Mitglied inaktiv
Oh Mann! Jetzt komm ich eben vom Bäcker, stolz wie Oskar auf die beiden wunderschönen Geburtstagskuchen für Max und Richard - für die ich einent totalen Spagat gemacht habe, um die Zeit zu kriegen, zu diesem ganz speziellen Konditor zu fahren, Bob und Dizzy-Figuren abzugeben und zu bestellen, wie ich sie haben will - mit Absicht zweimal die gleichen Figuren auf farblich unterschiedlichem Hintergrund, weil es sonst nur Aerger gibt, weil eins der Männchen schöner ist... Kommentar meiner Mutter, nicht etwa: "Ach, sind die aber schön!" Nein, nur: "Ja warum hat denn der zweite Kuchen keinen Kran anstatt eines Betonmischers? Das wär doch viel besser gewesen, wenn es zwei verschiedene wärenb" Sie SIND verschieden, ganz unterschiedlich von der Farbe, aber nein, meine Mutter findet wieder das Haar in der Suppe. Und als ich ihr genau das gesagt habe, nämlich ob sie nicht EINMAL sagen kann, das ist schön oder gut ohne gleich was dran auszusetzen (war bei den Geburtstagsgeschenken für die Kinder genau die gleiche Sache, ständig was auszusetzen), da fängt sie an zu heulen: "Hier darf man ja NIE seine Meinung sagen" (als wenn sie IRGENDETWAs davon abhalten könnte, ihre Meinung zu sagen) und läuft raus - dabei sollte sie eigentlich schon um halb zehn die Kinder mit zu sich genommen haben, damit ich die Party vorbereiten kann... nein, dann sitzt sie rum, macht nix besonderes, ich krieg auch nix gemacht, weil die Kinder ständig hinter mir dran rennen mit "Mama hier, Mama da" und sagen, sie sollten doch bitte gehen, wiê's abgemacht war, damit ich was geschafft kriege, darf ich ja auch nicht... Oh Mann, meine Mutter ist wirklcih ein harter Brocken, und sie weiss, dass ich auf sie angewiesen bin und deshalb kann sie sich leisten, sich wie eine Pubertierende zu benehmen. Vorletzten Freitag bei der Kita-Feier ähnlich. Sass auf der Bank und mauerte udn machte ein langes Gesicht: "Soll ich Dir was zu trinken holen? - Nein. Magst Du eins von den leckeren Sandwiches oder ein Stück Kuchen? - Nein." Manchmal hab ich das Gefühl ich habe nicht zwei, sondern DREI Dreijährige hier rumlaufen. Die Trotzanfälle ähneln sich auf jeden Fall generationenübergreifend. Oh Mann!!! So, jezt muss ich ranklotzen, sonst werde ich nicht fertig mit der Arbeit LG Yola
Ich kann Dich, zumindest ansatzweise, verstehen, ich leide im Moment auch immer wieder, wenn ich mit meiner Mutter verstärkt zu tun habe - letztens wegen Krankheit und OP meines mittleren Nachwuchses unumgänglich. Da ich teilweise am OP-Tag arbeiten musste, sind wir zusammen in die Klinik gefahren, ich war dabei, bis der Nachwuchs wach war, und hinterher ist meine Mutter dann mit ihm nach Hause gefahren. Aber es ist schlimm - sie braucht nur in mein Auto einzusteigen, schon sieht sie irgendwo irgendwelche Zettel herumliegen, schon will sie absolut alles wissen, alles lesen, alles erklärt bekommen, steckt absolut überall ihre Nase hinein - und wenn ich dann nicht so reagiere, wie sie's gern hätte, ist sie eingeschnappt, manchmal weiß ich gar nicht, warum sie diesmal eingeschnappt ist, und wenn ich nachfrage, kommt nur ein knappes "ich habe keine Ahnung, was du meinen könntest." Ab und zu kocht's dann auch in mir hoch, aber ändern kann ich meine Mutter nach 70 Jahren nun auch nicht mehr, und angewiesen bin ich sowieso auf sie, da kann und will ich mich gar nicht groß mit ihr anlegen - bringt auch nichts!
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