Mitglied inaktiv
Hallo! Tja, ich bin neu hier und hoffe das mir jemand von Euch vielleicht einen Tip geben kann. Seit ich mit meinem Sohn 4 Jahre alleine bin, macht er wieder mehrmals am Tag in die Hose. Egal ob im Kindergarten oder zuhause.Zu beginn dachte ich er verarbeitet so die Trennung...mittlerweile liegen meine Nerven wirklich blank ( der Zustand geht jetzt 4 Monate) Bitte gebt mir Tipps:-)
Tipp: Geduld Geduld und nochmals Geduld... Lass ihn die Hosen alleine wechseln. Zeig ihm das es nicht so schlimm ist (nicht meckern) und wo er die nassen Hosen "entsorgen" kann (Wäschekorb, Waschmaschine...). Wenn die Kids eine zeitlang selber ihre Hosen wechseln müssen, haben sie sehr schnell die Nase voll. Geht wieder vorbei. Unternimm viel mit ihm (was ihm Spaß macht) er braucht dich jetzt noch mehr als vorher. Du musst ihm das Gefühl geben, immer für ihn da zu sein.
hallo, einen wirklich patenten rat hab ich nicht für dich, allerdings hat meine tochter (jetzt 7 j.) sich mit dem sauberwerden auch sehr, sehr schwer getan. nachts ging das ratzfatz, ich glaub, mit 2 1/2 war sie nachts trocken und es ging auch kaum mehr was daneben. parallel sollte sie natürlich auch tagsüber trocken werden. ich weiss den zeitlichen ablauf nicht mehr, ich glaub sie war bei oma und opa in ferien und oma bildete sich eine schwere harnwegsinfektion bei der kleinen ein, sie kam zurück und trug wieder pampers. das kind war allerdings kerngesund und putzmunter. und ich konnte mich wieder damit rumplagen, sie ans töpfchen zu gewöhnen und all das (während sie nachts trocken war, wohlgemerkt). als sie dann in den kindergarten kam, wurde sie oft 2-3 mal am tag umgezogen. eigentlich ging sie gerne hin, daher kann ich mir das einnässen nicht erklären. es wurde dann im laufe der zeit besser und in schüben wieder schlimmer. wenn ich einen mann kennenlernte, den sie auch mochte, hörte das einnässen schlagartig auf. hatte sich die männersache erledigt, fing sie wieder an, einzunässen. irgendwann kamen noch "bremsspuren" dazu. anfangs bin ich darüber auch fast verzweifelt - aber irgendwann hab ich mich damit abgefunden und auch nicht mehr grossartig was unternommen. der "druck" kam eher von meiner mutter und grossmutter. so saudoofes und nicht wirklich hilfreiches gespräch wie "bist du blöd? du bist doch kein baby mehr, das noch in die hose machen muss" half da wirklich keinen deut und irgendwann hab ich dann auch gesagt, dass das einfach kontraproduktiv ist und das kind in der entwicklung nicht wirklich unterstützt. das problem ist immer noch latent vorhanden, aber ich mach mir da nix draus - inzwischen ist es nur noch faulheit der kleinen, wenn sie keinen bock hat aufs klo zu gehen, wird halt eingehalten bis zum geht nicht mehr und dann geht schon mal der ein oder andere tropfen daneben. neulich hatte sie auch ein paar mal nachts ins bett gepullert. wir waren beim kinderarzt, der eine blasengeschichte ausschloss und auch nur meinte, weiter beobachten, aber es sollte sich bald wieder erledigen. er hat recht behalten, so war es, nach ein, zwei wochen war diese geschichte durch. im grunde hilft da nur augen zu und durch, und den kleinen eher mit verständnis als mit vorwürfen zu begegnen. versuche doch mal zu überlegen, WANN es das erste mal auftrat, ob es immer in ähnlichen situationen auftritt etc. sprich den kinderarzt darauf an, aber lass dich nicht verrückt machen deswegen. lg martina
Ich würde auch sagen: Geduld und Liebe helfen am meisten. Ich wurde bei meinem Sohn tierisch unter Druck gesetzt, weil die Mädchen meiner Freundinnen meist schon mit zweieinhalb Jahren keine Windel mehr trugen. Mein Sohn trug mit 3 Jahren noch eine Höschenwindel. Als es warm wurde, hab ich die ausgelassen. Erst war es so, dass er fürs große Geschäft explizit eine Windel verlangte, er konnte anders kein "Kaka" machen, das hat sich dann aber auch nach und nach gelegt, dass er auf die Toilette ging. Er war auch mit 3 1/2 nachts komplett windelfrei. Was musste ich mir von anderen teilweise blöde Kommentare anhören und hab mich dann verrückt gemacht: "Das Kind muss trocken werden...." Heute sage ich dazu nur: Jeder Mensch und jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Mein Sohn war vielleicht erst mit 3 1/2 trocken, dafür hat er mit 2 Jahren ALLES gesprochen! Je mehr du darauf pochst, das Kind MUSS dies und das Kind MUSS das.... umso mehr wird das Kind verunsichert sein, es spürt das, glaub es mir. Je mehr du positiv eingestellt bist, zuversichtlich und liebevoll handelst, desto eher wird dein Kind auch bereit sein, die Windel aufzugeben. Und in die Hose ging selbst bei mir mal was mit 6 Jahren, wenn ich nachts einen Albtraum hatte und im dunklen Zimmer nicht schnell genug den Lichtschalter gefunden habe....
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