Mitglied inaktiv
Hallo an alle, ich habe folgende Frage an euch: wie macht ihr das mit dem Grüßen (morgens oder beim Abholen)in der Kita? Sagt ihr ständig euren Kindern, falls sie es selber nicht wollen und drängt ihr sie, dass sie "Guten morgen" bzw. "Tschüß" sagen sollen, oder läßt ihr sie selbst entscheiden? Mein Kind will die Erzieherinnen (meisten!) nicht grüßen, ich kann mich selber nicht mehr hören, denn ich sage meinem Sohn immer wieder, dass er das machen soll; denn die Erzieherinnen gucken ihn immer wieder an und warten regelrecht auf eine Begrüßung (was ich ja selbst manchmal echt ätzend finde!) Habt ihr ein paar Tipps für mich? Liebe Grüße, gaby
Ach ja, ich habe vergessen zu erwähnen, dass mein Sohn 4 Jahre geworden ist.
Also ich finde es normal wenn man wo hin kommt das man die Tageszeit sagt und wenn man geht sich Verabschiedet. Mein Sohn hat es ohne Anstand gemacht und hat sich auch nie einen Kopf drüber gemacht. Jetzt in der Schule wenn ich ihn abhole und die Betreuer gerade nicht in Sichtweite sind sag ich ihm auch er möchte sich doch bitte abmelden damit sie ihn nicht suchen oder vermissen müssen. Ich würde ihm einfach sagen das das zum guten Benehmen gehört und das Normalste ist. Wünsche Dir viel Glück. LG mama
also ich erinnere Emi daran aber nicht 1000x sondern 1x.... Das ist genauso wie mit bitte und danke. Ich könnte kotzen wenn ich Mütter höre die ihre Kids regelrecht dazu drangsalieren auch immer schön bitte und danke zu sagen. Ich finde das dann eher unhöflich, wenn man ein Kind zwingt was zu tun, was es nicht will....man sollte nur erklären warum wir Guten morgen udn Tschüs sagen. annika
Hallo Gaby, also meine Kleine (3,5) macht das auch und ich finde das schon wichtig und gehört für mich wie das Danke-Sagen zum guten Benehmen dazu. So würde ich ihm das auch erklären - das sind die Regeln in meinen Augen und klar hat jeder mal eine schlechten Tag, aber mit 4 sollte man das schon deutlich machen... LG Heike
In Temis KiGa erwarten die Erzieher zur Begrüßung und zum Abschied einen Handschlag und ein paar entsprechende Worte. Ich finde diese Regel richtig. Allerdings hat es Temi sehr geholfen, daß nicht ICH auf diese Regeln bestanden habe, sondern die Erzieher. Die Regel wurde relativ zu Anfang erklärt ("Wir begrüßen uns hier orgendtlich und verabschieden uns auch so!") und dann wurde zur Not auch daran erinnert. Das würde ich im KiGa mal anregen. Das hat was mit Höflichkeit zu tun. Ich finde es extrem unhöflich, wenn Kinder an der Erzieherin vorbei in die Bauecke rennen. Zum Abschied finde ich es aber noch wichtiger, damit die Erzieher wissen, welche Kinder abgeholt sind. Gruß, Elisabeth.
Hallo, es kommt darauf an, was man will. Will man einen Menschen heranziehen, der sich später nicht zu benehmen weiß, dann ist das Kleinkindalter wunderbar dazu geeignet, alles schleifen zu lassen... um sich dann 10 Jahre später zu wundern, daß der/die Jugendliche das kleine 1x1 des Knigge nicht beherrscht. Nur, DANN ist es zu spät, um noch eingreifen und irgendetwas retten zu können. :-) Möchte man allerdings, daß das Kind bestimmte Umgangsformen erlernt, und dazu gehört m.E. auch Respekt vor anderen, dann gehört es dazu, daß Bitte und Danke, Grußformeln, nicht die Füße mit Schuhen auf den Wohnzimmertisch legen etc. schon frühzeitig im Kleinkindalter mit auf den Weg gegeben werden. Ich würde da auch leichten Druck ausüben kombiniert mit Erklärungen und Beispielen. Mein und Dein zu unterscheiden... das ist auch so etwas, was im Kleinkindalter geprägt wird. Wer in diesem Kindesalter als Eltern den Weg des geringsten Widerstandes geht (pure antiautoritäre Erziehung, oh graus!!), wird irgendwann sein blaues Wunder erleben, sofern das Kind nicht ein geborenes (Knigge-) Naturtalent ist. Zum konkreten Fall: Ich würde es im Wald rauschen lassen und dem Kind klar zu verstehen geben, daß bei Betreten der KiTa ein Gruß in die Runde angebracht ist. Vielleicht genügt ein Hinweis darauf, daß er mal beobachten möge, was die Erzieherinnen machen, wenn sie zur Tür hereinkommen (das erste Mal am Tag, versteht sich!). Er wird feststellen, daß diese dasselbe tun und sich alles freut... Und beim Gehen genauso: Wer geht, verabschiedet sich. :-) In welcher Form... ja, das wäre mir dann eigentlich ziemlich egal. Das kann von einem "Tschühüüüüüß!" bis zu einem "Bis morgen!" gehen, das würde ich nicht vorgeben. Mag sein, daß manch einer diese Sichtweise zu engstirnig findet, ich halte dagegen, daß ein Kind, daß diese relativ einfachen Formen des Respekts nicht meistert/meistern kann/meistern soll, später erhebliche Schwierigkeiten im Umgang mit anderen haben wird, wenn die Erwartungen an die Sozialkompetenz höher und komplexer werden. Das nagt nämlich an der heute so oft zitierten und geforderten TEAMFÄHIGKEIT. Deshalb sollte man die strategische Bedeutung solcher vorgeblichen "Kleinigkeiten" nicht unterschätzen. Meiner Ansicht kann man dies gar nicht hoch genug einordnen. :-) Viele Grüße Ralph/Snoopy
das Erste, was Simon in seiner Gruppe gelernt hat, war "guten Tag" sagen und zwar mit Handgeben. Das macht er auch freiwillig, da brauche ich gar nichts sagen. Er geht fein zu allen Erzieherin hin und gibt Pfötchen. Beim Tschüss wirds dann schon komplizierter, da hat er dann fünftausend Sachen im Kopf (Brotzeittasche holen, Schuhe anziehen, Mama zeigen, was man tolles gemalt hat), dass er das schon mal vergisst. LG Sue
mir war wichtig, dass mein kind schon ganz früh weiss, ich MUSS niemanden anfassen ... dazu gehört für mich auch das "händchen-geben" ... das "verbale-grüssen" gehört für mich dazu salsa
Hallo Salsaqueen, auch ein jein... *gg* Das mag jetzt noch so angehen. Es gibt allerdings später im Leben Situationen, wo man gerne nein sagen kann, dann allerdings auch nix wird. Ich stelle mir gerade vor, jemand kommt in ein Bewerbungsgespräch und nickt dem Chef in spe lässig zu mit einem flott vorgetragenen "Hi, Herr XYZ!! ..." Klasse, die Person braucht gar nicht mehr Platz nehmen...! :-) Das kann man als Gesellschaftsquetsche bezeichnen, und dennoch, bei allem, was ich in der Erziehung tue, muß ich mir über die Langzeitfolgen später im Klaren sein, wenigstens ansatzweise (es kommt ja eh alles ganz anders). Ich halte von diesen ge-/erzwungenen "Shakehands"-Marathons für Kleinkinder auch nichts, aber der pauschale Ansatz "Du mußt nicht, wenn Du nicht willst...", das halte ich für gefährlich. Genau darin besteht ja die Kunst des Erziehens, nämlich den Kindern soviel Sensibilität mitzugeben, daß sie unterscheiden können "Hier muß ich nicht... aber in dort sollte ich besser (auch wenn ich eigentlich nicht möchte)...!" Man kann sich im Leben nämlich ein ums andere Mal die eigene Reaktion nicht aussuchen, und wer da vom Elternhaus nicht entsprechend fit gemacht worden ist, hat von vornherein schlechte Karten. :-) Viele Grüße Ralph/Snoopy
...und hierzu *Mag sein, daß manch einer diese Sichtweise zu engstirnig findet, ich halte dagegen, daß ein Kind, daß diese relativ einfachen Formen des Respekts nicht meistert/meistern kann/meistern soll, später erhebliche Schwierigkeiten im Umgang mit anderen haben wird, wenn die Erwartungen an die Sozialkompetenz höher und komplexer werden. Das nagt nämlich an der heute so oft zitierten und geforderten TEAMFÄHIGKEIT.* veranstalten wir dann für die Lehrlinge unserer Innungsbetriebe Knigge-Seminare, damit diese sich wenigstens im Beruf anständig zu benehmen wissen! *augenroll* Gebracht hats wohl nichts, weil nach dem Seminar lagen vor der Tür ca. 500 abgerauchte Kippen! Wäre ich der Herr Seminarleiter gewesen, ich hätte die Herrschaften jede Einzelne mit den Zähnen wieder aufheben lassen! Nächtlichen Gruß von Cat
... wird das grüßen und Verabschieden mit Händedruck "anerzogen", sofern es die Kinder nicht eh schon machen. ich finde das auch vollkommen ok so, denn es zeigt einen gewissen Grad an Erziehung und Höflichkeit bzw. Respekt der anderen Person gegenüber. Genauso wie sich Kinder, die streiten, mit Händegeben gegenseitig entschuldigen müssen. LG meanne
Mein bald vierjähriger gibt morgens von alleine die Hand und sagt "Morgen". Abends, wenn ich ihn abhole, sage ich ihm, dass er sich verabschieden soll, damit die Damen wissen, dass er abgeholt wurde, dass macht er dann auch ganz lieb, ansonsten würde er es wie Sukas Sohn einfach, über die ganzen Geschichtchen die er zu erzählen hat, vergessen. Allerdings gibts da eine Tante, die erzwingt das Hände geben regelrecht, das finde ich absolut nicht richtig.
... das kann ich persönlich überhaupt nicht leiden, ich hasse es, fremde Menschen anzufassen. Dahingehend habe ich wohl einen Tic. Aber es ist mir sehr wichtig, dass gegrüßt wird, wenn man die Tür reinkommt und sich auch wieder ordentlich verabschiedet (was bei mir auch je nach Situation ein einfaches Tschüss sein kann). Das habe ich Fabian vermittelt und das klappt auch ganz gut. Je nachdem, wie verlegen er ist *grins* Aber immer die Hand schütteln, nein, da differenziere ich selbst, wo ich das mache und wo nicht. Oft genug habe ich es geschäftlich erlebt, dass sich die Leute erst die schwitzige Stirn wischen, um mir dann die Hand zu reichen *kotz*. Sorry, aber ich würde in diesem Moment am liebsten rausrennen und die Hände waschen. Mir ist einfach nur wichtig, dass Fabian ordentlich grüßt. Wenn er dann noch schafft, die Leute dabei anzuschauen, bin ich mehr als zufrieden :o) LG Vera
Hi Vera, und das meinte ich oben in meinem Posting. Du urteilst, ob Du die Hand geben willst oder nicht. Ich will mal ein paar beispiele geben. beruflich habe ich mit sehr vielen menschen zu tun (Amt). Ich selber verzichte da lieber auf den körperlichen Kontakt, ein freundliches "Guten Tag!" und zu Gesprächsende ein "Alles Gute für Sie!" oder "AUf Wiedersehen!" reicht meistens. Es gibt allerdings auch menschen, die die Hand reichen (wollen). zwar sind da auch solche "HAndschweißkandidaten" drunter, wie Du sie beschreibst, und Du wirst lachen, DANN renne ich auch zum Händewaschen. ;-) Wenn ich aber z.B. meinen Bankberater aufsuche, fiele es mir nicht im Traum ein, diesen nicht mit einem festen Hamburger Handschlag zu begrüßen. Den gibt es in Hamburg im Übrigen tatsächlich noch! Handschlag = Vertrag ohne Papierform, unter Hamburger Kaufleuten immer noch häufig abgeschlossen, und wer den bricht, braucht sich unter den alteingesessenen "Pfeffersäcken" nicxht mehr blicken lassen. :-) Meinen Hausarzt begrüße ich per Handschlag, wenn ich seine Praxis denn mal aufsuchen muß, und einen Geschäftspartner (Notar, Makler, Rechtsanwalt) benfalls. Ich wollte auch nur darauf hinweisen, daß beide Extreme (jeden bzw. niemandem die Hand reichen) in meinen Augen falsch sind. Viele Grüße Ralph/Snoopy
Ich hatte Deinen Beitrag erst gelesen, als ich meinen schon abgeschickt hatte. Du sprichst mir mit Deinem ersten Posting aus der Seele. Ich empfinde es auch wichtig, gewisse Menschen mit Handschlag zu begrüssen, ob nun aus beruflicher oder privater Hinsicht. Und genau das versuche ich, meinem Kind zu vermitteln - von Kleinstauf. Es fruchtet aber nur langsam, denn ich bemerke z. T. bei Fabian eben genau diesen Widerwillen, wie ich ihn auch habe (eindeutig mein Kind!!!). Im Gegensatz zu mir wischt er sich erst mal die Hand ab, wenn es ihm zu unangenehm war. Ich grinse dann in mich rein, weil ich selbst genau das Selbe tun möchte. Dann greife ich danach die Situation nochmals auf und erkläre, dass man das aus Anstandsgründen wieder nicht tut... Das ist für mich die Schwierigkeit, das "Differenzieren" zu vermitteln zu zu "Sensibilisieren". Ich erkläre immer und immer wieder und denke, es wird schon irgendwann verinnerlicht sein. Steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein. Aber zum Thema Handschlag = Vertrag, muss ich leider immer öfter feststellen, dass das hier im Hessenländle immer mehr abnimmt. Die Menschen "besiegeln" ihre Geschäfte per Handschlag, um sich danach später nicht mehr zu erinnern... Finde ich unmöglich. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass der Handschlag an sich an Bedeutung verliert? Keine Ahnung, aber ich kann mich auch an andere Zeiten erinnern. Aber schön, wenn es das zumindest noch bei Euch Nordlichtern gibt. LG Vera
Hallo, auch für mich zählen so Sachen wie sich begrüßen, verabschieden, bedanken, ... einfach zum "guten Ton" dazu und deßhalb "erwarte" ich sowas auch von meinen Kindern. Ich brauch sie aber eigentlich nie dazu zu drängen, da ich selbst mit gutem Beispiel voran gehe (auch im KiGa) und grüße oder noch einen schönen Tag wünsche - insofern ist es für meine beiden ebenso eine Selbstverständlichkeit. Allerdings ... mir stieß ein Satz auf in deinem Eingangsposting, und jetzt weiß ich nicht ob ich das einfach nur falsch interpretiere oder es wirklich so ist wie ich denke ... und zwar die Stelle: "denn die Erzieherinnen gucken ihn immer wieder an und warten regelrecht auf eine Begrüßung (was ich ja selbst manchmal echt ätzend finde!)" - heißt das jetzt die Erzieherinnen sitzen einfach stumm da und schauen ihn an ohne selbst die Initiative zu ergreifen??? DAS würde ich dann nämlich mal zur Sprache bringen. Es gibt halt eben auch etwas schüchternere Kinder oder welche die eben erst "auftauen" müssen und desshalb ein paar Minuten brauchen. Auch würde ich vielleicht einfach mal mit deinem Sohn reden warum er nicht grüßen möchte, ob es irgendeinen Grund gibt, er sich vielleicht nicht wohlfühlt oder ähnliches ... Bei uns im KiGa wird sich begrüßt und verabschiedet. Dabei macht es keinen Unterschied ob das Kind oder die Erzieherin zuerst damit anfängt. Auch werden alle Kinder beim reinkommen mit dem Namen angesprochen. Und da es ja die verschiedensten Formen von Begrüßungen und verabschiedungen etc gibt ist es mir persönlich auch egal wenn mein Jüngster an einem Morgen der Erzieherin nur die Hand entgegenstreckt (und vielleicht nichts weiter sagt sondern sie nur anlächelt) und den nächsten Morgen vielleicht schon von weitem ein "Guten Morgen" herüber ruft. LG Katja & Co
Irgendwie läuft bei uns in der KiGa meines Mittleren (knapp 4 J.) doch einiges nicht wirklich optimal, dazu gehört auch das Grüßen/Verabschieden... Wenn ich ihn morgens bringe, ist es ausgesprochen selten, dass ich überhaupt eine Erzieherin zu sehen bekomme (offenes Konzept, offene Gruppenräume, dazwischen "Vorbereitungsräume" bzw. "Abstellräume", die eigentlich nur von den Erzieherinnen genutzt werden, Küche, wo die Erzieherinnen die Mahlzeiten vorbereiten etc.), und meistens schwirren alle Erzieherinnen sonstwo rum, sind aber nicht da im Vorraum, wo man die Kinder hinbringt, ihre Sachen auszieht etc. Allenfalls, wenn es beim Hinbringen massiv Tränen gibt, lässt sich eine Erzieherin (oder Praktikantin) mal sehen... Allerdings bringe ich meinen Nachwuchs auch immer früh hin, während die Erzieherinnen noch Gleitzeit haben, d.h. es sind auch noch nicht alle Erzieherinnen dort. Beim Abholen ist die Situation dann wieder anders, d.h. mittags werden alle Gruppenräume Punkt 12.30 h geöffnet und alle Kinder rennen gleichzeitig zu den wartenden Eltern, so dass es nicht wirklich eine geordnete Verabschiedung möglich wäre, oder am Nachmittag ist vielleicht noch eine oder Erzieherinnen mit den letzten Kindern dort, die im Hintergrund rumwuselt oder sich mit einem "Da sind Sie ja endlich!" direkt in den Feierabend verabschiedet, noch bevor ich meinen Nachwuchs angezogen habe... Läuft nicht wirklich optimal, bin ich auch nicht glücklich damit, aber hier gibt es nicht viele KiGa-Plätze und ich bin auf den Platz einfach angewiesen. :-( Ansonsten finde ich schon, dass Grüßen und Verabschieden einfach dazu gehört, aber ich denke, es nutzt mehr, wenn ich es meinen Kinder vorlebe, als die Kinder -zig Mal zu ermahnen. Gerade mein Mittlerer ist beispielsweise ein schrecklich schüchternes Kerlchen, der sich immer erst einmal hinter Mamas Hosenbeinen verstecken muss und seine Zeit braucht, bis er auftaut, dafür verabschiedet er sich dann, wenn's ihm Gefallen hat, gerne, indem er den Leuten um den Hals fällt und ihnen einen Kuss gibt. Nun ja... Ich denke jedenfalls, es bringt mehr, ihm höfliche Umgangsformen vorzuleben als ihn dazu, mehr oder weniger nachdrücklich, zu animieren. Manche Themen sollte man nicht übermäßig hochhängen, damit erst gar kein sinnloser Machtkampf zwischen Eltern und Kind entstehen kann... ist zumindest meine Meinung. Im Großen und Ganzen scheint das, zumindest bisher, ganz gut zu funktionieren, mein ältester Nachwuchs (mittlerweile 8 J.) grüßt eigentlich immer völlig problemlos, und Bitte/Danke kommt von allen Kindern, auch dem Kleinsten (22 Mon.) im normalen Alltag schon völlig selbstverständlich und von alleine.
Ich danke euch für eure Antworten. Selbstverständlich gehe ich mit gutem Beispiel voran, ich grüße ja auch laut die Erzieherinnen, und ich weiß ja selbst, dass das zum guten Ton gehört, wenn man grüßt und begrüßt wird. Es ist nur so, dass selbbst das nicht viel hilft meinem Sohn. Auf meine Frage hin warum er das nicht macht, sagt er nur, dass die doof sind. Nun ja, ich versuche, dem auf dem Grund zu gehen, bis jetzt irgendwie erfolglos. Nochmals danke für eure Beiträge. L.G. Gaby
...lernen es die Kinder von allein, wenn die Eltern es ihnen vormachen. Mein Sohn gehört auch zu der Kategorie Kind, das nicht so unbedingt grüßt. Ich wußte auch nicht, was ich machen sollte und habe einfach gefragt, was das Beste ist. Ich soll es ihm ordentlich vormachen und siehe da - nach fast 3 Jahren "Lehre" klappt es zunehmend besser.... :-) Es gibt jetzt nur noch eine Situation, in der ich ihn auffordere zu grüßen: Wenn ein anderes Kind oder eine Erzieherin ihn grüßt, dann sage ich ihm "XY hat Dir guten Tag gesagt". Die Antwort gibt er dann meist von selbst. Man soll Kinder erziehen, aber nicht drangsalieren und wie fast überall lernen Kinder auch hier eher durch Vormachen als durch Predigen.
Hallo! Ich sehe das so wie Ralph. Kenne beide Seiten, bei Nike im Kiga ist es so, dass die Erzieherinen Guten Morgen sagen und Nike dann eben auch Hallo sagt, oder er wirft sich bei einer in den Arm, je nach Tagesform. Und bei mir im Kinderladen können die meisten noch nicht wirklich sprechen, werden aber begrüßt und auf den Arm genommen- sofern sie es wollen- wollen alle, wird manchmal ganz schön eng :o) LG Becky
Meine Tochter traut sich auch oft nicht zu gruessen. Ging mir aber als Kind genauso! Das ist kein boeser Wille, sondern einfach nur Unsicherheit, grade durch den Druck verursacht, der in der Situation durch die Erwartungshaltung der Erwachsenen entsteht. Meistens gehe ich nur mit gutem Beispiel voran, d.h. ich gruesse die Erzieher quasi in unser beider Namen. Manchmal sage ich hinterher, wenn wir allein sind (!), dass es doch nett gewesen waere, wenn sie zurueckgruesst. Aber nur als Anregung, ich mach ihr da keinen Stress. Und wenn sie sich dann mal doch getraut hat, merkt man, wie sie sich selbst drueber freut :-) LG Berit
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