Mitglied inaktiv
Hallo! ich brauche mal wieder Hilfe wegen einer ALG II Frage. Ich habe mir über einen Rechner im Netz ausrechnen lassen, dass ich Anspruch auch ca 700 Euro hätte. Heisst das dass ich davon noch die Miete zahlen muß, oder bekomme ich die bezahlt. Mein Antrag wurde schon einmal abgelehnt wegen meiner Lebensversicherung. Besteht Aussicht darauf dass der Antrag genehmigt wird wenn ich mit der Versicherung einen Verwertungsausschluss vereinbare? Kennt sich damit einer aus? Gruß und danke Monika
Hallo Monika, wenn Du aufgrund Deines Vermögens eine Ablehnung erhalten hast, nützt Dir in absehbarer Zeit auch kein "Umlabeln" der Lebensversicherung in eine unantastbare Rentenversicherung o.ä.. Wenn Dir 700,- € Hilfe zustehen, Du alles richtig eingegeben hast und der Rechner stimmt (ich habe eine Aversion gegen sogenannte Selbsthilfeboards und ihre Rechner), dann hast Du davon selbst verständlich auch die Miete zahlen. Du mußt Deine Einnahmen bzw. die des Kindes dazuzählen, dann wird es schon passen. Viele Grüße Ralph/Snoopy
Hallo ralph, danke für deine rasche Antwort. Wenn ich die LV bis zum Ablauf sperre dh für die nächsten 20 Jahre wegen der Vereinbarung nicht mehr an das Geld komme habe ich doch kein Vermögen mehr, oder? Entschuldige dass ich mich so doof anstelle, aber irgendwie stehe ich scheinbar auf dem Schlauch und ich weiß überhaupt nicht mehr wen ich fragen soll. Jeder sagt etwas anderes. Gruß Monika
Hallo ! Ich denke mal , da Dein Antrag wegen der LV schonmal abgelehnt wurde , mußt Du bei einem Neuantrag nachweisen wo Dein " Vermögen " geblieben ist . Das Sperren könnte man Dir als Vorsatz auslegen ! lg safrarja
Hallo, ohne mich wirklich auszukennen gibt es ALG 2 wenn du dich nicht selber finanzieren kannst, hast du aber Vermögen dann muss dieses erstmal für dein Unterhalt genutzt werden (was ich auch absolut richtig finde). Wenn du nun aber die LV änderst damit du nicht mehr an das Geld rankommst wird es dir sicherlich als vorsätzlich ausgelegt.Die Frage ist ja nun auch wie man das mit sich selber ausmachen kann, ich meine, wenn ich Vermögen habe,warum sollte ich dann den Staat bitten für mich zu zahlen ? *nurmalsoamRandebemerkt* lg Nadja
Hi Monika, dieses Vermögen kannst Du jetzt nicht einfach umdeklarieren und dann behaupten, es sei kein Vermögen mehr. Bis zum Antrag war es für Dich doch auch okay, daß Du notfalls an das geld kommst. Und jetzt, wo es als Vermögen gilt, willst Du es umschreiben... wenn Du es jetzt so machst, wird es Dir nichts nützen, es würde weiter als Vermögen gesehen und die verwertung gefordert. :-) Anders sieht es aus bei denjenigen, die von vornherein eine private Rentenversicherung abgeschlossen haben. Die kommen nicht an die Summe heran und haben deshalb auch nochmals im Hinblick auf die Rentenversicherung Freibeträge, und was diese dann übersteigt, wird erst als Vermögen gerechnet. Ralph/Snoopy
Ich komme aus der Branche, habe selbst eine Rentenversicherung und bekomme auch die jährliche Benachrichtigung, was ich rausbekomme, wenn ich die jetzt kündige, und was mich lt. Hochrechnung erwartet, wenn ich sie bis zur vereinbarten Laufzeit behalte. Die Sache mit den Lebens-/Rentenversicherungen ist für mich ein absolutes Reizthema. Auch wenn es schon hundertmal gesagt wurde: Ich finde es eine Frechheit, denjenigen zu bestrafen, der sich - wie es auch vom Staat immer gefordert wird, da ja die Gesetzliche Rente nur noch ein kleiner Grundstock sein kann und ohne private Vorsorge die Altersarmut droht - was abgeknapst hat für die private Altersvorsorge und die dann - von einem lächerlichen Freibetrag mal abgesehen - zuerst mal aufbrauchen soll. (Toller Bandwursam, sorry.) Mir selbst kann nichts mehr passieren, ich bin nicht mehr berufstätig. Aber für meinen Sohn habe ich, als er 18 und 20 war, jeweils eine kleine und eine große private RV - letztere mit Berufsunfähigkeitsversicherung - abgeschlossen und während der ersten Jahre auch bezahlt, da er noch studierte. Sobald ich davon erfahren habe, mit welcher Chuzpe Vater Staat den vorrangigen Verbrauch der vorher von ihm geforderten privaten Vorsorge fordert, habe ich beide Verträge auf meinen Namen umscheiben lassen. Sollte mein Sohn jemals arbeitslos werden, sind die Verträge somit vor Zugriff geschützt. Ich habe sie abgeschlossen, um seine Altersvorsorge zu sichern, was natürlich sehr viel günstiger ist, wenn man das in so jungen Jahren tut. Damit wird ihm die Altersarmut erspart und er wird dafür später den Staat nicht in Anspruch nehmen müssen. Denn irgendwie ist das ein Bumerang. Was jetzt eingespart wird an ALG 2 oder Hartz IV, weil erst die Versicherungen gekündigt werden müssen, wird der Staat später bei denselben Bürgern zuschießen müssen, weil sie von der gesetzlichen Rente nicht werden leben können... Die Begründung, man könne ja später, wenn man wieder in Lohn und Brot steht, eine neue Versicherung abschließen, ist eine Unverschämtheit und zeugt von mangelnder Sachkenntnis. Wenn mein Sohn mit 40 nochmal einen Vertrag mit denselben Konditionen abschließen wollte wie der Vertrag, den ich mit 18 für ihn gemacht habe, müsste er schätzungsweise den 3fachen Beitrag zahlen. Ralph, ich weiß, dass du von Berufs wegen da einen ganz anderen Blickwinkel hast. Aber vielleicht kannst du auch den Standpunkt der Betroffenen nachvollziehen. Auch wenn ich nicht dazu gehöre: Mein Mann und ich haben immer in anderen Belangen, z.B. Urlaub, zurückgesteckt, um unser Alter und das unseres Sohnes finanziell abzusichern. Der kleine Vertrag meines Sohnes läuft mit 55 aus, der große mit 63. Meiner ebenfalls mit 63 und der meines Mannes mit 65. Allein daraus ist ja wohl ersichtlich, dass wir nicht für ein neues Auto sparen, sondern für das Rentenalter, oder? Das soll jetzt nicht heißen, dass jeder das Geld, das er übrig hat, in Versicherungen stecken soll, die dann geschützt sein sollen. Ich meine den ganz normalen Otto-Normal-Verbraucher wie eben uns, die ganz offensichtlich nur den Lebensstandard, den wir jetzt haben, absichern wollen. Das abzuchecken ist in Zeiten der gläsernen Bürger wohl kein Problem mehr. Wir haben gemeinsam etwa 50 Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Bei einer Hausratversicherung kann die Versicherung nach einem Brand auch nicht sagen, verbrauchen sie erst mal ihre Altersvorsorge, den Rest bezahlen wir dann. Für mich ist das ganz klar ein Betrug an den Beitragszahlern. Mich stört vor allem diese Gleichmacherei, dass derjenige, der nur kurz beschäftigt war, genauso lange Arbeitslosengeld erhält wie derjenige, der z.B. schon 30 Jahren eingezahlt hat. So, ich musste das einfach mal loswerden. Wenn es mich schon so sehr aufregt, möchte ich nicht wissen, was für einen Hals diejenigen haben, die tatsächlich betroffen sind... Und wo ich dich schon mal gerade anspreche, Ralph, noch ganz off topic: Das Oma-Forum plant das zweite Treffen, diesmal wahrscheinlich auch im Westfalenpark. Wir wissen aber noch nicht, ob es da genug Ruheplätze gibt und ob man sich bei Regen irgendwo unterstellen kann. Würdest du mir verraten, wie ihr das immer macht? (Und das frag ich als alte Dortmunderin *schäm*). Ich will mit meinem Mann in Kürze auch mal testen gehn, aber vielleicht hast du ja einen guten Tip für mich... Danke und LG Marion
Beim Wäscheaufhängen fiel mir ein, dass ich die Riesterrente vergessen habe. Dass mir das IMMER passiert, liegt wohl daran, dass ich die für eine vernachlässigbare Größe halte.... Bitte nicht missverstehen, ich befürworte die Riesterrente auf jeden Fall. Jede Familie mit wenigstens einem Verdiener sollte mindestens eine haben, besser noch beide Elternteile. Viele wissen ja gar nicht, dass die Hausfrau ohne eigenes Einkommen einen eignen Riester-Vertrag haben kann, ohne einen Cent Beitrag dafür zu zahlen. ABER: Die Riesterrente ist zwar vor der Gier von Vater Staat gschützt, dafür ist sie aber für meine Begriffe auch keine Säule der Altersorsorge, nichtmal ein Säulchen, sondern nur ein Zuckerl. Was die Riesterrente am Ende einbringt, reicht nicht mal ansatzweise, die von der Rentenreform 92 gerissenen Löcher zu stopfen, geschweige denn das aufzufangen, was noch auf uns zukommt. Mein Mann und ich hatten immer nur Durchschnittseinkommen. Trotzdem haben wir optimal vorgesorgt: Gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche und private Altersvorsorge. (Riester lohnt für uns nicht mehr). Und das obwohl es für uns nur 50 DM Kindergeld gab :o) Aber welche Familie schafft das denn heute noch? Ich bin 2 Jahre nach der Entbindung und während der Grundschulzeit nicht arbeiten gegangen. Das kann sich eine Familie heute kaum noch erlauben! Es reicht gerade mal zum Leben, vom Sparen kann ein Großteil der jungen Familien zur träumen... Was auf die Generationen nach mir zukommt, macht mir Angst. Und in der Grube, die Vater Staat uns heute gräbt, um hier und da ein Löchlein zu stopfen, wird er sich vielleicht selbst das Genick brechen. LG Marion
Hallo, leider kam ich gestern nachmittag nicht mehr ins RuB rein... Internet ging im Amt schleppend, und ich bin eben erst nach Hause gekommen. Zur Verwertung von Lebensversicherungen habe ich in der Tat eine dramatisch andere Sichtweise. Zunächst einmal gibt es die Schutzbeträge, die ich nicht für sooo gering halte, wie Du es empfindest. Außerdem gibt es die Regel, daß bei Unwirtschaftlichkeit die Verwertung nicht gefordert werden darf. Da allerdings gibt es Grenzen, die allerdings aufgrund des relativ neuen Gesetzes gerichtlich noch nicht so festgeklopft wurden. Ich hatte vor einem Jahr einen Antrag zu bearbeiten, eine vierköpfige Familie mittleren Alters. Die Leute hatten an die 8 oder 10 Lebensversicherungen, und jede einzelne war unwirtschaftlich in der Verwertung. Zusammengezählt ergab das aber ein Vermögen weit, weit im fünfstelligen Bereich (meiner Erinnerung nach um rund 40.000,- €). Der Freibetrag der Familie betrug 17.000,- €, also rund 23.000,- € über dem Schutzwert. Diesen Antrag habe ich abgelehnt mit der Begründung, daß der Sinn und Zweck des Gesetzes nicht sein kann, daß eine Familie sich mit Lebensversicherungen/Rentenversicherungen "zuballert", so gut wie keine andere Rücklagenform gebildet hat und dann glaubt, über die Unwirtschaftlichkeit nicht das Vermögen angreifen zu müssen. Eine Bewilligung des Antrages wäre m.E. ein Schlag ins Gesicht all derer gewesen, die arbeiten gehen, kaum über HartzIV-Satz verdienen, selbst keine Ansprüche haben und auch nicht die finanziellen Mittel zur eigenen Privatvorsorge, aber durch ihre Steuerbelastung dieser "reichen" Familie ihren HartzIV-Sozialtransfer sponsern würden! Genauso wäre es ein Schlag ins Gesicht all derer, die ihr Heil hinsichtlich der Altersversorgung in Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere suchen, die ohne Umstände zu verwerten sind. Ich verstehe, was Du meinst, aber die Kämmerer müssen heute auch auf die Kasse achten, und im Vergleich zur alten Sozialhilfe sind die Freibeträge drastisch erhöht worden, was ich auch richtig finde. Und eine Rentenversicherung, an die man ohne weiteres eben nicht herankommt, ist ja auch zusätzlich durch weitere Freibeträge geschützt. So menschlich ich Deine Aktion der Umschreibung auch finde, vom Solidargedanken her ist das eine Katastrophe, und ich vergleiche das schon mit Steuerflucht, nur halt auf einer anderen Ebene. Was Deine Frage hinsichtlich des Westphalenparks angeht... wir waren das letzte Mal auf einem Spielplatz mit einigen Sitzgelegenheiten, auf dem auch so etwas wie eine Wärterhütte mit integriertem Unterstand stand. Ein Alternativkonzept für Dauerregen hatten wir nicht, und da kenne ich mich auch zuwenig aus, um da etwas aus dem Boden zu stampfen. Wenn Dauerregen angesagt ist, kann man das Treffen dann - leider - nur kurzfristig absagen. Kleiner Tipp: Zum Ausklingen des Treffens hatten wir uns dann jedesmal ab gegen 18 Uhr noch bei "Hövels" zu einem leckeren Absacker-Bier verabredet. Die ersten sind dann zwischen 19 und 19.30 Uhr Richtung Bahnhof aufgebrochen oder mit dem Auto heimgefahren. Auf jeden Fall fanden die Kinder es immer prima, denn es wurden "Pommes mit Ketchup" u.ä. bestellt, und es war immer ein stimmungsvoller Abschluß ohne Hektik. :-) Wer weiß, vielleicht trifft man sich am 11.08. im Park... *grins* Viele Grüße Ralph/Snoopy
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