Mitglied inaktiv
Hallo Zusammen. Ich bin eigentlich gelgegenheitsleser hier(wenns mir langweilig ist *schäm*). Jetzt war die Tage ja mal die Frage wegen Geschenk dem Vater schicken oder so. Habe letztes Mal mit einer Bekannten drüber gesprochen und sie ist auch ein wenig Ratlos was sie machen soll. Bis jetzt ist ihre Tochter noch nicht auf die Idee gekommen aber was nicht ist kann ja noch werden. Sie hätte da eigentlich wenig Interesse dran weil sie mit ihrem Ex viel Ärger hatte und sie endlich froh ist ihn vom Hals zu haben. Ich weiss hört sich hart an aber ist leider so. Was würdet Ihr dem Kind sagen wenn es dem Vater ein Geschenk oder so schicken möchte. Sie hat die Sorge wenn er was bekommt das er mal wieder dran denkt das er ja noch ein Kind hat und sich dann wieder meldet und den Kontakt sucht. Danke für Eure Antworten.
Letztlich hat sie keine Wahl. Je aelter das Kind wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass es seinen Vater kontaktieren will. Und wer drauf eingeht, sollte sie das eigentlich zulassen, denn beide haben ein Recht darauf. Das heisst ja nicht, dass sie sich mit dem Ex selbst grossartig "abgeben" muss. Oder hat sie Angst davor, dass er gewalttaetig wird? LG Berit
Bei der Unterhaltung waren noch mehrere dabei und als der Satz kam möchte ich lieber nicht habe da kein Interesse dran wurde sie von einigen unter Druck gesetzt. Manche meinten egal was passiert schicken andere meinten nicht schicken wenn sowieso im Moment kein Kontakt ist.
Ich glaub Du sprichst hier gerade meinen Beitrag an :o) Ich steh auch noch zwischen allen Stühlen und weiss einfach nicht was ich machen soll. Mehr kann ich Dir leider auch nicht helfen. LG Mama
Ich kann verstehen, daß es schwer ist. Aber: Es geht nicht um sie, es geht auch nicht um den Vater, es geht um's Kind. Was mir die Sache erleichtert, wenn ich mal wieder den unwiderstehlichen Drang habe, jeglichen Kontakt aufteufelkommraus zu verhindern: Ich stelle mir vor, was Fumi in 10 oder 15 Jahren zu meinem Verhalten sagen wird. ICH möchte mich NIENIENIE vor meinen Kindern rechtfertigen müssen. Ich möchte immer und jederzeit das, was ich tue, vor meinen Kindern ehrlich vertreten können. Und ein "ich kann den Kerl nicht ab und bin froh, wenn er weg ist" wird bei dem Kind wohl eher nicht so gut ankommen. Es ist DER VATER. Das Kind hat zu 50% seine Gene. Wenn ich den Vater so wenig leiden kann, daß ich schon bei seinem Anblick Kotzanfälle bekomme: Wie soll ich dann meinem Kind erklären, daß ich es, als Kind auch seines Vaters, trotzdem so liebe, wie es ist? Als einzige Ausnahme würde für mich zählen, wenn der Vater gewalttätig ist oder Drogen nimmt. Aber selbst dann wäre notfalls ein betreuter Umgang machbar. Haltet mich bitte nicht für eine Sozialromantikerin oder sowas. Ich gebe ehrlich zu: Diese Haltung erfordert unglaublich viel Kraft. Und vielleicht ist es leichter für mich, sowas zu sagen, da mein Ex sich ja weitgehend in Luft aufgelöst hat. Aber alle Jubeljahre fällt ja auch ihm ein, daß er da zwei Kinder hat, und es ist jedesmal ein Drama, wenn er plötzlich aufkreuzt. Das ist für mich absoluter Psychostreß. Ich weiß also, daß es megaschwer ist, sowas durchzuhalten. Aber, wie ich oben schrieb: Ich möchte meinen Kinder jederzeit offen in die Augen schauen können. Was zwischen ihm und mir ist, ist meine Baustelle. Das hat mit den Kindern nix zu tun. Gruß, Elisabeth.
Hallo Elisabeth, ich habe gerade mit ihr telefoniert und ihr Deine Ansicht geschildert :-( Sie war sehr sehr traurig. Sie befürchtet das er sich dann wieder meldet und nach einieger Zeit dann wieder keine Lust mehr hat (und sie auch wieder terrorisiert). Sie sagt er hat sich auf ihrem (also Tochters) Geburtstag nicht gemeldet auf Weihnachten keine Karte geschickt zu Ostern nichts und dann soll er was bekommen? Und was sagt sie ihr dann wenn er auf einmal wieder keine Lust mehr hat? Sie ist dann mit den Nerven am Ende (jetzt ja schon bei dem Gedanken) und muss dann wieder das trauriege Gesicht der Tochter sehen die Tränen und muss ihr dann wieder was erklären. Ich verstehe sie und mitlerweile werde ich über ihre Geschichte auch sehr traurig weil ich vorher über sowas nicht nachgedacht habe. Ihr habt es hier wirklich nicht leicht. Hut ab.
Natürlich ist das traurig. Frage mich mal, wie viele Tränen ich schon getrocknet habe und wie viele Enttäuschungen ich schon auffangen mußte. Das geht den meisten hier so - leider. Aber: Das Kind hat DIESEN Vater. Die Mutter kann das Kind nicht dauerhaft vor der Enttäuschung schützen. Leider. Der Versuch endet oft eher so, daß sich die Wut und Enttäuschung dann gegen die Mutter richtet, weil sie für den nicht stattfindeneden Kontakt verantwortlich gemacht wird. Vielleicht müssen AEs eines eher und stärker lernen als andere: Daß man sein Kind nicht auf Dauer vor Enttäuschungen und Trauer schützen kann. Es ist nicht sinnvoll, sein Kind in Watte zu packen und alles von ihm fern zu halten. Das ist so ein mütterlicher Impuls, und er ist ja auch nicht grundsätzlich verkehrt. Aber hin und wieder gibt es Dinge, die können wir vor den Kindern nicht fernhalten. Wir können sie nur auffangen, ihre Trauer und ihre Enttäuschung ernst nehmen und ihnen Wege zeigen, damit umzugehen. Und das ist dann der Punkt, wo Kinder von AEs mit verschwundenem Elternteil vielleicht sogar einen Vorteil haben: Wenn der verbleibende Elternteil es schafft, die Kinder durch diese schmerzenden Gefühle zu "tragen", kann das Kind etwas für's Leben lernen. Das Leben ist nicht immer rosarot, es tut manchmal ganz schön weh. Aber es gibt Ressourcen in einem selber, die helfen, diese "unangenehmen" Anteile des Lebens durchzustehen und trotzdem glücklich zu sein. Gruß, Elisabeth.
Meine beiden schenken ihrem Vater jedes Jahr was zum Vatertag schon aus dem Grund weil im Kiga immer was gebastelt wird. Und das wird dieses Jahr auch so kommen und ich werde auch wie jedes Jahr an dem Tag mit den Kids zu ihm gehen das sie ihm das persönlich überreichen können....
hab jetzt keine antworten gelesen aber es is doch ganz einfach, wenn zum muttertag vom KV nix kommt brauchst du dich auch nicht zum vatertag melden
hm wenn das mädel noch nix sagt würd ich auch nix tun,aber wenn sie irgendwann damit ankommt wird ihr keine großartige andere wahl bleiben...
1. wieso soll der vater des kindes die mutter (des kindes) zum muttertag mit aufmerksamkeiten bedenken? sie ist doch nicht SEINE mutter. 2. wieso wird hier wieder aufgerechnet? (wenn er nix tut, dann tu ich auch nix?! das ist wie aepfel mit birnen vergleichen. das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun!
bei uns im kiga gab es keine bastelaktionen für väter .... für die mütter schon ;-) ... wenn klein-salsa auf die idee gekommen wäre hätte sie es ihm beim nächsten besuch geben können ... warum auch nicht ... salsa
hallo locke, elisabeth hat das schon sehr schoen hier erklaert. es geht nicht um die animositaeten der mutter dem vater gegenueber, sondern um das verhaeltnis kind-vater. grundsaetzlich verstehe ich diese ganze aufregung um den vatertag allerdings nicht. meine tochter ist jetzt 7, und ich habe kein einziges muttertagsgeschenk von ihr. *soifz* entweder haben sie ihr nicht gefallen, und sie hat sie VOR dem schenken in einem wutanfall zerstoert, oder aber ich hab was bekommen, mich gefreut, es hingehaengt, und das geschenk ist anschliessend der zerstoerungswut der kleinen zum opfer gefallen. ein einziges weihnachtsgeschenk, das mal im kindergarten gebastelt wurde, konnte ich retten, indem es gaaaanz oben auf dem wohnzimmerschrank landete. von daher verfalle ich vor vatertag nicht in hysterie. "vater"-tage sind die tage, an denen der daddy anna besuchen kommt, was ja leider selten genug moeglich ist. im november/dezember kommt er aus dem irak zurueck, und spaetestens naechstes jahr im juli muss er wieder in die usa.
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