Mitglied inaktiv
von "Arbeit suchen" - ich find das ja wirklich ganz niedlich - aber ist schon mal jemandem aufgefallen, dass es kaum noch Jobs gibt?? Und dann zeigt mir mal einen Chef, der euphorisch jubelt, wenn man sagt, dass man erst um 8.10 Uhr auf der Arbeit sein kann und um 12.50 Uhr aber wieder weg muss (wenn das Gehalt nur für die KiGa-Kosten reicht)..... Bei uns gibts nur noch Kindergartenbetreuung von 7.45 Uhr bis 13 Uhr. Als ich meine Kinder dort mit 2 3/4 Jahren hin brachte, hatten wir Zeiten von 7.15 Uhr bis 18 Uhr (so dass ich auch ganztags gearbeitet habe, vorher aber auch schon wieder, da hat meine Mutter tageweise auf die Kinder aufgepasst). Nun hatte ich das große Glück eine der Erzieherinnen, die ihren Job los geworden ist, als Tagesmutter nebenher zu beschäftigen, dass ich wenigstens halbwegs normale Arbeitszeiten wahrnehmen konnte. ABER welcher "neue" Chef macht diese ganzen Sachen überhaupt mit? Was ist wenn die Kinder krank sind?? Das rechnet der sich vorher doch aus, wieviele Tage einer alleinerziehenden Frau "theoretisch zustehen". Ich halte bei meinem Chef derweil noch relativ tapfer durch. Das Arbeitsklima hat sich in den letzten Jahren dort sehr verschlechtert - es läuft allein von der Mitarbeiterführung her katastrophal. Übelste Mobbinggeschichten ereigneten sich (wo ich zum Glück nichts mit am Hut hatte auf keiner Seite). Kurz und gut, ich suche seit Anfang letzten Jahres etwas anderes - aber es gibt hier nichts. Und wenn es was gibt, dann klappt es mit der Betreuung nicht, weil es so rein gar nicht mit den Zeiten vereinbar wäre. Nebenbei stellte sich noch raus, dass meine Tagesmutter die absolute Katastrophe ist und mir fiel alles aus dem Gesicht, als ich eines abends mit den Kindern noch einkaufen fahren wollten und sie dann sagten: "Mama, können wir bitte erst zu Hause was essen - bei B. gab es NICHTS!!!" Und das kam dann auch öfters vor, wie sich raus stellte. Na prima - ich kann unheimlich stolz auf mich sein, ich habe ja einen tollen Job (mal abgesehen davon, dass ich letztes Jahr einmal im Krankenhaus war - in der Kur und anschließend auch immer wieder krank). Manchmal denke ich mir, wie DOOF bin ich, dass ich dort überhaupt noch hin gehe - es treibt mich an die Grenzen des aushaltbaren. Und dann lese ich hier immer wieder, dass andere sich umgehend den Popo aufzureissen haben, koste es was es wolle - alles egal nur um Himmels Willen nicht ALG 2 beantragen müssen. Und das regt mich so unheimlich auf - es muss sich doch nicht jeder kaputt machen und seine Kinder permanent zu leiden abschieden, wo man noch nicht mal weis, was da wirklich abläuft?? Wie weh es wohl tut, wenn man kranke Kinder trotzdem in den Kindergarten geben muss, obwohl sie viel lieber im Bett liegen bleiben würden, weil sie einfach schlapp sind - all das scheint hier so rein gar keine Rolle zu spielen. Ach ja - dafür gibts ja die "Krankentage"... natürlich, wenn dein Chef dir nicht dringend ans Herz legt, diese Zeit von deinen Überstunden abzubummeln, jaha - dann hätte man da wohl sogar einen Anspruch drauf. Nur wenn man nicht bei nächster Gelegenheit "gegangen werden will", dann überlegt man sich zweimal was man tut und was für "Ansprüche" man wohl hat. NEIN - ich habe nicht den Mut einfach zu kündigen, ehe ich etwas anderes gefunden habe. Die Aussichten sind so schon mit den Zwillis nicht rosig - aber wenn man dann noch "arbeitssuchend" im Lebenslauf zu verbuchen hat - wie soll es dann erst sein?? LG Nina, sorry bin einfach nur von diesen "geh sofort arbeiten"-Sprüchen hier unheimlich angenervt und ich frage mich manchmal, ob da wirklich so viel Neid und Gehässigkeit drin steckt, wie ich dort heraus lese. Ich bin einfach der Meinung, dass letztendlich jeder das machen muss, was er/sie für richtig hält und so lang es sowas wie ALG 2 gibt, da kapiere ich nicht, warum MÜTTER mit kleinen Kinder da keinen Anspruch drauf haben sollten??? Da ist das Geld sicher besser aufgehoben, als bei irgendwelchen ältlichen Alkis, die gedanklich eh schon mit ihrem Leben abgeschlossen haben.
Holla, da hat sich aber jemand Luft gemacht! *gg* Ich verstehe, was du meinst. Mich nervt dieser Satz auch langsam und vor allen Dingen kommt er immer von AE's die einen Job haben und nicht mehr suchen müssen. Es bringt mich nur auf die Palme wenn ich lese: Was steht mir alles zu, wo kann ich am meisten bei den Ämtern rausholen? Da hört man eine gewisse Arbeitsunlust raus... Aber es ist nicht einfach, was zu finden, das weiß ich auch aus eigener Erfahrung. LG Heike die nach laaaanger Suche einen Minijob gefunden hat und sich bald nach einer Vollzeitstelle umguckt weil sie auch allmählich die Schn... voll davon hat vom Amt zu leben und das Glück hat, schon "große" Kinder zu haben :-))
weisst du nina3, .. es ist toll, wenn man bei seinem kind zuhause bleiben kann, solange es in den kindergarten kommt, .. keine frage. aber was hat das mit neid zu tun, wenn man jemand rät, er solle bitte sich ne arbeit suchen, wenn das kind bereits 4 jahre alt ist wie im unteren beitrag?? versteh ich jetzt nicht ganz, .. . ...ich kenne auch beide seiten, .. entweder zuhause bleiben oder bereits nach 8 wochen wieder weiterarbeiten gehen, .. man muss eben schauen, .. was für alle beteiligten das beste ist, .. also das setze ich voraus bei der ganzen planerei. aber leider gottes ist es halt nun mal so, wenn du alleinerziehend bist, musste gucken, wo du und dein kind/er bleibst. da nützt es dann nicht, zu jammern, . sondern es ist sinnvoll sich so zu organisieren, dass für alle beteiligten was bei rauskommt. nicht mehr und nicht weniger. in diesem sinne Mick
Hallo,na,da war aber jemand wütend..... Kann ich verstehen!!! Ich gehöre zu den nicht arbeitenden Müttern und das ganz bewußt Das das nicht immer leicht ist,keine Frage Das man deswegen Vorurteilen ausgesetzt ist,auch keine Frage Was mich stört...... Beschimpft zu werden weil ich ganz bewußt zu hause bleibe und somit vom Amt unterstützt werde Ich war auch einmal eine Vollzeit berufstätige Mutter mit drei Kindern habe ich jahrelang durchgezogen und wofür?????????? Nun habe ich nochmal zwei Kinder bekommen und diesmal entschieden zu hause zu bleiben bis meine Jüngste drei jahre alt ist Dann kommt sie in den Kindergarten und ich gehe teilzeit arbeiten Wohlgemerkt teilzeit,damit ich noch soviel Zeit für meine Kinder habe wie ich es für nötig halte Ich denke,gegenseitige Toleranz wäre in diesem Fall sicher angebracht Jeder von uns trifft für sich eine ganz persöhnliche Entscheidung und deswegen sollte man niemanden verurteilen!!!LG Andrea
Hallo! Ich würde gern wieder arbeiten, ok, hab einen Mini-Job, aber ich höre immer den Satz, sie würden wunderbar ins Team passen, aber wir haben uns dann doch für eine Mitbewerberin ohne Kind entschieden. Tja, das Kind hab ich nun mal, auch wenn ich mich nicht dafür entschieden hab, sondern einfach nicht bemerkt hab, das ich schwanger bin (hatte keine typischen Anzeichen, der Papa hatte Löcher in die Kondome gemacht). Aber ich bewerbe mich fleißig weiter, irgendwer wird schon mal ne AE einstellen. Hab schon überlegt, eine Erklärung beizulegen, auf der steht von wann bis wann Nik verlässlich betreut ist, also außerhalb der Kigazeiten. Ob das was bringt? Liebe Grüße und gute Nacht Becky
Hallo Andrea, ich sehe ein, daß das Dasein als fünffache Mutter sicherlich nicht einfach ist, und daß die Möglichkeiten, arbeiten zu gehen sicherlich begrenzter ist bei den meisten anderen. Aber letztlich gilt erst einmal der Satz, daß jeder für sich selbst (und seine Kinder) vernatwortlich ist, und dazu gehört auch das eigene Scherflein des Broterwerbs. Bis die Kinder drei Jahre alt sind, habe ich keine Probleme, wenn Mann/Frau zuhause bleibt. Erziehuungsgeld/Elterngeld wurden aus einschlägigen Gründen eingeführt, und das sollte nciht konterkariert und deshalb auch entsprechend gestützt werden. Ab 3 Jahren aber wandelt sich das Ganze aber ganz klar für mich von einem allgemein unterstellten Erfordernis für jedesd EWlternteil, das daheim bleibt zu einem im Einzelfall. Der Regelfall bedeutet für mich, daß das Kind in die KiTa oder zur Tagesmutter gehen kann, und zwar ganztags, soweit das angeboten wird. Ich halte eine Vollzeitbeschäftigung durchaus für zumutbar, es sei denn, der Teilzeitverdienst ist so hoch, daß der komplette Lebensunterhalt zusammen mit Kindergeld etc. abgedeckt werden kann. Doch, Andrea, ich verurteile jede/n, die/der bewußt auf Kosten der Allgemeinheit zuhause bleibt, ein Broterwerb möglich ist und keine gesundheitlichen Gründe seitens der Kinder oder des Elternteiles entgegenstehen. Mir ist völlig klar, daß dies mit 5 Kindern nicht einfach ist, aber MICH nervt es gewaltig, wenn hier auf einerseits auf den Gong gehauen wird, es sei die eigene Entscheidung und andererseits aber bereitwillig und selbstverständlich die Hand für öffentliche Gelder aufgehalten wird. Das beißt sich gewaltig, sorry! Ich habe hier schon öfter geschrieben, daß unsere Kinder jeweils ein halbes Jahr nach ihrer Geburt in die Krippe/zur Tagesmutter mußten, weil es seinerzeit noch kein Erziehungsgeld gab und das Geld vorne und hinten nicht reichte. Diese Zeiten wünsche ich auch nicht zurück, ich habe dabei auch keine Neidgefühle im Hinblick auf die heutigen Sozialstandards. Schlecht ist es unseren Kindern dabei trotzdem nicht gegangen, und einige hier, die meine Kinder kennen, wissen, was für wunderbare Menschen aus ihnen geworden sind, mit allen Macken. Mir hat tatsächlich mal eine alleinerziehende Mutter eines achtjährigen (!!!) Kindes im Büro an den Kopf geknallt, sie würde bewußt zuhause bleiben, schließlich würde sie dabei etwas für die Gesellschaft tun, und ich hätte von Alleinerziehendendasein ja wohl sowieso keine Ahnung!! Diese Steilvorlage habe ich natürlich mit dem größten Vergnügen angenommen, abgeschossen und dann eingelocht! Zuerst habe ich mich als ganztags berufstätiger AE-Vater geoutet, und dann hat diese Frau von mkir eine Konfirmation erster Güte von mir erhalten!! Die Dame wurde immer kleinlauter, und sie hatte die Order, mir binnen weniger Wochen nachzuweisen, bei welchen Einrichtungen ihr Kind auf der Warteliste steht, incl. des Jugendamtes (vergibt bei uns die KiTa-Plätze). Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, daß ich auf dem Standpunkt stehe, "wer sucht, kriegt Arbeit!". Ich bin täglich viel zu nah an der Front, als daß ich nicht sehen würde, daß der Stellenmarkt zusammengebrochen ist und es immer schwieriger wird, einen vollwertigen Arbeitsplatz zu finden, zumal als Alleinerziehende/r mit Kind/ern. DAa beginnt schon mit den fehlenden Unterbringungsangeboten für Kinder. Das heißt aber noch lange nicht, daß im Umkehrschluß ein Anrecht auf ein Abo für die Grundeinstellung besteht "Ich gehe arbeiten, wann es mir paßt!" und sich langfristig zuhause einrichtet. Das kann es nicht sein! :-) Viele Grüße Ralph/Snoopy
Aber sicher doch ;-) als Praktikant oder als 1,- € Jobber, wenn´s hoch kommt noch auf 400,- € Basis. Nur an ein festes und Sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis glaube ich inzwischen nicht mehr. Ich habe jetzt mehr als eine Woche lang verschiedene Betreuungsmöglichkeiten ausgetestet, weil meine Kinder krank geworden sind und nicht in den Kiga und die Schule gehen konnten. Die große Schwester, befreundete Familie, Oma und Opa also das ganze Programm. Und als ich jetzt am Freitag selber zum Arzt musste weil es nicht mehr ohne Antibiotika ging hat mein Arbeitgeber mitnichten gesagt: "Schön das sie es bis jetzt geschafft haben, noch weiter her zu kommen!" Die Reaktion auf meine Krankmeldung war doch eher etwas unterkühlt. Außerdem sind auch alle Betreuungspersonen oder deren Familienmitglieder mittlerweile an Fieber, Kopfschmerzen, Husten und Erbrechen erkrankt. Im Nachhinein stellt sich mir als 1,- € Jobber da die Kosten-/ Nutzenfrage. Im übrigen kann ich Nina3 durchaus gut verstehen, denn der Ton macht die Musik und der Hinweis, :"dann gehe doch gefälligst arbeiten!" in Zusammenhang mit diesem Thema, erfolgt sehr oft in sehr krassen Formulierungen. Grüße Roland
wieviel m² stehen mir mit 2 Kinder eigentlich zu ;-) Grüüüüße Roland
... naja, .. also 1 euro job muss es ja nicht gleich sein, . aber einige haben auch berührungsängste, dann eben 2 oder drei jobs miteinander zu kombinieren, .. es ergibt sich daraus meistens mit der zeit was. in spitzenzeiten hatte ich vier jobs gleichzeitig, .. und trotz diesem ganzen wirrwarr, .. es war ne schöne zeit, .. viele leute dabei kennengelernt, .. jeder tag was anderes, .. es hat sogar spass gemacht*jau aber vielleicht muss man auch ein wenig verrückt sein, um dem noch was positives abzugewinnen, .. keine ahnung. ich weiss auf jeden fall eines, wenn mein jüngster sich gefangen hat, .. dann ist teilzeit vergangenheit, .. dann kommt wieder ne 80% stelle, .. ich scharr ja eigentlich jetzt schon mit den hufen *knurr :o)) .. und roland, .. du wirst bestimmt auch was "gscheits" finden, .. verlier doch bitte den mut ned, ja?! ich drück dir ganz feste dafür die daumen ;o) guets nächtle Mick
Hy Mick, du bist ja auch noch etwas jünger. Eine Perspektive (Ausbildung)habe ich auch für mich, aber selbst damit gebe ich mich keinen Illusionen hin. Der Rest ist kein "Mut verlieren", sondern einfach Realismus ich bin schließlich 48 und habe nicht studiert! Roland
ja, .. bin schon jünger, .. da hast du recht. schau, .. ich hab da eine ganz andere denkensweise wie du, .. und ich bin der sicheren annahme, .. wenns denn soweit ist, .. kommt was. vielleicht hatte ich auch immer nur glück, .. wer weiss das schon, .. aber ich seh dem sehr positiv entgegen. das darfst du ruhig auch machen, .. lieber roland, ..find ich. eines tages wirst auch du ein gutes angebot bekommen, .. und etwas kompomisse müssen wir doch alle machen, .. ist auch nicht weiter schlimm, nää..?! ich drück dich mal, .. du realist ;o)
Hi Roland, ich weiss ja nicht, ob's Dir hilft, aber es ist selbst mit Studium in unserem Alter schwierig noch einen Job zu finden. Damit will ich nur sagen, dass Du Dir keine Gedanken darüber machen sollst, ob es Dir jetzt vielleicht jobmässig besser ginge, wenn Du früher eine längere Ausbildung gemacht hättest. Es ist halt heutzutage einfach so, dass es ab Mitte 40 auf dem Arbeitsmarkt verdammt eng wird, egal welches Ausbildungsniveau man hat. (Ich weiss es aus eigener Erfahrung. Suche ja auch schon seit fast zweieinhalb Jahren nach was Neuem und bin "erst" 43.) Und natürlich ist das verdammt unfair, aber mehr als suchen kann man/frau nicht. Und ich kann nur sagen, dass Du meinen grössten Respekt geniesst, dass Du diese Ausbildung machst. Altenpflege ist so verdammt anstrengend sowohl in physischer wie in psychischer Hinsicht(kenne die Pflegesituation aus eigener Erfahrung im engsten Familienkreis), das würde ich mir z.B. nie im Leben zutrauen. Und ich hab studiert *schiefgrins*. Ich drück Dir die Daumen und lass Dich nicht unterkriegen! LG Yola
Hi Roland, da die Mieten nach wie vor durch die Kommunen gezahlt werden, haben diese auch jeweils ihre eigenen Richtlinien. Die Richtwerte aus Hamburg nützen Dir deshalb nichts. Du müßtest in der (für die avisierte neue Adresse) zuständigen Dienststelle Dich erkundigen. In der Praxis bedeutet dies, mit einem konkreten Mietangebot zu der für die Wohnungsadresse zuständigen Dienststelle zu marschieren und sich bestätigen zu lassen, daß die Miete angemessen wäre. Bei uns wären für 3 Personen max. 75 qm bei 499,- € zzgl. Heizkosten angemessen. Aber wie gesagt, das ist überall verschieden. :-) Liebe Grüße Ralph/Snoopy
Hallo, als unten sogar jemand mit Kind < 3 Jahre angegriffen wurde, warum sie noch nicht arbeitet, ging mir das auch zu weit. Ich denke, fuer so kleine Kinder persoenlich da zu sein, ist eine sehr anstrengende und wichtige Aufgabe. Und wie du schon schreist, wer soll sonst ALG2 bekommen, wenn nicht einmal AE mit Babys und Kleinkindern? Die fallen fuer mich nun wirklich nicht unter "Sozialschmarotzer". Generell rate ich schon mal dazu, sich einen Job zu suchen, grade wenn manche schon eine Kinderbetreuung nutzen und trotzdem zu Hause bleiben und von Stuetze leben wollen und fragen wie sie noch mehr bekommen koennen. Aber man muss eben immer den Einzelfall betrachten und darf nicht von allen Frauen verlangen, ihr Kind nach dem Muterschutz ganztags in die Krippe zu stecken. Das finde ich weder wuenschenswert noch ist es ueberhaupt ueberall moeglich von den Betreuungsangeboten her. LG Berit
Hi Berita, was ich in dem von dir beschriebenen Fall einfach nicht verstehe bzw. tolerieren kann ist folgendes.... 1. sie hat das Jobangebot 2. sie hat die Kinderbetreuung durch die Oma 3. sie hat das Wissen, dass eine Berufsrückkehr nach 3 Jahren in ihrem Fall schwierig sein wird... ...und ihr einziges Bedenken ist, dass sie das Geld vom ALG 2 abgezogen bekommt ???? Für mich ist das ein Einstellungsproblem... Ich schreibe ganz bewußt immer "es ist die Pflicht eines jeden einzelnen sich nach SEINEN MÖGLICHKEITEN selbst zu versorgen".....das diese Möglichkeiten bei einer AE von 4 Kindern ganz andere sind wie in oben beschriebenen Fall ist ja ganz klar, oder ? Mir persönlich kommt es immer darauf an, ob jemand all seine Möglichkeiten ausschöpft um sich selbst (mit) zu versorgen. Das ist mir mich die def. von Sozialschmarotzer !!! Wo ich im Prinzip schon einen Hals habe ist wenn jemand zu Formulierungen wie "das ist mein Recht", "das steht mir zu" etc. greift....da steckt für mich ganz viel Einstellung dahinter..... Vielleicht liegts aber auch an meinen Job, ich hab einfach schon zu viele Pferde kotzen sehen ;-)... Linda
Guten morgen ihr Lieben! Ja, ich musst mir gestern Abend mal wirklich Luft machen. Und die Leute, die hier um Rat fragen, die wurden massiv angepampt und das find ich nicht okay. Wenn jemand wissen will, wie es nun weiter geht, dann finde ich die Info: "Such dir halt nen Job" irgendwie völlig daneben!! Vielleicht darf ja auch eine erwachsene, frisch verlassene Ehefrau, die nicht wirklicht arbeiten musste, erst mal sehen, wie sie ihr "neues" Leben auf die Reihe bekommt?? Dafür gehört für mich nicht an erster Stelle sich einen Job zu suchen. Meist geht es erst mal um wesentlich "wichtigere" Dinge, nämlich: "Auszug, verwirrtes Kind trösten und auffangen, gucken woher nächste Woche was für den Kühlschrank kommt!" Und dann nach 1-2 Monaten - ja natürlich dann muss man schauen, wie und was man nun selbst machen kann! Aber bis dahin kann man doch dann mal jemandem konkrete Auskünfte geben, wo man sich hinzuwenden hat und wieviel in etwa bei rum kommt (denn ja - vielleicht muss man auch plötzlich zum ersten Mal richtig rechnen, dass das Geld langt und man nicht noch in der Schuldenfalle landet). Unser eins war vor zwei Wochen wieder mal 2 Tage mit über 39 Grad Fieber auf der Arbeit, dann hatte ich den Verdacht, dass es Scharlach sein könnte und hab mich Freitag vormittag zum Arzt geschleppt. Kurz und gut, abends stand ich dann kurz davor ins Krankenhaus verschleppt zu werden und das kann ich mir als AE-Mutter einfach nicht erlauben. Und die Frage beschäftigte mich derweil auch: "Was ist wichtiger, nicht der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen oder irgendwann einfach zusammen zu klappen und es geht gar nichts mehr?" Mein Arzt meinte schon im Juni, ob mir eigentlich bewusst ist, dass er mich normalerweise durchgehend krank schreiben muss und mich da nicht mehr hin gehen lassen darf. Ja, bewusst ist mir das, aber die Kasse muss ja stimmen. Dieses Jahr stehen für mich ein bis zwei Operationen an. Die eine werd ich wohl auf jeden Fall im Osterurlaub ambulant machen lassen, wenn irgend möglich und abends die Kinder wieder einsammeln. Für Nummer zwei - weis ich nicht, kein Plan - ich hoff einfach derweil noch auf Besserung, weis aber nicht, wie die unter diesen Umständen entstehen soll. Manchmal frage ich mich, was ich mir antue und vor allem, was ich damit den Kindern an tue (die a) selbst bei Krankheit zurück stecken und immer funktionieren müssen und b) wenn ich krank bin, auch noch zu Haus auf mich Rücksicht nehmen müssen, weil dann nach einem durchgestandenen Arbeitstag die Kraft nicht wirklich für mehr reicht). Insofern hab ich Glück, die Jungs sind wirklich schon sehr vernünftig für ihr Alter. Und wenn es anders wäre?? Tja, dann könnte man sich wohl Vorwürfe von dem Rest der Bevölkerung anhören, dass eine Mutter sich ja auch um ihre Kinder zu kümmern hat und sie erziehen muss und nicht ständig auf der Arbeit hocken kann...... Solche gibts nämlich auch, die mit entsetzen darauf reagieren, dass die Kinder ständig zurückstecken müssen und die der Meinung sind, dass eine Mutter bei ihren Kindern zu bleiben hat, wenn aus denen mal irgenwie was werden soll. (zu der Sorte gehört übrigens meine Mutter, die permanent auf mich einredet). Fazit: Recht machen kann man es ohnehin nicht allen - aber vielleicht könnte man ja mal ein wenig toleranter sein? @LoveMum - ich find das okay, wie du es machst und "verdient" hast du es dir jetzt allemal, es mal einen Gang ruhiger gehen zu lassen!! Bei fünf Kindern schätz ich mal, dass sowieso ständig einer daheim liegt und irgendwas "ausbrütet". Frau ist ja auch nur ein Mensch und keine immerzu perfekt funktionierende Maschine.Und ja - ich verstehe auch den Wunsch, dass man seine Kinder mal um sich haben und aufwachsen sehen will. Manchmal, wenn ich mir so die Babyfotos anschaue, dann frag ich mich: "Warst du wirklich dabei?? Oder hast du immer nur funktioniert und das wesentliche verpasst?" Und NEIN - das ist kein Jammern - es ist ein Feststellen von Tatsachen, wie es mir widerfahren ist bzw. derweil noch widerfährt - mit Job und den Zwillis. Und ich weis nicht - ob es wirklich für Jedermann "erstrebenswert" ist, sein Leben so zu leben - wohl eher weniger.
Hi Nina, die "Fälle" der letzen Tage waren aber nicht grade die von dir beschriebenen, oder ;-) Einmal eine Frau, die 1 Kind hat, der ein Jobangebot vorliegt, die die Kinderbetreuung durch die Oma hat und zudem weiß das eine Pause von 3 Jahren schlecht für ihren Wiedereinstieg ist und deren einziges Bedenken ist, das ihr das Geld vom ALG 2 abgezogen wird und im anderen Fall eine Frau mit einem Kind das 4 ist und die seit 4 JAHREN alleine ist ??? Linda
Ich habe keine fünf Kinder! Meine zwei Söhne und die beiden Kinder meines Freundes reichen mir völlig *gg* Anja und Nicole haben fünf Sprößlinge. Ansonsten gebe ich dir immer noch recht. Wenn ich neu in einem AE- Forum bin und Rat suche, möchte ich auch nicht nur mit dem Satz "Such dir Arbeit" abgespeist werden. Aber wenn jemand durchblicken lässt, daß er/sie alle Möglichkeiten hat und einfach nur keine Lust zum arbeiten, dann kann ich die Reaktionen manchmal auch verstehen... LG Heike
So wo ich das jetzt alles gelesen habe würden michmal eure Meinungen zu meiner Situation intressieren? Also 1999 geheirated gearbeited auf 400 DM damals noch schwanger geworden 21.01.2000 meine erste Tochter bekommen. Als sie 3 wahr habe ich sie ganztags in die KIGA bekommen wolte wieder arbeiten gehen wieder schwanger 26.05.2003 meine 2 Tochter bekommen kahm mit einer niere zur welt also immer wieder Kinderartzt termine und Krankenhaus aufenthalte bis ich gemerkt habe das ich schon wieder schwanger geworden bin.(nicht geplant aber sehr gewünscht) Mein Sohn kahm 26.07.2004 zur Welt lag 3 1/2 wochen in der Kinderklinik hatte ihn dann 3 Wochen zuhause als gesund befunden. Habe ihn am 10.09.2004 tod in seinem Bettchen gefunden. Beerdigung wahr am 20.09.2004 da wahren meine 2 mädchen 4 jahre und 1 jahr znd 4 monate alt. Durch den verlußt ihres Bruders wolte meine große nicht mehr in die KIGA weil sie immer angst hatte wenn mama sie abgibt kommt sie nicht wieder und ich mußte sie wieder aus der KIGA nehmen weil sie einfach nicht da bleiben wolte und die Erzieherinen es nicht mehr ausgehalten haben mit ihr. Jetzt hatt mich mein Mann nach 8 jahren sitzen gelassen meine Große geht seit Sep. in die Schule und meine Kleine mitlerweil fast 4 jahre versuche ich jetzt im Sep.in die KIGA zu bekommen. Habe aber auch den Fall keine Verwandten oder Freunde die mich mit der Kindsbetreuung unterstützen könnten zu haben,kein Auto geschweigenden Führrerschein zu haben und Arbeit ist auch mangelware hier. So wie ist eure Meinung zu meiner Situation,wie soll ich es machen mit Arbeit auser suchen und hoffen das irgendwann mal was da ist wo meine zeiten reinpassen. LG Sandra
ich kann Deine Gedanken sehr sehr gut nachvollziehen!!! Ich sehe das auch nicht als Jammern. Es ist hart, was beschreibst und ich kenne das ja auch so. Und die Dauerbelastung, die angeschlagene Gesundheit und und und... Das macht mit der Zeit mürbe und da stellt man sich solche Fragen. Auch weiterhin viel Kraft und Zähigkeit wünscht Dir Yola
Also: das beispiel von der Frau die ein 8 Jähriges Kind hat und bewußt zuhause bleibt,....SOWAS IST FRECHT!!! und sozialschmarrozer!!! AEs...oder auch Paare in denne die Mutter oder der Vater zuhause bleiben (die ersten 3 Jahre) sind KEINE Sozialschmarozzer!!! Oft genug wurde bewiesen dass die ersten 3 Lebensjahre prägen...und abgesehen setzte ich sicher kein Kind in die Welt damit es von Fremden Personen erzogen wird!!!! Ich arbeite auf 400 Euro Basis (bis auf die & wochen vor und 8 Wochen nach ecntbindung) ...und ich habe NICHT vor...nur weil mein sohn nun im Sept (mit dann 2 3/4) in den Kiga geht ...dass ich dann sofort GANZTAGS arbeite!!!! Ich will was von meinem Sohn haben...nicht ihn mirgens um 7 abgeben und abends um 6 hiólen !!! NEIN ICH BIN DIE MUTTER!! Und wenn ihr mich oder ander für diese Einstellung kreuzigen wollt...tut das!!! Ich kann damit leben... momentan ergänzend ALG II zu bekommen...mit den 400 Euro die ich verdiene tue ich nach meinem Empfinden (in anbetracht dass smein sohn gerade mal 2 ist) GENUG..... UNd ich bin aich gerne ab SEpt bereit auf 20 Std zu arbieten...und das werde ich auch tun...ich kann nämlich gott sei dank aufstocken...aber die boten mir auch ne ganztagsstelle an...UND ICH LEHNTE AB!!! BEWUßT!!! der Kleine ist nicht mal 3 und ICH WERDE FÜR ihn dasein...was ich vor mir vertreten kann...sind im Momen 20 STd...mehr nicht... und sicher wird der kleine auch mit DIESER MEINEr EINstellung zu einem Vernünftigen Menschen heranwachesen...der später NICHT deswegen zum Schmarozer wird!!! So...nun geh ich eine Rauchen denn ich finde diese anklagen weil man aus bestimmten Gründen nICHT arbeiten gehen will/noch nicht gehen will oder nicht so viel gehen will...einfach bescheuert!!! ganz ehrlich...Beruf und Kinder unter einen Hut bringen heißt für mich NICHT: Ganztags arbeiten und die Kinder von anderen betreuen lassen (wenn sie noch klein sind)-.... eines MUß auf der Strecke bleiben...und da laß ich lieber die arbeit arbeit sein...und habe MEIN Kind!!! und kümmer mich...wie gesagt...je nach alter des Kindes!!!!! So und nun...Feuer frei :-) LG Melli
Hallo Melli! Diese Einstellung hatte ich bis vor kurzem auch noch. Ich finde es auch nicht schlimm und würde niemanden deshalb verurteilen. Jeder soll sein Leben so gestalten wie er es für richtig hält. Mir hat vor über einem Jahr ein Dozent in einer Weiterbildung mal was gesagt, was mich nie wieder losgelassen hat: "Fragen Sie doch mal ihr Kind, ob es wirklich den ganzen Tag von Ihnen betreut werden MÖCHTE. Stellen Sie sich vor, Ihr Kind könnte selbst entscheiden: Was möchtest du? Den ganzen Tag bei Mama oder Papa bleiben oder möchtest du in einen Hort mit vielen Kindern spielen?" Der Dozent meinte nur noch: Die Antwort können Sie sich selber geben... Aber wie gesagt, ich sehe es erst seit ca. einem Jahr so. Früher war ich genau deiner Meinung aber wenn ich ehrlich bin, WOLLTE ich auch einfach nicht arbeiten. Ich habe meinen Ex für meine Situation verantwortlich gemacht und ich habe mich in Selbstmitleid gesuhlt. Heute sind meine Söhne neun und zehn, seeehr selbstständig und vernünftig, gehen ab Sommer auf eine Ganztagsschule und ich freue mich darauf, richtig arbeiten zu können (wenn ich denn was finde...) LG Heike
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