz genau, was abgeht. Ich habe eine ganz junge Schwester. Sie ist sieben. Als sie vier war, hatten meine Eltern ne ganz üble Phase. Die Kleine hat immer sofort gemerkt, wenn sich die beiden gestritten haben, selbst wenn sie im Kindergarten war. Kinder spüren "dicke Luft". Nach einem Jahr haben sie's Gott sei Dank geschafft, aber in meiner Beziehung sieht es nicht so aus. Ich denke, wenn nicht mehr meine ganze Energie für Streit mit meinem Freund drauf geht, dann kann sich das nur positiv auf den Kleinen auswirken. Besser zwei entspannte getrennte Eltern, als immer in der Schußlinie. Und ehrlich, ich bin auch mit 28 zu jung, um jetzt noch 18 Jahre meines Lebens meinem Sohn zu liebe "zu leiden". Wenn man alles versucht hat und trotzdem scheitert, braucht man sich nicht fertig zu machen. Alles Liebe, Diana


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Hallo, bei uns ist ebenso wir verstehen uns nicht schon Jahre nicht. Wir haben auch 2 Kinder zusammen und die leiden auch unter den Streitereien, die leider fast nur von ihm kamen. ich habe mih getrennt was mein Mann nicht akzeptieren will obwohl er genau weiß das wir nicht miteinander können, das macht die Sache so schwer. Ich bin bei ihm geblieben einmal weil ich keine geschiedene Ehefrau sein wollte, ich keine Scheidungskinder haben wollte, weil ich selber eins bin. Aber die Situation spitzte sich zu und ich habe viel ins Forum reingeschrieben und das hat mich soweit gebracht und mir wurde bewußt das so ein leben nicht sein kann das ich es geschafft habe die Trennung auszusprechen, die Kinder leiden an meißten und ich denke das sie glücklicher wären wenn die Streitereien aufhören. L.G.


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Ich habe mit dem Vater meines Kindes nie zusammengelebt bin aber eins dieser Kinder, wor die Eltern "wegen den Kindern" zusammengeblieben sind. Es war für mich über Jahre die reinste Hölle. Es wurde nur gestritten, oder sich tagelang angeschwiegen. Gemeinsame Unternehmungen als Familie gab es nicht mehr. Jeder Tag war ein "Überaschungsei". Wie sind die Eltern heute drauf ? Darüberhinaus hatten sie auch noch völlig andere Vorstellungen von Erziehung, und oft haben sie sich "meinetwegen" gestritten. Mir hat das sehr zu schaffen gemacht. Als Kind kannte ich es nicht anders. Heute, als Erwachsener kann ich ungefähr beurteilen, was für ein Kraftakt es gewesen sein muß, über viele Jahre mit jemandem zusammenzuleben, mit dem man einfach nicht klarkommt. Ich habe als Kind viel in meine Kissen geweint und mir gewünscht, daß Mama und Pappa sich lieb haben......war nix. Als ich 18 war, haben sie sich dann endlich getrennt. Ich kann mich nicht erinnern, daß meine Mutter jemals gelacht hätte, oder das ein einziger Tag einfach nur unbefangen war. MEINETWEGEN hätten sie sich das sicher nicht antun müssen. Meine Mutter starb dann recht schnell nach der Trennung an Krebs. Mit meinem Vater habe ich Jahre später über alles gesprochen und er ist geblieben "weil es sich so gehört hat". Tu Dir und Deinem Kind das nicht an. Vielleicht kannst Du Dich in Freundschaft trennen. Eltern werdet ihr nämlich immer bleiben. Gruß Karen


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hi. hast mir auf mein posting unten geantwortet. wir beide sind in der gleichen situation.naja, zumindest ähnlich. mein freund und ich lieben uns sehr. aber wir machen uns das leben einander schwer. wir beide leiden. ich habe dem ein ende gemacht, weil ich denke, er und auch ich haben das recht ein glückliches leben zu führen. die leidtragende: unser kind. ich kann meinem kind nicht mehr in die augen schauen. ich ahbe das gefühl, ich habe ihr die familie geraubt. schuldgefühle plagen mich. am liebsten würde ich alles rückgängig machen, doch das wäre sicher falsch. ich habe viel nachgedacht, aber weiss nicht, wie ich mit diesen schuldgefühlen ein glückliches leben führen kann. morgen schaue ich mir 2 wohnungen an, und ziehe zum 01.05 aus. ich drücke dir die daumen, und wünsche dir eine glückliche zukunft. wir werden beide unseren weg sicher gehen. fragt sich nur wie. lg


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huhu also das hört sich eins zu eins wie bei mir an. ich fühle mich auch besser wenn er nicht da ist und ich weiss er ist nicht da wenn ich heim komme. natürlich ist es doof für die kiddies, aber, besser so als wenn man sich nur am zoffen ist kopf hoch lg


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Es ist echt schade für die Kleinen aber wenn sich Mama u. Papa immer streiten dann leiden sie und wenn sie getrennt sind verstehen sich aber trotzdem gut,provitieren sie mehr davon habe kein schlechtes Gewissen, denn das hatte ich auch lange aber jetzt bin ich auch schlauer. L.G.


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Hey Du, ich kann dich voll verstehen, ich habe mich auch von meinem Mann getrennt, da war mein Sohn gerade 2 1/2, ohne gravierende Gründe wie Alkohol oder Gewalt. Es ging eben auch einfach nicht mehr. Ich denke auch, daß man dann lieber konsequent sein sollte, und dem 'Leiden' ein Ende bereiten sollte. Bei uns herrschte nur noch Eiseskälte, ganz furchtbar. Und mein Sohn hängt sehr an seinem Vater. ABer wenigstens auf der Elternebene sind wir bis heute gleicher Ansicht, und sie telefonieren jeden Abend (Jetzt ist er 3 1/2) und besucht ihn regelmäßig. Für Kinder kann ein 'eiskaltes`zu Hause auch nicht gut sein, dann lieber so. Jetzt hat er wieder zwei ausgeglichene Eltern die eben nicht mehr zuwammen wohnen. LG, Pyra