Mitglied inaktiv
... oder Kinder im Wechsel bei Mama und Papa leben? Mein Mann und ich sind frisch getrennt, haben einen Sohn und sind am überlegen, welches "Modell" für den Kindesaufenthalt am besten geeignet sein könnte. Dieses klassische "alle 14 Tage Papa Wochenende" will keiner von uns, der Papa will häufigeren Kontakt, Sohnemann natürlich auch, und ich unterstütze das selbstverständlich. Hat es jemand von Euch so gelöst, dass das Kind im Wochenrhythmus oder 2-Wo-Rhythmus jeweils bei Mama oder Papa lebt? Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass wir im selben Ort wohnen, mit dem Auto keine 5 min. voneinander entfernt. Schulweg ist kein Thema, sowohl von meinem als auch von Papa´s Wohnung aus, das gibt sich vom Weg nicht wirklich viel. Fabian wird nächsten Monat 7 Jahre alt. Danke im voraus. Vera
also ich könnte mir das nicht vorstellen. Aber Lisas Papa wohnt auch zu weit weg für sowas und hat zu unregelmäßige Arbeitszeiten. Ansonsten klingt es für eure Situation ja gut machbar. Arbeitet der Papa denn auch so dass er Sohnemann von Schule abholen kann? Will Sohnemann das überhaupt, kann er sich das vorstellen? Ansonsten denke ich dass ihr euch ja auch außerhalb des 2 Wochen Rythmuses gegenseitig besuchen könnt oder? Dann wäre das eine zu überlegende Alternative. lg max
Hallo! Ich bin nicht in so einer Situation, aber eine Freundin war es mal. Sie hatte sich von ihrem Mann getrennt und die Tochter war mal eine Woche beim Vater, dann wieder bei der Mama. Allerdings mußte die Mama sie abends beim Papa hinlegen, weil der erst später vom Dienst kam usw. Also stress pur...finde ich. Und für das Kind ist es sicher auch sehr verwirrend. Es weiß doch gar nihct mehr wo sein zu Hause ist, oder?? Nun ja, probieren könnte man es. Wie gesagt, ich bin nicht in dieser Situation. LG Carmen
Hallo, ich koennte mir das schon vorstellen. Leider geht es bei uns nicht, weil der KV nicht die noetigen Raeumlichkeiten hat (und auch sonst etwas ueberfordert waere, denke ich..). Ich kenne aber aus dem Kiga ein Maedchen , das abwechselnd bei Vater und Mutter wohnt (wohl immer drei Tage oder so). Aus meiner Sicht laeuft das gut, das Maedchen wirkt auch nicht verstoert oder irgendwas. Sie hat bei beiden Elternteilen ein eigenes Zimmer, wird von ihnen in den Kiga gebracht und abgeholt. Das geht aber natuerlich nur, wenn beide Eltern das beruflich gebacken bekommen. Grade Maenner arbeiten ja meistens voll bzw. sogar mit Ueberstunden, da muss man erstmal ueberlegen, ob und wie sich das realisieren laesst. LG Berit
... für Eure Beiträge! Wir sind ja beide voll berufstätig, wobei ich früher Feierabend habe, da ich auch früher beginne. Ich kann Fabian vom Hort abholen, was mein Mann jetzt zeitlich nicht gebacken bekäme... Da müsste ich so oder so das Abholen übernehmen. Tja, keine Ahnung, ist halt alles eine Absprache-Sache und die Frage, ob sich das auf Dauer bewährt. Aber das können wir nur durch Ausprobieren herausfinden. Ich denke, für Fabian wäre das absolut ok, da er - so kommt er mir z. Zt. vor, versuchen will, uns beiden gerecht zu werden. Ausserdem ist es ja schließlich so, dass wir beide zu gleichen Teilen Eltern sind, von daher... Ist schon schwierig, das richtige Modell zu finden, um allen gerecht zu werden ;o) Danke für Eure Antworten, Vera
Bei uns war es eine Zeitlang so - im 3-Tage-Takt, unmittelbar nach der Trennung. Ich fand es aber nicht gut, ich war der Meinung, unser Sohn braucht EIN "Zuhause". Nicht, dass ich etwas dagegen hatte, dass er seinen Papi oft sieht - ich wollte nur, dass er weiß, wo er wohnt, wo sein Zuhause ist, wo seine Sachen sind, wo sein Rückzugsort ist und sein gewohntes Bett. Egoistischerweise wollte ich dann (natürlich - und Papi gings andersherum genau so), dass dieses Zuhause bei mir ist... Dh. wenn es nach mir gegangen wäre, hätte Sohnemann seinen Papi gerne so oft wie möglich sehen und auch mal bei ihm schlafen können - aber richtig WOHNEN sollte er bei mir... Diese versuchte "gerechte Aufteilung" des Kindes zwischen Papi und mir war aus jetztiger Sicht auch nur ein naiver Versuch, die Welt trotz der Trennung so heil wie möglich sein zu lassen und in unserem Fall eine Utopie. Es war doch zu viel Schmerz und Wut zwischen Papi und mir, als das dieser Weg von Anfang an hätte funktionieren können. Die "Übergaben" eskalierten oft in Streit, den Aufenthalt unseres Sohnes bei sich nutzte Papi in seiner trennungsschmerzbedingten Wut auf mich als Druckmittel. Wir hatten zu viel Kontakt miteinander, und da es so oft in Anwesenheit unseres Sohnes eskalierte war es dann im Ergebnis für ihn bestimmt NICHT gut. Letztlich ist Papi dann erstmal für eine Weile ins Ausland gegangen, damit war das "gerechte Kind-teilen" vorbei; unser Sohn blieb bei mir. Meine Halbgeschwister haben aber - zumindest nach dem, was ich mitbekommen habe - lange so gelebt, also stets zwischen Vater und Mutter gependelt. Sie sahen nicht danach aus, als ob sie einen psychischen Schaden davon getragen hätten. Aber irgendwann wurde es wohl einfach zu umständlich. Wo ist die Jacke? Wo das Englischbuch? - und es pendelte sich dann doch mit der Zeit für jedes Kind ein "fester" Wohnort ein. Später muss es sogar zu handfesten Streitigkeiten darüber gekommen sein, wer bei wem leben soll, genauer habe ich das aber nicht mitbekommen. Ein Problem bei der 50/50- Lösung ist auf jeden Fall die Geldfrage! Wer bekommt das Kindergeld? Wer bezahlt was? Wer kauft die Kleider, Schulsachen usw... Ich will nicht sagen, dass es von vornherein unmöglich ist. Aber dafür müsst Ihr - also Du und der Kindsvater - sehr gut und fair miteinander umgehen können. Manchmal - oder meistens?- geht dass nach einer Trennung aber nicht oder zumindest erst nach ein paar Jahren... Und ich vermute auch, dass es auch vom Wesen des Kindes abhängt, ob es sich in so einer Konstellation wohl fühlt oder nicht. Manche würden es vielleicht schön finden, andere gar nicht... Hoffe, dass ich Dir damit ein bißchen helfen konnte, Deine Gedanken zu ordnen. Gruß, Karoline
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