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habe da mal 2 fragen an alle .. 2. anfrage

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meine 1. frage ist: darf ich als hartz iv empfänger in eine andere stadt ziehen, oder muss ich hier wohnen bleiben? darf ich nur woanders hinziehen, wenn ich arbeit aufweisen kann? 2. wie sieht es mit kindern aus? kann mein mann mir nen strich machen, weil er dann die kinder nicht sooft sehen kann? das aufenthaltsbestimmungsrecht liegt bei mir. naja, denke ich zumindest, die kinder leben ja bei mir und nicht bei ihm, also hab ich das aufentahltsbestimmungsrecht. ich gehe mal davon aus, dass man es mir nicht hinter meinen rücken weggenommen hat. ich möchte ca 650km wegziehen von dem wohnort, wo ich jetzt leb, um mir und meinen kindern eine neue zukunft aubauen zu können. wer weiss da um die rechtslage bescheid?? liebe grüsse maja


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ich denke mal du kannst umziehen wenn du es dir leisten kannst. ob es nen zuschuss vom amt gibt in deinem fall da bin ich eher skeptisch.du brauchst auf jeden fall eine zustimmung des alten Arbeitsamtes. das ist eine abmeldung.aber ruf doch mal da an die helfen dir sicherlich weiter. wegen dem Kindsvater kann ich dir leider nicht helfen, da ich dieses problem noch nicht habe. frag doch mal frau bader. vg


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das amt zahlt nix..das weiss ich..soll es auch nicht.. spar mir meinen umzug vom munde ab, damit ich hier wegkomm und endlich ruhe finden kann.. lg maja


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Wenn ein Gericht nicht anders geurteilt hat, habt ihr beide das gemeinsame Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist ein Bestandteil des Sorgerechtes. Wenn du 650Km weit weg ziehst, hat das zudem eine gravierende Wirkung auf das Umgangsrecht. Abgesehen von dem, was der Vater damit zu erdulden hat, kommt hinzu dass Reaktionen bei den Kindern auch erfolgen werden. Auch wenn in deinen Augen der Vater keine sonderliche Bedeutung für die Kinder hat, kann es, sobald es soweit ist, ganz anders kommen. Kinder von getrennten eltern haben auch so schon genug auszustehen.


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weisst du.. das hatte ich als kind auch.. und da war keiner da, der sagte, das ich als kind genug auszustehen habe..ich musste da durch... und siehst, jetzt bin ich erwachsen und hab es auch überstanden. du magst vielleicht ein vater sein, der sein sorgerecht auch erfüllt. mein noch mann hingegen nimmt zwar am we die kinder, aber das war es auch schon. bei jeder sorgerechtssituation heisst es von seiner seite nur: du bist ausgezogen, also sieh zu, wie du klar kommst. vorher hiess es von seiner seite her: du wolltest die kinder, also sieh zu wie du klar kommst.. sehr einfach das ganze für einem mann. bezüglich des umgangsrecht kann ich nur sagen, es gibt genug ferien, wo er dann sein umgangsrecht ausüben kann, aber da nimmt der herr ja keinen urlaub..die zeit ist ihm zu schade dafür.... des weiteren heisst es, geht es der mutter nicht gut, dann geht es den kindern auch nicht gut. damit es mir gut geht, muss ich weit weg ziehen.. ist halt so... hier bin ich nur ne gefangene auf freigang..mehr nicht zur zeit. lg maja


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sein sorgerecht will ich ihm auch nicht nehmen..das kann er ja dann kopieren und als urkunde an seine wohnzimmerwand hängen :-) aber das aufenthaltsbestimmungsrecht soll er nicht haben.. sollte es so sein, das er tatsächlich ein recht darauf hat, istdas für mich kein leben mehr, sondern nur noch ein hinvegentieren und warten auf den tod. lg maja


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sein sorgerecht will ich ihm auch nicht nehmen..das kann er ja dann kopieren und als urkunde an seine wohnzimmerwand hängen :-) *gg das merk ich mir, das bekommt der vater von tim das nächste mal an den kopf gehauen wenn er sich mal wieder nicht zuständig fühlt. lg


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Oh oh, Maja, wenn du dich man damit nicht in die Nesseln setzt........du stellst hier die FRAGE, ob es rechtens ist, soweit wegzuziehen, aber entschieden hast du dich schon. Weil es für DICH gut ist. Hey, nimm deinen Kindern nicht den Vater!!!! Das haben sie nicht verdient! Genauso hat dein Ex Pflichten, aber auch RECHTE. Weißte, der Papa meiner Kids ist tot, den KÖNNEN sie nicht mehr sehen, aber du verbau bitte nicht diese Gelegenheit, es muss doch nicht gleich SO weit sein!?


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ja..ich hab mich schon entschieden... ich muss auch mal an mich denken..hört sich jetzt schlimm an, aber ich kann mein ganzes leben nicht immer rücksicht auf andere nehmen. das habe ich bis jetzt, und wenn ich sehe, wo ich jetzt damit steh..muss ich was ändern. und hier habe ich einfach keine chance... und wenn ich einen neuangang für meine kinder mich wage, dann muss es so weit weg sein, damit mir keiner mehr knüppel zwischen den beinen wefen kann.. lg maja


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du hast Pflichten normal...RECHTE gross geschrieben^^ also soll er mehr rechte als pflichten haben^^


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nein, ich meine damit, dass die RECHTE nicht in Vergessenheit geraten!


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vom saarbrücken nach lübeck gezogen....und DAS hätte ich mir auch nicht verbieten lassen. hier bin ich groß geworden, hier lebt meine familie...und NUR weil mein ex mann da lebt, wäre ich ganz sicher nicht da geblieben...aber das sorgerecht hatte ich nach der scheidung gott sei dank alleine...er hatte überhaupt keine rechte... heute ist meine große 16 und will ihn nichtmal kennenlernen (da würde ich mich nicht querstellen, aber sie will es gar nicht) ich kann dich verstehen...wünsche dir alles gute... lg mic


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Hi Maja, sofern Du eine im neuen ort angemessene Wohnung beziehst und den Umzug selbst finanzierst, kann Dich kein Amt daran hindern, in Deutschland herrscht weitgehend Freizügigkeitsrecht. Aber hinsichtlich des Sorge´rechts des Vaters und selbst 650km wegziehen hast Du Dich geschnitten. Das muß der Vater -gottseidank - nicht hinnehmen. Im Gegenteil, er kann Dir auch finanziell die Hölle heiß machen, weil DU allein dann für die mehrkosten des Umgangs aufkommen mußt. So einfach, wie Du es Dir machst, ist es nicht. Und natürlich nimmst Du dem Kind faktisch den Vater, wenn Du 650km weit wegziehst. Du kalkulierst eiskalt ein, daß schon alleine zeitlich der Vater nicht in der Lage sein wird, die Kinder regelmäßig zu sich zu nehmen. Und das ist ja ganz toll, daß es genug Ferien gibt... hast Du 12 Wochen Urlaub im Jahr? Hey, welch einen Traumjob hast Du denn da an Land gezogen?? Hast Du nicht? Eben, er auch nicht! Und da er die Kinder am Tage nicht betreuen kann, wenn er arbeitet, werden es also keine 12 Wochen im Jahr, sondern nur einige wenige sein. Toller regelmäßiger Umgang. Er wird gar nicht stattfinden können, und genau das ist auch Deine Absicht!! Frag' mich nur, was für Antworten Du hier erwartest. Bei soviel Heuchelei wird mir speiübel!! Ralph/Snoopy


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hallo ralph du bist also der meinung, dass ich nicht wegziehen darf,weil ich dann damit dem vater die kinder nehme. hm..schön und gut.. damit zeigst du mir, dass dir das wohl des vaters mehr an herzen liegt als das wohl der mutter. ich soll, so verstehe ich das, hier wohnen bleiben und zu grunde gehen?? mein wohl steht wohl aussen vor.. ich darf mein leben lang hartz iv -empfänger bleiben, eventl. nen job anehmnen für 1 euro die stunde, weiter leben mit meinen kids im ghetto und nie wieder gesellschaftfähig werden.. eine arbeit hier vor ort gibt es für mich nicht.. ach ja ich vergass, die regelmässigen demütigungen meines noch mannes ertragen... das ist das, was ich darf.. und somit schreibe ich meine PFLICHTEN gross und meine rechte klein... lg maja


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"Bei soviel Heuchelei wird mir speiübel!!" du weisst gar nicht, wie ich leide..kannst du auch nicht..dafür müsstest du mehr hintergrundwissen haben deswegen nehme ich dir diesen satz auch nicht übel.. lg maja


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... und das geht nur bei 650km Entfernung? Bei Dir/Euch spielt viel zuviel unverarbeitete Trennung eine Rolle, aber nicht Elternschaft. Es geht hier nicht um das Wohl des Vaters und um das Wohl der Mutter, es geht um die Kinder und ihrem Kontakt zium nicht hauptbetreuenden Elternteil. Das Dein Ex die Kinder am Wochenende offenbar regelmäßig nimmt, zeigt zur Genüge, daß ihm die Kinder nicht völlig am allerwerstesten vorbeigehen. Ich behaupte nicht, daß er hier der Vater mit dem Heiligenschein ist. Das kann ich gar nicht beurteilen. Aber ich weiß, wie ich eine Mutter zu beurteilen habe, die unbedingt 650km weit wegziehen möchte. Am Kontakt der Kinder zum Vater liegt ihr jedenfalls absolut NICHTS, alles andere sind wertlose Lippenbekenntnisse. Das, was Du erreichen willst, geht auch in 100 oder 150km Entfernung, wird bei Umgang mit dem Vater noch teuer genug, und auch strapaziös für die Kinder. Ralph/Snoopy


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*gg* Ralph, GENAU DAS meinte ich. LG Heike


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dass das gerade 650 km sind, liegt einfach daran, dass ich dann jemanden habe, der mir helfen wird, meinen neustart zu verwirklichen. er ist weder mein freund , mein liebhaber oder sonst was, sondern ein nur guter bekannter. ich habe dann da wenigstens 1 menschen, der mit etwas hilft, was ich hier vor ort überhaupt nicht habe. und dass du mich verurteilst, finde ich sehr nett von dir :-) lg maja


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also auch wenn ich denke das es dir schlecht gehtund er dir dein leben vielleicht zur hölle macht... aber ich denke 650 km sind dennoch viel zu viel...um einen neuanfang ohne probleme mit deinem ex, zu haben brauchst du sicher nicht soweit wegziehen da reichen auch 100-200 km ..da sist noch eine strecke die man fahren kann ohne sich dabei in den finanziellen ruin zu werfen. Und nur weil du damals deine Vater nicht hattest und dich keiner gefragt hat ob es ok ist, musst du es doch nicht deinen Kindern antun?? sie werden am meisten leiden nur weil Muttern nicht in der lage ist mit der Situation fertig zu werden.. sorry wenn du nicht klar kommst ist das allein deine Sache und nicht die deiner Kinder. Sei lieber froh das er sie am WE nimmt ! lg jenny ( die nie verstehen wird wie man als mutter so egoistisch sein kann..)


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also, vielleicht bin ich ja mit meiner meinung allein, aber es recht beim besten willen nicht aus, die kids am we zu nehmen und sich sonst aus der sorgerechtverpflichtung zu befreien. ich will nicht behaupten, dass ihm an den kids nichts liegt... aber das ist erst nach der trennung so...und nicht vorher... desweiteren weiss er überhaupt nicht, was es heisst, sorgeberechtigt zu sein, und was daran alles dran hängt.. er macht es sich mit allem sehr, sehr einfach... und wenn ich die möglichkeit habe, endlich wieder zu arbeiten, um kein sozialschmarotzer, wie er so schön sagt, zu sein...ziehe ich auch soweit weg.. lg maja


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Du hast dich ja schon entschieden, dann musst du das so machen :-/ Aber du musst dann auch mit den Konsequenzen leben: Die Kosten für die Fahrerei trägst entweder du alleine oder ihr müsst sie euch teilen. Und du musst den Kindern die Frage beantworten, warum sie ihren geliebten Papa kaum noch sehen können. LG Heike


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und immer heisst es: die böse, böse mutter.. nimmt den kindern den vater und der arme, arme vater.... darf seine kinder nicht regelmässig sehen... dann bin ich halt egoistisch.. vielleicht wird man so..im laufe der zeit.... lg maja


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...(der ich mich voll und ganz anschließe), sondern immerhin gängige Rechtsprechung in diesem Land. Dies nur mal so als Anmerkung. Wird Dir jedes Jugendamt und jeder Anwalt bestätigen. Insoweit verstehe ich nicht ganz diese Riesen-Diskussion - diese Regelung kann man 1000fach bei Google nachlesen. Sorry, M.


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das verstehe ich jetzt nicht ganz.. eine rechtssprechung, die mir zum wohl der kinder verbietet, dass ich in 650km entfernung von meinem jetzigen wohnsitz weit eine neue heimat finde ?? ich zieh ja nicht ins ausland, sondern bleibe immer noch in deutschland.. oder was meinst du jetzt? lg maja


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Wenn er sie schlagen, vernachlässigen oder gar mißbrauchen würde, DANN wäre es zum Wohle der Kinder! Allmählch werde ich sauer und mach jetzt lieber Abendbrot...


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...dass Du hinziehen kannst, wohin Du möchtest, aber bei einem Umzug der Kinder deren Vater genauso mitzureden hat wie Du. Anderenfalls kann es Dir schlimmstenfalls sogar passieren, dass Dir das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen wird. Google mal zum Thema Aufenthaltsbestimmungsrecht, nur mal so als Tipp. LG, M.


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Aber ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung.


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danke für den tip.. muss ich mal gleich mit meinem anwalt besprechen... und das alleinige aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen.. lg maja


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deine Kinder tun mir leid. Nur weil du ertrinkst vor lauter Selbstmitleid, müssen sie es ausbaden.


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ich merke..dass ich hier kein verständnis bekomme von euch. es liegt vielleicht daran, dass ihr vielleicht ne feste arbeit habt, bekannte, familie vor ort, eventl. nen neuen partner, eventl. nur 1 kind..oder was weiss ich auch immer... das habe ich nicht.. und jetzt nach 1 jahr kompletter isolation von der aussenwelt, fange ich an...mir mit meinen kindern ein neues leben aufbauen zu wollen in einer fremden stadt, weit weg von allem, was mich hier erinnert.... und werde verurteilt.. versteh ich nicht, sorry lg maja


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und ich bin wirklich froh darüber, dass wenigstens MIC mich versteht und mir damit etwas mut macht lg maja


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Oooh ja, uns allen geht es wahrscheinlich hervorragend! Es gibt hier Mütter die mehr als vier Kinder alleine erziehen, Mütter die ihren Mann durch den Tod verloren haben, Mütter die auch NIEMANDEN im Hintergrund haben. Es gibt hier sogar auch VÄTER die ihre Kinder alleine erziehen und gerade diese Väter sprechen sich immer zum Wohle der Kinder aus, egal, wieviele Steine sie von der Mutter in den Weg gelegt bekommen. Mannomann! Du wirst es wahrschl. erst in ein paar Jahren verstehen wenn sich deine negativen Gefühle gegenüber deines Ex gelegt haben.


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Hallo maja! Ich gebe Ralph Recht und auch dir ein kleines bißchen. Stimmt, Hintergrundwissen haben wir hier alle nicht aber es geht doch nicht nur um DEIN Wohl sondern um das eurer Kinder. Weißt du, mein Ex wohnt bei mir um die Ecke, er hat eine Partnerin und einen gemeinsamen Sohn mit ihr. Um unsere Söhne kümmert er sich gar nicht mehr, er nimmt sie auch nicht am WoEn so wie dein Ex. Aber mir würde es niemals in den Sinn kommen, 650km weit weg zu ziehen. Meine Söhne lieben ihren Vater und wahrschl. liebt er sie auch. Ich gebe die Hoffnung einfach nicht auf, daß sich das Verhältnis irgendwann (und sei es erst in einigen Jahren) wieder bessert. Versuch doch, einen Mittelweg zu finden und nicht ganz so weit weg zu ziehen... LG Heike


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ich denke auch das man nicht 600 km wegziehen kann. da kann dein ex dir schon nen strich machen.die anderen haben schon genug den zeigefinger erhoben. wenn deine perspektive so schlecht ist, reichen nicht auch 100 km?neu anfangen kann man überall. ohne hilfe viell.bischen schwerer aber es geht! vg


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hallo maja, leider kann ich auch nur ins gleiche horn stossen wie alle anderen hier. was du hier als die lösung all deiner probleme ansiehst, kann genausogut ein sack probleme, den du gegen einen anderen austauschst, sein. und auf sogenannte "gute freunde" solltest du dich auch nicht verlassen, sondern auf deine eigenen fähigkeiten. sind halt meine erfahrungen. 1 jahr bevor ich schwanger wurde, ging ich beruflich nach frankfurt. es war eine tolle zeit. nach der geburt war ich erst mal wieder bei meiner familie im saarland, und bin dann als meine tochter anderthalb jahre alt war, wieder nach frankfurt und habe sofort wieder angefangen, vollzeit zu arbeiten. ob es die richtige/falsche entscheidung war, gut oder schlecht für mein kind, kann ich pauschal so nicht sagen. ich liebte frankfurt und ein teil von mir sehnt sich immer noch danach zurück. allerdings war ich nach 2 jahren nervlich so fertig vom "durchbeissen" und "alles-alleine-managen", dass ich mich manchmal gerne selber ins hab-mich-lieb-jäckchen gesteckt und in die geschlossene eingewiesen hätte. nach aussen funktionierte ich, aber in mir drin tobte das chaos. letztendlich bin ich wieder ins saarland zurückgekehrt (obwohl ich es persönlich dort ätzend finde), um mich zu sortieren und auch beruflich einen neustart zu wagen. obwohl ich immer dachte, die besten beruflichen chancen hätte ich in einem ballungsgebiet, habe ich einen tollen job buchstäblich im niemandsland gefunden. die stelle liegt ca. 50 km vom wohnort meiner eltern entfernt, meine tochter und ich sind an meinen arbeitsort gezogen. 50 km sind jetzt nicht soooooo nah, aber immer noch nah genug, um auch mal schnell zu meiner familie zu fahren und meine tochter ein schönes wochenende bei meiner familie zu ermöglichen. so wirklich heimisch fühle ich mich hier auch nicht (in erster linie bin ich wegen meinem job hier), aber ich weiss auch, dass ich mich erst irgendwo zuhause fühle, wenn ich irgendwie "angekommen" bin, d.h. auch mein privatleben in geregelten bahnen verläuft. wegen deinem ex kann und will ich nichts sagen - allerdings klingst DU verbittert, und voller bosheit und hass gegenüber ihm. er ist trotz allem der vater deiner kinder, und du solltest dir darüber im klaren sein, dass du nicht nur eine 180° wendung in DEINEM leben vorhast, sondern auch dabei bist, deinen kindern ihr gewohntes umfeld zu nehmen und IHR leben auf den kopf zu stellen. und das ist mit sicherheit nicht immer einfach für die kinder. selbst bei meiner tochter, die es relativ "gut" verkraftet hat, dass wir schon mehrmals umzogen und sie immer wieder neu anfangen musste, ist doch einiges hängen geblieben, dass ich jetzt auffangen muss. ende august steht uns ein erneuter umzug bevor, allerdings nur ein paar strassen weiter im gleichen ort. als ich zum ersten mal sagte, dass wir umziehen, kamen die tränchen und sie meinte: aber ich will doch nicht schon wieder neue freunde finden. inzwischen ist sie versöhnt, weil sie eben ihr gewohntes behalten kann. das sind alles dinge, die du bedenken solltest, bevor du vorschnell eine entscheidung triffst. denn der schuss kann auch nach hinten losgehen und du sitzt über kurz oder lang mit einem ebenso langen gesicht 650 km von deinem jetzigen wohnort und verwünschst deine entscheidung. lg martina


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du magst ja recht haben, dass der schuss nach hinten losgeht.. aber weiss man das vorher??? und wenn er nach hinten losgeht, naja..dann ändert sich nichts besonderes an unserer situation.. aber wenn nicht... dann ändert sich viel, zum positiven... hier weiss ich mit gewissenheit, dass ich kurz oder lang zu grunde gehen werde. und ich denke, kinder brauchen eine mutter, und zwar nicht nur ne mutter, sondern eine, die auch voll "funktioniert". sie brauchen zwar auch einen vater... aber nicht nur einen wochenend papi.... lg maja


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Du willst vor Deinen Problemen weglaufen. Glaube einer, die schon auf der ganzen Welt gelebt hat: Das klappt nicht. Und es kann schlimmer werden. Nämlich, wenn Du die gleichen Probleme hast wie jetzt PLUS den Ärger mit der Justiz und Deinen unglücklichen Kindern am Hals hast. Mein Ex hat sich bei mir aus dem Staub gemacht. Ich erzähle Dir gerne, was ich u.a. als Folge davon mit meinr großen Tochter die letzten Jahre durchgemacht habe. Es ist wirklich klasse und bringt richtig Spaß, wenn man ständig zu Schulpsychologen, Einzelfallhelfern, dem Jugendamt und Therapeuten rennt. Wenn man knapp 400,- Euro im Monat für eine Spezialschule abdrückt, weil man ja möchte, das es dem Kind gut geht. Wenigstens muß ich mir nicht noch den Vorwurf gefallen lassen, daß ICH das dem Kind angetan habe. Aber der wichtigste Aspekt ist für mich, daß Du ganz offensichtlich noch nicht mit der Beziehung abgeschlossen hast. Statt einem Umzug, der im Grunde nur ein unguter Versuch sein kann, vor Dir Selbst un den Problemen wegzulaufen, würde ich eher eine Auseinandersetzung mit den Problemen empfehlen. Und auch da kann ich Dir gerne erzählen, daß das nicht leicht ist, aber im Grunde ist es der einzige Weg. Mein Ex ist weggezogen. Man sollte - nach Deiner Theorie - davon ausgehen, daß es mir jetzt besser geht. Aber meine Probleme sind dageblieben, die sind nicht mit weggezogen. Ich finde es schade, daß Du Dich auch durch gute Argumente nicht von Deinem Entschluß abbringen läßt. Denn im Grunde glaube ich, daß Du eigentlich weißt, daß das, was Du vorhast, nicht gut ist. Sonst hättest Du nicht hier auf Bestätigung Deiner Entscheidung gehofft. Versuche doch bitte mal, nicht nur die "Schimpfe" hier zu sehen. Setze Dich mal hin und versuche GENAU herauszufinden, vor was Du weglaufen möchtest. Verharre nicht in irgendwelchen Schlagworten wie "ich lebe wie in einem Gefängnis" oder "ich gehe hier zu Grunde". Und dann mache mal ein Gedankenspiel: Wäre es für Dich eine Option, die Kinder beim Ex zu belassen und alleine woanders neu anzufangen? Gruß, Elisabeth.


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ich wohn im norden :-) und möchte in den süden deutschlands ziehen lg maja


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Hallo Maja, ach so, ich dachte, Du willst in den Norden :( Naja, andersherum kann ich es schon verstehen, da im Süden schon bessere Möglichkeiten gegeben sind. Was willst Du denn da machen? Ich bin ja auch recht weit im "Norden" gelandet und naja, solange ich hier Arbeit habe, werde ich wohl hier bleiben, sonst werde ich auch umziehen...aber ich werde und will der Kleinen nicht den Papa vorenthalten - auch das gehört zu den Elternpflichten: Bei solchen Entscheidungen das Wohl des Kindes im Auge haben und gerade Du solltest doch aus eigener Erfahrung wissen, wie es ohne Papa ist...da darfst Du nicht daran denken, was er Dir angetan hat oder noch antut. Anstatt wegzulaufen solltest Du vielleicht versuchen, die Situation zu entschärfen und die Trennung anders zu verarbeiten - was ist, wenn er dann auch in den Süden ziehen würde? Würdest Du dann wieder umziehen? Und bezüglich Umgangsregelung: neulich kam ja schon ein Bericht im Fernsehen, daß viele Kinder zu "Vielfliegern" werden...mittlerweile gibt es doch schon recht günstige Flugangebote...wenn man früh im Voraus bucht, ist das denke ich keine schlechte Lösung, bevor man da ewig rumfährt... Allerdings denke ich, daß Deine Kinder sehr darunter leiden werden. Auch wenn er sich vor der Trennung nicht gekümmert hat, ist es für sie umso wichtiger, daß er jetzt eine feste Bezugsperson für sie ist. Bei mir ist es ähnlich und mein Ex meinte vor kurzem, daß sie früher für ihn nur "gestört" hat, aber jetzt liebt er sie mit jedem Besuch mehr...da bin ich ganz ehrlich für meine Tochter sehr froh drum und das gibt mir auch die Bestätigung, daß die Trennung richtig war (sonst wäre es vermutlich immer noch wie vorher) - auch wenn es natürlich für mich persönlich einen bitteren Beigeschmack hat, da ich mich natürlich frage, warum das vorher so war... LG Heike


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ich setz mal eben meine Kinder in den Flieger, das ist ja so schön preiswert. Bis ich Simon mal ALLEINE in den Flieger setze, muss der volljährig werden :o) Und ganz ohne ist das auch nicht, klar gibts Flüge für 9 Euro. Plus Flughafensteuer, plus Buchungsgebühr und bei Anbietern wie Germanwings hast dann schon mal schnell das Problem, dass man die Flüge zwar umbuchen kann aber nur gegen Aufpreis. Und dass man die nicht stornieren kann, und so sein Geld wieder bekommt. So wird aus dem Schnäppchen dann schon mal was Teures. Wenn ich im Norden nen guten Job hätte und ne Wohnung, würd ich NICHT in den Süden ziehen. Je nachdem, wie weit Du in den Süden ziehst, machst finanziell einen Riesenfehler. Selbst bemerkt - von Berlin nach München gezogen und seit ich hier lebe (trotz tollem Job und gutem GEhalt) dümpel ich nur noch im Dispo rum. LG Sue