Alleinerziehend, na und?

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Heirat ...

Thema: Heirat ...

Hallo zusammen, bisher galt ich überall noch als alleinerziehende Mama, obwohl ich einen Partner habe. Mein Partner ist nicht der Vater von meiner Tochter Jana (4 Jahre alt)... Wir üben an Baby Nr. 2 und möchten dann auch gerne heiraten. Worüber wir uns den Kopf zerbrechen: Soll Jana den Nachnamen von meinem Partner bekommen? Ich meine, ich habe dann seinen Namen, Baby Nr.2 dann auch ... und sie heisst noch wie vorher. Was haltet ihr für sinnvoll? Pro und Kontra wäre mal gut zu sehen. Muss der Vater von Jana seine Zustimmung zu der Namnsänderung geben? Danke für eure Ratschläge und LG Tamee

Mitglied inaktiv - 26.10.2005, 19:38



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wieso willst du das machen? Auf jeden Fall muss der Vater zustimmen. Kann mir nicht vorstellen dass er das tun wird (würde ich als Vater wohl auch nicht einsehen). Wieso behälts du nicht auch deinen Namen und das Baby kriegt deinen Namen? Ich meine, in heutigen Zeiten ist doch alles möglich und nicht mehr zwingend dass die Frau den Namen des Mannes annimmt. Wenn du das unbedingt willst, kann Jana ja ihren Namen behalten und heißt dann eben anders. Ich will ja nichts schwarzmalen aber wenn ihr euch wieder trennen solltet, was würdest du dann tun? Name ist immer Zeicher der eigenen Identität und ich finde gerade für Kinder sehr sehr wichtig und sollte man nicht ständig und ohne triftigen Grund ändern. lg max

Mitglied inaktiv - 26.10.2005, 19:42



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Zunächst direkt zu Deiner Frage: Wenn Du das alleinige Sorgerecht hast und Jana Deinen Mädchennamen als Nachnamen hat, kann sie ohne Probleme den Ehenamen annehmen. Sonst muß der leibliche Vater zustimmen. Baby bekommt den Ehenamen. Solltest Du Deinen Namen behalten, könnt Ihr wählen wie das Baby heißen soll. Jedes weitere Kind bekommt dann auch den Nachnamen. Nun meine Meinung :-) Ich würde meinen Nachnamen behalten und meine Kinder bekommen ebenfalls diesen Nachnamen. Mein Jüngster hätte fast den Namen des Vaters bekommen. Inzwischen ist es aus und zum Glück tragen wir alle meinen Nachnamen. Aber warum nehmt Ihr nicht Deinen Nachnamen als Ehenamen? LG mousy

Mitglied inaktiv - 26.10.2005, 21:10



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Der Vater muss einer Namensänderung zustimmen, wenn gemeinsames Sorgerecht besteht bzw. das Kind seinen Namen trägt, wenn Du alleiniges Sorgerecht hast und das Kind Deinen Namen trägt, brauchst Du seine Zustimmung nicht. Ach ja, und soweit ich weiß, muss auch das Kind zustimmen, wenn es älter ist als 5 Jahre - bin mir in diesem Punkt aber nicht ganz sicher, da mein Kind bei der sog. Einbenennung erst 4 Jahre alt war. Ich war auch in derselben Situation wie Du, habe geheiratet und den Familiennamen meines Mannes angenommen, und unsere gemeinsamen Kinder heißen auch so, für uns war es nie wirklich ein Thema, keine Einbennung durchzuführen. Wesentlich war dabei für mich, dass mein Kind meinen Nachnamen hatte, der Name also nicht Verbindung zum Vater war. Und ich wollte ganz bewusst den Familiennamen meines Mannes annehmen, da bin ich altmodisch *grins*, und sooo schlimm war sein Nachname nicht - mein alter Name war viel komplizierter. Ich finde es einfach schön, dass wir alle gleich heißen - und so eine Einbennung macht man ja auch nicht "ständig". Je älter die Kinder sind, desto eher werden sie sicherlich an ihrem alten Namen hängen, aber mein Ältestes ist immer noch zufrieden mit der Namensänderung, erzählt auch fröhlich, dass es früher xxx hieß und jetzt eben yyy. Ich finde es einfach schön, dass die familiäre Zusammengehörigkeit durch den gleichen Nachnamen auch nach außen demonstriert wird, und es ist auch einfach praktisch - wenn mein Mann mit Kind irgendwo hinging, Kinderarzt oder so, gab es nie umständliche Nachfragen, da sie denselben Nachnamen haben. (Mittlerweile ist bei uns übrigens die Stiefelternadoption vollzogen, und die rechtliche Seite kein potentielles Problemthema mehr.) Gegen eine solche Einbenennung würde natürlich sprechen, dass damit eine "heile Familie" vorgespielt wird, die - biologisch - so nicht stimmt. Aber ich denke, dass ist unsere Sache - das Kind weiß Bescheid, dass mein Mann juristisch, aber nicht biologisch der Vater ist (der biologische Vater lehnt jeden Kontakt zum Kind ab, hat es nie gesehen etc.), und die Nachbarn etc. geht das - finde ich - nicht wirklich etwas an... Aber das kommt dann sicherlich immer auf die jeweiligen Familiensituation an, ob so eine Einbenennung für alle Beteiligten eine gute Lösung ist oder nicht.

Mitglied inaktiv - 26.10.2005, 20:18



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dein "mann" kann doch deinen nachnamen annehmen !!! das ist doch der einfachste weg ;) und so habt ihr keinerlei papierkram ect zusätzlich ;) lg

Mitglied inaktiv - 26.10.2005, 20:49



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denn wir standen letztes Jahr vor der Entscheidung. Meine Tochter ist "unehelich", trägt meinen Nachnamen und das Sorgerecht liegt bei mir. Da mein Kind bei unserer Hochzeit schon 6 Jahre alt war und weil es das Kind genauso betrifft wie uns, haben wir uns zusammengesetzt und lange geredet. Das Kind hat sich für meinen Nachnamen entschieden und mein Mann hat ihn dann auch angenommen. Meine Kollegin hat den Namen ihres zweiten Mannes angenommen und ihre Töchter haben jetzt Doppelnamen. Geht auch. LG Ally.

Mitglied inaktiv - 27.10.2005, 08:07



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sollte dein Mann dann deinen Namen annehmen. Das hat mein Mann auch damals getan, wenn auch aus anderen Gründen. Dann habt ihr alle denselben Namen. Der Vater muß ansonsten wohl zustimmen, davon gehe ich auch aus. LG, Pyra

Mitglied inaktiv - 27.10.2005, 13:14



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und heiraten würde (und sagen wir einfach mal es ist noch ein baby unterwegs) ich glaube, ich würde meinen Namen behalten! Und mein Kind würde ebenfalls meinen Namen bekommen. Das geht doch auch, oder? ODER ich würde den Namen meines Partners annehmen, allerdings würde ich dann auch wollen, dass Simon seinen Nachnamen trägt, was ja so ohne weiteres nicht geht. Bin mir aber sicher, in meinem Fall würde der KV zustimmen. Mir wär das doof, wenn alle mit Nachnamen R heißen und mein Sohn S. Im übrigen hätte ich momentan nichts gegen den Nachnamen meines jetzigen Partners :o) LG Sue

Mitglied inaktiv - 27.10.2005, 13:15